Erbschaftssteuer (Teil 4): Das nicht begünstigte Betriebsvermögen

In diesem Beitrag will ich Ihnen erklären, welcher Teil Ihrer Firma bei der Erbschaftssteuer nicht begünstigt wird. Das Gesetz sagt: Alles, was Sie für die Erzielung der Einnahmen in Ihrem Unternehmen brauchen, wird begünstigt.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Alles, was Sie nicht zwingend für die Erzielung Ihrer Einnahmen brauchen, wird bei der Erbschaftssteuer nicht begünstigt.

Davon ausgehend stellen sich 2 Fragen für Unternehmer:

  1. Was gilt als nicht begünstigtes Vermögen?
  2. Was passiert mit diesem?

Was gilt als nicht begünstigtes Vermögen?

Damit nicht allzu viel Spielraum bei der Aufteilung von Vermögen entsteht, gibt der Gesetzgeber diesbezüglich Richtlinien vor. Zum Beispiel gelten als nicht notwendiges Betriebsvermögen:

  • alle GmbH-Beteiligungen die weniger als 25% betragen
  • an Fremde vermietete Immobilien (wie auch z.B. an Ihr Personal)

Was passiert mit dem nicht begünstigten Betriebsvermögen?

Das nicht begünstigte Betriebsvermögen wird mit einem Zeitwert als Erbschaft beziehungsweise Schenkung angesetzt. Von diesem nicht begünstigten Betriebsvermögen werden in weiterer Folge noch Ihre persönlichen Freibeträge abgezogen.

Einen eigenen sachlichen Freibetrag bekommen Sie bei diesem Teil Ihres Betriebsvermögens jedoch nicht.

Eine genauere Erklärung finden Sie hier in meinem Video:

Sie haben noch ein paar Fragen dazu?

Sie können mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit