Das deutsche Steuersystem: Wie funktioniert es? Wie können Sie Ihr zu versteuerndes Einkommen ermitteln? (inkl. Video)

Es ist eine Aufgabe, die gerne aufgeschoben und nur widerwillig ausgeführt wird: das Steuern zahlen. In meiner langjährigen Karriere als Steuerberater sehe ich täglich, wie sich Mandanten mit Ihrem zu versteuernden Einkommen herumschlagen.

Aus diesem Grund will ich Ihnen in diesem Beitrag einen Überblick über das deutsche Steuersystem geben, und Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Steuern ganz einfach bemessen können.

Das muss nach dem deutschen Recht versteuert werden

Für das Steuerrecht in Deutschland sind zu allererst Ihre Einnahmen (= alles, wofür Sie etwas geleistet haben) wichtig.

Von diesem Einnahmen werden in einem nächsten Schritt all Ihre Ausgaben (= alles, was Sie für Ihre Arbeit ausgeben mussten wie z.B. Fahrtkosten, Fortbildungen etc. ) abgezogen.

Durch diese einfache Rechnung erhalten Sie die sogenannten Einkünfte. Darunter versteht man Ihren finanziellen Überschuss oder kurz gesagt: Ihren Gewinn.

Welche Einkunftsarten gibt es?

Das deutsche Steuersystem unterscheidet zwischen 7 verschiedenen Einkunftsarten. So gibt Einkünfte aus:

  • der Land- & Forstwirtschaft
  • dem Gewerbebetrieb
  • freiberuflicher Tätigkeit (wie zum Beispiel bei Steuerberatern, Ärzten, …)
  • nicht-selbstständigen Berufen (betrifft Angestellte, Arbeiter, …)
  • dem Kapitalvermögen
  • Vermietung & Verpachtung
  • der Rente

All diese Einkunftsarten unterliegen unserem Steuerrecht und müssen von Ihnen versteuert werden.

Schritt-für Schritt-Anleitung: So bemessen Sie Ihr zu versteuerndes Einkommen

Um zu wissen, wie hoch Ihre Einkommenssteuer ist, müssen Sie zunächst Ihr zu versteuerndes Einkommen berechnen. Dabei gehen Sie wie folgt vor:

  1. Ermitteln Sie Ihre einzelnen Einkünfte.
  2. Zählen Sie diese zusammen.
  3. Ziehen Sie davon (falls möglich) Ihre Versicherungen, Kinderfreibeträge und Krankheitskosten ab.
  4. Die Endsumme davon ist Ihr zu versteuerndes Einkommen.
    Durch dieses können Sie Ihre Einkommenssteuer ermitteln und in weiterer Folge auch Ihren Solidaritätszuschlag und Ihre Kirchensteuer bemessen.

Wichtig: Renten- und Krankheitsversicherungsbeiträge können von Ihren Einkünften prinzipiell immer abgezogen werden. Damit können Sie Ihr zu versteuerndes Einkommen senken. Zudem gibt es noch Sonderregelungen für Kinder, mit den Kinderfreibeträgen.

Das ging Ihnen zu schnell? Lassen Sie sich von mir persönlich in einem Video alles erklären!

Ich weiß, das war jetzt viel Wissen auf einmal. Für all diejenigen, die eher visuell veranlagt sind oder ganz einfach alle gelesenen Informationen festigen wollen, habe ich ein Video vorbereitet. Darin erkläre ich Ihnen das Steuerrecht noch einmal in aller Kürze:

Sollten Sie weitere Fragen zum Thema Steuerrecht haben oder selbst Beratung suchen, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich dazu einfach via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!).

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: von pixabay.com (mat_hias)

Gewerbesteuer – Was steckt wirklich dahinter?

Gewerbesteuer – Was ist sie genau? Wie können Sie bei ihr sparen?

Jedes Jahr verkleinert sich Ihr erzielter Unternehmensgewinn, da ein Teil davon der Steuer zum Opfer fällt? Sie als Unternehmer sollten wissen, an wen Ihre Abgaben dabei gehen und warum Sie diese einzahlen. Wer weiß, unter Umständen zahlen Sie sogar zu viele Steuern …

Ein Beispiel dafür ist die Gewerbesteuer: Viele meiner Klienten wissen gar nicht, was eine Gewerbesteuer zu bedeuten hat und wie diese zustande kommt. Dabei gibt es sogar Unternehmen, welche durch die richtige Vorgehensweise Ermäßigungen bei der Gewerbesteuer erzielen können.

Im folgenden Beitrag möchte ich Sie daher über die wichtigsten Aspekte der Gewerbesteuer aufklären und Ihnen zeigen, wie Sie dieser in bestimmten Ausnahmefällen sogar entgehen können.

Was ist die Gewerbesteuer?

Die Gewerbesteuer ist eine Steuer, die Sie als Gewerbebetreibende an Ihre jeweilige Gemeinde zu zahlen haben. Es handelt sich dabei um eine ertragsabhängige Steuer, was bedeutet: Je nach Größe Ihres Gewinns fällt sie unterschiedlich hoch aus.

Die Gewerbesteuer zählt als Gemeindesteuer. Das heißt: Die Gemeinde, in der sich Ihr Betrieb befindet, ist für die Einziehung zuständig und behält auch das erhobene Geld.

Jede Gemeinde kann dabei durch den sogenannten Hebesatz selbst festlegen, wie viel sie von Ihrem Gewerbeertrag (= Ihr Gewinn) ausgezahlt bekommt.

Eingezahlt wird die dabei entstehende Gewerbesteuer dann mittels Bescheid oder durch eine Vorauszahlung in Abschlägen (zum 10.2, 10.5, 10.8 und 10.11).

Ergänzender Hinweis: Im Stadtstaat Hamburg zahlt man die Gewerbesteuer direkt an die Stadt (= Bundesland und Gemeinde in Einem).

Kurzer Exkurs: Der Hebesatz

Der Hebesatz ist einer von mehreren Faktoren, die zur Berechnung der Gewerbesteuer eingesetzt werden. Er multipliziert den Steuermessbetrag Ihres Gewinns und berechnet somit die endgültige Höhe Ihrer Gemeindesteuer.

Den Hebesatz kann jede Gemeinde individuell gestalten und damit aktiv entscheiden, welchen Betrag Sie als Gewerbebetreibender zu zahlen haben.
Seit 2004 gilt in Deutschland: Der Hebesatz jeder Gemeinde muss mindestens 200% betragen. Dieser Prozentsatz trifft allerdings eher auf kleinere Gebiete zu, während in Großstädten wie Hamburg, Köln oder München ein Hebesatz von bis zu 490% herrscht.

Daher mein Rat an Unternehmer: Wählen Sie den Standort Ihres Unternehmens mit Bedacht. Firmensitze in Ballungszentren gehen meist einher mit einer höheren Gewerbesteuer.

Wie wird die Gewerbesteuer berechnet?

Woraus sich Ihre Gewerbesteuer zusammensetzt, hängt von mehreren Faktoren ab. Die Ermittlung des genauen Betrags ist jedoch bei jeder Gemeinde gleich:

  1. Ihr Gewerbeertrag (= Ihr Gewinn) wird berechnet.
  2. Dieser wird mit einer Steuermesszahl von 3,5% multipliziert.
  3. Der dabei entstehende Steuermessbetrag wird in einem letzten Schritt mit dem individuellen Hebesatz multipliziert.
  4. Die Endsumme ist Ihre zu zahlende Gewerbesteuer.

Achtung: Bei Nicht-Kapitalgesellschaften (z.B. bei Einzelunternehmen) müssen Sie von Ihrem Gewerbeertrag einen Freibetrag von 24.500€ abziehen. Erst danach wird die resultierende Summe mit der Steuermesszahl und dem Hebesatz multipliziert.
Das heißt: Sollte Ihr Gewinn weniger als 24.500€ betragen, müssen Sie keine Gewerbesteuer zahlen.

(Quelle: https://dejure.org/gesetze/GewStG/11.html)

Keine Sorge, diese Rechnung sieht auf den ersten Blick komplizierter aus als sie ist. Sie als Gewerbebetreibender brauchen sich nur folgende Faustregel zu merken: Im Durchschnitt haben Sie mit einer Gewerbesteuer von 15% Ihres Gewinnes zu rechnen.

Betrifft die Gewerbesteuer auch Sie als Unternehmer?

Jetzt bleibt nur mehr die große Frage: Müssen auch Sie Gewerbesteuern zahlen?

Manche meiner Leser können an dieser Stelle aufatmen. Denn hier gilt: Für alle „freien“ Berufe (wie zum Beispiel Arzt, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und ja, auch Steuerberater), fallen keine Gewerbesteuern an.

Die Steuer betrifft nur diejenigen, die einer gewerblichen Tätigkeit (in der Regel produzierende oder verarbeitende Betriebe) nachgehen. Zusätzlich muss für eine Gewerbesteuer Ihr Gewinn mehr als 24.500€ betragen.

Vorsicht: Eine GmbH wird immer als gewerblicher Betrieb angesehen. Es macht dabei auch keinen Unterschied, ob es sich zum Beispiel um eine Steuerberatungs-GmbH handelt. Ihnen als GmbH-Inhaber kommt zudem auch kein Freibetrag von 24.500€ zu.

So können Sie Ihre Gewerbesteuer senken

Zugegeben, diese Überschrift ist ein wenig waghalsig, da eine Gewerbesteuer nur in einzelnen Fällen gesenkt werden kann. Sollten Sie jedoch eine reine Grundstücksgesellschaft oder Vermögensverwaltungsgesellschaft besitzen, trifft dies auf Sie zu.

Die Höhe Ihrer Ersparnis hängt von der Auslegung Ihrer geschäftlichen Tätigkeit ab. Dabei kann ein erfahrener Steuerberater sogar einen vollständigen Erlass der Gewerbesteuer bewirken. Diese steuerlichen Ermäßigungen müssen jedoch individuell ermittelt werden und erfordern in der Regel professionelle Hilfe.

Mehr darüber können Sie in einem anderen Blogbeiträge von mir nachlesen: Entscheidungshilfe für Unternehmer: Vor- & Nachteile der wichtigsten Rechtsformen 

Fazit: Standort & Gewerbe bestimmen Höhe der Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer betrifft die meisten Unternehmer und kann unterschiedliche Ausmaße annehmen. Eine Ermäßigung Ihrer Steuereinhebung ist dabei von Ihrem Firmensitz und der Ausrichtungsfrage Ihres Gewerbes abhängig. Die vollständige Befreiung von der Gewerbesteuer stellt eher den Ausnahmefall dar.

Ob und wie viel Steuern Sie an Ihre Gemeinde zahlen müssen, kann nur individuell ermittelt werden. Ich empfehle Ihnen daher, Ihre Pflichten als Gewerbetreibender vorab mit Ihrem Steuerberater zu besprechen.

Sollten Sie als Unternehmer noch Fragen zur Gewerbesteuer und Ihrer Zahlpflicht haben, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © Kevin Mayer – Fotolia.com

 

Realitätscheck: Steuern bei einer GmbH

Realitätscheck: Wieviel Steuern zahlen Sie bei einer GmbH wirklich?

In Businessplänen sehe ich oft Zahlen, die vollkommen in der Luft hängen und Unternehmer damit vor ein steuerliches Problem stellen: Die Zahlungen, die dann wirklich auf die Firma zukommen, bringen dann in den Folgejahren die Ernüchterung. Im schlimmsten Fall muss dann aufgrund falscher „Wunsch-Kalkulationen“ Insolvenz angemeldet werden.

Die Gründe für eine GmbH sind meist zweierlei: Ein erfolgreicher Einzelunternehmer will den Vorteil beschränkter Haftung in seiner Rechtsform unterbringen oder es steht überhaupt eine Neugründung an.

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Kassenbuch-Nachschau

Kassenbuch-Nachschau: Was ist das? Welche Gefahren bestehen?

Seit 1.1.2018 gibt es die Kassenbuch-Nachschau. Wissen Sie, dass es sich dabei um eine „kleine Betriebsprüfung“ handelt? Wissen Sie, dass Sie dafür keine Vorbereitungszeit bekommen und keinen Einspruch einlegen können? Wissen Sie, dass – sollten Sie „nicht bestehen“ – der Prüfer dann Umsätze hinzu schätzt, die Ihnen weitere Steuerzahlungen und im schlimmsten Fall sogar ein Strafverfahren einbringen könnten?

Was ist die Kassenbuch-Nachschau im Detail?

Wie schon erwähnt ist die Kassenbuch-Nachschau eine „Mini-Betriebsprüfung“. Die Beamten überprüfen dabei, ob Ihr Kassenbericht genau den Saldo aufweist, den Sie in der Kasse haben. Das muss auf den Cent genau stimmen. Man spricht dabei von der sogenannten Kassensturz-Fähigkeit, zu der Unternehmen vom Gesetzgeber verpflichtet werden.

Die Besonderheit – oder fast „die Gemeinheit“ – dabei ist, dass diese Nachschau ohne Vorwarnung passiert. Zudem haben Sie und Ihr Steuerberater keine Chance, Einspruch einzulegen oder dem Ergebnis zu widersprechen.

Wen trifft die Kassenbuch-Nachschau?

Das ist eigentlich ganz einfach: Sie trifft jedes Unternehmen, das eine Bargeld-Kasse besitzt. Dann müssen Sie nämlich einen Kassenbericht führen. Ihr Umsatz und Ihre Unternehmensgröße sind nicht von Bedeutung. Auch nicht, ob Sie bilanzieren oder Ihren Gewinn nach der sogenannten Einnahmen-Überschuss-Rechnung machen. Sie sind schlichtweg verpflichtet zum Kassenbericht.

Falscher Kassenbericht: Welche Konsequenzen kommen auf Sie zu?

Das neue Gesetz sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Konsequenzen bei fehlender Kassensturz-Fähigkeit können weitreichend sein. Ihre Buchhaltung wird verworfen und eine Umsatzschätzung erfolgt – mit allen möglichen Folgen. Im folgenden Video habe ich für Sie alles einmal leicht verständlich zusammengefasst:

Die für die Kassenbuch-Nachschau verantwortlichen Gesetze lauten $22 UStG und §63 UStDV.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Kassenbuch-Nachschau oder sind Sie sich über bestimmte Verpflichtungen nicht ganz im Klaren? Als Steuerberater in Hamburg und Unternehmensberater habe ich mich genau auf solche Fragen spezialisiert. Sie können mich gerne mit Fragen dazu via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

 

Fragen zur Digitalisierung, Buchhaltung und Steuern

Geballtes Wissen zum Thema „Digitalisierung, Buchhaltung & Steuern“ für Unternehmer

Unternehmenswert erhöhen, mehr Sicherheit vor dem Steuergesetzgeber und massive Kosteneinsparung durch Vereinfachung. Das sind grob gesagt die Vorteile der Digitalisierung von der Buchhaltung bis zum Tax-CMS (=digitales internes Kontrollsystem).

Soweit ist das allgemein bekannt, aber das Unbekannte ist das Detailwissen. Wie funktioniert die Digitalisierung der Buchhaltung und des Kontrollsystems? Wieviel kostet sie? Was bringt sie wirklich? Wie gehen Sie dabei Schritt für Schritt vor?

Die Mammut-Aufgabe, Ihnen all diese Fragen im Detail zu beantworten, will ich in diesem Beitrag wagen. Zugegeben mit Hilfe von Fachbeiträgen, die ich bereits im Verlauf des vergangenen Jahres für Sie verfasst habe. Aber lassen Sie sich dieses geballte Wissen nicht entgehen und suchen Sie sich einfach die Frage heraus, die Ihnen am stärksten unter den sprichwörtlichen Nägeln brennt.

Frage 1: Wieviel kostet die Digitalisierung der Buchhaltung eigentlich?

Ohne Zweifel ist das die meistgestellte Frage in meinem Berufsalltag zum Thema Digitalisierung. Dementsprechend bin ich mir bewusst, dass Sie diese Frage vermutlich am meisten interessiert.

Zu den harten Kosten-Fakten:
Für die Digitalisierung Ihrer Buchhaltung müssen Sie einen geeigneten Scanner anschaffen (ca. 350 Euro) und eine entsprechende Cloud-Lizenz bezahlen (ca. 200 Euro/Jahr). Zudem müssen Sie bedenken, dass Ihre Buchhaltung noch 6-12 Monate lang wie bisher mit allen Mitarbeitern geführt werden muss.

Nach dieser Übergangszeit läuft die digitale Buchhaltung und ist damit zu 99% automatisiert.

So kommt das Geld wieder hinein:
Das Stichwort, das Sie bei der Aufstellung von oben nicht überlesen dürfen ist „automatisiert“. Denn durch die gesparte Arbeitszeit bei Ihren Mitarbeitern (oder externen Buchhaltern) ist die Einführung meist schon im ersten Jahr wieder mehr als refinanziert.

Die Einsparungen aus der Kundenpraxis sind dabei erstaunlich. Selbst bei kleinen Unternehmen im mittleren 6-stelligen Umsatzbereich und noch viel mehr bei großen Unternehmen mit Millionenumsätzen.

Als Beispiel möchte ich Ihnen das einer kleinen Werbeagentur mit 4 Mitarbeitern geben. Während früher pro Monat ca. 40 Stunden für die externe Buchhaltung gezahlt werden mussten, fallen heute dank der Digitalsierung nur noch 3-4 Buchhaltungsstunden pro Monat an.

Bei großen Unternehmen, die ganze Buchhaltungsabteilungen führen, ist das Einsparungspotenzial noch deutlich größer, da die Menge an automatisierter Arbeit in Relation zur Größe zunimmt.

Überlegen Sie sich, wie sich Ihr Gewinn entwickeln würde, wenn Sie plötzlich diese Kosten um 90-99 Prozent senken könnten?

Sie wollen sich detaillierter informieren? Ich habe das Thema Kosten für Sie in einem eigenen Beitrag noch genauer erläutert. Klicken Sie einfach auf den folgenden Link, um sich noch tiefer einzulesen: https://www.steuerberatung-breit.de/was-kostet-die-digitalisierung-ihrer-buchhaltung/

Frage 2: Was bedeutet die digitale Buchhaltung konkret? Was heißt das für Sie im Arbeitsalltag?

Digitale Buchhaltung heißt – „salopp gesprochen“ – Papier-Belege weg, PDF her. Sie sammeln also künftig keine Papier-Belege mehr und legen diese ab, sondern Sie speichern Computerdateien im PDF-Format in dafür vorgesehenen Ordnern.

Möglich wird das ganze durch einen Scanner, mit dem Sie die Belege einscannen und durch Software, die es Ihnen ermöglicht diese Belege dann zu speichern und vorschriftsmäßig zu archivieren.

Um Ihnen den Vorgang genauer zu erklären, habe ich ein kurzes Video für Sie aufgenommen. In diesem Video erkläre ich das Zusammenspiel noch einmal genau und leicht verständlich. Klicken Sie auf den folgenden Link, um zum Beitrag mit dem Video zu gelangen: https://www.steuerberatung-breit.de/blog/digitalisierung/

Frage 3: Digitalisierung ja – aber wie funktioniert dann der Zahlungsverkehr?

Die Digitalisierung endet nicht beim Sammeln und Archivieren Ihrer Belege. Auch der Zahlungsverkehr lässt sich dadurch für Sie weitgehend automatisieren.

Um Ihnen zu erklären und zu zeigen, wie der automatisierte Zahlungsverkehr im Detail funktioniert, habe ich Ihnen ebenfalls ein leicht verständliches Video aufgenommen. Klicken Sie auf den folgenden Link, um zum Beitrag mit dem Video zu gelangen: https://www.steuerberatung-breit.de/so-funktioniert-automatisierter-zahlungsverkehr-inkl-videoerklaerung/

Frage 4: Finanzielle Vorteile gibt es die wirklich?

Die effektive Kostenminimierung bedeutet für viele Unternehmen nicht nur Freiraum für andere Investitionen, sondern auch tatsächliche Gewinnmaximierung. Diese Gewinnmaximierung hilft Ihnen zudem maßgeblich bei der wirtschaftlichen Bewertung Ihres Unternehmens.

In meinem Blogbeitrag „Wie Sie mit digitaler Buchhaltung Ihren Unternehmenswert steigern“ zeige Ich Ihnen an einem realen Kundenbeispiel, wie die digitale Buchhaltung den Wert eines Hamburger Unternehmens um 2 Millionen Euro erhöhte.

Wie es dazu kam, welche Risikofaktoren bestehen und wie Sie den Unternehmenswert berechnen können, habe ich für Sie ausführlich im oben genannten Beitrag geschildert. Klicken Sie einfach auf den folgenden Link, um diesen zu lesen: https://www.steuerberatung-breit.de/wie-sie-mit-digitaler-buchhaltung-ihren-unternehmenswert-steigern/

Frage 5: Digitalisierung als Schutz vor dem Finanzprüfer – stimmt das wirklich?

Sie haben es vielleicht schon einmal gehört, aber ein digitales Tax CMS (=ein digitales, internes Kontrollsystem für Ihre Prozesse in der Buchhaltung und in Ihren Steuerbelangen) schützt Sie vor dem Finanzprüfer. Zugegeben: Das ist etwas salopp formuliert. Aber die Aussage besitzt einen wahren Kern.

Wollen Sie ohne ein Tax CMS einen Fehler in einer Erklärung Ihrer Betriebsgewinne korrigieren, geht der Gesetzgeber in Deutschland tatsächlich von versuchter Steuerhinterziehung aus. Das darf er aber nicht mehr, wenn Sie ein Tax CMS in Ihrem Unternehmen installiert haben. Dann korrigieren Sie einfach einen Fehler.

Sie wollen dazu im Detail mehr wissen? In einem 1000-Wörter-Beitrag habe ich Ihnen die Ausgangslage für Sie als Unternehmer und das Vorgehen des Gesetzgebers ausführlich beschrieben und mit leicht verständlichen Beispielen untermauert. Klicken Sie einfach auf diesen Link, um zum Beitrag zu gelangen: https://www.steuerberatung-breit.de/so-schuetzt-die-digitalisierung-unternehmer-vor-vorwuerfen-der-steuerhinterziehung/

Frage 6: Wie funktioniert die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen?

Nachdem meine Mandanten von den Vorteilen der Digitalisierung aller steuerlichen Arbeitsschritte hören, kommt meist die Frage nach dem „Wie“: Wie viel Aufwand bedeutet das für uns? Wie gehen wir dabei Schritt für Schritt vor?

Das sind nicht nur berechtigte, sondern absolut notwendige Fragen für Sie als Unternehmer. Schließlich müssen Sie wissen, was auf Sie zukommt und worauf Sie sich wirklich einlassen. Ich habe daher einen 8-Schritte-Plan als Umstellungssystem für Sie entwickelt.

Schritt 1: Analyse der Arbeitsabläufe

Schritt 2: Digital denken und Arbeitsabläufe in (digitale) Prozesse planen

Schritt 3: Erstellung Prozessplan (schriftliche Dokumentation)

Schritt 4: Workshops mit Geschäftsführern und Mitarbeitern (Einbindung in digitales Prozessdenken)

Schritt 5: Einrichtung eines Test-Arbeitsplatzes, wo Geschäftsführer und Mitarbeiter an die Technik herangeführt und Schwächen dokumentiert werden.

Schritt 6: Fertigstellung und Abnahme

Schritt 7: Stufenweise oder sofortige Umstellung auf Digital

Schritt 8: Nachbetreuung (Laufende Betreuung nach Einrichtung: Beobachtung, Anpassung an unternehmerische und gesetzliche Entwicklungen)

Sie können sich unter den Schritten noch nicht so wirklich etwas vorstellen? Von außen betrachtet wirken diese Schritte „monströs“ und kompliziert. Daher habe ich auch hier für Sie einen leicht verständlichen und ausführlicheren Beitrag vorbereitet. Klicken Sie dazu einfach auf folgenden Link: https://www.steuerberatung-breit.de/in-8-schritten-zur-digitalen-transformation/

Sie haben noch weitere Fragen zur Digitalisierung Ihrer steuerlichen Angelegenheiten?
Genau das ist mein Spezialgebiet. Scheuen Sie sich nicht, mit Ihren Fragen auf mich zuzukommen. Ich berate Sie gerne. Das Erstgespräch am Telefon führe ich auch ganz unverbindlich. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass ich auch der richtige Berater für Sie bin.

In diesem Sinne, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © lassedesignen – Fotolia.com

Bilanz-Lesen-Video-Screenshot

Wie liest man eine Bilanz?

In diesem Beitrag will ich Ihnen erklären, wie Sie eine Bilanz richtig lesen und verstehen können. Da mir viele Mandanten am Anfang diese Frage stellen, möchte ich Ihnen hier eine leicht verständliche Antwort auf die Titelfrage geben.

Wenn man verstanden hat, wie eine Bilanz funktioniert, ist es fast so leicht wie das Lesen Ihres Haushaltsbuches. Sie müssen in der Bilanz nur die Ausgeglichenheit der beiden Seiten verstehen.

Wussten Sie übrigens, dass die Ausgeglichenheit von dem Sinnbild der Waage kommt? Bilanz heißt nämlich übersetzt Waage – das haben die alten Griechen erfunden.

3-minütiges Video macht es leicht und verständlich

Sehen Sie sich einfach mein 3-minütgies Video an. Ich bin mir sicher Sie werden danach das Thema Bilanz verstehen:

Sie haben noch Fragen?

Sie haben noch Fragen zum Thema Steuern, Buchhaltung oder schwierigen steuerlichen Fällen? Ich stehe Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktieren Sie mich einfach!

Sie erreichen mich via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

Unternehmensumwandlung mit Video

Wann kann ich die Steuerfreiheit bei einer Unternehmensumwandlung nutzen?

Die Umwandlung Ihres Unternehmens kann aus steuerlichen Gründen oft sinnvoll sein. Denn es gilt: Die meisten steuerlichen Vorteile können durch eine Umwandlung erbracht werden. Das liegt daran, dass eine Umwandlung unter bestimmten Voraussetzungen eben steuerfrei ist.

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Biznet Artikel

Meine Steuertipps finden Sie jetzt auch im Absatzwirtschaft bizNET

Anlässlich des World Paper Free Days (am 6. November 2018) durfte ich im Absatzwirtschaft bizNET erklären, wie Unternehmer von einer digitalen Buchhaltung profitieren können.

Das Thema der Nachhaltigkeit liegt mir persönlich sehr am Herzen. Aus diesem Grund arbeiten Ich und mein Team seit 2014 papierfrei und können aus eigener Erfahrung berichten, dass eine Digitalisierung mehrere Vorteile mit sich bringt.

Mit digitaler Buchhaltung effizienter arbeiten und Kosten sparen

In dem Beitrag der Absatzwirtschaft bizNET hatte ich die Gelegenheit, auf die Vorzüge eines papierfreien Arbeitsplatzes hinzuweisen.

Konkret bedeutet das für Sie als Unternehmer:  Eine Umstellung von Papier auf Digital ermöglicht es Ihnen,

  • Belege schneller zu finden,
  • Lagerkosten einzusparen,
  • 40%-60% der Verwaltungskosten einzusparen,
  • einen höheren Unternehmensgewinn zu erzielen und
  • mehr Haftungssicherheit (dank eines Tax CMS) zu erhalten.

Falls Sie gerne den gesamten Artikel über die Vorteile einer Digitalisierung lesen möchte, klicken Sie einfach auf den folgenden Link: https://absatzwirtschaft-biznet.de/search/article/13227/Thomas–Breit/Neuer-Video-Kanal-mit-Steuertipps–von-digitaler-Buchhaltung-bis-Tax-CMS/biznet

So digitalisieren Sie Ihr Unternehmen

Um Ihr Unternehmen weg von Papier-Belegen und hin zu PDFs zu lenken, brauchen Sie nur 2 Dinge:

  1. einen Scanner (Anschaffungskosten liegen bei ca. 350€ netto)
  2. eine Cloud (erhalten Sie für ca. 200€ netto/ Jahr)

Erfüllen Sie diese beiden Voraussetzungen, können Sie Ihre Buchhaltung digitalisieren und Betriebsprüfungen in Ihrem Unternehmen schneller abwickeln.

Weitere Artikel zum Thema Digitalisierung finden Sie in meinen Blog-Beiträgen:

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Minderheitsgesellschafter in einer GmbH

So sichern Sie sich Mitbestimmungsrechte als GmbH-Minderheitsgesellschafter?

Ihnen gehören Anteile an einer GmbH? Oder Sie wollen gerade Anteile kaufen und in eine GmbH investieren? Werden Sie in Zukunft den Großteil der Anteile besitzen? Wenn nein, sollten Sie unbedingt Ihren Vertrag prüfen. Andernfalls droht es Ihnen, nur „Passagier“ im eigenen Unternehmen zu sein. Zudem laufen Sie Gefahr nachteiliger Sozialversicherungszahlungen.

Sie fragen sich jetzt vielleicht: Wieso kann ich nicht mitentscheiden, ich habe doch meine Anteile? Wieso bin ich als Unternehmer, der mitinvestiert oder sogar mitgegründet hat, nicht mehr sozialversicherungsfrei?

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Automatisierter Zahlungsverkehr

So funktioniert automatisierter Zahlungsverkehr (inkl. Videoerklärung)

Ein kostenintensiver, weil zeitaufwendiger Buchhaltungsposten ist meist der Zahlungsverkehr. Sie oder Ihre Mitarbeiter müssen Verbindlichkeiten und Forderungen erfassen und die Überweisungen dann nach und nach selbst durchführen. Aber wussten Sie, dass das Ganze mittlerweile auch schon vollständig automatisiert ablaufen könnte?

Wie funktioniert automatisierter Zahlungsverkehr?

Grundsätzlich ist das Zusammenspiel Ihres Buchhaltungsprogramms, Ihrer Cloud und Ihres Zahlungsprogramms erforderlich. Dies können Sie einrichten lassen.

Allgemein gesprochen erstellt Ihr Buchhaltungsprogramm dann eine Zahlungsvorschlagsliste für Sie und in der Cloud passieren dann die Überweisungen. Aus dem Buchhaltungsprogramm ersehen Sie, welche Verbindlichkeiten und Forderungen anstehen. Aus der Zahlungsvorschlagsliste wählen Sie dann nur noch aus: Diese Überweisung möchten Sie nun durchführen und jene vielleicht nicht.

Im Zahlungsprogramm tätigen Sie dann ganz bequem Ihre Überweisungen. Sie haben eine große Zeit und dadurch Kostenersparnis. Im folgenden Video, habe ich das Ganze in nur 1:35 Minuten für Sie erklärt:

Kleiner Bonustipp: Wussten Sie, dass Sie auch das Mahnwesen automatisieren können?

Im Übrigen beschränkt sich die Automatisierung längst nicht nur auf den Zahlungsverkehr. Sie können zum Beispiel auch das Mahnwesen automatisieren lassen und in weiteren Schritten noch andere Arbeitsprozesse. Darüber möchte ich Ihnen in den nächsten Wochen hier im Blog noch einiges mehr erzählen.

Lesetipps zum Thema Digitalisierung & Automatisierung

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit