Aus Fehlern anderer lernen. Es kommt immer anders, als man denkt.

In den vergangenen Jahren sind mir veschiedenste familiäre Situationen begegnet, in denen es um Unternehmensnachfolge ging. Aus einem speziellen Fall habe ich besonders viele Lehren gezogen. Wenn man davon redet, ein Erbe zu teilen, klingt das eigentlich erstmal einfach. Doch dann sieht man genauer hin und stellt fest, dass sich manches gar nicht so einfach teilen lässt.

Eheverträge: Für Mitglieder von Unternehmerfamilien ein Muss.

Gut, wenn man als Unternehmer mit seiner Familie frühzeitig die Nachfolgeplanung in Angriff nimmt. Eine gute Voraussetzung ist, wenn in der Familie Einigkeit über die Führung des Unternehmens und die Fortführung der Tradition herrscht. Streit und Missgunst kann niemand im familiären Umfeld gebrauchen und schon gar nicht, wenn dieser Einfluss auf die Steuerung des Unternehmens haben kann.

Was bringt ein Unternehmer-Testament?

“Die Verteilung des Vermögens ist das Eine. Aber das Vermächtnis und die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern ist auch wichtig.” Die Zeit vergeht wie im Flug. Das Älterwerden lässt sich nicht aussperren. Die Einschläge im persönlichen Umfeld kommen langsam näher. Was ist geregelt, wenn ich morgen nicht mehr aufwache?

Smarte Nachfolgeplanung beugt Familienstreitigkeiten vor.

Aus 16 Jahren Berufserfahrung in diesem Gebiet sind einige Erfahrungswerte entstanden, die sich bei Erbschaft und/oder Nachfolgeplanung immer wieder als wahr erweisen. Die einfachste Regel: Je älter der Übergeber ist, desto fester sollten die getroffenen Regelungen sein.

Mittelstandsnachfolge: Entwicklungspotenzial schützen.

Nachhaltigkeit bei der Mittelstandsnachfolge bedeutet, von den Erfahrungen anderer zu lernen.