Videoerklaerung Erbschaftssteuer Teil 1

Erbschaftsteuer (Teil 1): Allgemeines zur Erbschaftsteuer in Deutschland

In diesem Beitrag beantworte ich Ihnen folgende Fragen zum Thema „Erbschaftsteuer“:

  • Was unterliegt der Erbschaftssteuer?
  • Unterliegt mein Vermögen außerhalb von Deutschland auch der Erbschaftsteuer?
  • Wovon ist die Höhe der Besteuerung abhängig?

Was unterliegt überhaupt der Erbschaftsteuer?

Grundsätzlich unterliegt jedes Vermögen, das Sie in Deutschland haben, der Erbschaftsteuer. Das gilt auch, wenn Sie nicht direkt in Deutschland leben. Wenn Ihre Kinder beispielsweise in Österreich leben und Ihr Vermögen in Deutschland ist, dann bezahlen die Kinder nach Ihrem Ableben auch in Deutschland Erbschaftsteuer. Je nach Steuergesetz des Landes, in dem die Kinder leben eventuell zusätzlich auch noch in diesem Land (also 2x).

Muss Ihr Vermögen im Ausland auch in Deutschland versteuert werden?

Sie leben in Deutschland und haben nicht (nur) in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern Vermögen? Dann ist dieses „Weltvermögen“ ebenso in Deutschland erbschaftsteuerpflichtig.

Was viele dabei übersehen: Dieses Vermögen wird je nach Gesetzeslage des fremden Staates zusätzlich im Ausland versteuert. Anders als im Vertragsrecht, existiert hier kein Abkommen, um diese Doppelbesteuerung zu vermeiden.

Wie hoch fällt die Besteuerung des Vermögens aus?

Wie hoch die Besteuerung ausfällt, ist von den persönlichen oder sachlichen Freibeträgen abhängig, die von Ihrem Vermögen abgezogen werden.

Die Höhe der persönlichen Freibeträge ist abhängig vom Verwandtschaftsgrad der rechtlichen Erben. Dann gibt es auch sachliche Freibeträge für ganz bestimmte Vermögensgegenstände bis hin zum Unternehmensvermögen, das ja vollständig begünstigt werden kann.

In der Praxis habe ich schon viele Fälle zu diesem Thema begleitet. Auf die häufigsten Fälle zum Thema „Erbschaftsteuer“ möchte ich in meinen nächsten Videos für Sie näher eingehen.

In diesem Videobeitrag habe ich für Sie die Informationen zur Erbschaftsteuer zusammengefasst:

Als Familienvater und Inhaber einer Steuerberatungskanzlei in Hamburg liegen mir die Themen Erbschaftsteuer und Nachfolgeplanung sehr am Herzen.

Mit weiteren Videos möchte ich Ihnen die wichtigsten Infos und Fallbeispiele aus der Praxis präsentieren.

Sie haben schon jetzt ein paar Fragen dazu?

Gerne können Sie jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: Screenshot youtube.com (17.04.19)

Digitalisierte und automatisierte BuchhaltungTeil 2

Insider-Wissen für Ihre digitale und automatisierte Buchhaltung

Wissen Sie, wie die digitalisierte und automatisierte Buchhaltung in der Praxis aussieht?

Wenn Sie alles richtig einrichten, brauchen Sie nicht einmal Buchhaltungskenntnisse, um Ihre tagesaktuelle Buchhaltung zu führen. Lediglich die richtigen Tastenkürzel reichen aus, um die tägliche Buchhaltung auf digitalem Wege zu erledigen.

In meinem neuen Video verrate ich Ihnen, welche Klicks und Tastenkürzel Sie für die Software Agenda brauchen. Auch ich habe meine Kanzlei auf diese digitale Buchhaltungssoftware umgestellt und möchte hier meine Erfahrungen mit Ihnen teilen:

Erfahren sie, wie Sie mit wenigen Klicks und Tastenkombinationen

  • Kontoauszüge herunterladen
  • Ihre Agenda-Cloud öffnen
  • Vorerfasste Belege verbuchen
  • Belege manuell erfassen und verbuchen
  • Neue Kreditoren anlegen
  • Überweisungen über die Bankschnittstelle machen.

Sie werden staunen, wie viel Zeit Sie sich und Ihrem Unternehmen sparen, wenn sie auf die passende digitalisierte und automatisierte Buchhaltung setzen.

Wenn Sie mehr über die digitale und automatisierte Buchhaltung für Ihr Unternehmen wissen möchten, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) kontaktieren.

Gerne können wir Ihre Fragen bei einem gemeinsamen Termin in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg klären.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

 

Steuerberater Erik Stelter

Thomas Breit Steuerberatung stellt sich vor: Mitarbeiter Erik Stelter im Interview

Meine Steuerberatungsagentur möchte möglichst nah am Kunden sein. Daher setze ich auch verstärkt auf Social-Media-Kanäle wie diesen Blog. Eines meiner Ziele dabei ist es, mich und meine Mitarbeiter genauer vorzustellen.

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen und Ihnen in einem Kurzinterview meinen neuen Mitarbeiter Erik Stelter vorstellen:

5 Fragen an Steuerberater Erik Stelter

Sehr geehrter Herr Stelter, bitte stellen Sie sich kurz vor:

Ich bin 28 Jahre alt und seit 15. April 2019 für Herrn Breit tätig. Ich bin bereits seit 2007 in verschiedenen Bereichen der Finanzverwaltung tätig und konnte schon wertvolle Erfahrungen in vielen Themenbereichen sammeln.

Zusätzlich zu meinen beruflichen Tätigkeiten habe ich ein berufsbegleitendes Studium zum Master of Laws an der HFH Hamburger Fernhochschule absolviert und 2019 mein Steuerberaterexamen bestanden. Nebenberuflich bin ich als Dozent und Autor tätig.

In meiner Freizeit betreibe ich Kampfsport, fahre gern Fahrrad und bin in der örtlichen Politik aktiv.

Was sind Ihre Aufgaben bei der Steuerberatung Breit?

Meine Aufgaben liegen in der Erstellung von steuerlichen Gutachten, sowie in der Implementierung von Tax- CMS-Systemen.
Weiterhin werde ich Steuererklärungen und Jahresabschlüsse erstellen.

Was sehen Sie als Ihre größte Herausforderung im beruflichen Alltag?

Da ich die letzten Jahre in der Finanzverwaltung tätig war, sehe ich die größte Herausforderung in der Einarbeitung in die neuen Aufgabenfelder. Mit der Unterstützung von Herrn Breit und seinem Team wird dieser Schritt gelingen, davon bin ich überzeugt.

Wo finden Sie Branchenkollegen oder interessierte Kunden im Internet? Wie sind Sie dort aktiv?

Man kann mich online bei Xing finden. In unregelmäßien Abständen Schreibe ich Fachartikel für den NWB-Verlag. Diese erscheinen sowohl als Printausgabe, als auch online.

Was schätzen Sie an Ihrem Arbeitsplatz besonders?

Herr Breit hat sich von Beginn an in unseren Gespräche klar von weiteren Interessenten abgegrenzt. Sein Aufgabenfeld ist absolut spannend und zukunftsorientiert.

Insgesamt hat mich das hohe Niveau der Beratung und die ganzheitliche Betrachtung eines Unternehmens fasziniert. Weitere Pluspunkte sind die gelebte Digitalisierung und die hervorragende Lage der Büroräume in der Hamburger-City.

Vielen Dank für das Gespräch und Ihre Zeit.

Sie haben noch weitere Fragen an Herrn Stelter oder mich? Kontaktieren Sie uns

Uns liegt persönlicher Kontakt zum Kunden sehr am Herzen. Deshalb können Sie uns jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder persönlich in unserer Kanzlei in Hamburg erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

erklaervideo ust teil 5

Umsatzsteuer leicht erklärt (Teil 5): Was ist die Vorsteuer?

In meinen letzten Beiträgen Umsatzsteuer Teil 1 bis 4 haben Sie viele Informationen zur Umsatzsteuer erfahren. Im Gegensatz dazu gibt es auch die sogenannte Vorsteuer.

In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen:

  • Was ist eigentlich die Vorsteuer?
  • Wie können Sie dadurch Ihre eigene Umsatzsteuer kürzen?

Wenn Sie als Unternehmer eine Rechnung von Ihren leistenden Unternehmern erhalten, dann bezahlen Sie mit dieser Rechnung eine Vorsteuer. Dies ist sozusagen die Umsatzsteuer von den Unternehmen die eine Leistung an Sie erbracht haben.

Unterliegen Ihre eigenen Umsätze der Umsatzsteuer, haben Sie die Möglichkeit, zumindest einen Teil von dieser Steuer wieder zu bekommen. Dies wird auch als Vorsteuerabzug genannt. Für diese Regelung gibt es jedoch einige Ausnahmen, wie zum Beispiel Ärzte oder Kleinunternehmen.

Erfüllen Sie die Voraussetzungen müssen Sie überprüfen, ob alle ausgewiesenen Eingangsrechnungen mit Umsatzsteuer ordnungsgemäß sind. Sonst ist kein Vorsteuerabzug möglich. Die Vorsteuerabzugsregelung gilt für Sie generell nicht, wenn Sie zu einer dieser Ausnahmen gehören: Ärzte und Kleinunternehmer.

Das muss eine Rechnung für den Vorsteuerabzug beinhalten:

  • die Steuernummer des Leistenden
  • den richtigen Umsatzsteuerbetrag
  • den richtigen Umsatzsteuersatz

Wurden aus allen bezahlten Rechnungen in Ihrer Buchhaltung diese Voraussetzungen erfüllt, können Sie durch die Summe der Vorsteuer Ihre eigene Umsatzsteuer kürzen. Schlussendlich müssen Sie nur noch die Differenz zwischen Ihrer Umsatzsteuer und der Vorsteuer bezahlen.

Alle Infos erkläre ich auch schnell und einfach in diesem Video:

Bei weiteren Fragen zögern Sie nicht mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) zu kontaktieren.

Gerne können wir Ihr Anliegen bei einem gemeinsamen Termin in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg klären.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

Foto: Screenshot youtube.com (15.04.19)

Für Franchisegeber: Darauf sollten Sie bei der Vertragsgestaltung achten

Für Franchisegeber: Das sollten Sie bei der Vertragsgestaltung bedenken

Sie haben eine erfolgreiche Geschäftsidee und wollen damit expandieren? Sie überlegen, ein Franchise-System für Ihr Vorhaben zu nutzen?

Mit dem passenden Vertrag ist die schnelle Expansionsmöglichkeit nur einer von vielen Vorteilen des Franchisings. Die richtige Vorgehensweise bei der Zusammenarbeit ermöglicht Ihnen als Unternehmer zudem

  • ein zugeschnittenes Vertriebsnetz (ohne viel Aufwand)
  • mehr Umsatz
  • ein geringeres wirtschaftliches Risiko
  • und, und, und.

In dem folgenden Blogbeitrag zeige ich zukünftigen Franchisegebern, worauf Sie beim Aufbau einer Franchise-Partnerschaft achten müssen.

In 6 Schritten zum erfolgreichen Franchise-Vertrag

Jeder Unternehmer, der bereits ein starkes Label aufgebaut hat, kann Franchisegeber werden. Entscheidend für den Erfolg Ihres Franchise-Systems ist jedoch die Vorgehensweise vor und während der Vertragsaufsetzung.

Die folgenden 6 Schritte sollen Ihnen die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Franchise-Vertrag gewährleisten:

  1. Strategie entwickeln
    Bevor Sie einen Vertrag aufsetzen können, brauchen Sie eine Franchise-taugliche Geschäftsidee. Um diese besser beurteilen zu können, hilft die Erarbeitung eines Unternehmenskonzepts (inkl. Systemleistungen, Strukturen, Arbeitsabläufen, Philosophie etc.).
  2. Franchise-Paket erstellen
    Das Franchise-Paket sind all jene Leistungen, welche Sie Ihrem zukünftigen Franchise-Nehmer anbieten. Darin enthalten sind das Marketing- und das Organisationskonzept.
  3. Anmeldung der Schutzrechte
    Ihre Schutzrechte (= Marken, Patente, Gebrauchsmuster) müssen beim Patentamt angemeldet und genau festgelegt werden. Wichtig sind dabei Angaben zur Dauer und Reichweite der Rechte.
  4. Gründliche Finanzplanung
    Für ein erfolgreiches Franchise-System sind eine mehrjährige Erfolgs- und Finanzplanung unabdingbar. Nur wenn Sie Ihre Investitionskosten genau berechnen, können Sie Franchisenehmern ein attraktives Angebot unterbreiten.
  5. Anfertigung eines Handbuchs
    Einfach ausgedrückt beschreibt ein Handbuch die Spielregeln für Ihre Franchise-Partnerschaft. Es sollte klar gegliedert und formuliert sein.
  6. Pilotbetrieb starten
    Bevor Sie mit einem Franchisenehmer einen Vertrag eingehen, sollten Sie Ihr Franchise-Konzept unbedingt selbst einmal ausprobiert haben. Fällt diese Probe aufs Exempel erfolgreich aus, steht einem erfolgreichen Franchise-Vertrag nichts mehr im Weg.

Wichtig: Als Franchisegeber haben Sie zudem die Verpflichtung einer vorvertraglichen Aufklärung. Das bedeutet: Sie müssen Ihrem zukünftigen Franchisenehmer alle relevanten Informationen nachweislich vor der Vertragsunterzeichnung offenlegen.
In dem folgenden Blogbeitrag können Sie die (laut Industrie- und Handelskammer) 12 wichtigsten Punkte der Offenlegung  nachlesen: Für Franchisenehmer: Das sollten Sie über den Franchise-Vertrag wissen

Ihr Franchise-Vertrag im Detail

Nach Einhaltung der obigen Schritte, kommt es  „nur mehr“ auf den richtigen Vertrags-Inhalt an. Grundsätzlich gibt es dafür keine festen Regeln, da jeder Franchise-Vertrag auf das jeweilige Unternehmen angepasst wird.

Die folgende Liste soll Ihnen als Franchisegeber jedoch helfen, keine wichtigen Vertragspunkte zu vergessen. Ihr Franchise-Vertrag sollte nämlich auf alle Fälle diese Inhalte klären:

  • den Gebietsschutz (= Zuweisung des Vertragsgebietes)
  • die Vertragsdauer
  • die Höhe der Franchisegebühren (vom Nehmer an den Geber)
  • Kündigungsregelungen (z.B. Frist, Kündigungstermin, Kündigungsverzicht) und Kündigungsrechte
    Unser Tipp: Setzen Sie auch die Regelungen (bez. Mietrechte, Kundenstock etc.) nach der Kündigung im Franchise-Vertrag fest.
  • Wettbewerbsverbote (z.B. nach Auflösung des Franchise-Vertrages)
  • Know-how und Handbuch
  • Schutzrechte

Sollten Sie sich unsicher bei der Vertragserstellung fühlen, empfehlen wir Ihnen professionelle Hilfe hinzuzuziehen.

Nützliches Know-how: Eine weitere Absicherung für Franchisegeber stellen Bürgschaften dar. Dabei werden Ihre Ansprüche durch die Bürgschaft seitens des Franchisenehmers geschützt.

Diese Verpflichtungen gehen Sie laut Vertrag ein

Mit Unterzeichnung des fertigen Franchise-Vertrages übernehmen Sie gleichzeitig Verantwortung gegenüber Ihrem Franchisenehmer. Zu Ihren Pflichten zählen dadurch unter anderem:

  • Perfektionierung und Standardisierung des betrieblichen Ablaufs
  • Dokumentation des gesamten Know-hows für Betriebsaufbau und Betriebsführung
  • Umsetzung der Marketingkonzeption
  • intensive Werbung, Verkaufsförderungsmaßnahmen
  • imagebewusstes Handeln
  • qualifizierte Beratung des Franchisenehmers vor Ort
  • Weiterbildung und Schulung des Franchisenehmers
  • Qualitätsmanagement des Systems
  • ständige Weiterentwicklung des Systems

Quelle: https://www.franchiseverband.com/wissen/franchisegeber-werden/ (Stand: 01.04.2019)

Diese Risiken können nach Vertragsunterzeichnung auf Sie lauern

Die geschäftliche Franchise-Partnerschaft ähnelt in manchem einer privaten Partnerschaft. So sind in beiden Modellen Ehrlichkeit und Vertrauen von großer Bedeutung.

Sollte Ihr Franchisenehmer nämlich ein Fehlverhalten begehen oder gegen Ihre Prinzipien handeln, fällt dies auf Sie zurück. Um Ihr Image nicht aufs Spiel zu setzen, sollten Sie daher Ihren Geschäftspartner weise wählen.

Exkurs: So finden Sie den passenden Franchisenehmer für Ihr Unternehmen

Damit eine Zusammenarbeit erfolgreich verläuft und es zu keiner Vertragskündigung kommt, brauchen Sie den richtigen Partner. Doch wie sieht der ideale Franchisenehmer aus?

Wenn Sie auf eine detaillierte Checkliste an dieser Stelle gehofft haben, muss ich Sie leider enttäuschen: Einen allgemein gültigen „Franchisenehmer-Steckbrief“ gibt es nicht.
Allerdings sollten Sie bei der Partnersuche u.a. auf diese vielversprechenden Anzeichen achten:

  • unternehmerisches Denken & verkäuferisches Talent
  • Anpassungsfähigkeit (Bereitschaft, für Sie zu arbeiten)
  • Berufs- und Führungserfahrung
  • im Besitz von Kapital

Viele Franchisegeber finden ihren passenden Partner im Internet. Franchise-Anzeigen auf Jobportalen können beispielsweise leicht von geeigneten Franchisenehmern gefunden werden.

Achtung: Grundsätzlich gibt es kein Limit bei der Akquise von Franchisenehmern. Allerdings wäre bei einer Überzahl an Partnern der Erfolg aufgrund der gegenseitigen Konkurrenz gefährdet.

Fazit: Mit der richtigen Checkliste als Franchisegeber vorsorgen

Wie ich in diesem Beitrag zu zeigen versuchte, haben Sie als Franchisegeber das Sagen bei der Vertragserstellung. Das gibt Ihnen eine hohe Gestaltungsfreiheit, birgt aber auch Risiken mit sich.

Sollten Sie auf einen wichtigen Punkt vor oder im Franchise-Vertrag vergessen, kann dies ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Daher ist es wichtig, dass Sie als Franchisegeber den Überblick bei der Vertragsregelung behalten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen hilfreiche Tipps und Checklisten mit auf den Weg geben, um damit ein erfolgreiches Franchise-System in Ihrer Firma aufzubauen.

Sollten Sie über diesen Beitrag hinaus Beratung zu diesem Thema benötigen, stehe ich Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch in meiner Hamburger Steuerberatungskanzlei zur Verfügung. Sie können mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Unternehmensuebergabe an die Kinder

Unternehmensübergabe an die Kinder: Diese 3 Kostenpunkte vergessen die meisten

Sie haben ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und möchten dieses noch vor Ihrem Ableben an Ihre Kinder übergeben? Sie möchten das Unternehmen nicht verkaufen, sondern Ihren Kindern einfach ,,schenken“? Aber ist das auch die beste Lösung?

Als Inhaber einer Steuerberatungskanzlei in Hamburg und Familienvater kann ich Ihre Situation verstehen: Sie möchten die Unternehmensübergabe für Ihre Kinder so fair, steuerschonend und einfach wie möglich gestalten. Das verhindert Familienstreitereien und hohe Kosten.

In diesem Beitrag habe ich deshalb für Sie:

  • 3 Kostenpunkte, die Unternehmer bei einer Schenkung vergessen, zusammengefasst.
  • Tipps parat, wie Sie Kostenfallen vorbeugen können.
  • 2 Sonderfälle, die Sie bei der Übergabe an die Kinder noch beachten müssen.

1. Die Schenkungsteuer

Eine Unternehmensübergabe an Ihre Kinder ist in der Regel eine ,,Schenkung“. Eine Schenkung ist das Vererben zu Lebzeiten. Viele glauben, dass Ihre Nachfolger damit Erbschaftssteuer sparen. Das Finanzamt kennt diese Tricks und deshalb fällt bei einer Schenkung die sogenannte Schenkungsteuer an.

Bei der Schenkungsteuer gelten dieselben Steuersätze und Freibeträge wie bei der Erbschaftssteuer. Je näher Sie als Unternehmer mit dem Schenkungsempfänger verwandt sind, umso höher fällt der Steuerfreibetrag aus. Folgende Freibeträge gelten aktuell:

  • Ehegatten und Lebenspartner bis zu 500.000 Euro
  • Eigene Kinder und den Kindern von bereits verstorbenen Kindern bis zu 400.000 Euro
  • Enkel, die von noch lebenden Kindern in die Welt gesetzt wurden bis zu 200.000 Euro
  • Für Eltern und Großeltern, sowie allen anderen Personen bis zu 20.000 Euro

2. Steuerberatungskosten

Bei einer Unternehmensübergabe sollten Sie auf die Beratung eines Steuerberaters nicht verzichten. Ein Steuerberater kann Sie ausführlich über alle möglichen anfallenden Kosten und Steuern beraten.  Dabei finden Sie die einfachste und steuerschonenste Lösung für Sie und Ihre Kinder. Leider wird die Höhe der anfallenden Beratungskosten gerne unterschätzt. Diese können schnell im hohen 5-stelligen Bereich liegen.

3. Rechtsanwalts-, Notars- und Amtsgerichtkosten

Auch wenn Sie das Unternehmen an Ihre Kinder schenken sind einige Amtswege dafür nötig. Hinter diesem Bürokratieaufwand verstecken sich zahlreiche Kosten. Sie benötigen einen Notar, der für Sie die Übergabe beglaubigt und rechtlich im Gesellschaftsvertrag absichert. Bei familiären Differenzen benötigen Sie einen Rechtsanwalt, der die Schenkung gesetzlich regelt.

So sparen Sie bei der Schenkung bares Geld

Hier habe ich für Sie ein paar Tipps zusammengefasst, wie Sie die Kosten bei einer Schenkung sparen.

Sie übertragen Ihr Vermögen in 10-Jahresabschnitten:

Ihr Betriebsvermögen fällt höher aus als der steuerfreie Freibetrag? Sie können Schenkungsteuer sparen indem Sie Ihr Vermögen alle 10 Jahre nach und nach an Ihre Kinder übertragen. Achten Sie darauf, dass dabei die steuerlichen Freibeträge nicht überschritten werden.

Die Freibeträge für Sie nochmals zur Erinnerung – diese können Sie alle 10 Jahre nutzen:

  • Ehegatten und Lebenspartner bis zu 500.000 Euro
  • Eigene Kinder und den Kindern von bereits verstorbenen Kindern bis zu 400.000 Euro
  • Enkel, die von noch lebenden Kindern in die Welt gesetzt wurden bis zu 200.000 Euro
  • Für Eltern und Großeltern, sowie allen anderen Personen bis zu 20.000 Euro

Genaueres dazu finden Sie auch in diesem Beitrag: Wie Sie Ihrem Nachfolger den Weg ebnen können

Starten Sie früh genug mit der Planung:

Sie sollten mindestens 10 Jahre vor Ihrem geplanten abtreten mit der Nachfolgeplanung beginnen. Sie haben somit genügend Zeit alle Kosten und Szenarien vorab einzuplanen. Eine gute und zukunftsorientierte Planung spart Ihnen und auch Ihrem Nachfolger Kosten.

Nehmen Sie vorzeitige Expertenberatung in Anspruch:

Wie im 2. Kostenpunkt bereits erwähnt sollten Sie auf einen Steuerberater nicht verzichten. Ein Steuerberater kann Ihnen die richtige Auskunft zu allen Kostenthemen geben. Gemeinsam finden Sie dann die richtige Strategie, damit die Unternehmensübergabe für Sie und Ihre Kinder ohne große Kostenfallen verläuft.

Als Steuerberater in Hamburg unterstützen und berate ich Sie gerne bei der frühzeitigen Planung. Wie das genau funktioniert habe ich für Sie auf der Seite Unternehmensnachfolge zusammengefasst.

Auf diese 2 Sonderfälle sollten Sie bei der Übergabe achten

In der Praxis kommt vor, dass Ihre Kinder plötzlich das Unternehmen nicht mehr übernehmen wollen. Was, wenn Sie sich dazu entscheiden Ihr Unternehmen dann einem qualifizierten Freund zu schenken? Gerne habe ich für Sie 2 Sonderfälle, die anfallenden Kosten und einen Lösungsweg für Sie zusammengefasst.

Sonderfall 1: Ihre Kinder wollen das Unternehmen nicht

Sie haben die Übergabe an Ihre Kinder bereits geplant, plötzlich ändern sich aber deren Pläne. Diesen Wunsch können Sie nicht verhindern, denn Ihre Kinder haben dafür ein Rücktrittsrecht.

In diesem Fall steht Ihren Kindern eine Abfindung zu, die mindestens der Höhe des Pflichtteils entspricht. Die Höhe können Sie selbst festlegen. Sie müssen sich aber an die gesetzlichen Regelungen halten. Diese sollten Sie aber soweit wie möglich ausschöpfen. So überdenken Ihre Kinder vielleicht noch den Rücktritt, da Sie mit der Höhe der Auszahlung nicht zufrieden sind. Das hat sich in meiner Praxis oft gezeigt.

Wo regeln Sie die Abfindung?

Eine Ausstiegslösung sollte im Gesellschaftsvertrag festgehalten werden. Dabei wird die Höhe der Abfindung genau festgelegt, sollten Ihre Kinder auf die Übernahme verzichten. Sie beugen damit zukünftigen Familienstreitigkeiten und hohen Anwaltskosten vor.

Sonderfall 2: Nicht die Kinder, sondern ein Freund soll die Firma geschenkt bekommen

Sie möchten Ihr Unternehmen nicht an Ihre Kinder, sondern an einen qualifizierten Freund übergeben? In diesem Fall haben Ihre Kinder einen ,,Pflichtteilsergänzungsanspruch“. Dieser Ergänzungsanspruch wird so kalkuliert, als ob die Schenkung an Ihren Freund nicht erfolgt wäre.

Diese Ansprüche müssen dann von den Pflichtteilsanwärtern geltend gemacht werden. In diesem Fall müssen Sie als Unternehmer diese Geltungsansprüche sofort in bar entrichten. Nach 10 Jahren jedoch verfallen diese Ansprüche für Ihre Erben.

Sie möchten gerne mehr zum Thema Unternehmensnachfolge erfahren?

In diesen Blogbeiträgen habe ich weitere Themen zur Nachfolgeplanung für Sie verfasst:

Warum mir Nachfolgeplanung so sehr am Herzen liegt

Meine 4 beliebtesten Blogartikel zur Unternehmensnachfolge aus 2018

Familien-GmbH: Was ist das und wie profitieren Sie davon?

Kein Nachfolger für Ihr Unternehmen? Diese Alternativen haben Sie zum Verkauf

Sie haben noch weiter Fragen?

Für die optimale Planung der Unternehmensnachfolge gibt es keine Patentlösung. In Ihre Planung sollten Sie den Rat eines Steuerberaters unbedingt miteinbeziehen und gemeinsam die besten Wege finden. Ich habe mich auf das Thema Unternehmensnachfolge spezialisiert.

Gerne stehe ich Ihnen dabei als Steuerberater in Hamburg unterstützend zur Seite. Bei weiteren Fragen zur diesem Blogartikel oder zum Thema Unternehmensnachfolge, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular erreichen.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

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Der Franchise-Vertrag für Franchisenehmer

Für Franchisenehmer: Das sollten Sie über den Franchise-Vertrag wissen

Sie wollen Franchisenehmer werden und sich über Ihre Rechte und Pflichten informieren? In diesem Beitrag zeige ich Unternehmern, worauf sie vor der Unterzeichnung und während der Laufzeit des Franchise-Vertrags achten müssen.

Lesen Sie weiter, um zu erfahren,

  • wie Sie Ihre Chancen und Risiken als Franchisenehmer einschätzen können,
  • welche Punkte Ihr Franchise-Vertrag enthalten muss,
  • was bei einem Vertragsbruch passiert.

Das steht Ihnen als Franchisenehmer vor der Vertragsunterzeichnung zu

Bevor ein Franchise-Vertrag Zustande kommt, ist der Franchisegeber zu einer sogenannten vorvertraglichen Aufklärung verpflichtet.

Das bedeutet für Sie als Franchisenehmer: Um einen wahrheitsgemäßen Eindruck des Franchiseunternehmens zu erhalten, muss Ihr zukünftiger Partner alle relevanten Informationen noch vor Vertragsunterzeichnung nachweislich offenlegen.

Die Industrie- und Handelskammer rät zukünftigen Franchisenehmern bei dieser Offenlegung des Franchisegebers auf folgende 12 Punkte zu achten:

  1. Wie lange ist der Franchise-Geber schon im Geschäft?
  2. Wie viele Partner haben sich der Kette bereits angeschlossen? Wie viele sind wieder ausgeschieden?
  3. Wie laufen ihre Geschäfte? (Lassen Sie sich eine Liste von Franchisenehmern geben, und rufen Sie diese an.)
  4. Stimmen die Aussagen des Franchisegebers und die seiner Partner überein? Welche Diskrepanzen gibt es?
  5. Ist der Franchisegeber beim Deutschen Franchise-Verband bekannt oder sogar Mitglied? Prüfen Sie dies durch einen Anruf beim Verband nach. Mancher Anbieter schmückt sich mit der Mitgliedschaft, ohne in München eingeschrieben zu sein.
  6. Sind die vom Franchisegeber genannten Investitionssummen, Einkaufspreise, Gewinnmargen etc. marktüblich? Holen Sie Alternativangebote ein.
  7. Stimmen die Angaben über Kosten? Ist zum Beispiel ein kalkulatorischer Unternehmerlohn vorgesehen?
  8. Was müssen Sie an Gebühren zahlen, und was erhalten Sie dafür? Vergleichen Sie sie mit anderen Franchise-Anbietern.
  9. Gehen Sie die Zahlen des Franchisegebers mit einem neutralen Berater genau durch. Bei abweichen den Werten fragen Sie beim Franchisegeber nach.
  10. Lassen Sie sich alle Leistungen des Franchisegebers genau erklären. Schauen Sie sich zum Beispiel den Versand und die Buchhaltung an. Reden Sie mit den später für Sie zuständigen Sachbearbeitern. Über-zeugen Sie sich davon, dass die Zentrale personell den Betreuungsaufgaben gewachsen ist.
  11. Lassen Sie sich das Handbuch zeigen, und verlangen Sie Einblick in den Schulungsplan. Sprechen Sie mit Ihrem Franchise-Betreuer. Mit ihm müssen Sie die nächsten Jahre auskommen.
  12. Gibt es einen detaillierten Fahrplan des Franchisegebers für Ihre Existenzgründung, und zwar von der Kreditbeantragung bis zur Geschäftseröffnung?

Quelle: https://www.pfalz.ihk24.de/blob/luihk24/existenzgruendung_und_unternehmensfoerderung/Unternehmensgruendung/Merkblaetter_zur_Unternehmensgruendung/1278866/1b6c03224f4de1eddbc0ebbadf9072df/Franchise-Nehmer-data.pdf (Stand: 22.03.2019)

Nur anhand dieser Informationen können Sie als Franchisenehmer die Chancen und Risiken Ihrer Unternehmensgründung einschätzen und über eine gemeinsame Zusammenarbeit entscheiden.

Sollte der Franchisegeber gegen diese Auflage verstoßen und Sie eine nachteilige Geschäftsbeziehung mit ihm eingehen lassen, droht ihm Schadensersatz leisten zu müssen.

Der Franchise-Vertrag: Die wichtigsten Regelungen für Franchisenehmer

Grundsätzlich gibt es keinen einheitlichen Franchise-Vertrag, da dieser vom Franchisegeber immer auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten wird. Allerdings gibt es bestimmte Regelungen, welche jedes Abkommen enthalten sollte, wie z.B.:

  • Angaben zum Vertragspartner (zur natürlichen Person wie auch zum Unternehmen)
  • Aufzählung der gewerblichen Schutzrechte (Markenname)
  • Hinweis auf das Handbuch zur Unternehmensleitung
  • Pflichten des Franchisegebers und -nehmers
  • Vertragsdauer
  • Vertragsstrafen

Falls Sie einen Leitfaden bei der Überprüfung Ihres Franchise-Vertrages benötigen, finden Sie unter folgendem Link eine hilfreiche Checkliste für Franchisenehmerhttps://www.franchiseverband.com/fileadmin/user_upload/FRANCHISERATGEBER_18_19_web.pdf (Stand: 22.03.2019)

Ob Sie als Franchisenehmer wirklich geeignet sind, erfahren Sie in einem anderen Beitrag meines Blogs. Klicken Sie zum Nachlesen einfach auf den folgenden Link: Franchising – Was ist es und für wen macht es Sinn?

Wie sieht das Vertragsverhältnis nach Unterzeichnung aus?

Einmal unterschrieben geht es an die (Zusammen-)Arbeit. Doch wie genau sieht diese aus?

Zuallererst: Eine Franchise-Partnerschaft kommt keiner Teamarbeit gleich. Sie als Franchisenehmer sind abhängig von Ihrem Vertragspartner, welcher alles vorgibt. Angefangen bei der Einrichtung bis hin zu den Produkten Ihres Unternehmens, trifft die Auswahl der Franchisenehmer. Sie als Nehmer haben daher keine vollständig unternehmerische Entscheidungsgewalt.

Sollten Sie gegen die Vorschriften des Franchisegebers verstoßen, werden diese Regelwidrigkeiten geahndet und können sogar zu einer Entlassung (inkl. finanzieller Konsequenzen) führen.

Zu zahlende Gebühren

Um von den Vorteilen einer Zusammenarbeit mit einem namhaften Unternehmen zu profitieren, müssen Sie als Franchisenehmer Gebühren zahlen. Dabei handelt es sich um eine laufende Zahlung, welche bis zu 33% Ihres eigenen Unternehmensumsatzes betragen kann.

Für dieses Entgelt können Sie schnell am Markt Fuß fassen, Ihr Unternehmensrisiko reduzieren, den Größenvorteil bei Werbeaktionen oder Einkäufen nutzen, und, und, und.

Diesen Risiken sind Franchisenehmer ausgesetzt

Ganz klar, das Franchise-System gibt Ihnen als Nehmer die Möglichkeit schnell und effizient Ihr Unternehmen zu gründen. Dennoch will ich an dieser Stelle einige Risiken erwähnen, die Sie als selbstständiger Unternehmer berücksichtigen sollten:

Mit der Unterzeichnung des Franchise-Vertrages erhalten Sie das sogenannte Schutzrecht und können einen bekannten Markennamen für sich nutzen. Das bedeutet allerdings auch, dass Ihr Unternehmen mit diesem Label in Verbindung gebracht wird. Durch problematische Aktionen des Franchisegebers könnte daher auch Ihr eigenes Image geschädigt werden.

Zudem gilt für Sie als Franchisenehmer auch die Haftungsübernahme für die Produkte und Dienstleistungen Ihres Franchisepartners. Um mit dem erfolgreichen Label Ihres Franchise-Partners agieren zu dürfen, tragen Sie demnach ein unternehmerisches Risiko.

Was passiert bei Vertragsbruch?

Die genaue Einhaltung der Vertragsregelungen ist für Sie als Franchisenehmer essentiell. Sollten Sie gegen einen der vereinbarten Punkte verstoßen, kann es zur Kündigung des Franchise-Vertrages kommen. Damit verbunden sind weitere finanzielle Konsequenzen wie zum Beispiel die Zahlung einer Entschädigung an den Franchisegeber.

Damit es zu keinen Interessenskonflikten und Vertragsausstiegen kommt, sollten Sie als Franchisenehmer Ihren Partner daher sorgfältig auswählen.

Mein Tipp an Sie: Ein guter Ansprechpartner bei der Suche eines geeigneten Franchisegebers ist der Deutsche Franchise-Verband e.V. (DFV). Dieser überprüft seine Mitglieder vor Aufnahme ganz genau, um eine gute Franchise-Partnerschaft zu ermöglichen.

Des Weiteren können Sie sich nach der Zufriedenheit von Unternehmern erkundigen, die bereits Franchisenehmer geworden sind. Deren Empfinden spiegelt sich meist auch in der Erfolgsquote ihrer Firma wider.

Fazit: Erfolg haben nur Franchisenehmer mit dem richtigen Vertrag

Wie ich versuchte in diesem Beitrag zu zeigen, müssen Sie als Franchisenehmer besonders bei der Partnerwahl und der Vertragsregelung gründlich vorgehen. Um von den zahlreichen Vorteilen einer Zusammenarbeit zu profitieren, sollten nämlich auch die Konditionen für Sie stimmen.

Daher rate ich Ihnen, für die Umsetzung eines Franchise-Systems in Ihrem eigenen Unternehmen professionelle Unterstützung hinzuzuziehen.

Sollten Sie über eine Franchise-Partnerschaft nachdenken und Beratung zu diesem Thema benötigen, stehe ich Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch in meiner Hamburger Steuerberatungskanzlei zur Verfügung. Sie können mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: ©Helder Almeida – stock.adobe.com

erklaervideo Umsatzsteuer teil 4

Umsatzsteuer leicht erklärt (Teil 4): Lieferungen ins Ausland

In meinem vorherigen Beitrag zum Thema ,,Umsatzsteuer leicht Erklärt (Teil 3)“ habe ich Ihnen erklärt, dass die Umsatzsteuer immer im Land, wo die Lieferung an den Kunden startet steuerpflichtig und abzuführen ist.

Wie funktioniert jedoch die Versteuerung, wenn die Lieferung ins Ausland geht?

Geht die Lieferung Ihrer Leistung oder Ihres Produktes ins Ausland, dann muss die Steuer auch im Empfangsland abgeführt werden. Früher wurde diese innerhalb der EU als Einfuhrumsatzsteuer bezeichnet. Heute ist das die Umsatzsteueridentifikationsnummer, kurz auch UID-Nummer, des Leistungsempfängers. Diese UID Nummer benötigen Sie.

Dieses Thema habe ich für Sie auch kurz in einem Erklärungsvideo zusammengefasst:

Bei Unklarheiten können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) kontaktieren.

Gerne können wir Ihre Fragen bei einem gemeinsamen Termin in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg klären.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

Foto: Video Screenshot (12.03.19)

Erklaervideo Umsatzsteuer Teil-3

Umsatzsteuer leicht gemacht (Teil 3): Besteuerung bei Lieferung und sonstige Leistung

Die Begriffe ,,Lieferung“ und ,,Sonstige Leistung“ haben Sie als Unternehmer bestimmt schon einmal gehört. Sie wissen jedoch nicht genau was das ist und worin der Unterschied liegt?

In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Was genau bedeuten die Begriffe ,,Lieferung“ und ,,Sonstige Leistung“
  • Welcher Unterschied besteht hier in der Besteuerung?

Bei der ,,Lieferung“ handelt es sich immer um Gegenstände. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese wirklich befördert werden können oder nicht. Nehmen wir als Beispiel ,,die Beratung“, die selbst nicht greifbar ist und kann nicht im gleichen Sinne wie ein Produkt befördert werden. Die Beratung wird dann als ,,Sonstige Leistung“ bezeichnet.

Die Unterscheidung dieser Bezeichnungen hat insbesondere für den Ort der Steuerpflicht Bedeutung:

  • Die Lieferung eines Gegenstandes ist immer dort steuerpflichtig, wo sie begonnen hat. Eine Ware die also aus Deutschland geliefert wird, ist auch in Deutschland steuerpflichtig.
  • Anders ist dies bei der ,,sonstigen Leistung“: Diese ist immer dort steuerpflichtig, wo der Leistungsempfänger sitzt.

Gerne können Sie sich die Unterschiede auch in meinem Erklärungsvideo ansehen:

Bei weiteren Fragen, nehme ich mir sehr gerne die Zeit für Sie in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg.

Sie können mich gerne via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) kontaktieren

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

Foto: Screenshot Video (12.03.2019)

 

 

 

Erklaervideo zur Unternehmensbewertung Teil 5

Was gilt der Ertragswert alles ab? (Erklärvideo)

In meinen vorherigen Beiträgen zur Unternehmensbewertung habe ich oft von dem sogenannten Ertragswert gesprochen. Dieser spiegelt den Unternehmenswert wider.

Doch betrifft das auch Ihre Immobilien, Geldbestände und Ihren Kassenbestand?

Die Antwort auf diese Frage lautet: Ja, all diese sind ebenfalls abgegolten.

Doch wozu ist das wichtig? Da Ihre Immobilien, Geldbestände und Ihr Kassenbestand durch den Ertragswert ebenfalls abgegolten sind, müssen diese nicht extra bezahlt werden.
Damit Ihr Vermögen nicht in derselben Masse wie der Ertrag gelistet wird und somit zu Ihrem Vorteil beim Verkauf extra gehandelt werden kann, müssen Sie dieses in einer eigenen Vermögensverwaltungsgesellschaft halten.

So erhöhen Sie den Verkaufspreis Ihres Unternehmens

Zusätzlich zu den im Ertragswert enthaltenen Wirtschaftsgütern können Sie als Unternehmer auch weitere Güter verkaufen, wenn Sie an eine solche Vermögensverwaltungsgesellschaft gedacht haben. Darin sind dann Bestände, welche keine Auswirkungen auf den Ertrag haben. Das können z.B. Immobilien, Gerätschaften etc. sein, welche nicht wesentlich für den Ertrag Ihrer Firma sind.

Sie wollen mehr über den Ertragswert und die Kaufpreiserhöhung Ihrer Firma wissen? Klicken Sie einfach auf Play und erfahren Sie mehr in meinem kurzen Erklärvideo:

Sollten Sie Hilfe bei der Gestaltung zur Erhöhung oder Reduzierung Ihres Unternehmenswertes benötigen, stehe ich Ihnen in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg jederzeit zur Verfügung.

Sie können mich gerne via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Tomas Breit

Foto: Youtube Screenshot (11.03.19)