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Gefahren eines GmbH-Geschäftsführers (Teil 3): Steuerverkürzung

Die kleine Schwester der Steuerhinterziehung heißt: Steuerverkürzung. Nichtsdestotrotz kann auch sie Ihnen das Leben schwer machen: Durch Steuerverkürzung kann Sie eine Strafe von bis zu 50.000€ erwarten.

Daher möchte ich Sie in diesem Beitrag über die Konsequenzen fehlerhafter Steuerangaben aufklären. Denn auch kleine Fehler können Sie als Geschäftsführer viel Geld kosten.

Kleiner Exkurs: Was ist eine Steuerverkürzung?

Von verkürzten Steuern spricht man dann, wenn sie entweder

  • nicht rechtzeitig,
  • nicht komplett oder
  • gar nicht festgesetzt wurden.

Die Grenze zur Steuerhinterziehung ist dabei hauchdünn. Entscheidend ist, dass eine dieser drei Taten leichtfertig (= grob fahrlässig!) begangen wurde. Über den Härtegrad des Vergehens entscheiden dabei die Behörden. Das heißt: Im Einzelfall entscheidet immer das Finanzamt, ob es sich um Steuerverkürzung handelt oder nicht.

(Hier der Link zum Gesetzestext: https://dejure.org/gesetze/AO/378.html)

Wie können Sie Steuern verkürzen ohne es zu wissen?

Wie ich durch meine langjährige Arbeit als Steuerberater weiß, trifft es nicht immer diejenige, die den Fehler begangen haben. Oft hören Geschäftsführer den Ausdruck „Steuerverkürzung“ erst, wenn Ihnen das Finanzamt bereits einen Besuch abstattet.

Sie müssen nicht unbedingt selbst Steuern verkürzen, um dafür belangt zu werden. Das Verkürzen der Steuern kann zum Beispiel auch durch einen simplen Fehler in der Buchhaltung passieren. Trotzdem müssen Sie als Geschäftsführer dafür geradestehen.

So schnell kann Steuerverkürzung passieren – ein kleines Beispiel:

Dafür reicht es schon, wenn Ihre Buchhalterin auf Urlaub fährt und davon ausgeht, dass ihr Kollege eine Erklärung beim Finanzamt einreicht. Weil dieser aber keine Erfahrungen damit hat, kennt er die Fristen des Amtes nicht und „vergisst“ die Erklärung einzureichen.

Das Resultat: Die Erklärung bleibt liegen und kommt nicht bei den Behörden an. Der Fehler wird (wenn überhaupt) frühestens bemerkt, wenn die Kollegin wieder aus dem Urlaub zurückkommt. Doch dann ist es bereits zu spät: das Finanzamt geht davon aus, dass Sie Steuern verkürzen.

Wie können Sie sich vor Steuerverkürzung schützen?

Gelingt es Ihnen als Geschäftsführer die unterlassenen Angaben zu

  • berichtigen,
  • vervollständigen oder
  • nachzuholen,

bevor es noch zu einem Strafverfahren kommt, so wird von einer Geldbuße abgesehen.

Kam es bereits zu Steuerverkürzungen heißt es für Sie als Geschäftsführer: schnell handeln! Denn sollten Sie die zu Ihren Gunsten verkürzten Steuern innerhalb der Ihnen gesetzten Frist nachzahlen, wird auf eine Geldstrafe verzichtet.

Wichtig ist für Sie daher: Absicherung.

Die sicherste Variante – und auch meine persönliche Empfehlung – ist deshalb: ein Tax CMS.

Was ist ein Tax CMS?

Als Tax CMS wird ein Kontrollsystem bezeichnet, das jeden einzelnen Schritt in Ihrem Unternehmen abbildet. Auf diese Weise würden Fehler im Buchhaltungs-Prozess auffallen, wenn sich nicht an die Vorgaben gehalten wird.

Ein Tax CMS hilft Ihnen daher Steuerverkürzungen zu vermeiden und Ihr Unternehmen besser überblicken zu können.

Ich habe mich selbst seit vielen Jahren auf die Einführung digitaler Tax CMS bei Unternehmen spezialisiert. Falls Sie an den weiteren Vorteilen des Tax CMS oder tiefergehenden Informationen zum Thema interessiert sind, folgen Sie einfach diesem Link: https://www.steuerberatung-breit.de/tax-cms/

Wie hart wird Steuerverkürzung bestraft?

Im Gegensatz zur Steuerhinterziehung sprechen wir bei der Steuerverkürzung „nur“ von einer Ordnungswidrigkeit. Daher kann Ihnen als Geschäftsführer keine Freiheitsstrafe drohen. Nichtsdestotrotz wird auch die Steuerverkürzung bestraft:

Die Geldstrafen können dabei bis zu 50.000€ betragen. Zudem liegt es in der Macht des Finanzamtes, weitere Verfahren gegen Sie als Geschäftsführer zu verfolgen.

Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen: Sparen Sie Geld indem Sie die richtigen Vorkehrungen treffen!

Fazit: Geschäftsführer brauchen Kontroll-Systeme

Auch wenn Steuerverkürzung nicht so streng wie Steuerhinterziehung bestraft wird, sollte sie vermieden werden. Sie als Geschäftsführer sind daher verpflichtet, durch Kontrollen für steuerlich korrekte Angaben zu sorgen.

Durch ein Tax CMS ersparen Sie sich daher viel Zeit und unter Umständen auch viel Geld!

Sollten Sie sich als Geschäftsführer absichern wollen oder Fragen zu den Möglichkeiten eines Tax CMS haben, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

Foto: © Danilo Rizzuti – Fotolia.com