Thomas-Breit-Steuerfoerderungen-Teil-5

Steuerförderungen (Teil 5): Begünstigungen nach § 34a EStG

Sie fragen sich, wie Sie die Steuerlast für Ihr Unternehmen reduzieren können?

Damit sind Sie nicht allein. Durch eine geschickte Steuer-Optimierung können Sie als Unternehmer Tausende Euro sparen und beispielsweise für Investitionen verwenden.

So ist Ihr Unternehmen auch in der Zukunft gut aufgestellt.

Die Methode, die ich Ihnen in diesem Beitrag vorstelle ist speziell für Einzelunternehmer und Personengesellschaften interessant.

Wer kann den § 34a EStG nutzen und wie wirkt er sich auf das Unternehmen aus?

Der §34a EStG kann von Einzelunternehmern und Personengesellschaften genutzt werden. Außerdem sollte Ihr Einkommens-Steuersatz höher als 29 % sein. Erfüllen Sie diese beiden Bedingungen, ist der §34a EStG für Sie sehr interessant.

Der §34a EStG ermöglicht eine Begünstigung für nicht zu entnehmende Gewinne. Diese Gewinne verbleiben dann im Unternehmen und können beispielsweise für Investitionen oder auch die Erbschaftssteuer verwendet werden.

Durch die Nutzung des §34a EStG reduziert man den Steuersatz für diesen Gewinn-Anteil auf 28,75%. Darin ist auch schon die Gewerbesteuer enthalten.

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Dieser kurze Beitrag hat Ihr Interesse geweckt und Sie wollen ein wenig mehr zu dem Thema hören? Dann brauchen Sie einfach nur auf Play zu klicken, um mein kurzes Erklärvideo zu starten:

 

Sie wollen mehr über die Verwendung des § 34a EStG erfahren?

Sie haben über diesen Beitrag hinaus noch Fragen zur Steueroptimierung und den § 34a EStG? Dann können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater kann ich Ihnen zeigen, welche steuerlichen Vorteile Sie als Unternehmer nutzen können.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

GmbH-und-Co-KG-Symbolbild

GmbH & Co. KG: In diesen 3 Situationen macht sie Sinn für Ihr Unternehmen

Sie haben sich schon öfter gefragt, ob Sie von einem Rechtsformwechsel zu einer GmbH & Co. KG profitieren könnten? Warum gibt es so viele deutsche Unternehmer, die auf diese Rechtsform zurückgreifen?

Und welche sind eigentlich die Unterschiede zu einer normalen GmbH oder einer KG?

Immer wieder kommen Unternehmer mit diesen Fragen auf mich zu. In meinem Beitrag möchte ich deshalb die häufigsten Fragen zur GmbH & Co. KG leicht verständlich für Sie beantworten.

Sie erfahren, was eine GmbH & Co. KG eigentlich ist, was Sie zur Gründung benötigen und in welchen 3 Situationen eine GmbH & Co. KG für Unternehmer Sinn macht.

Was ist eine GmbH & Co. KG überhaupt?

Bei einer GmbH & Co. KG handelt es sich um eine Kommanditgesellschaft (kurz KG), bei der der vollhaftende Komplementär eine GmbH ist. Dadurch umgeht man die unbeschränkte und persönliche Haftung, die eine natürliche Person (= Mensch) als Komplementär hätte.

In der Regel sind dann alle am Unternehmen beteiligten Personen die Kommanditisten. Dadurch sind sie von der persönlichen Haftung ausgeschlossen.

Durch dieses Konstrukt gibt es also normalerweise bei einer GmbH & Co. KG keine natürliche Person, die mit ihrem Privatvermögen haftet.

In dieser Hinsicht ist eine GmbH & Co. KG mit einer GmbH zu vergleichen. Denn auch die Gesellschafter einer GmbH haften nicht mit ihrem Privatvermögen, sondern nur mit ihrer Einlage im Unternehmen.

Was unterscheidet eine GmbH & Co. KG von einer GmbH

Da es sich bei einer GmbH & Co. KG um eine Personengesellschaft handelt, gibt es mehrere Unterschiede zu einer GmbH. Hier möchte ich Ihnen aber nur die 2 wichtigsten kurz vorstellen:

1. Andere Rechtsform = andere Besteuerung: KGs werden grundsätzlich anders besteuert als GmbHs. Da eine GmbH & Co. KG eine Personengesellschaft ist, müssen Sie keine Körperschaftssteuer zahlen.

2. Höherer Verwaltungsaufwand: Da Sie für eine GmbH & Co. KG 2 Unternehmen (1 GmbH und 1 KG) benötigen, ist der Verwaltungsaufwand in der Regel höher als bei einer GmbH.

Was unterscheidet eine GmbH & Co. KG von einer „normalen“ KG

Auch hier gibt es 2 Haupt-Unterschiede:

1. Der vollhaftende Komplementär ist keine natürliche Person: Bei einer „normalen“ KG ist der Komplementär eine natürliche Person. Diese Person haftet unbeschränkt mit Ihrem Privatvermögen. Bei der GmbH & Co. KG ist der Komplementär eine GmbH. So umgeht man die unbeschränkte und persönliche Haftung.

2. Man muss 2 Jahresabschlüsse machen: Da Sie bei einer GmbH & Co. KG 2 Unternehmen benötigen, müssen Sie auch 2 Jahresabschlüsse machen. Bei einer „normalen“ KG müsste hingegen nur der Jahresabschluss der KG gemacht werden.

Was benötigt man, um eine GmbH & Co. KG zu gründen?

Um eine GmbH & Co. KG zu gründen, benötigen Sie 2 Dinge:

  1. Eine GmbH als Komplementär: Diese GmbH muss über ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro verfügen.
  2. Mindestens einen Kommanditisten: Dieser Kommanditist kann rein theoretisch auch nur 1 Euro in die neugegründete GmbH & Co. KG einzahlen. Kommanditisten können natürliche oder juristische Personen sein.

Wann macht eine GmbH & Co. KG Sinn?

Hier möchte ich Ihnen 3 häufige Situationen vorstellen, in denen Unternehmer von einer GmbH & Co. KG profitieren können.

In der Praxis kann es durchaus noch andere mögliche Situationen geben. Diese sind aber so speziell, dass ich in diesem Beitrag nicht darauf eingehen werde.

Situation 1: Ihre Unternehmens-Gewinne werden häufig ausbezahlt

Die Gesamtsteuerbelastung bei einer GmbH & Co. KG ist niedriger als bei einer GmbH. Zahlen Sie die Unternehmensgewinne also in der Regel aus, zahlen Sie bei einer GmbH & Co. KG weniger Steuern als bei einer GmbH.

Verbleiben die Gewinne allerdings im Unternehmen, macht eine GmbH & Co. KG wenig Sinn. In diesem Fall wäre eine GmbH wahrscheinlich die bessere Rechtsform für Sie.

Situation 2: Sie möchten Privatentnahmen tätigen können

Sie sind derzeit noch Einzelunternehmer und tätigen häufig Privatentnahmen? Sie möchten aber Ihre Haftung beschränken und denken deshalb über einen Rechtsformwechsel zu einer GmbH oder einer GmbH und Co. KG nach?

Möchten Sie auch in Zukunft Privatentnahmen tätigen können, ist die GmbH & Co. KG Ihre einzige wirkliche Alternative.

Bei einer GmbH ist eine Privatentnahme nämlich nicht ohne weiteres möglich. Dort stellt die Gewinnausschüttung so etwas wie eine Privatentnahme dar. Eine Privatentnahme wie bei einem Einzelunternehmen oder einer Personengesellschaft gibt es aber nicht.

Situation 3: Sie haben Angst vor einer verdeckten Gewinnausschüttung

Ihr Unternehmen ist bereits eine GmbH oder steht kurz vor der Umwandlung? Dann könnten Sie im Falle einer Betriebsprüfung von einer verdeckten Gewinnausschüttung bedroht sein.

Eine verdeckte Gewinnausschüttung ist eine unerlaubte Gewinnausschüttung, z.B. in Form der privaten Nutzung eines Firmen-PKWs. Oft geschieht das sogar unabsichtlich und Sie machen sich strafbar. Im schlimmsten Fall könnten Sie dann sogar im Gefängnis landen.

Dieses Problem haben Sie bei einer GmbH & Co. KG nicht. Denn hier gibt es keine verdeckte Gewinnausschüttung. Mit einer GmbH & Co. KG reduzieren Sie also Ihr Risiko als Unternehmer.

Was eine verdeckte Gewinnausschüttung im Detail ist und wie sich Unternehmer konkret strafbar machen, habe ich Ihnen in einem eigenen Beitrag zusammengefasst: https://www.steuerberatung-breit.de/verdeckte-gewinnausschuettung-so-machen-sich-gesellschaften-und-gesellschafter-strafbar/

Fazit: GmbH & Co. KG? Ja, aber nur wenn sie auch Sinn macht

Eine GmbH & Co. KG bietet Ihnen eine Kombination aus den Vorteilen einer GmbH und einer KG. Sie beschränken Ihre Haftung, können aber Privatentnahmen tätigen und haben eine geringere Gesamtsteuerbelastung.

Allerdings müssen Sie auch 2 Jahresabschlüsse (für die GmbH und die KG extra) machen. Durch dieses Konstrukt haben Sie in der Regel auch einen höheren Verwaltungsaufwand.

Ob eine GmbH & Co. KG also für Ihr Unternehmen wirklich Sinn macht, kann ich Ihnen in diesem Beitrag leider nicht beantworten.

Denn ohne Ihre Situation genau zu kennen, kann kein Steuerberater hier eine seriöse Aussage treffen. Um herauszufinden, ob sich eine Unternehmensumwandlung für Sie lohnt, müssen Sie sich daher unbedingt Rat von einem Steuerberater holen.

Sie haben noch weitere Fragen zur GmbH & Co. KG oder möchten wissen, welche andere Rechtsform für Sie die richtige ist?

Gerne können Sie mit Ihren Fragen auf mich zukommen. Das Erstgespräch am Telefon führe ich ganz unverbindlich. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass ich auch der richtige Steuerberater für Sie bin.

In diesem Sinne, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Thomas-Breit-Steuerfoerderungen-Teil-4

Steuerförderungen (Teil 4) – PKW Besteuerung privater Fahrten & Fahrtenbücher

Um den Investitionsabzugsbetrag für Ihren PKW nutzen zu können, müssen Sie unbedingt ein Fahrtenbuch führen. Was passiert, wenn Sie das nicht machen, erkläre ich Ihnen kurz und leicht verständlich in diesem Beitrag.

Was passiert, wenn Sie kein Fahrtenbuch führen?

Führen Sie kein Fahrtenbuch, gilt grundsätzlich immer die 1% Regelung. Das heißt, dass Sie 1% des ursprünglichen Neupreises des PKWs pro Monat als betriebliche Einnahme ansetzen müssen.

So werden also Ihre gewinnmindernden Kosten gekürzt. Das kann bis zur vollständigen Kostendeckelung gehen. Dann bleibt gar nichts mehr von den ursprünglichen Kosten übrig.

Um das zu vermeiden, können Sie ein Fahrtenbuch führen. Mit einem Fahrtenbuch können Sie die entstandenen Kosten sehr wohl gewinnmindernd nutzen.

Das Fahrtenbuch: Per Hand oder Elektronisch

Sie können Ihr Fahrtenbuch entweder per Hand oder elektronisch führen.

Entscheiden Sie sich für die händische Variante, haben Sie das Problem, dass Sie immer alles ordnungsgemäß ausfüllen müssen.

Bei der elektronischen Variante wird jede Fahrt automatisch vom PKW aufgezeichnet. Sie müssen dann nur noch auswählen, ob die Fahrt privat oder betrieblich war. Alternativ können Sie auch eine Mischfahrt, also eine teilweise private und betriebliche Fahrt, angeben.

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Sie wollen mehr über die richtige Führung eines Fahrtenbuchs erfahren?

Sie haben über diesen Beitrag hinaus noch Fragen zu privaten und betrieblichen Fahrten und wie Sie diese in Ihrem Fahrtenbuch berücksichtigen? Dann können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater kann ich Ihnen zeigen, welche steuerlichen Vorteile Sie als Unternehmer nutzen können.

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Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Unternehmenskauf-finanzieren

Kredit oder Eigenkapital: So finanzieren Sie den Unternehmenskauf richtig

Sie würden gerne Ihr Geschäft erweitern und neue, attraktive Märkte erschließen? Ihr Plan ist es, dazu ein Unternehmen zu kaufen, um so schneller in einem neuen Land oder einer anderen Branche fußzufassen?

Unter den richtigen Voraussetzungen ist der Kauf eines Unternehmens mit Sicherheit eine gute Möglichkeit, um ohne lange Vorlaufzeit in einem neuen Bereich in die Gänge zu kommen.

Für viele Unternehmer stellt sich jedoch die Frage: Wie finanziere ich dieses Vorhaben?

Soll ich am besten alles mit vorhandenem Eigenkapital bezahlen oder kann ich auch einen Kredit aufnehmen?

In meinem Alltag als Steuerberater werde ich von meinen Klienten häufig mit diesen Fragen konfrontiert. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass viele Unternehmer hier unsicher sind. Und das ist auch gar nichts Schlechtes. Denn ein Unternehmenskauf ist eine große Investition und muss gut geplant werden.

Bevor man überhastet die falsche Entscheidung trifft, sollte man sich über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Finanzierungen beim Unternehmenskauf im Klaren sein. Nur so kann man eine gute Entscheidung treffen.

Genau hier möchte ich mit diesem Blogbeitrag ansetzen. Ich erkläre Ihnen, welche Möglichkeiten Sie zur Finanzierung eines Unternehmenskaufs grundsätzlich haben und von welchen Förderungen Sie zusätzlich profitieren könnten.

Unternehmenskauf-Finanzierung mit Eigenkapital

Aus der Sicht eines Steuerberaters wäre diese Variante die beste bei einem Unternehmenskauf.

So haben Sie als Unternehmer keinerlei Schulden bei Banken und sind daher auch keinem Kreditinstitut verpflichtet. Sollte es, aus welchen Gründen auch immer, einmal für einige Zeit nicht so rosig laufen, können Sie so nie in Rückzahlungs-Schwierigkeiten kommen.

In der Praxis ist eine gänzliche Finanzierung mit Eigenkapital aber meistens unrealistisch. Die Summen sind einfach zu hoch, um alles nur mit Eigenkapital zu bezahlen.

Haben Sie nicht genug Eigenkapital, gibt es aber mehrere Möglichkeiten, um neues Eigenkapital zu beschaffen. Sie oder Ihre Mit-Gesellschafter könnten beispielsweise zusätzliches Kapital aus der eigenen Tasche in das Unternehmen einzahlen.

Diese Option zur Eigenkapitalerhöhung ist wahrscheinlich allen Unternehmern bekannt. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen aber 2 weitere Optionen vorstellen, die in der Praxis (noch) wenig verwendet werden, aber in manchen Fällen durchaus Sinn machen:

  1. Crowdfunding: Beim Crowdfunding beteiligen sich viele „kleinere“ Investoren, die oft auch Privatpersonen sind, an einem Unternehmen. Rechtlich gesehen handelt es sich dabei dann meistens um stille Partner. Diese Methode ist besonders für Unternehmen geeignet, die „coole“ Projekte an End-Konsumenten verkaufen möchten. Denn bei diesen Projekten ist es einfacher, viele Investoren anzulocken. Die weltweit beliebteste Plattform, um eine Crowdfunding-Kampagne zu starten ist Kickstarter.
  2. Business Angels: Bei Business Angels handelt es sich um Investoren, die einem Unternehmen neben Ihrem Investment auch noch mit Ihrer Management-Erfahrung und Ihren Kontakten weiterhelfen. Man bekommt also nicht nur frisches Eigenkapital, sondern auch Know-How. Im Gegenzug versprechen sich die Business Angels eine Wertsteigerung ihres Unternehmens-Anteils. Hier finden Sie einen Überblick über Business Angels in Deutschland: https://www.business-angels.de/

Mit diesen beiden Möglichkeiten können Sie Ihr Eigenkapital aufbessern. Allerdings wird auch das in den meisten Fällen nicht ausreichen, um den gesamten Kaufpreis mit Eigenkapital zu decken. In diesem Fall können Sie auch bei einem Unternehmenskauf auf einen Kredit zurückgreifen.

Worauf Sie dabei achten müssen, erkläre ich Ihnen im nächsten Abschnitt.

Unternehmenskauf-Finanzierung mit Fremdkapital

Bei vielen Unternehmern ist ein Kredit sehr negativ behaftet. Dort sieht man eine Fremdfinanzierung als sprichwörtlichen „Klotz am Bein“. Durch einen hohen Kredit spiele man mit der Zukunft des Unternehmens, bekommt man da häufig zu hören.

Da ist auch sicherlich etwas Wahres dran. Einen Kredit sollten Sie nur nach sorgfältiger Überlegung abschließen. Außerdem sollte Ihre Eigenkapitalquote nie unter 20% rutschen, sonst bringen Sie Ihr Unternehmen langfristig in Gefahr.

Richtig eingesetzt können Sie aber speziell bei niedrigen Zinsen von einem Kredit profitieren. Denn ist Ihre Gesamtkapitalrendite höher als die Kreditverzinsung, steigern Sie mit diesem Kredit Ihre Eigenkapitalrendite.

Die Rendite, die Sie mit Ihrem geliehenen Geld erwirtschaften, ist also höher als Ihre Zins-Zahlungen. In der Fachsprache bezeichnet man das als Leverage Effekt.

Eine hohe Eigenkapitalrendite steigert Ihre Bonität bei Banken und macht Ihr Unternehmen auch für potentielle Investoren attraktiver.

Jedoch sollten Sie immer bedenken, dass bei einem Kredit immer ein Rest-Risiko bleibt. Auch wenn es geschäftlich einmal nicht so gut, müssen Sie Ihre Raten immer bezahlen können. Dieses Risiko müssen Sie immer einkalkulieren.

Hilfe beim Unternehmenskauf: Von diesen Förderprogrammen könnten Sie profitieren

Als Unternehmer können Sie beim Unternehmenskauf von attraktiven Förderungen profitieren. So bietet zum Beispiel die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW) geförderte Kredite an.

Bei diesen Krediten brauchen Sie meistens nur wenige Sicherheiten und haben eine gewisse Anzahl an tilgungsfreien Jahren zu Beginn des Kredits.

Hier finden Sie mehr Informationen zu den Krediten der KfW: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gr%C3%BCnden-Nachfolgen/

Befindet sich Ihr Unternehmenssitz in Berlin, könnte auch ein geförderter Kredit der Investitionsbank Berlin (kurz IBB) für Sie interessant sein. Ähnlich wie die KfW brauchen Sie auch hier nur wenige Sicherheiten und profitieren von tilgungsfreien Jahren. Hier finden Sie mehr Informationen zur IBB: https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/foerderprogramme-a-z/foerderprogramme-a-z.html

Auch in anderen Bundesländern gibt es solche Investitionsbanken. Hier finden Sie eine Übersicht mit allen Investitionsbanken in Deutschland: https://www.gruenderlexikon.de/checkliste/informieren/berater-suchen/wo-beratung-gruendung/landesfoerderinstitute/

Fazit zur Unternehmenskauf-Finanzierung: Der richtige Mix aus Eigen- und Fremdkapital macht’s

Im Idealfall sollten Sie Ihren Unternehmenskauf mit eigenen Mitteln finanzieren. In der Realität ist das allerdings meistens nicht realistisch. Die Kaufpreise sind dafür einfach zu hoch. In diesem Fall können Sie auf einen Kredit zurückgreifen.

Das ist vor allem in Zeiten von niedrigen Zinsen attraktiv. Dabei müssen Sie aber immer Ihre Eigenkapitalquote im Auge behalten. Diese sollte nicht unter 20 % sinken.

Der beste Finanzierungs-Weg wird also für die meisten Unternehmer irgendwo in der Mitte liegen: Man verwendet für einen Teil des Kaufpreises Eigenkapital und greift für den Rest auf einen Kredit zurück.

Sie haben noch weitere Fragen zum Unternehmenskauf oder möchten wissen, welche Fehler Sie beim Kauf auf gar keinen Fall machen dürfen?

Gerne können Sie mit Ihren Fragen auf mich zukommen. Das Erstgespräch am Telefon führe ich ganz unverbindlich. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass ich auch der richtige Steuerberater für Sie bin.

In diesem Sinne, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Steuerfoerderung-Teil-3

Steuerförderungen (Teil 3): Wegfall des Investitionsabzugsbetrag für PKW

Sie haben in der Vergangenheit einen Investitionsabzugsbetrag geltend gemacht und dann auch tatsächlich wenig später einen PKW angeschafft?

Sie haben wie gesetzlich vorgeschrieben ein Fahrtenbuch geführt und denken, rechtlich korrekt vorgegangen zu sein?

Damit haben Sie leider nicht immer Recht. Denn viele Fahrtenbücher werden vom Gesetzgeber als nicht ordnungsgemäß angesehen.

Tatsächlich habe ich in 20 Jahren als Steuerberater noch kein einziges Fahrtenbuch gesehen, dass 1 zu 1 von den Behörden akzeptiert worden ist. Meistens ist es lediglich als Gesprächsgrundlage zu sehen.

Fahrtenbuch nicht ordnungsgemäß = Kein Investitionsabzugsbetrag

 

Wird Ihr Fahrtenbuch als nicht ordnungsgemäß angesehen, können Sie die 90 prozentige betriebliche Nutzung Ihres PKWs nicht nachweisen.

Damit gilt Ihr PKW steuerlich zu mehr als 10% privatgenutzt und Sie verlieren den Anspruch auf den Investitionsabzugsbetrag.

Ihre Steuerersparnis aus den Jahren, in denen Sie den Investitionsabzugsbetrag geltend gemacht haben, wird dann rückabgewickelt. Das heißt, Sie müssen diese Steuerersparnis nachzahlen.

Wenn die Ersparnis mehr als 15 Monate zurückliegt, kommt sogar noch eine Verzinsung oben drauf.

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Dieser kurze Beitrag hat Ihr Interesse geweckt und Sie wollen ein wenig mehr zu dem Thema hören? Dann brauchen Sie einfach nur auf Play zu klicken, um mein kurzes Erklärvideo zu starten:

 

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Sie haben über diesen Beitrag hinaus noch Fragen zum Investitionsabzugsbetrag und wie Sie ihn für Ihren PKW verwenden können? Dann können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater kann ich Ihnen zeigen, welche steuerlichen Vorteile Sie als Unternehmer nutzen können.

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Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Minderheitsgesellschafter Betrug

Verdeckte Gewinnausschüttung: So werden Minderheitsgesellschafter um ihren Gewinn-Anteil betrogen

Sie sind Minderheitsgesellschafter in einer GmbH und möchten mit Ihrer Beteiligung eine möglichst hohe Rendite erzielen? Sie haben Angst, durch fadenscheinige Tricks anderer Gesellschafter um Ihren gerechten Gewinn-Anteil gebracht zu werden?

In der Tat kommt es bei der Gewinnverteilung in GmbHs häufig zu Konflikten zwischen „kleineren“ und so genannten beherrschenden Gesellschaftern. Denn manchmal bereichern sich Gesellschafter unerlaubterweise durch eine verdeckte Gewinnausschüttung auf Kosten des Unternehmens und verringern so den zu verteilenden Gewinn.

Minderheitsgesellschafter fühlen sich in solchen Situationen oft machtlos und wissen nicht, was sie tun sollen. Hier möchte ich mit diesem Beitrag ansetzen.

Ich erkläre Ihnen, welche Rechte Sie im Fall einer verdeckten Gewinnausschüttung durch einen anderen Gesellschafter haben und wie Sie solch eine Situation überhaupt vermeiden können.

Ab wann ist man überhaupt Minderheitsgesellschafter?

Ein Minderheitsgesellschafter ist eine Person, die nur einen geringen Teil des Stammkapitals einer GmbH hält. In den meisten Fällen wird die Grenze bei einem Anteil von weniger als 50% des Stammkapitals gezogen. Besitzen Sie also beispielsweise 45%, sind Sie Minderheitsgesellschafter.

Einem Minderheitsgesellschafter steht meistens ein Mehrheitsgesellschafter gegenüber. Dieser Gesellschafter hält oft eine Mehrheit der GmbH-Anteile und kann viele Entscheidungen im Alleingang treffen. Deshalb wird dieser Gesellschafter auch oft als „beherrschender Gesellschafter“ bezeichnet.

Welche Rechten und Pflichten hat man als Minderheitsgesellschafter?

Zu den Rechten eines Minderheitsgesellschafters gehören unter anderem Kontrollrechte, also zum Beispiel das Recht auf Einsicht in Verträge oder Jahresabschlüsse. Und das Recht auf einen zur Einlage proportionalen Anteil am Unternehmensgewinn.

Mitbestimmungsrechte, wie zum Beispiel eine Sperrminorität, müssen Sie sich vertraglich absichern lassen. Tun Sie das nicht, haben Sie bei Entscheidungen kein Mitspracherecht.

Was eine Sperrminorität genau ist und wie Sie dieses Recht in Ihrem Vertrag absichern, habe ich Ihnen in einem eigenen Blogbeitrag zusammengefasst. Klicken Sie hier, um zu diesem Beitrag zu gelangen: https://www.steuerberatung-breit.de/so-sichern-sie-sich-mitbestimmungsrechte-als-gmbh-minderheitsgesellschafter/

Die Pflichten eines Minderheitsgesellschafter beschränken sich darauf, dass er seine Einlage leisten muss. Ansonsten haben Sie bei einer geringen Beteiligung fast keine weiteren Verpflichtungen gegenüber der GmbH. Sie haben also keine Pflicht zur Mitarbeit oder ähnliches.

So werden Minderheitsgesellschafter durch eine verdeckte Gewinnausschüttung geschädigt

Ein häufiger Konflikt zwischen Gesellschaftern einer GmbH ist eine verdeckte Gewinnausschüttung durch den Mehrheitsgesellschafter.

Eine verdeckte Gewinnausschüttung liegt dann vor, wenn sich ein Gesellschafter auf Kosten des Unternehmens finanzielle Vorteile verschafft, die eine Dritte Person nicht erhalten hätte. Darunter fallen etwa eine inkorrekte Versteuerung eines Firmen-PKWs, wenn dieser auch privat genutzt wird oder eine überhöhte Miete, wenn der Gesellschafter die Geschäftsräume privat besitzt und an die GmbH vermietet.

Durch diese erschlichenen Vorteile vermindert eine verdeckte Gewinnausschüttung den zu verteilenden Gewinn der GmbH. Das heißt auch, dass der Gewinn-Anteil eines Minderheitsgesellschafters geschmälert wird.

Sind Sie als Minderheitsgesellschafter in einer solchen Situation, haben Sie einen wirtschaftlichen Schaden erlitten. Der Mehrheitsgesellschafter hat sich unerlaubterweise bereichert und dadurch direkt Ihren Anteil am Unternehmensgewinn verkleinert.

Durch sein Vorgehen hat sich der Mehrheitsgesellschafter strafbar gemacht. Denn das Finanzamt geht in diesem Fall von einer versuchten Steuerhinterziehung aus, da der zu versteuernde Unternehmensgewinn verringert wurde.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob die verdeckte Gewinnausschüttung absichtlich oder nur aus Versehen durchgeführt wurde. Denn oft wissen Gesellschafter gar nicht, dass ihr Vorgehen in solchen Situationen rechtswidrig ist und sie sich dadurch strafbar machen.

Rechtswidrig verringerter Gewinn: Diese Rechte haben Sie als Minderheitsgesellschafter

Wird die verdeckte Gewinnausschüttung also vom Finanzamt entdeckt oder von einem anderen Gesellschafter gemeldet, haben Sie als Minderheitsgesellschafter Anspruch auf Schadensersatz für Ihren entgangenen Gewinn-Anteil.

Wie Sie in solch einem Fall am besten vorgehen, sollten Sie immer mit Ihrem Rechtsanwalt besprechen – Ein Steuerberater darf Sie hierzu nicht rechtlich beraten.

Nur: Eine verdeckte Gewinnausschüttung ist nicht immer zweifelsfrei zu beweisen. Kann dies dem Mehrheitsgesellschafter nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, erhalten Sie keinen Schadensersatz.

Als Minderheitsgesellschafter sollten Sie deshalb Vorkehrungen treffen, damit es gar nicht erst zu einer solchen Situation kommt. Möglichkeiten wären hier zum Beispiel ein Fremdvergleich, die Einführung eines Tax-CMS im Unternehmen oder klar formulierte Formvorschriften.

Wie diese Maßnahmen im Detail funktionieren und umgesetzt werden können, erkläre ich Ihnen ausführlich in diesem Beitrag: https://www.steuerberatung-breit.de/verdeckte-gewinnausschuettung-so-machen-sich-gesellschaften-und-gesellschafter-strafbar/. Dort erhalten Sie auch noch weitere interessante Informationen zur verdeckten Gewinnausschüttung und wie sich Gesellschafter dabei strafbar machen.

Fazit: Rechte als Minderheitsgesellschafter kennen und Ansprüche besser durchsetzen

Als Minderheitsgesellschafter einer GmbH sind Ihre Rechte und Pflichten eingeschränkt. Das Recht auf einen Anteil am Gewinn haben Sie jedoch immer. Eine verdeckte Gewinnausschüttung durch einen anderen Gesellschafter reduziert aber diesen Anteil und Sie erleiden einen wirtschaftlichen Schaden.

In diesem Fall haben Sie Anspruch auf Schadensersatz für Ihren entgangenen Gewinn-Anteil.

Vermuten Sie also eine verdeckte Gewinnausschüttung, müssen Sie Ihre Rechte kennen und sich mithilfe eines Anwalts zur Wehr setzen. Ansonsten verringert sich Ihre Rendite und Sie erhalten weniger Geld.

Sie haben noch weitere Fragen zu den Rechten von Gesellschaftern oder der GmbH im Allgemeinen?

Gerne können Sie mit Ihren Fragen auf mich zukommen. Das Erstgespräch am Telefon führe ich ganz unverbindlich. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass ich auch der richtige Steuerberater für Sie bin.

In diesem Sinne, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Erbschaftssteuer optimieren

Erbschaftssteuer optimieren: Vermögen richtig definieren und Tausende Euro sparen

Sie denken schon an Ihren Nachlass und möchten bald mit den Planungen beginnen? Dabei möchten Sie schlau vorgehen und die Erbschaftssteuer-Zahlungen für Ihre Nachkommen möglichst gering halten?

Das ist mehr als verständlich. Denn wenn Sie nicht vorausplanen, kann die Erbschaftssteuer schon mal Zehntausende Euro betragen. Gehen Sie allerdings schlau vor, können Sie Ihr zu versteuerndes Vermögen durch einen Verschonungsabschlag mindern und so die Steuerlast für Ihre Nachkommen um Tausende Euro reduzieren.

Um diesen Verschonungsabschlag für einen möglichst großen Teil Ihres Vermögens nutzen zu können, müssen Sie aber zuerst wissen, welche Voraussetzungen Sie dazu erfüllen müssen. Genau hier möchte ich mit diesem Artikel ansetzen.

Ich erkläre Ihnen, wann Sie Verschonungsabschläge bei Vermögensgegenständen in Anspruch nehmen können und wie ein solches Vorgehen in der Praxis aussehen könnte.

Einen pauschalen Leitfaden kann ich Ihnen hier aber leider nicht in die Hand geben. Denn wie Sie in Ihrem konkreten Fall am besten vorgehen, hängt immer von Ihrer persönlichen Situation ab.

Verschonungsabschlag nutzen: Der Unterschied zwischen begünstigtem Vermögen und Verwaltungsvermögen

Bei der Erbschaftssteuer wird grundsätzlich zwischen begünstigtem Vermögen und Verwaltungsvermögen unterschieden.

Diese Einteilung ist ausschlaggebend für die Verwendung des Verschonungsabschlags. Denn dieser Abschlag darf nur für begünstigtes Vermögen angewandt werden.

Der Verschonungsabschlag reduziert den zu versteuernden Teil Ihres Vermögens – In der Regel beträgt dieser 85%. Das heißt, dass nur 15% Ihres begünstigten Vermögens auch im Rahmen einer Erbschaft besteuert wird.

Für das Verwaltungsvermögen gibt es allerdings keinen solchen Verschonungsabschlag. Hier wird wirklich Ihr gesamtes Verwaltungsvermögen besteuert.

Das heißt für Sie: Ein möglichst großer Teil Ihres Vermögens sollte begünstigtes Vermögen sein. Denn nur so profitieren Sie vom Verschonungsabschlag.

Welches Vermögen vom Staat grundsätzlich als begünstigtes Vermögen und welches als Verwaltungsvermögen gesehen wird, können Sie hier nachlesen: https://www.steuertipps.de/gesetze/erbschaftsteuer-schenkungsteuer-erbstg/13b-beguenstigtes-vermoegen

Durch eine gute steuerliche Beratung und ein sauberes gesellschaftliches Konstrukt haben Sie aber manchmal etwas Spielraum. Mit geschickter Definition Ihres Vermögens können sie den Verschonungsabschlag für verschiedene Vermögensgegenstände nutzen. Dadurch kann sich die Steuerlast Ihrer Erben um Tausende Euro reduzieren. Was das genau bedeutet erkläre ich Ihnen im nächsten Absatz.

Wie definiere ich mein Vermögen bei der Erbschaftssteuer richtig?

Eines gleich vorweg: Hier sollten Sie sich immer Hilfe von einem Steuerberater holen. Denn um Ihr Vermögen richtig zu definieren, muss sich ein Experte eingehend mit Ihrer Situation auseinandersetzen.

Damit Sie dann besser verstehen, wovon ein Steuerberater dann spricht, möchte ich es Ihnen kurz erklären. Wie eine steuerlich schlaue Definition in der Praxis aussehen könnte, stelle ich Ihnen hier in 3 Beispielen vor:

1. Unternehmensoptimierung bei speziellem Vermögen

Besitzen Sie zum Beispiel mehrere Oldtimer. Diese stellen ein Vermögen dar, das steuerlich nicht begünstigt ist. Sie können also für den Wert Ihrer Autos die Freibeträge nicht nutzen.

Gründen Sie aber eine Gesellschaft als Museum und überlassen Sie dieser Gesellschaft Ihre Autos, ist der Wert Ihrer Oldtimer steuerlich begünstigt.

Das selbe Beispiel wäre auch bei einer Kunstsammlung, Münzen, Briefmarken oder ähnlichem denkbar.

2. Anteile an Kapitalgesellschaften erhöhen

Anteile an einer Kapitalgesellschaft, also zum Beispiel einer GmbH, können auch zum begünstigten Vermögen zählen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die vererbten Anteile mindestens 25% des Nennkapitals der GmbH betragen.

Halten Sie weniger als 25%, zählt dieses Vermögen als Verwaltungsvermögen und Sie können die Freibeträge nicht nutzen.

Aus erbschaftssteuerlicher Sicht kann es also Sinn machen, Ihren Anteil an einer GmbH auf 25% oder mehr zu erhöhen. Das wäre zum beispielsweise vernünftig, wenn Sie bereits 20% halten.

3. Selbst genutztes Betriebsgebäude vs. vermietete Betriebsräume

Für die Erbschaftssteuer macht es einen Unterschied, ob Sie Ihre Gebäude selbst nutzen oder ob Sie diese vermieten.

Denn wenn Sie Ihr Betriebsgebäude selbst nutzen, zählt dieses Gebäude zum begünstigtem Vermögen. Damit können Sie die entsprechenden Freibeträge nutzen.

Vermieten Sie Ihr Gebäude jedoch an Dritte, zählt dieses Gebäude zum Verwaltungsvermögen und Sie können die Freibeträge nicht nutzen.

Aus der rein erbschaftsteuerlichen Perspektive wäre es also besser, Ihre Gebäude selbst zu nutzen.

Früh mit der Erbschaftssteuer-Planung beginnen und laufend optimieren

Alle 3 obigen Beispiele eint vor allem eine Sache: Die lange Zeit, die für eine saubere und gesetzeskonforme Umsetzung benötigt wird. Unternehmensumwandlungen oder -optimierungen müssen Jahre im Voraus geplant und durchgeführt werden.

Starten Sie zu spät, haben Sie nicht mehr genug Zeit, um diese Punkte auch umzusetzen. Deshalb müssen Sie unbedingt mehrere Jahre, im Idealfall sogar Jahrzehnte, im Voraus mit den Planungen beginnen.

Nachdem Sie alles geplant und Ihr Vermögen richtig definiert haben, ist es außerdem wichtig, Gesetzesänderungen bei der Erbschaftssteuer genau zu beobachten. Spätestens alle 5 Jahre sollten Sie sich die aktuelle Gesetzeslage bei der Erbschaftssteuer genau ansehen und gegebenenfalls Ihre Strategie optimieren.

Denn durch Gesetzesänderungen kann es passieren, dass Sie gewisse Sachen ändern oder umstrukturieren müssen. Damit es zu keinem bösen Erwachen kommt, müssen Sie also immer am Ball bleiben.

Idealerweise sollten Sie auch hier auf einen erfahrenen Steuerberater setzen. Nur er weiß wirklich, wie sich eine Gesetzesänderung konkret auswirkt und ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht.

Fazit: Rechtzeitig vorausplanen, Vermögen richtig definieren und Tausende Euro an Erbschaftssteuer sparen

Um den attraktiven Verschonungsabschlag für möglichst viele Vermögensgegenstände nutzen zu können, müssen Sie Ihr Vermögen richtig definieren. Wie das in der Praxis aussehen kann, habe ich Ihnen in diesem Beitrag anhand von 3 praktischen Beispielen erklärt.

Wie Sie persönlich am besten vorgehen, ist von Fall zu Fall unterschiedlich und kann nur von einem Steuerberater beurteilt werden. Wichtig ist jedoch immer, dass Sie schon mehrere Jahre im Voraus mit den Planungen beginnen, damit Ihnen auch noch genug Zeit für die Umsetzung bleibt.

Sie haben noch weitere Fragen zur Erbschaftssteuer? Dann sollten Sie diese so früh wie möglich von einem Experten beantworten lassen.

Gerne können Sie mit Ihren Fragen auf mich zukommen. Das Erstgespräch am Telefon führe ich ganz unverbindlich. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass ich auch der richtige Steuerberater für Sie bin.

In diesem Sinne, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © Minerva Studio – stock.adobe.com

Investitionsabzugsbetrag für PKW

Steuerförderungen (Teil 2): Der Investitionsabzugsbetrag für PKW

Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob auch Ihr die geplante Anschaffung eines Firmenwagens die Steuerlast Ihres Unternehmens mindern kann? Die Antwort darauf ist ein klares: Ja.

Wie genau das geht und welche Voraussetzungen Sie als Unternehmer dafür erfüllen müssen, verrate ich Ihnen hier:

Investitionsabzugsbetrag für PKW, geht denn das?

Gleich vorweg: Ja, Sie können einen Investitionsabzugsbetrag auch für PKWs nutzen. Allerdings ist dieser Vorteil an eine Bedingung gebunden. Sie müssen dafür nämlich ein Fahrtenbuch führen.

Der Grund dafür ist einfach: Nur mit diesem Fahrtenbuch können Sie beweisen, dass besagter PKW auch wirklich zu mehr als 90% betrieblich genutzt wird.

Diese Ausnahmen gibt es beim Fahrtenbuch schreiben

Jedoch ist es nicht in allen Fällen nötig, ein Fahrtenbuch zuschreiben. In diesen 2 Ausnahmen können Sie den Investitionsabzugsbetrag immer nutzen, auch wenn Sie kein Fahrtenbuch führen:

  • Für den PKW des Geschäftsführers einer GmbH
  • Für den PKW eines Mitarbeiter einer GmbH

In diesen beiden Fällen gilt die Nutzung der PKWs immer zu 100% betrieblich.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Nur Einzelunternehmer oder Mitunternehmer für Personengesellschaften haben die Pflicht, ein Fahrtenbuch zu führen.

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Klicken Sie einfach auf Play!

Dieser kurzer Beitrag hat Ihr Interesse geweckt und Sie wollen ein wenig mehr zu dem Thema hören? Dann brauchen Sie einfach nur auf Play zu klicken, um mein kurzes Erklärvideo zu starten:

Sie wollen selbst von Steuerförderungen profitieren?

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Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Steuerförderungen (Teil 1): Was ist eigentlich der Investitionsabzugsbetrag?

Sie sind Unternehmer und wollen von steuermindernden Förderungen profitieren? Sie haben vom Investitionsabzugsbetrag gehört, können sich darunter aber nichts Konkretes vorstellen?

Genau aus diesem Grund will ich Ihnen in diesem kurzen Beitrag das Konzept des Investitionsabzugsbetrages vorstellen.

Lesen Sie hier:

  • was Sie alles dafür brauchen,
  • welche Vorteile Ihnen dadurch zugute kommen
  • und welche Bedingungen Sie erfüllen müssen.

Das brauchen Sie für einen Investitionsabzugsbetrag: einen neuen Vermögensgegenstand

Der Zweck des Investitionsabzugsbetrags (kurz: IAB) ist es, Ihre Einkommens- und Gewerbesteuer zu mindern. Um den Betrag nutzen zu können müssen Sie allerdings in den kommenden 3 Jahren einen Vermögensgegenstand kaufen.

Das bedeutet für Sie als Unternehmer:

  1. Der Vermögensgegenstand muss zu mehr als 90% betrieblich genutzt werden.
  2. Er muss länger als 1 Jahr lang betrieblich genutzt werden.

Nur wenn Ihr Vermögensgegenstand diese Voraussetzungen erfüllt, können Sie dafür auch einen Investitionsabzugsbetrag erhalten.

Für Büroutensilien wie Blöcke oder Kugelschreiber kommt der Investitionsabzugsbetrag daher nicht infrage.

Diesen steuerlichen Vorteil haben Sie mit dem Investitionsabzugsbetrag

Während den vorhin erwähnten 3 Jahren (= die Planungsphase Ihrer Anschaffung) dürfen Sie Ihren zu versteuernden Unternehmensgewinn um 40% der voraussichtlichen Herstellung- und Anschaffungskosten mindern. Nach diesen 3 Jahren (also, wenn Sie den Vermögensgegenstand tatsächlich gekauft haben) können Sie weitere 20% sofort von Ihrem zu versteuerndem Gewinn abziehen.

Das heißt: Sie können insgesamt 60%  der anfallenden Kosten abschreiben, obwohl es noch keine Abnutzung des Vermögensgegenstandes gegeben hat.

Diese Bedingungen müssen Sie als Unternehmer erfüllen

Um von den steuerlichen Vorteilen des Investitionsabzugsbetrages profitieren zu können, müssen Sie allerdings zunächst 2 Bedingungen erfüllen:

  1. Ihr Eigenkapital darf nicht mehr als 235.000€ betragen (beim Bilanzieren).
  2. Ihr Gewinn darf nicht mehr als 100.000€ betragen (bei einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung).

Damit Sie diese Bedingungen erfüllen, steht Ihnen hierbei ein großer Gestaltungsspielraum zur Verfügung.

Wie genau Sie es schaffen, den Investitionsabzugsbetrag für sich zu nutzen, erkläre ich Ihnen in diesem kurzen Video. Klicken Sie einfach auf Play, um zu starten:

Sie wollen über Steuerförderungen erfahren?

Sie haben über diesen Beitrag hinaus noch Fragen zur Steuerförderung und dem Investitionsabzugsbetrag? Dann können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater kann ich Ihnen zeigen, welche steuerlichen Vorteile Sie als Unternehmer nutzen können.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Checkliste fuer GmbH Kauf

Ihre Checkliste für den erfolgreichen GmbH-Kauf

Sie sind Unternehmer und wollen eine GmbH kaufen? Sie haben allerdings noch nie eine andere Firma übernommen und suchen deshalb nach einer Richtschnur, an die Sie sich halten können?

Keine Sorge, Sie sind nicht der erste Geschäftsmann, der beim Firmenkauf unsicher ist. Von der Verhandlung des Kaufpreises bis zu den rechtlichen Details müssen Sie auf viele verschiedene Dinge achten. Ohne Erfahrung ist man da sehr schnell überfordert.

Aus diesem Grund habe ich Ihnen in meinem neuen Beitrag eine Checkliste zusammengestellt, welche Ihnen die GmbH-Geschäftsübernahme erleichtern soll. In der Checkliste in diesem Beitrag sind die wichtigsten Punkte beim GmbH kauf übersichtlich zusammengefasst.

Mit dieser Checkliste ist die GmbH-Übernahme ein Klacks

Diese 7 Punkte dürfen Sie vor dem Kaufabschluss keinesfalls vergessen:

1. Punkt: Sauberes Auditing der Ertrags- und Vermögenslage

Bevor Sie eine GmbH übernehmen, müssen Sie als Käufer deren Ertrags- und Vermögenslage genau kennen.

Das bedeutet: Sie müssen wissen, welche Gewinne, Verluste oder Schulden Sie mit einem Kauf der Firma übernehmen. Dafür ist ein sauberes Auditing (= Prüfung) nötig, welche Ihnen Ein- und Überblick über die Finanzen des Kaufobjektes gibt.

2. Punkt: Befreiung von Pensionsverpflichtungen

Bevor Sie eine GmbH kaufen, müssen Sie als zukünftiger Inhaber die Firma von möglichen Pensionsverpflichtungen Ihres Vorgängers enthaften. Andernfalls kann es Ihnen passieren, dass Sie Pensionszahlungen an Mitarbeiter begleichen müssen, die sie nicht selbst vereinbart haben.

Um dieses Szenario zu verhindern, sollten Sie auf die Hilfe von Experten zurückgreifen. Ich persönlich arbeite dabei gerne mit den Profis der DGbAV (=Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung) zusammen.

3. Punkt: Prüfung von Pensionszusagen von Mitarbeitern

Als dritten Schritt sollten Sie bei einer GmbH-Geschäftsübernahme überprüfen, ob auch wirklich alle Pensionszusagen an Mitarbeiter gedeckt sind.

Denn sind die Pensionszusagen nicht gedeckt, können Sie die vereinbarten Pensionen nicht zahlen.

4. Punkt: Festlegung des Bewertungsverfahrens

Sie müssen gemeinsam mit dem Verkäufer festlegen, mit welchem Verfahren Sie die GmbH bewerten. Diese Bewertung ist die Basis für die Preisverhandlung und ist deshalb für Sie als Käufer besonders wichtig.

Sie unter anderem folgende 4 Bewertungsmethoden zur Auswahl:

  • Das Ertragswertverfahren
  • Das Substanzwertverfahren
  • Das IDW S1-Verfahren
  • Das EBIT-Multiplikationsverfahren

Die Bewertung mit dem Ertragswertverfahren kann zu einem ganz anderen Ergebnis als eine Bewertung mittels Substandzwertverfahren führen. Genaueres zu den Methoden der Unternehmensbewertung erfahren Sie in diesem Blogbeitrag: Vorsicht beim Unternehmenskauf: So erkennen Sie irreführende Unternehmensbewertungen 

5. Punkt: Beurteilung des Kaufpreises

Ist ein Bewertungsverfahren erst einmal festgesetzt, wird mit diesem der Wert der zu kaufenden GmbH ermittelt. Das Ergebnis dieser Berechnung muss natürlich ebenfalls von Ihnen kritisch unter die Lupe genommen werden.

Damit Sie dabei nicht auf eine irreführende Unternehmensbewertung hereinfallen und einen zu hohen Preis zahlen, habe ich für Sie die 3 häufigsten „Schummeltricks“ von Verkäufern unter anderem hier zusammengefasst: Vorsicht beim Unternehmenskauf: So erkennen Sie irreführende Unternehmensbewertungen

6. Punkt: Aufsetzen der Exit-Klauseln

Nachdem der Kaufpreis feststeht, sollten Sie nun den Ausstieg des derzeitigen GmbH-Inhabers genau planen. Dabei hilft eine sogenannte „Exit-Klausel“.

Was genau eine Exit-Klausel ist und wie sie Streitigkeiten verhindern kann, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag: Unternehmensverkauf (Teil 3): So vermeiden Sie die 4 häufigsten Fehler

7. Punkt: Regelung des Kaufablaufes

Als letzten Punkt auf Ihrer praktischen Checkliste steht die Regelung des Kaufablaufes. Damit meine ich die Festlegung der zeitlichen und finanziellen Stufen während des Kaufes.

Dabei stehen Ihnen unter anderem folgende 2 Wege zur Auswahl:

  1. Ein Earn-out
    Bei einem Earn-out findet der Kauf wie auch die Übergabe an Sie als Käufer sofort statt. Der genaue Preis ist allerdings teilweise von der zukünftigen finanziellen Entwicklung der GmbH abhängig.
    Wie ein Earn-out genau funktioniert habe ich Ihnen in einem eigenen Blogbeitrag zusammengefasst. Klicken Sie hier, um zu diesem Beitrag zu gelangen: Die Vor- und Nachteile der Earn-out-Klausel beim Unternehmenskauf
  2. Put & Call-Option
    Bei der Put & Call-Option findet zunächst kein Kauf statt. Stattdessen wird eine gesellschaftliche Verknüpfung (= „joint venture“) vorgenommen.
    Das heißt: Es gibt meist eine Probezeit von mehreren Jahren, bevor die Firma tatsächlich an Sie als Interessenten verkauft wird.

Diese 3 Profis brauchen Sie für eine erfolgreiche Übernahme

Die Checkliste sollte von Ihnen nur als grobe Richtlinie verstanden werden. Zusätzlich zu diesen Anweisungen benötigen Sie aber auch ein erfahrenes Team an Ihrer Seite, welches Sie zu Ihrem Vorteil berät.

Dieses notwendige Team für Käufer setzt sich in der Regel aus 3 Profis zusammen:

  1. einem Rechtsanwalt
  2. einem Unternehmensberater (idealerweise mit Steuerberaterzulassung)
  3. einem Steuerberater

Nur mit diesen 3 Experten haben Sie die besten Voraussetzungen, um eine GmbH-erfolgreich zu übernehmen.

Daran erkennen Sie eine geglückte GmbH-Geschäftsübernahme

Sie haben die Checkliste befolgt und wollen einen Beweis dafür, alles richtig gemacht zu haben? Sie wollen Ihren Erfolg auf irgendeine Weise belegen können?

Sollte dies der Fall sein, verrate ich Ihnen 3 Anzeichen, an welchen Sie eine erfolgreiche Geschäftsübernahme erkennen können:

  1. Anzeichen: Alle beteiligten Parteien sind mit dem Ausgang des Handels zufrieden.
  2. Anzeichen: Die Existenz des Verkäufers wie auch Ihre eigene ist durch die Übernahme gesichert.
  3. Anzeichen: Der Kaufpreis war angemessen, weder zu hoch, noch zu niedrig.

Treffen diese drei Anzeichen auf Sie zu, kann ich Sie nur beglückwünschen: Sie haben bei der Übernahme viel richtig gemacht.

Sollte dies nicht der Fall sein und noch Streitigkeiten zwischen Ihnen und dem Verkäufer herrschen, erfahren Sie im nächsten Abschnitt, wie Sie am besten vorgehen sollten.

So regeln Sie die Geschäftsübernahme bei Streitigkeiten

Die effizienteste und sparsamste Methode, Streitigkeiten bei der Übernahme zu regeln, ist eine Mediation. Aus dieser ergibt sich dann ein sogenannter „Schiedsspruch„, welcher die Trennung wie auch den Unternehmenswert zu regeln hilft.

Aber Achtung: Dieser Schiedsspruch ist nicht verbindlich. Beide Parteien können daher immer noch den juristischen Weg wählen und vor Gericht gehen. Dort trifft dann ein Schiedsgericht ein verbindliches Ergebnis, welches den Unternehmenswert als auch die Trennung regelt.

Als langjähriger Steuerberater kann ich Ihnen bei Streitigkeiten jedoch nur zu einem Schiedsspruch raten. Dieser sorgt in der Regel ebenfalls für eine Einigung was den Unternehmenswert und die Trennung betrifft, ohne viel zu kosten.

Sollten Sie sich allerdings genau an die Checkliste und den Rat Ihres Experten-Teams halten, müssen Sie sich hoffentlich nicht mit Streitigkeiten herumschlagen. Denn mit diesen beiden Hilfestellungen haben Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche GmbH-Geschäftsübernahme.

Fazit: Mit Checkliste & Experten Probleme bei der Übernahme vermeiden

Eine GmbH-Übernahme erfolgt in mehreren Schritten. Mit der Checkliste in diesem Beitrag habe ich diese Schritte in 7 Punkte zusammengefasst. Damit haben Sie eine grobe Richtschnur, an der Sie sich in der Regel gut orientieren können.

Wie die Übernahme jedoch im Detail abläuft, ist von Fall zu Fall verschieden. Deshalb benötigen Sie auch zwingend ein erfahrenes Experten-Team, dass Sie beim Unternehmenskauf unterstützt. Dieses Team sollte aus einem Rechtsanwalt, einem Unternehmensberater und einem Steuerberater bestehen.

Mit der Checkliste und der Auswahl Ihres Experten-Teams legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Übernahme.

Als ehemaliger Unternehmensberater und langjähriger Steuerberater weiß ich, worauf bei einer GmbH-Geschäftsübernahme zu achten ist. Sollten Sie daher weitere Frage haben oder Beratung benötigen, können Sie mich gerne in meiner Hamburger Steuerberatungskanzlei besuchen.

Sie erreichen mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!).

Herzlichst, Ihr

Thomas Breit

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