Gegendarstellung

zum verunglimpfenden, anonymen Foreneintrag

Die Positionierung

I) Der hanseatische Kaufmann

Klar, offen und ehrlich in der Diskussion, strukturiert und effizient in den Arbeitsabläufen. Jederzeit für Kunden und deren Belange erreichbar: Merkmale, für die ich seit Beginn meiner Tätigkeit als Steuerberater in Hamburg von Kunden geschätzt werde. Als direkter Ansprechpartner meiner Mandanten stehe ich diesen stets persönlich und auf Augenhöhe zur Seite. So, wie es sich für einen hanseatischen Kaufmann gehört. Daraus resultiert ein gewachsener, langjähriger Stamm an zufriedenen Kunden. Dies belegen die zahlreichen Weiterempfehlungen durch Mandanten.

II) Der geschädigte Aufrichtige

Die Vorgeschichte
Im April 2013 kam ein Herr wegen einer möglichen Zusammenarbeit auf mich zu. Er war zum damaligen Zeitpunkt Geschäftsführer diverser Unternehmen. Dies ist er nach meinem Kenntnisstand auch heute noch. Daraus entstand eine vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen meiner damaligen Firma, der Finanz-Kontor Hamburg BJB Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG, und (a) einer GmbH, (b) einer im Versandhandel von Erotikartikeln tätigen Ein-Personen-Gesellschaft, (c) einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts und (d) einer Privatperson. Ich ging bei der Mandatierung von geordneten steuerlichen Verhältnissen aus. Eine Mitarbeiterin und ich mussten allerdings bereits kurz nach Beginn der Zusammenarbeit im April 2013 feststellen, dass wir es mit einem „chaotischen Buchhaltungszustand“ zu tun hatten:

  • Die vorher beratende Steuerberatungsgesellschaft hat meines Erachtens ungeordnete, undurchsichtige Verhältnisse hinterlassen.
  • zudem hat sie evidente Beratungsfehler begangen
  • Mein zunächst kalkulierter und bei der Mandatierung prognostizierter Beratungsaufwand ist dadurch innerhalb kürzester Zeit deutlich gestiegen.
  • Im Juli 2013 kam es deshalb zum Gespräch zwischen dem Mandanten und mir. Darin schilderte ich ihm die schwierige Lage und erklärte ihm auch in Anwesenheit einer Kollegin den nötigen Mehraufwand, um wieder geordnete Verhältnisse herzustellen. Daraus resultierte ein irreversibler Konflikt, der die Vertrauensbasis erschütterte: Der Mandant zeigte sich beratungsresistent. Die detailliert erläuterten Mehraufwände wollte er nicht akzeptieren. Er war nicht bereit, den Mehraufwand in Kauf zu nehmen und entsprechend zu vergüten.
  • Im August 2013 entschied ich mich sodann, die Zusammenarbeit zu beenden. Das habe ich ihm kurz darauf per E-Mail im September 2013 mitgeteilt. Zunächst zeigte er sich kompromissbereit: Meinen Vorschlag, die Angelegenheit gegen eine einmalige verhältnismäßig niedrige Zahlung von circa 5.500 Euro vollständig beizulegen und friedlich auseinanderzugehen, bestätigte er zunächst per E-Mail. Was aber dann folgte, entsprach nicht unserer Vereinbarung. Im Gegenteil: Der Herr entschied sich dafür, meines Erachtens zweifelhafte Mittel einzusetzen.

Verunglimpfung im Schutz der Internet-Anonymität und der Britischen Jungferninseln
Zum besagten Kompromiss kam es nicht. Der Mandant wollte nichts zahlen. In den Jahren 2014 und 2015 fand deshalb vor einem Amtsgericht in Norddeutschland ein Verfahren statt. Klägerin war hier die Finanz-Kontor Hamburg BJB Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG. Beklagte war die von ihr beratene GmbH. Gegenstand des Verfahrens waren offenstehende Forderungen der Finanz-Kontor Hamburg BJB Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG gegenüber der von ihr beratenen GmbH. Die beratene GmbH hat gegen die geltend gemachten Zahlungsansprüche u.a. die Aufrechnung mit aus ihrer Sicht bestehenden Gegenforderungen erklärt. Das Gericht ist dem gefolgt.

Im Sommer 2016 habe ich durch einen Bekannten erfahren, dass bereits seit einiger Zeit im Internet zahlreiche diffamierende und unwahre Negativbewertungen nebst Falschbehauptungen verbreitet werden:

  • Die Anschuldigungen sind böswillig inszeniert und entsprechen nicht der Wahrheit. Dagegen gehe ich konsequent juristisch vor: Zwei Bewertungsplattformen mussten aufgrund äußerungsrechtlicher Hinweisschreiben nebst Löschungsaufforderungen die verunglimpfenden Beiträge entfernen.
  • Auf einem anderen aus meiner Sicht schon wegen des Firmensitzes seines Betreibers auf den Britischen Jungferninseln sehr intransparenten Portals hat es sich eine Gruppe von vermeintlichen „neutralen“ Usern unter Pseudonymen im Schutze der Anonymität des Internets zur Aufgabe gemacht, meinen Ruf systematisch zu vernichten. Detailliert und aufwendig wird hier eine Geschichte inszeniert, die nur ein Ziel verfolgt: Die unbewiesenen Behauptungen eines anonym agierenden Hauptakteurs direkt sowie indirekt zu bestätigen. Offensichtlich werden sogar SEO-Spezialisten eingesetzt, um die rufschädigenden Suchergebnisse bei Google im Ranking weit vorne zu platzieren.
  • Das Forum befasst sich weitestgehend mit Automatenvideotheken: scheinbar Themen, für Personen, die in der Erotikbranche tätig sind.
  • Das Forum ist über eine ".de"-Topleveldomain abrufbar. Dies vermittelt den Eindruck, als säße ihr Betreiber in Deutschland. Bei genauerem Hinsehen lässt sich feststellen, dass sich der Sitz des Domaininhabers auf den Britischen Jungferninseln befindet. Auf den Britischen Jungferninseln ist es wegen der dort bestehenden Rechtslage sehr einfach möglich, Inhaber von Unternehmen zu verschleiern. Offenbar möchten sich die Betreiber der gegen mich initiierten Hetzkampagne dies zu Nutze machen, um eine juristische Handhabe gegen die diffamierenden Inhalte so weit als möglich zu erschweren.
  • Viele Anhaltspunkte sprechen dafür, dass der Initiator dieser Hetzkampagne der ehemalige Klient ist und unter mehreren Pseudonymen innerhalb des Forums agiert.
  • Hauptverbündeter dürfte der bei der DENIC verzeichnete admin-c der das Portal beinhaltenden Internetseite sein. Ich gehe nach aktuellem Kenntnisstand davon aus, dass der admin-c gleichzeitig auch faktischer Geschäftsführer bzw. Director der auf den Britischen Jungferninseln ansässigen Inhaberin der in Rede stehenden Internetseiten ist.
  • Wir gehen davon aus, dass er ein hohes IT-Wissen besitzt (IT-Experte). Er betreibt augenscheinlich mit der auf den Britischen Jungferninseln ansässigen Ltd., die Inhaberin des fraglichen Internetportals ist, diverse Seiten mit erotischen und ähnlichen Inhalte im Web. Die Seitennamen lassen sehr eindeutig erkennen, welche Inhalte dort eingestellt sind.
  • Gegen den „admin-c“ der fraglichen Internetseite sowie gegen Unbekannt habe ich Strafanzeige gestellt.
  • Ich unterstelle meinem ehemaligen Klienten folgendes Motiv für diese aufwendig inszenierte Hetzkampagne gegen mich: persönliche Kränkung, welche ich durch die Aufkündigung unserer Zusammenarbeit bei ihm verursacht haben muss. Die Erotikbranche, in der er tätig ist, ist gesellschaftlich nach wie vor weniger anerkannt, als andere Branchen. Mein persönlicher Eindruck ist, dass er gerade deshalb nach mehr gesellschaftlicher Anerkennung und sozialer Akzeptanz strebt, die ich ihm in seinen Augen durch mein Verhalten verwehrt habe.

Auch wenn sich die unzutreffenden Negativbewertungen noch nicht spürbar auf die Auftragslage meiner Firma ausgewirkt haben, entsteht mir durch die Hetzkampagne ein wirtschaftlicher Schaden, denn schließlich wird meine Reputation und mein Ruf als Steuerberater ohne jeden Grund beeinträchtigt.