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Betriebsprüfung (Teil 2): Der Ablauf

Sie fragen sich, wie eine Betriebsprüfung im Detail abläuft? Müssen Sie sich hier selbst um irgendwelche Formalitäten kümmern oder läuft alles über die Behörde?

In meinem Alltag als Steuerberater in Hamburg werde ich oft von Unternehmern mit diesen Fragen konfrontiert.

Vor allem der genaue Ablauf bereitet vielen Unternehmern Kopfzerbrechen. Wann kommt das Finanzamt vorbei? Muss ich dafür irgendetwas vorbereiten? Kann ich auch nach der Prüfung mit dem Finanzbeamten sprechen und mein Vorgehen rechtfertigen?

Hier möchte ich mit diesem Beitrag ansetzen. Ich erkläre Ihnen in 4 Schritten, wie eine Betriebsprüfung abläuft. Außerdem können Sie sich gerne mein Video zum Ablauf einer Steuerprüfung ansehen und sich so alles persönlich von mir erklären lassen.

Der Ablauf der Betriebsprüfung in 4 Schritten einfach erklärt

Schritt 1: Vorbereitung

Wenn sich ein Betriebsprüfer bei Ihnen im Unternehmen angemeldet hat, sollten Sie Ihre Belege griffbereit halten. Sammeln Sie deshalb alle Rechnungen oder Kontoauszüge zusammen, sodass Sie diese dem Prüfer geordnet übergeben können.

So sichern Sie sich bei Ihrem Prüfer schon mal einen guten ersten Eindruck.

Schritt 2: Prüfungshandlung

In diesem Schritt werden alle Belege vom Betriebsprüfer begutachtet. Sie können hier keinen Einfluss ausüben und sind nicht anwesend.

Der Prüfer arbeitet alle Belege durch und schreibt auf, wo seiner Meinung nach gegen Formalismen verstoßen wurde.

Außerdem kann er bestimmte Belege oder auch Verträge nachfordern. Sie haben dann die Pflicht, ihm diese Dokumente zukommen zu lassen.

Schritt 3: Nachbereitung

Hier wird entschieden, ob der Prüfer mit seiner Rechtsauffassung richtig liegt. Sprich: Es wird entschieden, ob die vom Prüfer angekreideten Verstöße auch tatsächlich so stimmen.

Außerdem wird beschrieben, was Sie gegen diese Verstöße unternehmen sollten, oder ob eine Einigung mit dem Finanzamt möglich ist.

Schritt 4: Schlussbesprechung

Hier wird jeder einzelne Punkt und auch das Gesamt-Ergebnis der Prüfung genau durchbesprochen. Hier kommt es sehr häufig vor, dass man wichtige Einigungen mit dem Prüfer erzielen kann.

Eine Einigung könnte beispielsweise sein: Sie verpflichten sich, in Zukunt die Bestimmungen genau einzuhalten. Im Gegenzug verzichtet der Betriebsprüfer auch steuerliche Nachforderungen.

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Mit diesem Beitrag habe ich Ihr Interesse für den Ablauf der Betriebsprüfung geweckt und Sie haben noch zusätzliche Fragen?

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen gerne zeigen, was Sie hier beachten müssen und wie Sie häufige Fehler vermeiden.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit