Thomas Breit Steuerberatung: So finden Sie uns!

Wir bei Thomas Breit Steuerberatung legen großen Wert auf den direkten Kontakt mit Kunden. Viele Sachverhalte lassen sich bei einem persönlichen Gespräch besser abklären als per Telefon oder E-Mail. Deswegen freuen wir uns immer sehr, wenn uns Kunden nach Vereinbarung einen Besuch abstatten. Wie und wo Sie uns in der Hamburger Hafencity finden, erklären wir Ihnen im diesem Blogbeitrag.

Unsere Geschäftsleitung, sowie die Büroräumlichkeiten für unser Team “Projekt” befindet sich am Kaiserkai 69 in 20457, Hamburg in unmittelbarer Nähe zur weltberühmten Elbphilharmonie. Dort erhalten Sie beste Beratung zu den Themen Unternehmensnachfolge, Unternehmensumwandlung, Tax CMS und Digitalisierung. Das Projektteam zeichnet sich für die Planung und Gestaltung von Steuerkonzepten verantwortlich.

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Hamburg verfügt als eine der größten Städte Deutschlands über ein ausgezeichnetes öffentliches Verkehrsnetz. Unser Büro am Hafenkai lässt sich mit Bus oder Bahn dementsprechend gut erreichen.

Anreise per U-Bahn

Nutzen Sie am besten die U-Bahnlinien U3 und U4, um zu uns zu gelangen.

  • U3 – Richtung Barmek – Haltestelle Baumwall
  • U4 – Richtung Hafencity – Haltestelle Überseequartier

Von diesen beiden Stationen gelangen Sie in wenigen Minuten Fußmarsch zu unseren Räumlichkeiten.

Anreise per Bus

Ebenso bringen Sie etliche Buslinien in Büro-Nähe. So bleiben etwa die Buslinien 2 und 11 bei der Haltestelle “Am Kaiserkai” (Elbphilharmonie) stehen. Von dort ist lediglich noch eine Brücke zu überqueren, um uns zu erreichen.

Auch die Buslinien 602 und 608 halten in der Nachbarschaft. Steigen Sie bei der Linie 602 an der Haltestelle “Magellan Terrasse” aus und bei der Buslinie 608 an der Haltestelle “Baumwall”. Von dort sind es jeweils ca. 5 Minuten Fußmarsch bis uns in die Steuerberatungskanzlei.

Anreise mit dem Auto

Wenn Sie mit dem Auto anreisen wollen, dann finden Sie in der näheren Umgebung des Büros die folgenden drei kostenpflichtigen Parkhäuser. Von all diesen Parkgelegenheiten sind es wieder nur ein paar Minuten Fußweg zu uns.

  • Parkhaus Elbphilharmonie APCOA – Platz der Deutschen Einheit 1
  • CONTIPARK Tiefgarage Überseequartier – Überseeallee 3
  • CONTIPARK Parkhaus Speicherstadt – Am Sandtorkai 6

Die Anreise-Möglichkeiten zu unseren anderen beiden Niederlassungen (Ballindamm 39, 20095 Hamburg und Stadthausbrücke 8, 20355 Hamburg) stellen wir Ihnen in den folgenden Blog-Beiträgen zu späterer Zeit vor.

Sie haben Fragen an mein Team oder mich?

Dann kontaktieren Sie uns einfach! Sie können uns jederzeit per Telefon (+49 40 44 33 11), E-Mail (anfrage@steuerberatung-breit.de), über das Kontaktformular oder eben persönlich bei uns in der Steuerberatungskanzlei in Hamburg erreichen.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

Foto: © Josef Geiger

Unser Team-Workshop Mai 2022

Am 20.5. hatten wir von Steuerberatung Thomas Breit wieder einen ganztägigen Team-Workshop. Es war insgesamt schon der 5. dieser Art seit Oktober 2020. Bei diesen Workshops geht es darum als Team zu wachsen und interne Prozesse weiterzuentwickeln und zu verbessern. Das gesamte Team hat sich dazu in den malerischen Stadthöfen getroffen. Das Haupt-Thema inmitten dieser wunderschönen Atmosphäre war unser neues Intranet. Es ging unter anderem darum, welche Inhalte sind gewünscht? Wer macht was? Wie sollte es aufgebaut sein? Was sollte das Intranet können, um uns noch besser und effizienter arbeiten zu lassen?

Nach einer anregenden Diskussion haben wir die besprochenen Gegenstände beurteilt und bewertet. Die wichtigsten Thematiken haben wir daraufhin direkt in Angriff genommen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass es ein sehr erfolgreicher und produktiver Tag war. Denn etliche Verbesserungen konnten wir sofort umsetzen. Einige andere benötigen hingegen noch etwas Zeit zur Verwirklichung. Aber Workshops sind bei uns nicht einfach nur ein netter Zeitvertrieb. In der Vergangenheit haben wir alles, was wir auf so einem Teamtag beschlossen haben auch immer zu 100% umgesetzt. Das soll sich auch diesmal nicht ändern.

Sie haben Fragen an uns?

Wenn Sie Fragen rund um das Thema Steuerberatung haben, dann arrangieren Sie einfach einen Gesprächstermin mit einem unserer Experten. Wir stehen wir Ihnen jederzeit gerne für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.

Vereinbaren Sie einen Termin telefonisch (+49 40 443311), per E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder über unser Kontaktformular (hier klicken).

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

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Zitatgeber: Thomas Breit im Foyer von Software-Partner Agenda

Wenn Sie meinen Blog verfolgen, wissen Sie, dass ich in meiner Steuerberatungskanzlei die Software von Agenda verwende und ein Fan der Produkte bin. Ich habe bereits in mehreren Interviews über meine Zusammenarbeit mit den Softwareentwicklern gesprochen und war auch schon für Interviews in der Firma vor Ort.

Ab Juni 2022 sehen Sie mich nun als Testimonial im Foyer von Agenda.

Zitatgeber für den Langzeitpartner

Im Jahr 2011 konnte ich dank der Agenda-Softwarelösungen mein komplettes Unternehmen digitalisieren. Seither arbeiten wir in unserem Büro papierlos – ohne Drucker, Fax und Zettelchaos. Die digitale Arbeitsweise ist nicht unternehmensintern, sondern auch für unsere Kunden ein Vorteil.

All unsere Prozesse können digital abgewickelt werden: Unterschriften, Dokumentationen usw. Die Firma Agenda ist an der Digitalisierung der Steuerberatung Breit und dem darauf resultierenden Erfolg maßgeblich beteiligt.

Basierend auf der erfolgreichen und langjährigen Zusammenarbeit, war ich mittlerweile für Interviews bei Agenda in Rosenheim zu Gast und werde immer wieder um Bewertungen und Zitate gebeten. Darüber freue ich mich sehr.

Im Mai erhielt ich eine Anfrage von Agenda: Im Zuge der Neugestaltung des Firmensitzes soll eines meiner Zitate auf dem Bildschirm im Foyer ausgespielt werden. Da musste ich nicht lange überlegen und stimmte natürlich gerne zu!

Ich freue mich sehr darauf, Sie künftig im Agenda-Foyer „begrüßen zu dürfen“!

Falls Sie mehr über den Ausflug oder die Kooperation mit Agenda lesen möchten, empfehle ich Ihnen diese Beiträge zu lesen:

Sie haben Fragen an zu meinen Erfahrungen mit Agenda oder meinen Diensten als Steuerberater in Hamburg?

Wenn Sie sich über den Einsatz der Agenda Software in unserem Unternehmen erkundigen wollen oder noch Fragen zu Themen rund um die Steuerberatung haben, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Mein Team und ich stehen Ihnen bei Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Sie erreichen uns per Telefon (+49 40 44 33 11), E-Mail (anfrage@steuerberatung-breit.de), Kontaktformular oder persönlich in unserer Steuerberatungskanzlei in Hamburg.

Herzlichst

Ihr Thomas Breit

 

© Agenda

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Nach der GmbH ist vor der GmbH? Ihre Möglichkeiten nach einer Insolvenz

Wenn Sie als Geschäftsführer ein Unternehmen in den Konkurs führen, bedeutet dies nicht automatisch auch ein Ende Ihrer Geschäftsführer-Karriere. Selbst nach der Insolvenz ist die Gründung einer neuen Firma möglich.

Unter welchen Umständen Sie eine neue GmbH gründen können und was dabei zu beachten ist, will ich Ihnen daher im folgenden Beitrag näherbringen. Sie erfahren:

Dieser Beitrag wurde am 30. März 2022 aktualisiert.

Sollten Sie die Insolvenz immer so lange wie möglich hinauszögern?

Davon muss ich Ihnen ganz klar abraten. Wenn Ihre Firma zahlungsunfähig ist und Sie die Insolvenz nicht innerhalb von drei Wochen anmelden, machen Sie sich wegen Insolvenzverschleppung strafbar.

Unter Umständen können Sie sogar zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden.

Das Besorgniserregende: Viele Unternehmer kennen diese Frist nicht und wissen auch nicht so wirklich, was eine Insolvenzverschleppung ist.

Darum habe ich diesem Thema schon vor einiger Zeit einen eigenen Beitrag gewidmet. Wenn Sie mehr zur Insolvenzverschleppung erfahren möchten, klicken Sie jetzt auf diesen Link: https://www.steuerberatung-breit.de/insolvenzverschleppung/

Wann dürfen Sie als “gescheiterter” Unternehmer eine neue GmbH gründen?

Prinzipiell ist für Sie als Geschäftsführer eine Neugründung nach der Insolvenz möglich. Allerdings ist dies unter anderem davon abhängig, wie Ihre alte GmbH geführt wurde.

Sollten Sie sich nämlich in Ihrem ehemaligen Unternehmen strafbar gemacht haben, ist es Ihnen als Geschäftsführer nicht mehr erlaubt, eine neue Firma zu gründen.

Handeln Sie also entgegen dem Gesetz, dürfen Sie nie wieder die Position eines Geschäftsführers oder Gesellschafters einnehmen.

Achtung: Nicht immer begeht man als Geschäftsführer eine Straftat mit Absicht. Wie ich durch meine langjährige Arbeit als Steuerberater weiß, entstehen viele Straftaten ohne die Kenntnis des Geschäftsführers.

Wie es zu solchen Fällen kommen kann und wie Sie sich als Geschäftsführer am besten davor schützen, können Sie in meinem umfangreichen Beitrag zur GmbH Geschäftsführerhaftung nachlesen.

Trifft dies nicht auf Sie zu, steht einer neuen GmbH-Gründung an sich nichts im Wege.

Entwarnung für Gesellschafter: Strafbar machen sich regelmäßig die Geschäftsführer, nicht die Gesellschafter. Wenn Sie also ein stiller oder ein Minderheits-Gesellschafter sind, betrifft Sie die Strafbarkeit nicht.

Was könnte die Gründung Ihrer neuen GmbH verhindern?

Neben der oben beschriebenen rechtmäßigen Führung Ihres Unternehmens, ist auch entscheidend, wie Sie die Insolvenz der GmbH privat finanziell trifft.

Denn obwohl die Haftung bei der GmbH grundsätzlich auf die Einlage beschränkt ist, können Sie sehr wohl auch persönlich haften. Das kann etwa der Fall sein, wenn Sie Ihre GmbH erst vor Kurzem (innerhalb der letzten fünf Jahre) gegründet haben.

Ist das der Fall, haften Sie bis zum Ablauf der fünfjährigen Frist nach wie vor mit Ihrem Privatvermögen. Eine Insolvenz der GmbH kann also schnell auch zur Privatinsolvenz führen.

Sollten Sie privat insolvent (gewesen) sein, dann ist es Ihnen verboten, für einen längeren Zeitraum hinweg privates Vermögen zu besitzen. Dies schließt auch eine GmbH mit ein. Daher können Sie im Falle einer Privatinsolvenz kein neues Unternehmen gründen.

Sie dürfen nicht einmal „richtig“ investieren: Rein theoretisch dürfen Sie GmbH-Anteile eines neuen Unternehmens kaufen, allerdings bedeutet dies, dass Ihre Anteile an der Firma (da diese zu Ihrem Vermögen zählen) der Insolvenzmasse unterworfen sind.

Das heißt: Ihre neu erworbenen GmbH-Anteile werden dafür genutzt, noch ausstehende Schulden zu begleichen.

Worauf müssen Sie bei Ihrer neuen GmbH zusätzlich achten?

Falls Sie als gescheiterter Geschäftsführer eine neue GmbH gründen dürfen, gibt es für Sie vor allem noch eines zu beachten: das gesetzliche oder auch vertragliche Wettbewerbsverbot.

Nur wenn dieses nicht verletzt wird, darf Ihre neue Firma im selben Aufgabenbereich arbeiten wie Ihre alte GmbH. Sollten Sie ohnehin in eine neue Branche wechseln wollen, spielt das Betätigungsfeld des ehemaligen Unternehmens jedoch keine Rolle.

Wie können Sie eine Insolvenz verhindern?

Der beste Schutz vor allen in diesem Artikel erwähnten Einschränkungen ist, eine Zahlungsunfähigkeit um (fast) jeden Preis zu verhindern. Sie müssen also Ihr Unternehmen auf finanziell gesunde Beine stellen. Folgende drei konkrete Maßnahmen helfen Ihnen dabei:

1. Budgets erstellen und Kosten besser kontrollieren

Das Budget ist die Planung der wahrscheinlichen Einnahmen und Ausgaben für ein Geschäftsjahr. Haben Sie ein genaues Budget festgelegt, sind viele Ausgaben bereits genau geplant. Dadurch ist es für fast alle Unternehmer leichter, diszipliniert vorzugehen und unnötige Ausgaben zu vermeiden.

Sie legen im Vorhinein Ihre Ziele fest und im Budget werden die Mittel festgelegt, die zum Erreichen der Ziele benötigt werden.

2. Halbjahresbilanzen machen und Probleme frühzeitig erkennen

Eine Halbjahresbilanz ist eine Bilanz zur Hälfte des Geschäftsjahres. Damit sehen Sie schon frühzeitig, wo Sie wirtschaftlich stehen und ob Sie eventuell in der zweiten Jahreshälfte gegensteuern müssen.

Eine Halbjahresbilanz erleichtert deshalb die Unternehmensplanung und kann auch als Tool zur Steuergestaltung verwendet werden. Denn Sie sehen, ob Sie nötige Investitionen vorziehen oder ins nächste Geschäftsjahr schieben sollten. So können Sie Ihre Steuerlast optimieren.

3. Soll/Ist Vergleich erstellen und Planungsfehler in Zukunft vermeiden

Bei einem Soll/Ist-Vergleich werden die tatsächlichen Zahlen aus der Bilanz oder der Gewinn-und-Verlust-Rechnung mit dem im Vorjahr kalkulierten Budget verglichen. Stimmen diese Zahlen hinten und vorne nicht zusammen, müssen Sie dringend an Ihrer Budget-Erstellung arbeiten.

Manchmal kann die Kluft mit überraschenden Ereignissen während des Geschäftsjahres erklärt werden. Oft wurde aber einfach nicht genug Zeit für die Planung und Budgetierung verwendet. Geht dann dieser Plan nicht auf, kann Ihr Unternehmen in große Schwierigkeiten geraten.

Fazit: Wer sich an das Gesetz hält, darf Geschäftsführer bleiben

Wie in diesem Beitrag zu sehen war, hängt viel davon ab, unter welchen Umständen die alte GmbH insolvent ging. Sollten Sie sich als Geschäftsführer korrekt verhalten haben, besteht für Sie prinzipiell immer die Möglichkeit, erneut eine GmbH zu gründen.

Bevor Sie allerdings Ihre zweite Firma zu planen beginnen, rate ich Ihnen zuvor, Ihre Möglichkeiten abzuklären. Die Gründung einer neuen GmbH kann sich – besonders wenn die vorangegangene aus finanziellen Gründen scheiterte – als schwieriger erweisen.

Die GmbH-Finanzierung und das Vertrauen von neuen Geschäftspartnern sind hier nur einige der Punkte, die auf Sie zukommen.

Sollten Sie als Geschäftsführer noch Fragen zu Ihrem Recht und der Gründung einer neuen GmbH haben, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 33 11), E-Mail (anfrage@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Mitarbeiterschulung zur EWIV: Wie setzt man sie in der Praxis richtig ein?

Da sich die rechtliche Situation und damit auch die besten Möglichkeiten der Steuergestaltung laufend ändern, müssen ich und auch meine Mitarbeiter immer “am Ball bleiben”.

Aus diesem Grund finden bei uns in der Kanzlei laufend Schulungen statt. Auch im März gab es wieder eine interne Weiterbildung zum Thema “EWIV”.

Welches Wissen ich meinen Mitarbeitern in diesem Seminar vermittelt habe und was eine EWIV überhaupt ist, erfahren Sie in diesem kurzen Beitrag.

So lief die Schulung zur EWIV ab

Mir ist es wichtig, dass meine Mitarbeiter in möglichst entspannter aber dennoch konzentrierter Atmosphäre lernen können. Deshalb stelle ich bei Schulungen häufig Frühstück bereit. Wie Sie vielleicht schon anhand des Beitragsbilds erkannt haben, war das auch dieses Mal der Fall.

Um die komplexe Rechtsform der EWIV (Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung) zu verstehen, wurde in der internen Schulung erstmal mit den Grundlagen begonnen. Dafür wurde jedem Mitarbeiter ein Exemplar des Europarechts bereitgestellt.

Das Europarecht ist hier relevant, da es sich bei der EWIV um eine sogenannte europäische Gesellschaftsform handelt.

Für das weitere Verständnis des Aufbaus der EWIV wurde die Abgrenzung von einer Personengesellschaft zu einer Körperschaft erklärt. Eine Gesellschaft wird grundsätzlich dann als Körperschaft angesehen, wenn diese staatlich die Rechtsfähigkeit erlangt. Und das trifft bei der EWIV zu.

Aber wozu dient die EWIV in der Praxis?

Kurz gesagt kann diese Gesellschaft dazu verwendet werden, um langfristig Vermögen aufzubauen. Dank einiger Steuererleichterungen ist die EWIV sogar meiner Meinung nach eine der Rechtsformen, die sich für den Vermögensaufbau am besten eignen.

In diesem Beitrag möchte ich allerdings nicht auf alle Details zur EWIV eingehen – das würde den Rahmen sprengen. Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, empfehle ich Ihnen meinen ausführlichen Beitrag zum Thema.

Klicken Sie einfach auf diesen Link, um zu diesem Beitrag zu gelangen: https://www.steuerberatung-breit.de/die-ewiv-als-steuersparmodell-vermoegensaufbau-ohne-steuern-zu-zahlen/

Sie haben weitere Fragen an mich oder mein Team?

Uns liegt der persönlicher Kontakt zum Kunden sehr am Herzen. Deshalb können Sie uns jederzeit via Telefon (+49 40 44 33 11), E-Mail (anfrage@steuerberatung-breit.de), Kontaktformular oder persönlich in unserer Steuerberatungskanzlei in Hamburg erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © Thomas Breit Steuerberatung

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Thomas Breit Steuerberatung stellt sich vor: Mitarbeiterin Ilona Krieger im Interview

Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag in unserem Team “Steuern”  bei uns in der Kanzlei aus? Welche Herausforderungen müssen bewältigt werden und was sind die spannendsten Aufgaben?

Das und noch mehr verrät uns heute Ilona Krieger.

Fünf Fragen an Ilona Krieger

1. Frau Krieger, bitte stellen Sie sich kurz vor:

Ich bin Ilona Krieger und arbeite seit über 2 Jahren bei Thomas Breit Steuerberatung.

Ich bin 32 Jahre alt, verheiratet und wohne seit 13 Jahren in Deutschland. Ursprünglich komme ich aus Bischkek in Kirgisistan. In Hamburg wohne ich seit dem Herbst 2016.

Ich bin gelernte Steuerfachangestellte und habe nach der Ausbildung meine Kenntnisse im Studium „Steuerrecht“ erweitert.

2. Was sind Ihre Aufgaben bei uns in der Kanzlei?

Ich arbeite im Team Steuern.

Mein Aufgabengebiet erstreckt sich über die Bearbeitung und Erstellung der Lohn und Finanzbuchführung mit dem schwerpunkt Digitale Buchführung, Erstellung der Quartals und der Jahresabschlüsse sowie Steuererklärungen für Einzelunternehmen als auch für die Personen- und Kapitalgesellschaften.

3. Was gefällt Ihnen denn besonders gut an Ihrer Arbeit?

Ich habe keine einseitige oder langweilige Arbeit. Durch die Spezialisierung von Thomas hat man die Möglichkeit sein Wissen in verschiedenen Bereichen zu vertiefen oder weiterzubilden.

Durch diese Spezialisierungen mangelt es definitiv nie an spannenden Aufgaben.

Außerdem arbeitet man selbständig und für Fragen sind die Kollegen immer behilflich.

4. Was war die größte Herausforderung, die Sie während Ihrer Tätigkeit bei uns gemeistert haben?

Ich habe sehr viel von Thomas und meiner Teamleiterin Lhyn Stock im Bereich Gesetzgebung, Umwandlungen, Steuern und im Bereich papierloses Arbeiten gelernt.

Am Anfang war es für mich eine Herausforderung aber durch die Schulungen und Hilfestellung von Thomas und Lhyn macht das digitale Arbeiten sehr viel Spaß.

5. Was zeichnet uns als Arbeitgeber aus?

Man wird bei Thomas Breit Steuerberatung ernst genommen und mit dem gebotenen Respekt behandelt.

Das Unternehmen ist innovativ und entwickelt sich im Bereich Digitalisierung dynamisch weiter. Wir arbeiten komplett papierlos.

Die technische Ausstattung im Büro als auch im Homeoffice ist sehr gut und auf dem neusten Stand.

Sie haben noch weitere Fragen an Frau Krieger oder mich?

Uns liegt der persönlicher Kontakt zum Kunden sehr am Herzen. Deshalb können Sie uns jederzeit via Telefon (+49 40 44 33 11), E-Mail (anfrage@steuerberatung-breit.de), Kontaktformular oder persönlich in unserer Steuerberatungskanzlei in Hamburg erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © Nele Martensen Fotografie

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Kapitalrücklage (Teil 9): Verbindlichkeiten aus Lieferung & Leistung umwandeln

Haben Sie hohe Verbindlichkeiten bei einem Ihrer Gläubiger? Durch diese Schulden “leidet” Ihre Fremdkapitalquote und Sie suchen nach Möglichkeiten, um diese Quote zu verbessern?

Wie Sie das durch eine Umwandlung der Verbindlichkeiten in Eigenkapital schaffen können, erkläre ich Ihnen in diesem Beitrag.

Verbindlichkeiten aus Lieferung & Leistung in Kapitalrücklage umwandeln: Warum eigentlich?

Wie eingangs schon erwähnt, ist der Hauptgrund in der Regel eine zu hohe Fremdkapitalquote. Das bedeutet, dass das Fremdkapital einen zu hohen Anteil am Gesamt-Kapital Ihres Unternehmens hat.

Haben Sie beispielsweise ein Gesamt-Kapital von 1.000.000 Euro und ein Fremdkapital von 800.000 Euro beträgt Ihre Fremdkapitalquote 80%.

Diese Fremdkapitalquote ist bereits sehr hoch. Eine finanziell “gesunde” Fremdkapitalquote sollte maximal zwischen 60 und 70 % liegen.

Unter dieser hohen Fremdkapitalquote wird wahrscheinlich Ihre Bonität leiden und Sie könnten Schwierigkeiten haben, an leistbare Bankkredite zu kommen.

So gehen Sie bei der Umwandlung vor

Zuerst müssen Sie mit Ihrem Gläubiger sprechen und ihn fragen, ob für ihn die Umwandlung seiner Forderungen in eine Kapitalrücklage grundsätzlich passt.

Willigt Ihr Gläubiger ein, geben Sie ihm einen sogenannten “Zwergenanteil” (in der Regeln nur wenige Prozent) an Ihrem Unternehmen. Damit wird er Gesellschafter in Ihrem Unternehmen und die Schulden können in eine Kapitalrücklage umgewandelt werden.

Sie profitieren jetzt von einer niedrigeren Fremdkapitalquote und bekommen durch Ihre gesteigerte Bonität einfacher an Kredite.

Für den Gläubiger hat diese Umwandlung keine negativen Auswirkungen. Obwohl die Verbindlichkeiten jetzt als Kapitalrücklage ausgewiesen sind, schulden Sie ihm immer noch die selbe Summe.

Ein Vorteil für den Gläubiger ist, dass Sie jetzt einfacher an Kredite kommen und die Schulden beim Gläubiger mit höherer Wahrscheinlichkeit zurückzahlen können.

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Klicken Sie einfach auf Play!

Sie haben weitere Fragen?

Wenn Sie mehr zur Kapitalrücklage wissen möchten, empfehle ich Ihnen, die weiteren Teile meiner Serie zu lesen. Die restlichen Beiträge werden in den nächsten Wochen und Monaten hier auf diesem Blog veröffentlicht.

Gerne können Sie mit Ihren Fragen aber auch direkt auf mich zukommen.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Unternehmensverkauf an die Mitarbeiter: Das ist der größte Fehler beim Management-Buy-Out

Sie sind Unternehmer und haben mit jahrzehntelanger Arbeit eine erfolgreiche Firma aufgebaut? Ihre Unternehmer-Laufbahn neigt sich aber jetzt dem Ende zu und Sie sind auf der Suche nach einem passenden Nachfolger?

Einer Ihrer Mitarbeiter möchte die Firma gerne übernehmen und Sie überlegen, ob Sie ihm Ihr Lebenswerk tatsächlich anvertrauen sollen?

Im Rahmen der Nachfolgeplanung ist das für Unternehmer häufig eine schwierige Situation: Als treuer Mitarbeiter versteht diese Person das alltägliche “Handwerk” in Ihrem Betrieb.

Dennoch sind Sie sich nicht sicher, ob auch ausreichende unternehmerische Fähigkeiten vorhanden sind. Schließlich hat dieser Mitarbeiter keinerlei Erfahrung in der Unternehmensführung und muss diesen “Beruf” erst von der Pike auf lernen.

Ein Management-Buy-Out ist also immer ein Balanceakt. Damit Sie diesen Akt meistern können, erkläre ich Ihnen in diesem Artikel:

Dieser Beitrag wurde am 27. März 2022 aktualisiert.

Was ist ein Management-Buy-Out?

Als Management-Buy-Out bezeichnet man den Unternehmensverkauf an einen Mitarbeiter.

Grundsätzlich läuft dieser Verkauf wie jede andere Betriebsübernahme ab: Der Betrieb wird von einem externen Unternehmensberater bewertet und der ermittelte Wert bildet die Basis für die Preisverhandlungen.

Wird eine Einigung erzielt, übernimmt der Interessent das Unternehmen sowie alle steuerrechtlichen Haftungen vom derzeitigen Inhaber.

Wie unterscheidet sich ein Verkauf an die Mitarbeiter von einem “normalen” Unternehmensverkauf?

Im Großen und Ganzen unterscheidet sich ein Management-Buy-Out kaum von einem anderen Unternehmensverkauf.

Der einzige bedeutende Unterschied: Kauft ein Mitarbeiter Ihr Unternehmen, verringert seine bisherige Arbeitsleistung in der Regel Ihren Verkaufspreis.

Denn die jahrelange Mitwirkung eines Angestellten im Unternehmen wird in vielen Bewertungsverfahren berücksichtigt.

Ansonsten gelten beim Management-Buy-Out die gleichen Regeln wie bei einem Verkauf an eine betriebsfremde Person.

Der größte Fehler beim Management-Buy-Out: Falscher Mitarbeiter übernimmt die Firma

In sehr vielen Fällen verwechselt ein Unternehmensinhaber einen guten Mitarbeiter mit einem guten Unternehmer.

Heißt: Nur weil ein Mitarbeiter jahrelang gute Arbeit in Ihrer Firma geleistet hat, bedeutet das nicht, dass er auch für die Unternehmensführung geeignet ist.

Laut meiner Erfahrung als Steuerberater in Hamburg ist das der bei weitem am häufigsten begangene Fehler von Unternehmern bei einem Management Buy-Out.

Für die Führung eines Unternehmens werden nämlich in der Regel andere Kompetenzen und Erfahrungen als für einen Angestellten-Posten benötigt.

Außerdem kommt es häufig zu Konflikten mit anderen, jahrelangen Arbeitskollegen: Aus einem rein freundschaftlichen wird plötzlich ein geschäftliches Verhältnis.

Einige Mitarbeiter können das nicht akzeptieren und möchten sich von einem ehemaligem Kollegen nichts sagen lassen.

Um den Mitarbeiter fachlich auf die Übernahme vorzubereiten, sollten Sie Ihn unternehmerisch ausbilden. Diese Ausbildung sollte dann in eine Testphase übergehen und erst dann entscheiden Sie endgültig, ob Sie Ihr Unternehmen an diese Person übergeben.

Pleite 4 Jahre nach der Übernahme: Fehler mit detailliertem Fallbeispiel erklärt

Einer meiner Mandanten hat sich vor einigen Jahren dazu entschieden, sein Unternehmen an einen seiner leitenden Angestellten zu übergeben.

Vor der Übergabe verfügte das Unternehmen über ein Eigenkapital von 3 Millionen Euro, abbezahlten Immobilien-Besitz und mehr als 400.000 Euro an Barvermögen.

4 Jahre nach der Übernahme war das Unternehmen insolvent.

Außerdem war der neue Eigentümer auch privat insolvent und wurde rechtskräftig zu Geldstrafen wegen Insolvenzverschleppung und Bilanzbetrug verurteilt.

Wie konnte das passieren?

Ganz einfach: Obwohl der neue Eigentümer bereits in leitender Position beim Unternehmen tätig war, war er mit seiner neuen Rolle als Inhaber komplett überfordert.

Die Mitarbeiter konnten sich nur schwer damit abfinden, dass ein ehemaliger Kollegen plötzlich zum Chef wurde und das Betriebsklima litt spürbar darunter.

Auch die Qualität der Produkte ließ nach und zusammen mit Fehlinvestitionen in Millionenhöhe waren die Eigenkapital- und Barreserven nach 4 Jahren aufgebraucht.

Um an weitere Kredite zu gelangen, fälschte er mit der Hilfe eines Wirtschaftsprüfers die Bilanz. Er dachte, dass er nur ein bisschen Zeit gewinnen muss und das Unternehmen über kurz oder lang profitabel werden wird.

Das gelang allerdings nicht und der Schwindel flog auf.

Das Ergebnis: Der Wirtschaftsprüfer verlor seine Lizenz und musste eine Geldstrafe zahlen. Wie oben erwähnt war das Unternehmen und der neue Inhaber insolvent. Oben drauf folgte noch die rechtskräftige Verurteilung wegen Bilanzbetrug und Insolvenzverschleppung.

Mit diesen 2 Tipps können Sie sich vor einem folgenschweren Fehler absichern

Da Management-Buy-Outs leider regelmäßig wie im obigen Beispiel beschrieben “schief gehen” und diese Misserfolge vorher fast unmöglich vorherzusagen sind, setze ich in der Praxis auf zwei Absicherungen.

Mit diesen Tipps können Sie Ihr Risiko zumindest etwas reduzieren:

Tipp 1: Planen Sie Exit-Möglichkeiten für den neuen Inhaber ein

Wenn Sie das Unternehmen an Ihren Mitarbeiter verkauft haben und dieser Mitarbeiter nach einigen Monaten merkt, dass er überfordert ist, sollte es Möglichkeiten geben, die Übernahme rückgängig zu machen.

Eine solche “Rückabwicklung” ist häufig auch in Ihrem Interesse. Schließlich möchten Sie nicht, dass Ihr “Lebenswerk” sofort nach dem Verkauf in die Insolvenz schlittern und viele treue Mitarbeiter so ihren Job verlieren.

Nachdem Sie wieder das Ruder übernommen haben, können Sie entweder nochmal einen Management-Buy-Out probieren oder einen anderen Käufer suchen.

Tipp 2: Ziehen Sie einen spezialisierten Personalberater zu Hilfe

Als Unternehmer sollten Sie sich bei der Auswahl eines passenden Nachfolgers unbedingt externe Hilfe von einem erfahrenen Personalberater holen.

Eine betriebsfremde Person kann in den meisten Fällen besser beurteilen, ob sich der von Ihnen ausgewählte Mitarbeiter auch wirklich als Inhaber eignet.

Der Unternehmensverkauf an die Mitarbeiter im Video erklärt

Sie möchten gerne noch mehr zum Management-Buy-Out erfahren? Dann empfehle ich Ihnen mein YouTube-Video zu diesem Thema!

In diesem Video diskutiere ich mit meinem Gesprächspartner York noch detaillierter über das Auswahlverfahren des richtigen Mitarbeiters und welche Berater Sie dabei zur Seite ziehen können.

Fazit: Management-Buy-Out? Ja, aber nur mit dem oder der Richtigen!

Grundsätzlich ist eine Betriebsübernahme durch einen langjährigen Mitarbeiter durchaus positiv: Er kennt das Unternehmen, weiß wie das Tagesgeschäft abläuft und ist in der Regel leidenschaftlich dabei.

Aber: Nicht jeder gute Mitarbeiter ist auch ein guter Unternehmer.

Deshalb sollten Sie sich bei der Auswahl eines passenden Mitarbeiters im Idealfall externe Hilfe suchen und den ausgewählten Mitarbeiter unternehmerisch ausbilden.

Ansonsten kann der Management-Buy-Out schnell in der Unternehmenspleite und mit hohen Geldstrafen enden.

Sollten Sie zu diesem Thema weiterführende Fragen an mich haben oder meine Beratung wünschen, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 33 11), E-Mail (anfrage@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular kontaktieren.

Als Steuerberater in Hamburg habe ich mich auf die Unternehmensnachfolge spezialisiert und helfe auch Ihnen gerne weiter.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © Drobot Dean – stock.adobe.com

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Thomas Breit für Black Bull Award nominiert – Jetzt zählt Ihre Stimme!

Heute habe ich ausgezeichnete Neuigkeiten: Ich wurde als Steuerexperte für den prestigeträchtigen Black Bull Award von finanzkongress.de nominiert.

In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen was dieser Award ist, wie Sie jetzt für mich abstimmen können und welche Preise Sie gewinnen können.

Was ist der Black Bull Award?

Der Black Bull Award wird zweimal jährlich von finanzkongress.de verliehen. In unterschiedlichen Kategorien (Immobilien, Steuern, Fonds, etc.) werden die besten Experten Deutschlands ausgezeichnet.

Wichtig: Der Black Bull Award ist ein Publikumspreis. Das bedeutet, dass Sie mit Ihrer Stimme entscheiden können, wer den Preis gewinnt.

Deshalb bitte ich Sie jetzt für mich in der Kategorie “Steuerexperte” abzustimmen. Die Abstimmungsphase läuft vom 3. bis zum 17. März 2022.

Der Gewinner des Awards wird dann im Rahmen des Finanzkongress am 25. März 2022 bekanntgegeben.

So können Sie in 6 Schritten für mich abstimmen

  1. Klicken Sie auf diesen Link: https://www.finanzkongress.de/black-bull-award/steuerexperte
  2. Scrollen Sie bis zum Abstimmungs-Formular runter.
  3. Wählen Sie beim Feld “Steuerexperte” Thomas Breit aus.
  4. Tragen Sie Ihren Vornamen und Ihre E-Mail-Adresse ein.
  5. Klicken Sie auf “Abstimmen”.
  6. Klicken Sie auf den Bestätigungs-Link, den Sie per E-Mail erhalten. Nur so wird Ihre Stimme gezählt.

Mit Ihrer Stimme nehmen Sie automatisch am Gewinnspiel des Finanzkongresses teil und können Coachings, VIP-Tickets zum Finanzkongress oder weitere Preise gewinnen.

Pro Stimme wird außerdem eine Mahlzeit an die Hilfsorganisation Table for Two gespendet. Dieses Projekt bekämpft die Nahrungsmittelungleichgewicht und verteilt Mahlzeiten an Schulen in bedürftigen Ländern.

Sollten Sie noch Fragen haben oder Hife bei der Abstimmung benötigen, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 33 11), E-Mail (anfrage@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular kontaktieren.

Zum Abschluss möchte ich mich schonmal im Voraus für Ihre Stimme bedanken.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

Fotocredit: © Nele Martensen Fotografie

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Steuerlichen Gewinn mindern als Einzelunternehmen: 6 häufig ungenutzte Wege

Sie haben es satt, am Ende jedes Geschäftsjahres zu sehen, wie die Steuer Ihren hart erarbeiteten Gewinn förmlich “auffrisst”? Deshalb möchten Sie Ihren steuerlichen Gewinn mindern, um als Einzelunternehmen endlich weniger Steuern zu zahlen?

Für alle Einzelunternehmer, die sich in diesen zwei Fragen wiederfinden, habe ich 6 Wege zum Sparen von Steuern zusammengefasst. Aber Achtung: Manche dieser Möglichkeiten finden nicht ohne Grund selten Gebrauch.

Finden Sie in diesem Artikel heraus, welche der 6 Wege für Ihr Unternehmen infrage kommen und wie viel Geld Sie mit diesen sparen können:

Dieser Beitrag wurde am 26. Februar 2022 aktualisiert.

1. Weg: Steuern sparen mithilfe des Steuerwahlrechts

Steuerwahlrecht bedeutet, dass Sie als Unternehmer die Wahl haben, bestimmte Steuerbegünstigungen zu beantragen. Dabei ist es von Unternehmen zu Unternehmen verschieden, welche Steuerbegünstigungen zur Auswahl stehen.

Wissen Sie einmal, welche steuermindernde Möglichkeiten es für Ihr Unternehmen gibt, müssen Sie einen dementsprechenden Antrag dafür stellen. So können Sie unter Umständen von einer dieser beiden Steuerbegünstigungen profitieren:

1. Wahl-Möglichkeit: Der Investitionsabzugsbetrag

Der Investitionsabzugsbetrag ist im Einkommensteuergesetzes § 7g verankert und besagt, dass Sie als Unternehmer bei zukünftigen Investitionen bis zu 40% der Anschaffungskosten sofort gewinnmindernd abziehen können.

Dank dieser Investitionsabzugsbeträge können Sie Ihren Gewinn mindern und die Steuerbelastung im Abzugsjahr senken. Der Nachteil dabei: Mit dieser Methode erhöht sich in den Jahren nach den Investitionsabzugsbeträgen Ihre Steuer.

Nur weil diese Möglichkeit für Sie infrage kommt, müssen Sie diese aber nicht zwanghaft nutzen: es ist Ihr Wahlrecht.

2. Wahl-Möglichkeit: Steuerfreistellung für Reinvestitionen bei Immobilien

Bei Veräußerungsgewinnen von betrieblichen Immobilien gibt es keine Steuerfreiheit. Dennoch bietet sich für manche Unternehmer ein Weg, den Verkaufsgewinn ihrer Immobilie (zunächst) steuerfrei zu gestalten: indem Sie sich eine “Ersatzimmobilie” zulegen.

Schaffen Sie sich eine zweite Immobilie an, können Sie nämlich den Veräußerungsgewinn der ersten betrieblichen Immobilie auf diese neue übertragen. Dadurch bleibt der Gewinn fürs Erste steuerfrei.

Allerdings ist zu bedenken, dass Sie bei Ihrer Ersatzimmobilie durch diese Vorgehensweise steuerlich weniger absetzen können. Denn der Anschaffungspreis abzüglich des Veräußerungsgewinnes führt zu einer Kürzung Ihrer Abschreibung.

2. Weg: Durch die Steuervergünstigung beim Vermögensaufbau

Als Voraussetzung für diesen steuerlichen Vorteil dürfen Sie als Unternehmer nicht Ihren kompletten Gewinn für private Zwecke entnehmen.

Erfüllen Sie diese Bedingung, so entfällt auf den Teil, welcher in Ihrem Unternehmen verbleibt eine Steuer von max. 28,75 %. Die ausgeschütteten Gewinne werden mit Ihrem persönlichen Steuersatz  (42 % oder vielleicht sogar 45 %) versteuert.

Übrigens: Damit Sie die Steuervergünstigung beim Vermögensaufbau für sich nutzen können, müssen Sie ebenfalls einen Antrag stellen. Eine automatische Begünstigung gibt es nämlich nicht – auch nicht, wenn Sie alle Voraussetzungen erfüllen.

3. Weg: Mithilfe der Steuerfreistellung in der Gewerbesteuer

Ein weiterer Weg, als Ihren Gewinn zu mindern, bietet sich für Einzelunternehmen bei der Gewerbesteuer. Im Gewerbesteuergesetz §9 Nr. 1 Satz 2 versteckt sich nämlich eine wichtige Vorschrift, welche oft übersehen wird.

Diese besagt, dass  unter bestimmten Umständen der steuerpflichtige Ertrag Ihres Unternehmens soweit gekürzt werden kann, dass darauf keine Gewerbesteuer erhoben wird.

Das ist aber nur möglich, wenn sie eigenen Grundbesitz oder (neben diesem) eigenes Kapitalvermögen verwalten und verwenden.

Diese Bedingungen treffen nur auf spezielle Unternehmenstätigkeiten zu, wie zum Beispiel:

  • Immobilienvermietungen
  • Finanzanlagen

Diesen Vorteil kennen die wenigsten Unternehmer, oder wissen nicht, wie sie ihn am besten einsetzen. Dafür gibt es jedoch erfahrene Steuerberater, die Ihnen bei der Nutzung steuerlicher Begünstigungen weiterhelfen.

4. Weg: Durch die Verlosung von Preisen

Wussten Sie, dass Sie durch die Verlosung von Preisen (zum Beispiel in Form einer Tombola) von gewinnmindernden Betriebsausgaben profitieren? Für den Beschenkten ist dieser Gewinn sogar steuerfrei!

Und so geht es: Wenn Sie als Unternehmer ein Fest veranstalten können Sie unter allen teilnehmenden Kunden oder Geschäftspartnern Preise verlosen.

Dank dieser Vorgehensweise kommen Ihnen als Unternehmer gewinnmindernde Betriebsausgaben zugute, während Ihre Kunden eine positive Überraschung erleben. So trägt die Verlosung von Gewinnen auch zu einem engeren Verhältnis mit Ihren Kunden bei.

Der einzige Haken bei der Sache: Die Verlosung löst bei Ihnen als Schenkendem Umsatzsteuer (in der Höhe der Vorsteuer) aus. Außerdem kann Ihr Kunde keine Vorsteuer für den Gewinn geltend machen, da es für eine Verlosung in der Regel keine ordnungsgemäße Rechnung gibt.

Außerdem darf der Beschenkte weder direkt noch indirekt etwas für diesen Gewinn geleistet haben. Nur so können Sie an ihn den gewonnenen Preis verlosen.

5. Weg: Mithilfe der Entgeltumwandlung für Mitarbeiter

Von der Entgeltumwandlung profitieren sowohl Ihre Arbeitnehmer als auch Sie als Arbeitgeber.

Dank dieser Umwandlung bekommen Ihre Mitarbeiter mehr Netto-Gehalt am Ende des Monats, ohne dass sie dafür etwas tun müssen. Wie das geht fragen Sie sich? Ganz einfach:

Gemeinsam mit Experten, wie zum Beispiel denen der Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung (kurz: DGEO), legen Sie fest, welche steuerbegünstigte “Entgeltbausteine” in Ihrer Firma verwendet werden sollen. Dabei kann es sich beispielsweise um Tankgutscheine, Einkaufsgutscheine oder Erstattungen von Handykosten handeln.

In einem weiteren Schritt wird dann das Brutto-Entgelt Ihrer Mitarbeiter gesenkt. Diese Senkung wird mit den zuvor vereinbarten Entgeltbausteinen ausgeglichen. Da diese steuerbegünstigt sind, sinken auch die Abgaben für Arbeitgeber und Arbeitnehmer dementsprechend.

Dadurch bleibt am Ende mehr Netto-Gehalt für Ihre Angestellten übrig.

6. Weg: Mit Geschenken an Geschäftspartner

Ich weiß, steuermindernde Geschenke an Geschäftspartner klingen für Unternehmer verlockend.

Leider muss ich Sie in diesem letzten Punkt aber enttäuschen: Bei Geschenken an Geschäftspartner ist es meist nutzlos, eine Steuerminderung hervorzurufen. Nur Geschenke bis zu 35€ (netto) zählen nämlich als Betriebsausgaben.

Es handelt sich daher nur um Kleinigkeiten, die (selbst addiert) keine sonderliche Entlastung bei der Besteuerung Ihrer Firma bewirken.

Aus diesem Grund werden solche steuermindernden Geschenke oft überbewertet und bringen Ihnen nicht die erhoffte Ersparnis.

Sollten Sie dennoch Ihre Steuern durch Geschenke mindern wollen, brauchen Sie eine Liste aller Namen der Beschenkten. Außerdem müssen Sie festhalten, was genau (inkl. Wert) verschenkt wurde.

Gewinn mindern als Einzelunternehmen: Setzen Sie auf diese Strategie

Als Abschluss dieses Artikels möchte ich Ihnen gerne noch einen letzten strategischen Denkanstoß mit auf den Weg geben. Denn obwohl Sie auch als Einzelunternehmer mithilfe meiner sechs Wege Steuern sparen können, sind höhere Ersparnisse oft nur mit ausgeklügelten Konstrukten zu erreichen.

Aber keine Sorge: Sie müssen kein Unternehmen mit Millionen-Gewinnen sein, um eine solche effiziente Gesellschaftsstruktur umzusetzen.

Oft reicht schon eine einfache Unternehmensumwandlung aus, um noch mehr Sparpotential auszunutzen.

Mit den richtigen Zielen, dem passenden Konzept und der optimalen Vorgehensweise, können Sie als Unternehmer Ihre Gesamtsteuerbelastung um bis zu 40% reduzieren.

Wie genau Sie dabei vorgehen müssen und welche weiteren Vorteile Sie sich sichern können, habe ich Ihnen in einem eigenen Beitrag zusammengefasst: https://www.steuerberatung-breit.de/steuerliche-optimierungen-so-sparen-sie-mit-einer-effizienten-gesellschaftsstruktur/

Fazit: Ohne Strategie keine langfristige Steuerersparnis

All die genannten Wege der Steuerminderung klingen verlockend, doch es gibt einen Grund, warum diese so selten genutzt werden: Damit Sie wirklich das Meiste aus ihnen herausholen können, brauchen Sie eine ausgeklügelte Strategie. Und diese kann Ihnen nur ein erfahrener Steuerberater ausarbeiten.

Natürlich können Sie auch selbst auf das Beschenken von Geschäftspartnern zurückgreifen oder Steuerbegünstigungen beantragen, aber ohne einen genauen Plan und Fachwissen ist das Risiko einfach zu hoch.

Aus diesem Grund rate ich Ihnen, sich mit Experten zusammenzuschließen, um von einer spürbaren Steuerentlastung zu profitieren.

Sollten Sie noch keinen eigenen Steuerberater haben, stehe ich Ihnen gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich einfach unverbindlich via Telefon (+49 40 44 33 11), E-Mail (anfrage@steuerberatung-breit.de) oder meinem Kontaktformular.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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