GmbH-Geschaeftsfuehrerhaftung

GmbH Geschäftsführerhaftung: Das sind die 4 größten Gefahren

Wie können Sie sich als Unternehmer vor der GmbH Geschäftsführerhaftung schützen? Von welchen Gefahren sind Sie besonders betroffen und welche Konsequenzen können Ihnen drohen?

Diese oder ähnliche Fragen haben meiner Erfahrung nach leider nur wenige GmbH Geschäftsführer “auf dem Schirm”. Vielen sind die umfangreichen Haftungsrisiken nicht einmal bewusst.

Deshalb möchte ich Ihnen in diesem Beitrag die vier größten Gefahren vorstellen und Ihnen zeigen, wie Sie sich schützen können.

Was ist die GmbH Geschäftsführerhaftung?

Von einer GmbH Geschäftsführerhaftung spricht man dann, wenn ein Geschäftsführer seine rechtlichen Pflichten verletzt. Als Geschäftsführer sind Sie nämlich für Ihre Entscheidungen und Handlungen verantwortlich und können rechtlich belangt werden.

Die Tatsache, dass Ihr Privatvermögen durch die Haftungsbeschränkung eigentlich geschützt ist, spielt dabei keine Rolle. Durch die sogenannte Durchgriffshaftung kann diese Haftungsbeschränkung nämlich bei gewissen Tatbeständen ausgehebelt werden.

Je nach Tatbestand und schwere des Vergehens können Ihnen dann Nachzahlungen, der Verlust Ihres Privatvermögens, hohe Geldbußen oder sogar Gefängnisstrafen drohen.

Das sind die 4 größten Gefahren für GmbH Geschäftsführer

Nach mehr als 20 Jahren als Steuerberater habe ich leider bereits einige Fälle erlebt, wo die Geschäftsführerhaftung schlagend geworden ist.

Laut diesen Erfahrungen sind Sie als Geschäftsführer vor allem von vier Gefahren bedroht. Jede dieser Gefahren kann hohe Strafen oder, im Fall der Bürgschaft, den Verlust Ihres kompletten Privatvermögens zur Folge haben.

Aus diesem Grund habe ich für Sie diese vier großen Bedrohungen übersichtlich und mit praktischen Beispielen erklärt. Zusätzlich dazu gebe ich Ihnen umsetzbare Empfehlungen, wie Sie sich vor diesen Gefahren schützen können.

Wenn Sie nicht den umfangreichen Artikel, sondern nur gewisse Punkte lesen möchten, habe ich Ihnen hier Links zu den vier größten Gefahren eingefügt. Klicken Sie einfach auf einen Link, um zum entsprechenden Abschnitt zu gelangen.

Gefahr 1: Steuerhinterziehung

Was bedeutet Steuerhinterziehung?

Generell wird Steuerhinterziehung in § 370 der Abgabenordnung (kurz: AO) durch folgende Faktoren definiert:

  • Steuern nicht in voller Höhe/ nicht rechtzeitig eingereicht
  • der (Finanz-) Behörde unrichtige/ unvollständige Angaben gegeben
  • die Behörden in Unkenntnis über steuerlich erhebliche Tatsachen gelassen
  • keine Steuerzeichen/ -stempel verwendet wurden

(Hier der Link zum Gesetzestext: https://dejure.org/gesetze/AO/370.html)

Dadurch ergeben sich für Sie als Geschäftsführer Steuervorteile, die laut Gesetz nicht vorgesehen sind. Zu wenige oder zu hohe Betriebsausgaben fallen der Steuerfahndung schnell auf.

Wie kann es zu Steuerhinterziehung kommen, wenn kein Vorsatz dahinter steht?

Nun kann es oft passieren, dass Steuerhinterziehung in Ihrem Unternehmen vorliegt, ohne dass Sie davon wissen. Wie ist das möglich?

Zunächst sollte Ihnen bewusst sein, dass Sie als Geschäftsführer auch die Verantwortung für die Taten Ihrer Angestellten übernehmen müssen. Sollte es also intern zu steuerlichen Fehlern kommen, können diese unter Umständen als „versuchte Steuerhinterziehung“ klassifiziert werden. Die Strafe ist dabei die gleiche wie bei einer vorsätzlichen Steuerhinterziehung.

Dieses „unschuldige“ Beispiel könnte vielleicht auch Sie treffen:

Ein Mitarbeiter kommt von einer Dienstreise zurück und hinterlässt auf seinem Schreibtisch die Rechnungen sämtlicher Ausgaben – private wie auch betriebliche. Ein fleißiger Kollege will Vorarbeit leisten und trägt alle Belege in der Buchhaltung ein. Erst im Nachhinein wird der Irrtum aufgedeckt und die Rückgängigmachung als interner Fehler deklariert.

Das Problem: Der Gesetzgeber geht zunächst immer von versuchter Steuerhinterziehung aus, was einer Steuerhinterziehung gleichkommt.

Welche Gefahren ergeben sich dadurch für Sie als Geschäftsführer?

Ganz gleich ob Sie von gesetzeswidrigen Handlungen wussten oder nicht, Sie haften für begangene Steuerhinterziehung. Daher müssen sie als Geschäftsführer Sorge tragen, dass Ihre Mitarbeiter Ihren Wünschen entsprechend arbeiten.

Das bedeutet für Sie: umfassende Kontrollen (vor allem bei der Buchhaltung!)

Mir ist bewusst, dass dies keine leichte Aufgabe ist, erst recht nicht bei großen Unternehmen. Wie Sie dieser Verpflichtung fast automatisiert nachgehen und somit irrtümliche versuchte Steuerhinterziehung vermeiden können, verrate ich Ihnen am Ende dieses Beitrags.

Vorher noch zu den Konsequenzen, die Ihnen drohen können:

GmbH Geschäftsführerhaftung: Wie hart kann es Sie bei Steuerhinterziehung treffen?

Der Staat geht mit Steuerhinterziehung nicht leichtfertig um. Dementsprechend gestalten sich auch die Strafen, die bei einer Verurteilung auf Sie zukommen können.

Bestenfalls erwartet Sie als Geschäftsführer „nur“ eine Geldstrafe. Diese kann jedoch bis zu 50.000€ betragen. Bei schwerwiegender Hinterziehung droht Ihnen sogar eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten – 10 Jahren. Darüber hinaus wird auch ein Berufsverbot über Sie verhängt. Sie dürfen also nie wieder ein Unternehmen leiten.

Zudem werden Sie persönlich der Abgabenordnung nach (§ 69 AO) für anfällige Säumniszuschläge haftbar gemacht.

(Hier der Link zum Gesetzestext: https://dejure.org/gesetze/AO/69.html)

Wie können Sie sich als Geschäftsführer vor unwissentlicher Strafhinterziehung schützen?

Um einer Geld- oder Freiheitsstrafe bereits präventiv entgegenwirken zu können, empfehle ich Ihnen daher ein Tax Compliance Management System (kurz: Tax CMS).

Was ist ein Tax CMS?

Dabei handelt es sich um ein Kontrollsystem, das steuerliche Prozesse aufführt.

Das heißt für Sie: Tax CMS sorgt für eine regeltreue Einhaltung der Steuergesetze und in weiterer Folge für andere Voraussetzungen gegenüber der Steuerfahndung.

Dieses interne System hält alle Prozesse Ihres Unternehmens fest und entdeckt etwaige Fehler darin. Dadurch wird jede getätigte Handlung aufgelistet und dient als Nachweis Ihrer redlichen Absichten.

Der Gesetzgeber kann demnach bei einem simplen Fehler nicht mehr länger von einer versuchten Steuerhinterziehung ausgehen.

Gefahr 2: Steuerverkürzung

Was ist eine Steuerverkürzung?

Von verkürzten Steuern spricht man dann, wenn sie entweder

  • nicht rechtzeitig,
  • nicht komplett oder
  • gar nicht festgesetzt wurden.

Die Grenze zur oben erwähnten Steuerhinterziehung ist dabei hauchdünn. Entscheidend ist, dass die Taten leichtfertig (= fahrlässig), aber nicht vorsätzlich begangen wurden. Sobald eine Tat absichtlich begangen wird, handelt es sich um eine Steuerhinterziehung.

Ist nicht eindeutig, ob es sich um eine leichtfertige oder versätzliche Tat handelt, entscheidet immer das Finanzamt.

(Hier der Link zum Gesetzestext: https://dejure.org/gesetze/AO/378.html)

Wie können Sie Steuern verkürzen, ohne es zu wissen?

Wie bei der Steuerhinterziehung müssen Sie nicht unbedingt selbst Steuern verkürzen, um dafür belangt zu werden. Das Verkürzen der Steuern kann zum Beispiel auch durch einen simplen Fehler in der Buchhaltung passieren. Trotzdem müssen Sie als Geschäftsführer dafür geradestehen.

So schnell kann Steuerverkürzung passieren – ein kleines Beispiel:

Dafür reicht es schon, wenn Ihre Buchhalterin auf Urlaub fährt und davon ausgeht, dass ihr Kollege eine Erklärung beim Finanzamt einreicht. Weil dieser aber keine Erfahrungen damit hat, kennt er die Fristen des Amtes nicht und „vergisst“ die Erklärung einzureichen.

Das Resultat: Die Erklärung bleibt liegen und kommt nicht bei den Behörden an. Der Fehler wird (wenn überhaupt) frühestens bemerkt, wenn die Kollegin wieder aus dem Urlaub zurückkommt. Doch dann ist es bereits zu spät: das Finanzamt geht davon aus, dass Sie Steuern verkürzen.

GmbH Geschäftsführerhaftung: Wie hart wird die Steuerverkürzung bestraft?

Im Gegensatz zur Steuerhinterziehung sprechen wir bei der Steuerverkürzung „nur“ von einer Ordnungswidrigkeit. Daher kann Ihnen als Geschäftsführer keine Freiheitsstrafe drohen. Nichtsdestotrotz wird auch die Steuerverkürzung bestraft:

Die Geldstrafen können dabei bis zu 50.000€ betragen. Zudem liegt es in der Macht des Finanzamtes, weitere Verfahren gegen Sie als Geschäftsführer zu verfolgen.

Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen: Sparen Sie Geld indem Sie die richtigen Vorkehrungen treffen!

Wie können Sie sich vor Steuerverkürzung schützen?

Gelingt es Ihnen als Geschäftsführer die unterlassenen Angaben zu

  • berichtigen,
  • vervollständigen oder
  • nachzuholen,

bevor es noch zu einem Strafverfahren kommt, so wird von einer Geldbuße abgesehen.

Kam es bereits zu Steuerverkürzungen, heißt es für Sie als Geschäftsführer: schnell handeln! Denn sollten Sie die zu Ihren Gunsten verkürzten Steuern innerhalb der Ihnen gesetzten Frist nachzahlen, wird auf eine Geldstrafe verzichtet.

Wichtig ist für Sie daher: Absicherung.

Die sicherste Variante – und auch meine persönliche Empfehlung – ist deshalb wie bei der Steuerhinterziehung: ein Tax CMS.

Gefahr 3: Bürgschaften gegenüber Banken

Was ist eine Bürgschaft?

Eine Bürgschaft definiert sich dadurch, dass jemand für fremde Schulden mit seinem eigenen Geld einsteht.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Mitglied Ihrer Familie ist auf Wohnungssuche, benötigt allerdings (aufgrund des geringen Einkommens) einen Bürgen für den Kauf. Sollten Sie nun für Ihren Verwandten eine Bürgschaft eingehen, sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, für ihn einzustehen.

Das bedeutet: Kann Ihr Familienmitglied das nötige Geld für die Rückzahlung nicht aufbringen, müssen Sie die anfallenden Kosten zahlen.

Aber nicht nur Menschen können sich verbürgen: Auch eine GmbH kann eine Bürgschaft eingehen. Dieser Fall kann eintreten, wenn sich zum Beispiel ein Holding Unternehmen für ihre Tochtergesellschaft verbürgt. Dabei dient allerdings besagte Holding als Sicherheit für die Bank, nicht der Geschäftsführer persönlich.

Welche Vorteile hat eine Bürgschaft für die GmbH?

Sie als GmbH-Geschäftsführer haben natürlich kein Interesse an der Insolvenz Ihres Unternehmens. Falls es daher zu finanziellen Engpässen kommen sollte, gehen viele Geschäftsführer eine Bürgschaft zur Unterstützung der Firma ein. Auf diese Weise bekommt die GmbH einen weiteren Bankkredit und kann sich im Idealfall wieder erholen.

Ihr Privatvermögen dient somit als Sicherheit für die Bank und kann dadurch Ihre GmbH vor dem Konkurs retten.

Welche Gefahren ergeben sich für Sie als Bürgen?

Sollte sich das Unternehmen nicht mehr wirtschaftlich erholen können, müssen Sie als Bürge für alle anfallenden Schulden mit ihrem eigenen Geld aufkommen.

Dabei ist für Sie als Geschäftsführer die Art der Bürgschaft entscheidend. Es wird zwischen zwei Arten von Bürgschaften unterschieden:

  1. Sollte es sich um eine sogenannte Ausfallbürgschaft handeln (bei Existenzgründern häufig anzutreffen), werden zu allererst die Schulden durch die GmbH eingeholt. Erst danach müssen Sie als Bürge für den restlichen Betrag aufkommen – sollten nicht alle Schulden durch die Firma beglichen worden sein.

Wollen Sie mehr über Ausfallbürgschaften erfahren, können Sie hier einen Blick in meinen Beitrag dazu werfen: So starten Sie als GmbH-Gründer durch: 3 Finanzierungsmodelle für Ihre GmbH

  1. Der weitaus schlimmere Fall für Sie besteht, wenn Sie eine Selbstschuldnerische Bürgschaft (meist bei einem normalen Bankkredit) eingegangen sind. Denn dabei wendet sich die Bank direkt an Sie, um das verlorene Geld zurückerstattet zu bekommen.

Das bedeutet für Sie als GmbH-Geschäftsführer: Sie verlieren im selben Augenblick Ihre Firma, Ihren Job und Ihr gesamtes Privatvermögen. Durch eine Bürgschaft kann somit im Rahmen der Geschäftsführerhaftung Ihre gesamte Existenz auf dem Spiel stehen.

Wann macht eine Bürgschaft Sinn?

Eine Bürgschaft ist für Sie von Interesse, wenn Sie Anteile an dem Unternehmen besitzen. Denn als GmbH-Geschäftsführer unterstützen Sie mit Ihrem privaten Geld Ihre eigene Firma. Im Idealfall können Sie auf diese Weise den Konkurs Ihres Unternehmens verhindern und weiterhin Geschäftsführer bleiben.

Falls Sie keine Anteile an der GmbH besitzen, übernimmt meist der Gesellschafter die Pflichten des Bürgen.

Gefahr 4: Insolvenzverschleppung

Was ist eine Insolvenzverschleppung?

Eine Insolvenzverschleppung liegt dann vor, wenn Sie länger als 3 Wochen die Insolvenzreife Ihrer GmbH verschweigen. Konkret heißt das: Wenn Sie länger als 3 Wochen keinen Insolvenzantrag stellen, obwohl Sie wissen, dass Ihr Unternehmen zahlungsunfähig oder überschuldet ist.

Gleichzeitig ist es nicht mehr möglich, für Ihr Unternehmen eine begründete positive Fortführungsprognose zu erstellen. Sie wissen also, dass Sie es nicht mehr retten können.

Haben Sie diesen Zustand in Ihrem Unternehmen erreicht, dann müssen Sie innerhalb von 3 Wochen einen Insolvenzantrag stellen. Andernfalls handeln Sie strafbar – im strafrechtlichen und im zivilrechtlichen Sinne. Daran führt also kein Weg vorbei.

Was heißt zahlungsunfähig? Was heißt überschuldet?

Die Insolvenzordnung definiert in §17 und §19, was Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung in Detail vor dem Gesetz bedeuten.

Zahlungsunfähigkeit = Wenn Ihr Unternehmen nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Sie wird in der Regel angenommen, wenn Sie die Zahlungen eingestellt haben.

(Hier der Link zum Gesetzestext: https://dejure.org/gesetze/InsO/17.html)

Überschuldung = Wenn das Vermögen Ihres Unternehmens die Summe Ihrer Schulden nicht mehr deckt. Eine Ausnahme besteht, wenn die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend als wahrscheinlich angesehen wird (Stichwort: Fortführungsprognose).

Das heißt: Ist Ihr Unternehmen zwar im Moment überschuldet, Sie erwarten in den nächsten Tagen aber eine Zahlung, die Ihre Überschuldung beendet und Sie haben viele weitere Auftragszusagen für die Zukunft bereits erhalten, dann könnte eine positive Fortführungsprognose bestehen. In diesem Fall müssten Sie keinen Antrag auf Insolvenz stellen. Liegt das nicht vor, dann sind Sie vor dem Gesetz dazu verpflichtet. Sonst liegt eine Insolvenzverschleppung vor.

(Hier der Link zum Gesetzestext: https://dejure.org/gesetze/InsO/19.html)

GmbH Geschäftsführerhaftung: Wie hart kann es Sie im Falle einer Insolvenzverschleppung treffen?

Der Staat nimmt diese Art der Wirtschaftsverbrechen sehr ernst. Schließlich „spielen“ Sie nicht nur mit Ihrer eigenen Firma. Eine Insolvenzverschleppung kann auch schwerwiegende Auswirkungen auf andere Betriebe haben.

Hat ein Produktionsbetrieb einen Großauftrag an sie geliefert und Sie können die Ware nicht bezahlen, gefährden Sie weit über Ihr Unternehmen hinaus andere Firmen, andere Arbeitsplätze und damit den Wohlstand und die Sicherheit anderer Menschen.

Daher haften Sie als Geschäftsführer in einem solchen Fall zivilrechtlich mit Ihrem gesamten Privatvermögen. Darüber hinaus droht Ihnen ein Berufsverbot. Sie dürfen also nie wieder Geschäftsführer eines Unternehmens werden. Und es drohen Ihnen in schwerwiegenden Fällen sogar bis zu drei Jahren Haft.

Oft treffen diese Regelungen auch ehrliche Geschäftsführer. Denn „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ und das Gesetz bestraft hier auch die Fahrlässigkeit. Die Kriminalstatistik zeigt, dass es im Jahr 2017 ganze 6.437 Fälle von Insolvenzverschleppung gab. Gleichzeitig hatte es in Deutschland mit 20.200 Insolvenzen die wenigsten Firmenpleiten seit 1994 gegeben.

Quellen: polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts ( https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2017/BKATabellen/bkaTabellenFaelle.html?nn=96600) und Presseaussendung von creditreform.de (https://www.creditreform.de/nc/aktuelles/news-list/details/news-detail/insolvenzen-in-deutschland-jahr-2017.html)

Ist es die Pflicht eines Geschäftsführers die Insolvenz zu vermeiden?

Falls ich Sie jetzt verunsichert habe: Es ist nicht Ihre Pflicht als Geschäftsführer die Insolvenz zu vermeiden. Der deutsche Staat geht ohnehin davon aus, dass Sie das Unternehmen, das Sie leiten, nicht mit Vorsatz in die Pleite führen.

Aber der deutsche Staat verlangt von Ihnen, dass Sie im Fall der Fälle den Schaden so gering wie möglich halten und Sie daher innerhalb von 3 Wochen, die nahende Insolvenz melden oder eine entsprechend positive Fortführungsprognose vorweisen.

Kommen Sie dieser Pflicht nicht nach, geht der Staat davon aus, dass Sie die Situation noch schlimmer gemacht haben. Und daher wird bis auf Ihr Privatvermögen zurückgegriffen, um die Gläubiger zu bedienen. Zudem „interessiert“ sich auch der Staatsanwalt für Sie.

Fazit: Sie müssen sich aktiv vor der GmbH Geschäftsführerhaftung schützen

Pflichtversetzungen – selbst ohne Vorsatz – stellen eine reale Gefahr für Geschäftsführer dar. Je nach Vergehen können Ihnen hohe Geldbußen oder sogar Gefängnisstrafen drohen.

Daher liegt es in Ihrem eigenen Interesse, Präventionsmaßnahmen zu setzen. Damit schützen Sie nicht nur Ihre Firma, sondern vor allem auch sich selbst.

Mein Ziel mit diesem Beitrag war es, Sie über die Risiken eines Geschäftsführers trotz beschränkter Haftung aufzuklären. Wie Sie sehen, wird Ihnen mit dieser Position auch viel Verantwortung übertragen. Die Leitung eines Unternehmens fordert daher Gründlichkeit.

Das Tax CMS dient Ihnen dabei als Hilfestellung zur korrekten Einhaltung gesetzlicher Regelungen wie den Steuerabgaben. Ich habe mich selbst seit vielen Jahren auf die Einführung digitaler Tax CMS bei Unternehmen spezialisiert. Falls Sie an den weiteren Vorteilen des Tax CMS oder tiefergehenden Informationen zum Thema interessiert sind, folgen Sie einfach diesem Link: https://www.steuerberatung-breit.de/tax-cms/

Sollten Sie sich als Geschäftsführer aktiv schützen wollen oder Fragen zu den Möglichkeiten eines Tax CMS haben, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 33 11), E-Mail (anfrage@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

Foto: © dbunn – Fotolia.com

Ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz: Vom Bahnreisen bis hin zur Papierlosigkeit

Als umweltbewusster Mensch achte ich sehr darauf, wie ich mit meinem alltäglichen Handeln zum Umweltschutz beitragen kann. Zwei Punkte, die ich bisher umsetzen konnte, möchte ich mit Ihnen in diesem Beitrag teilen.

Mit der Bahn ist man umweltfreundlicher unterwegs

Aufgrund meiner vielen Geschäftsreisen lege ich mindestens 15.000 km im Jahr zurück. Statt dem Auto nehme ich aber die Bahn, weil das besser für Umwelt und Klima ist.

Denn etwa 19 Prozent des ausgestoßenen CO2 in Deutschland werden durch Kraftfahrzeuge verursacht. Die Bahn ist dagegen deutlich umweltverträglicher (Quelle: Umweltbundesamt).

Doch nicht nur der Umwelt ist geholfen, sondern auch der eigenen Brieftasche. Lässt man das Auto stehen und fährt mit der Bahn, fallen erhebliche Kosten weg. In Zahlen bedeutet das: Ich spare ca. 2000 Euro im Monat ein.

Durch Papierlosigkeit den Umweltschutz fördern

Wussten Sie, dass Deutschland mit rund 26,3 Millionen Tonnen der viertgrößte Papierproduzent der Welt ist und mehr Papier nutzt als Afrika und Südamerika zusammen (Quelle: WWF – World Wide Fund for Nature)?

Nur den wenigsten Menschen ist dabei bewusst, wie durch diesen großen Papierbedarf weltweit Wälder geschädigt und zunehmend zerstört werden. Als viertgrößter Papierproduzent trägt Deutschland somit eine erhebliche Mitverantwortung für die weltweite Umweltbelastung durch die Zellstoffindustrie.

Ich bin sehr stolz darauf, dass ich bereits seit 2014 nicht mehr dazu beitrage, dass Wälder zerstört werden. Seitdem arbeite ich nämlich 100 Prozent papierlos.

Papierverbrauch auf 0 geschraubt dank Digitalisierung

Die digitale Transformation hat mir geholfen mein Büro 100% papierlos zu führen.

Ich tausche mit meinen Mitarbeitern sämtliche Dokumente digital aus. Bei uns finden Sie nicht einmal mehr Notizzettel.

Die Digitalisierung ermöglicht Ihnen außerdem zu geringeren Kosten mehr Umsätze in kürzerer Zeit zu erwirtschaften und Personalkosten in der Verwaltung einzusparen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: ©Seaq68 – pixabay.com

 

Steuerfahndung

Steuerfahndung: Wieso Sie dank Digitalisierung weniger befürchten müssen

Sie haben von der Steuerfahndung eine Ladung zur Anhörung erhalten und fragen sich, wie das sein kann? Sie haben doch immer alles korrekt angegeben – und nun das!

Der Drang ist groß, sich für diesen Vorwurf zurechtfertigen. Doch ist das immer die beste Lösung? Denn einmal gemachte Aussagen sind kaum revidierbar und können viele negative rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Wie Sie sich im Falle einer Steuerfahndung am besten verhalten und worauf Sie achten sollten, habe ich für Sie in diesem Beitrag zusammengefasst. Zudem erhalten Sie einen kleinen Einblick, wie das Ganze überhaupt abläuft.

#1: Steuerfahndung & Bußgeld- und Strafsachenstelle – was ist was?

Die Steuerfahndung (= kurz Steufa) ist eine Ermittlungsebene des Finanzamts. Grundsätzlich leitet die Bußgeld- und Strafsachenstelle (= kurz BuStra) die Ermittlungen im Steuerstrafverfahren. Sie übernimmt sozusagen die Rolle der Staatsanwaltschaft.

Die Steuerfahndung hingegen tritt nur vor Ort und erst dann auf, wenn sich der Verdacht auf eine Steuerstraftat bestätigt hat.

Im Steuerstrafverfahren untersucht die BuStra, ob Steuerpflichtige aufgrund einer begangenen Steuerstraftat zu bestrafen sind. Die bekannteste Steuerstraftat ist die Steuerhinterziehung.

Liegt ein Verdacht auf Steuerhinterziehung vor, muss die BuStra diesem nachgehen. Dazu ist sie gesetzlich verpflichtet. Solch ein Verdacht wird in der Regel anonym ausgesprochen. Personen, die für das Anschwärzen verantwortlich sein könnten, sind meistens: Neidische Freunde, die eigene Freundin/der eigene Freund oder frühere Mitarbeiter.

#2: In 2 Phasen läuft ein Steuerstrafverfahren ab

Das Steuerstrafverfahren kann grob in zwei Phasen gegliedert werden:

1.   Das Ermittlungsverfahren (= Anhörung)

2.   Die Anklage

Das Ermittlungsverfahren

Wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine Steuerstraftat vorliegt, erhalten Sie als Erstes ein Schreiben der BuStra.

Achtung: Es wird nicht bekanntgegeben, was genau die BuStra gegen Sie in der Hand hat. Daher sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Steuerberater entscheiden, ob Sie dazu Stellung nehmen und die Vorwürfe bei einer Anhörung widerlegen wollen.

Nach Erhalt des Schreibens haben Sie 2 Wochen Zeit: In diesem Zeitraum müssen Sie angeben, ob Sie sich verteidigen möchten. Ihre Verteidigungsstrategie muss zu diesem Zeitpunkt bereits ausgearbeitet sein. Danach stehen Ihnen für die Stellungnahme 2 weitere Wochen zur Verfügung.

Das Verfahren kann bereits nach der Stellungnahme und noch vor einer möglichen Anklage aus 3 Gründen eingestellt werden:

  1. Nach §170, Absatz 2 (Strafprozessordnung) wird das Verfahren eingestellt, weil kein begründeter Tatverdacht besteht. Das bedeutet: Der Verdacht gegen Sie hat sich nicht bestätigt oder er konnte widerlegt werden. Quelle: https://dejure.org/gesetze/StPO/170.html, 19.04.2018.
  2. Nach §153 (Strafprozessordnung) wird bei Geringfügigkeit von einer Verfolgung abgesehen. Das heißt: Ihnen wurde die Tat nachgewiesen. Jedoch ist Ihre Schuld so gering, dass kein öffentliches Interesse an einer Strafverfolgung besteht. Somit wird das Verfahren eingestellt. Quelle: https://dejure.org/gesetze/StPO/153.html, 19.04.2018.
  3. Nach § 153a (Strafprozessordnung) kann das Verfahren eingestellt werden, wenn Sie z.B. einen bestimmten Geldbetrag zahlen. Ihr Steuerberater kann mit der BuStra telefonisch eine Geldauflage vereinbaren, die Sie bezahlen. Dafür wird das Verfahren eingestellt. Quelle: https://dejure.org/gesetze/StPO/153a.html, 19.04.2018.

Die Anklage

Hat sich im Ermittlungsverfahren der Verdacht auf eine Steuerstraftat bestätigt und es liegen klare Beweise vor, kommt es zur Anklage. Im Fall einer Anklage erfolgen mündliche Hauptverhandlungen, die öffentlich sind. Das Gericht wird Beweise erheben und kann zudem Zeugen vernehmen.

Je nach Ergebnis, endet die Verhandlung mit der:

  •  …Einstellung des Verfahrens
  • …Freisprechung des Angeklagten
  • …Verurteilung zu einer Freiheits- oder Geldstrafe

#3: Unschuldig vs. Schuldig

Anhand zweier Beispiele möchte ich Ihnen anschaulich erklären, wie ein Steuerstrafverfahren im Detail ablaufen kann:

Fall 1: Sie haben keine Steuern hinterzogen

Nachdem Sie den Brief der BuStra erhalten und sich mit Ihrem Steuerberater in Verbindung gesetzt haben, beantragt dieser die sofortige Akteneinsicht. Er bekommt die Akte zugeschickt und scannt sie ein. Seine Aufgabe besteht darin, die Ihnen zur Last gelegte Schuld mit Argumenten zu entkräften. Dazu wird er sich Ihre Akte im Detail anschauen und Ihnen Fragen stellen.

Innerhalb der 4-wöchigen Frist setzt er sich mit der BuStra in Verbindung und äußert sich in Form der Anhörung zu den Vorwürfen. Bis Sie eine Antwort seitens der Steuerfahndung erhalten, können zwei Monate vergehen.

Diese Zeit kann sehr belastend sein, sowohl für Sie als auch Ihren Steuerberater. Daher sollte sich Ihr Steuerberater viel Zeit für Sie nehmen. Auch Empathie und Engagement sind in dieser Situation wichtige Stichworte. Ihr Steuerberater sollte sich gut in Ihre Lage versetzen können und Sie ermutigen.

Ich z.B. stehe meinen Mandanten im Strafverfahren rund um die Uhr zur Seite. Sie können mich jederzeit – auch nachts– telefonisch erreichen.

Konnte Ihr Steuerberater ihre Unschuld beweisen, erhalten Sie ein Schreiben der BuStra mit den Worten: Das Verfahren wird eingestellt, weil kein begründeter Tatverdacht vorliegt.

Fall 2: Sie haben Steuern hinterzogen

Der prozessuale Ablauf gleicht dem von Fall 1. Ihr Steuerberater erhält Einsicht in Ihre Akte und überprüft, ob ein Verschulden vorliegt. Wenn er es nicht entkräften kann, dann erfolgt die Anklage und Sie müssen vor Gericht oder das Verfahren wird wegen Minderhaftigkeit eingestellt. Sie bezahlen, wie oben beschrieben, die vereinbarte Geldauflage und der Fall ist erledigt.

#3: Steuerfahnder im Haus – darauf sollten Sie achten!

Sobald die Steuerfahnder vor der Tür stehen, haben Sie auch wirklich Steuern hinterzogen. Die Steuerfahndung kommt nämlich nur, wenn diese gegen Sie hieb-und stichfeste Beweise vorliegen hat.

Die Steuerfahnder, die sich ausweisen müssen, werden Ihnen einen richterlichen Hausdurchsuchungsbefehl vorlegen. Begleitet werden sie meistens von zwei Polizisten.

Achtung: Der Staatsanwalt muss Ihnen Ihre Rechte vorlegen. Das heißt: Er muss Sie vor der Hausdurchsuchung schriftlich darüber aufklären, dass gegen Sie ein Strafverfahren läuft und Sie Ihre Aussage verweigern können.

Zudem muss er Ihnen die rechtlichen Folgen aufzeigen, die Ihre Aussage haben könnte. Sie bestätigen dann mit Ihrer Unterschrift, dass Sie davon Kenntnis genommen haben.

Doch wie reagiert man nun am besten, wenn die Steuerfahnder erstmal im Haus sind? Ich empfehle Ihnen, sich an folgende 3 Punkte zu halten:

  1. Schweigen ist Gold: Sie müssen sich nicht selbst belasten! Besser für Sie ist es, nichts zu sagen.
  2. Steuerberater anrufen: Rufen Sie sofort Ihren Steuerberater an und lassen Ihn alles Weitere klären.
  3. Kooperation: Wenn die Steuerfahndung Einsicht in bestimmte Ordner, etc. nehmen möchte, gewähren sie Ihnen diese.

Nachdem Ihr Privatbesitz auf den Kopf gestellt wurde, sucht die Steuerfahndung in der Regel auch Ihren Steuerberater und Ihre Bank auf. Sie hat das Recht, dort ebenfalls Unterlagen zu beschlagnahmen.

Um in diese missliche Lage erst gar nicht zu kommen, rate ich Ihnen zur Digitalisierung.

#4: Steuerfahndung? Kein Problem dank Digitalisierung

Wussten Sie: Dank Digitalisierung müssen Sie keinen Ärger bei einer Steuerfahndung befürchten! Bei der Digitalisierung sind Sie nämlich verpflichtet, ein internes Kontrollsystem (=kurz IKS) zu führen. Das heißt: Es wird alles genau dokumentiert.

Bei einer Korrektur ohne IKS: Ist es möglich Dinge zu korrigieren, die Sie nicht widerlegen können. Jedoch wird dies so bewertet, als würden Sie eine versuchte Steuerhinterziehung rückgängig machen!

Durch die IKS und die Dokumentation können Sie nun zeigen, dass Sie steuerehrlich verfahren hätten wollen. Somit können Sie beweisen, dass es sich nur um eine Korrektur und keinen Fehler Ihrerseits gehandelt hat.

Fazit: Dank Digitalisierung kein Ärger mit der Steuerfahndung

Wie Sie in diesem Beitrag gesehen haben, ist die Angst vor der Steuerfahndung unbegründet. Denn Sie tritt erst in Erscheinung, wenn sich der Verdacht gegen Sie bestätigt hat.

Wenn Sie auf Digitalisierung setzen, haben Sie noch weniger zu befürchten: Die Dokumentation Ihrer steuerlichen Prozesse ermöglicht ein genaues Nachvollziehen. Sie können stets leicht beweisen, dass Sie steuerehrlich gehandelt haben.

Sollten Sie doch unverschuldet angeschwärzt worden sein, setzen Sie sich mit Ihrem Steuerberater zusammen. Entscheiden Sie, wie strategisch am besten vorzugehen ist.

Bei kleinen Geldbeträgen empfiehlt es sich viel mehr, auf eine Anhörung zu verzichten und eine bestimmte Geldauflage mit der Bußgeld- und Strafsachenstelle zu vereinbaren. Dann wird das Verfahren gegen Sie eingestellt und Sie sparen sich im Endeffekt viel Bearbeitungskosten seitens Ihres Steuerberaters.

Haben Sie weiterführende Fragen zum Thema Steuerstrafverfahren und Steuerfahndung, so können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 33 11), E-Mail (anfrage@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: ©ellisia – fotolia.com

WEKA-Fachverlag-berichtet-ueber-Datenmanagement

WEKA-Fachverlag berichtet über vorbildliches Datenmanagement

Mit Stolz habe ich den Artikel des WEKA-Fachverlags für beruflichen Erfolg über vorbildliches Datenmanagement gelesen. Einerseits hat es mich natürlich gefreut, dass ich als Experte zu diesem Thema interviewed wurde, andererseits wurde ein so wichtiges Thema darin ansprechend aufbereitet.

Während nämlich sehr viele Unternehmer noch immer nur unter der Last der DSGVO stöhnen, zeigt dieser Artikel von Franz Höllriegel auf, dass sich darin auch eine Chance für viele Unternehmen verbirgt.

Welche Chancen bieten sich durch modernes Datenmanagement?

Datenmenge reduzieren für mehr Effizienz: Wie Herr Höllriegel richtig zusammenfasst, ist die durch die DSGVO zwingend gewordene Umstellung der Daten auch eine Chance, diese neu – und damit vor allem effizienter – zu organisieren. In vielen Fällen heißt das: Es können Daten gelöscht werden, weil diese nicht mehr gebraucht werden. Dadurch spart man später einmal Zeit in der täglichen Arbeit und vieles mehr.

DSGVO für Profilierung nutzen: Unternehmen haben ohnehin nicht den besten Ruf, was Datenmanagement anbelangt. Dank der DSGVO sind personenbezogene Daten aktuell gerade sehr stark im Fokus der Gesellschaft. Sie als Unternehmer können sich mit einem transparenten und schützenden Datenmanagement einen super Ruf erarbeiten.

Mehr Rechtssicherheit dank Digitalisierung: Wenn Sie schon all Ihre Daten organisieren, dann gebe ich Ihnen den Tipp: “Digitalisieren Sie diese am besten gleich!”. Das bringt Ihnen Vorteile von der Unternehmensbewertung bis hin zur Vorbeugung vor dem Vorwurf der versuchten Steuerhinterziehung, wenn Sie Ihre Digitaliserung gleich mit einem digitalen Tax-CMS koppeln.

Ich habe Ihnen zu diesem Zweck bereits zwei Blogbeiträge verfasst:

Wie Sie mit Digitalisierung Ihren Unternehmenswert steigen

So schützt Digitalisierung Sie als Unternehmer vor dem Vorwurf der versuchten Steuerhinterziehung

Fazit: Digitalisierung als Chance zu begreifen ist “Gold” wert

Was ich Ihnen noch schuldig bin, ist natürlich der Link zum Artikel des WEKA-Fachverlags. Den Beitrag über die Chancen des vorbildlichen Datenmanagements können Sie hier lesen: https://www.weka.de/unternehmensfuehrung/chancen-durch-vorbildliches-datenmanagement/

Bitte verstehen Sie diesen sprichwörtlichen “Wink mit dem Zaunpfahl” aber nicht zu direkt. Als Unternehmer habe ich natürlich Verständnis für alle, die jetzt gerade vermeintlich wichtigeren Themen als der Digitalisierung Vorrang geben. Doch gerade im Zusammenhang mit der DSGVO muss ich Sie warnen: Der größte Fehler wäre es diesmal einfach nichts zu tun und abzuwarten. Denn die DSGVO kommt bestimmt und die Datenschutzbehörde rüstet auf.

Je früher Sie reagieren, desto mehr profitieren Sie von der Umstellung und desto eher sehen Sie den profitablen Wert in dieser Chance.

Sollten Sie Beratung bei der Digitalisierung und der Einsetzung eines Tax-CMS benötigen, stehe ich Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Klicken Sie dafür einfach den beigen Button unter diesem Beitrag.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Ja, ich will die Chance nutzen und mich informieren!

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Betriebsprüfung: Wie Sie dank der Digitalisierung Ihren Ärger drastisch reduzieren

Kennen Sie die Geschichten von haarsträubenden, nervenaufreibenden und unfassbar aufwändigen Betriebsprüfungen? Ich nicht! Oder besser gesagt nicht mehr! Denn ich habe eine Möglichkeit gefunden, den Aufwand einer Betriebsprüfung für Unternehmen um 70 Prozent zu senken.

Zugegeben dieser polemische Einstieg klingt wie ein unfassbares Heilsversprechen auf eine weit verbreitete Unternehmenskrankheit – die Angst vor dem Finanzamt und seinen Prüfern. Was jedoch wie die steuerliche Version eines Wunderheilers klingt, ist in Wahrheit ein höchst seriöser Prozess. Digitalisierung, Systematisierung und Automatisierung sind dabei die Schlüsselwörter.

Aber ich will Sie in diesem Beitrag Schritt für Schritt an der Hand nehmen – von der Aufklärung über die Möglichkeiten und Auswirkungen bis hin zu meiner eigenen Digitalisierung, die ich nun seit mehreren Jahren auch meinen Unternehmenskunden erfolgreich anbiete.

Die Einstiegsfragen: Was ist eine Betriebsprüfung genau? Und: Wie oft kommen sie vor?

Eine Betreibsprüfung ist schlicht und einfach die finanzamtsseitige Kontrolle über die Steuererklärungen von Selbständigen. Sie dient der Steuergerechtigkeit und zur Aufdeckung von Steuerhinterziehung.

Grundsätzlich gilt: Je kleiner ein Unternehmen, desto seltener wird es vom Finanzamt überprüft. Kleine Unternehmen werden deutschlandweit im Schnitt nur alle 18 Jahre geprüft.

Bitte nehmen Sie diesen Schnitt jedoch nicht als Grundlage für Ihre Planungen an. Es kann Sie häufiger treffen. Vor allem dann, wenn Sie dem Finanzamt unangenehm auffallen…

Gründe, warum Sie das Finanzamt öfters prüfen könnte:

  • Es gab schon mehrmals Probleme mit unvollständigen oder fehlerhaften Angaben.
  • Sie stehen unter dem Verdacht der Liebhaberei. Das heißt: Sie erzielen bereits jahrelang Verluste, die Sie mit anderen positiven Einkünften verrechnen.
  • Sie stehen unter Verdacht Einnahmen zu verheimlichen. Das heißt: Ihr Umsatz und Ihr Gewinn weichen deutlich von Durchschnittssätzen ab.
  • Ihr Betrieb hat erhebliches Anlagevermögen und Sie erklären die Betriebsaufgabe (entspricht der steuerlichen Erfassung stiller Reserven)

Im Umkehrschluss zur oben genannten Statistik, dass kleinere Unternehmen seltener überprüft werden, steht natürlich auch die Tatsache, das größere Betrieben häufiger über die Schultern gesehen wird.

Dieser Umkehrschluss ist auch faktisch richtig. Bei Großbetrieben haben Prüfer sogar schon oft ihr eigenes Zimmer und kommen fast täglich.

Wie läuft eine “normale” Betriebsprüfung ab? Welche Pflichten treffen Unternehmer?

Der Ablauf ist für Sie als Unternehmer grundsätzlich gut geregelt. Eine Prüfung darf nämlich nicht einfach so durchgeführt werden. Sie muss schriftlich angeordnet werden. Meistens ruft der Prüfer vorher an und stimmt den Termin ab.

Bei der Prüfung geht es in der Regel um 3 Kalenderjahre. Sie als Unternehmer erfahren im Vorhinein um welche Jahre es sich handeln wird. Sie bzw. Ihr Steuerberater müssen dem Prüfer die Daten der Finanzbuchhaltung inklusive Abschlussbuchung auf eine CD im GDPdU-Format brennen. Das können die Computer der Finanzbeamten einlesen.

Danach kommt der Prüfer zu Ihnen als Unternehmer oder Ihrem Steuerberater. Nur ganz selten findet die Überprüfung im Amt statt.

Die Dauer einer Prüfung kann zwischen 1 Tag und mehreren Monaten betragen. Der Beamte teilt Ihnen die ersten Ergebnisse oder weitere Fragen nach Abschluss seiner ersten Prüfungsphase mit. Sie haben danach nochmals die Chance einzelne Punkte zu erklären bzw. zu beweisen.

Erst im Anschluss findet der sogenannte Schlussbericht statt. Zu guter Letzt erhalten Sie einen Prüfbericht, der in die verschiedenen Steuerarten unterteilt ist (KSt, GewSt, USt, etc.)

Rechte & Pflichten für Sie als Unternehmer

Wichtig zu wissen ist für Sie, dass Sie kein Auskunftverweigerungsrecht bei einer Prüfung haben. Sie müssen alle Angaben machen und Belege, sowie Dokumente vorlegen.

Einzige Ausnahme: Berufsgruppen mit Berufsgeheimnis wie Anwälte, Ärzte, Steuerberater etc.

Ganz wichtig für Sie: Dieser Bericht des Finanzamt-Prüfers ist nicht anfechtbar!

Was ändert sich durch die Digitalisierung?

Dank der Digitalisierung sind die Belege für den Prüfer schon vorher aufbereitet. Ich selbst hatte Ende 2017 eine Prüfung. Meiner Prüferin habe ich ein Notebook zur Verfügung gestellt und sie wenige Minuten eingeschult. Danach konnte Sie sekundenschnell alle Belege zu allen Buchungen finden.

Was sie brauchte, hat sie sich einfach per Mail ins Amt geschickt. Der Aufwand für Sie als Unternehmer und gleichzeitig auch für den Prüfer sinkt durch die Digitalisierung um 70%. Anstatt 36 Monatsordner für  3 Jahre an abgelegten Papier-Belegen zu durchsuchen, müssen nur noch Schlagworte oder Buchungen im System gefunden werden.

Fazit: Ich habe es selbst vorgemacht – ohne Vorbereitung in 2 Tagen durch die Prüfung

Ich habe mein eigenes Unternehmen zu 100 % digitialisiert. Seit 2014 arbeite ich mit meinen Mitarbeitern zu 100% papierlos. Und vor Kurzem (Ende 2017) habe ich die Prüfung mit der Digitalisierung selbst erlebt: Was früher mehr als 1 Woche in Anspruch genommen hätte, war in 2 Tagen erledigt.

Dafür hatte ich im Gegensatz zu früher nicht eine einzige Minute Vorbereitungszeit aufzuwenden. Alles, was ich tat, war der Prüferin ein Notebook zur Verfügung zu stellen und sie kurz in unser Suchsystem einzuweisen. Nur wenige Minuten Aufwand für mich selbst, stehen dank der Digitalisierung einem mehrtägigen oder für viele Unternehmer sogar mehrwöchigen bis mehrmonatigen “Steuerkrampf” gegenüber.

Seit mehr als 4 Jahren biete ich die Planung und Umsetzung der Digitalisierung inklusive Tax CMS meinen Kunden an. Und seit mehr als 4 Jahren ernte ich Dank und Begeisterung. Der Vorteil für Sie als Unternehmer liegt klar auf der Hand: Sie sparen sich massiv Zeit und finanzielle Ressourcen, um den Weg in die Digitalisierung gehen zu können.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Sie die Digitalisierung bei Ihnen einführen können und welche Vorteile (Steigerung des Unternehmenswert, mehr Kreditwürdigkeit etc.) Ihnen die Digitalisierung bringen kann, dann können Sie hier mein Angebot nachlesen: https://www.steuerberatung-breit.de/digitalisierung/

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © fizkes – fotolia.com

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Digitalisierung Buchhaltung

Wie Sie mit digitaler Buchhaltung Ihren Unternehmenswert steigern

Digitalisierung der Buchhaltung ist eine harter wirtschaftlicher Faktor für Ihr Unternehmen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie dadurch den Wert Ihres Unternehmens positiv beeinflussen.

Keine Sorge! Wir wollen Sie als Unternehmer hier nicht mit belehrenden Phrasen über die digitalisierte Zukunft langweilen. Wir wollen Sie lieber mit harten Fakten, die vermultich jeden Unternehmer interessieren, begeistern: Heute wollen wir Ihnen zeigen, wie wir bei einem Kunden den Unternehmenswert nur durch die Digitalisierung der Buchhaltung erhöht haben und wie Sie diesen Effekt auch für Ihr Unternehmen nutzen können.

Kurz zusammengefasst: Es geht darum, wie Sie den Marktwert Ihres Unternehmens steigern können. Dadurch genießen Sie Vorteile beim Verkauf, bei der Bank (Stichwort: Kreditwürdigkeit), beim Finden von Geschäftspartnern, Lieferanten etc.. Um Sie richtig in das Thema einzuführen, wollen wir bei unserer Erklärung Schritt für Schritt vorgehen und etwaige Fragen leicht verständlich beantworten.

Warum kann die Digitalisierung der Buchhaltung Ihren Unternehmenswert steigern?

Diese Wertsteigerung liegt im allgemeinen Wesen der Digitalisierung. Sie bedeutet nämlich, Prozesse im Unternehmen digital zu automatisieren.

Was hier kompliziert klingt, lässt sich eigentlich ganz einfach erklären: Durch die Digitalisierung sparen Sie sich Arbeitszeit oder andere wichtige Ressourcen wie z.B. Lagerkosten. Diese Einsparungen erhöhen am Ende des Geschäftsjahres Ihren Gewinn. Und jeder Euro mehr Reingewinn erhöht den Marktwert Ihres Unternehmens bei der aktuellen Zinslage um das 40- bis 60-Fache.

Das heißt: Sollten Sie Ihr Unternehmen oder Teile Ihres Unternehmens verkaufen wollen, kann der Preis nur durch die Digitalisierung der Buchhaltung schnell um 6-stellige Beträge steigen. Doch nicht nur beim Verkauf bringt die Digitalisierung Vorteile. Sie genießen dadurch mehr Bonität, höhere Ausschüttungen, mehr Spielraum für neue Investitionen und, und, und…

Reales Beispiel: “Buchhaltung neu” steigert Hamburger Betriebswert um 2.000.000 Euro

In diesem Beispiel eines Hamburger Unternehmens aus der Lebensmittelbranche wurden wir vor der Digitalisierung mit 400 Metern an Kartons gefüllt mit Belegen konfrontiert. Wie bei so vielen deutschen Betrieben sammelte sich im Laufe der Zeit dieser Papierberg an. Schließlich haben wir in Deutschland eine Aufbewahrungspflicht von 7 bis 10 Jahren.

Bei bereits mehreren Betriebsprüfungen musste die Firma jeden einzelnen Beleg bestimmter Jahre vorweisen können. Jedes Mal, wenn ein Beleg wieder benötigt wurde, musste ein Mitarbeiter diesen “Haufen” an Belegen durchsuchen und ihn anschließend wieder einordnen. Die Aufbewahrung und die Pflege der Belege kosteten viel Zeit, Nerven und Organisationsaufwand.

Durch die Digitalisierung konnten wir in diesem Unternehmen 40.000 Euro pro Jahr einsparen. Dieser Betrag setzte sich aus wegfallenden Lagerkosten, Verwaltungskosten und Personalkosten zusammen. Zieht man den Multiplikator von 50 heran, so ergibt sich eine Marktwertsteigerung von 2.000.000 (in Worten zwei Millionen) Euro.

Wie werden aus 40.000 Euro Einsparungen eine Wertsteigerung von 2.000.000 Euro?

Diese Bewertung entsteht durch das klassische betriebswirtschaftliche Berechnungsmodell des Unternehmenswerts. Dieses bezieht sich in einem Multiplikator-Verfahren auf den risikofreien Restgewinn des Unternehmens im letzten Geschäftsjahr. Es handelt sich zwar lediglich um einen wirtschaftlichen Annäherungswert, aber mit diesem kann man sehr gut arbeiten.

Das heißt: Unternehmenswert = Risikofreier Restgewinn x Multiplikator (aktuell 40-60).

Bei unserem Hamburger Lebensmittelunternehmen haben wir den Restgewinn durch die Einsparungen um 40.000 Euro erhöht. Mit dem aktuellen Multiplikator für dieses Unternehmen von 50 ergibt sich daher eine Unternehmenswertsteigerung von 2 Millionen Euro.

Berechnung: 40.000 Euro x 50 = 2.000.000 Euro

Wie bestimmt man den risikofreien Restgewinn?

Dabei nimmt man den Gewinn Ihres Unternehmens und korrigiert diesen um bestimmte Risikofaktoren.

Die häufigsten Riskiofaktoren in der Unternehmensbewertung:

  • Wiederholbarkeit des Ergebnisses nach Verkauf: Das ist vor allem dann ein großes Thema, wenn der Erfolg maßgeblich am Eigentümer hängt. Sind Sie zum Beispiel ein berühmter Koch und die Gäste kommen vor allem wegen Ihres guten Namens in Ihr Restaurant, so ist das Betriebsergebnis ohne Sie vermutlich nicht mehr zu halten.
  • Geschäftsführergehalt fehlt in Gewinnberechnung: Das trifft bei Einzelunternehmen zu. Bei Angabe des Gewinns ist zwar bereits alles abgezogen (Ausgaben für Angestellte, Waren, Verwaltung, Logistik, Marketing etc.), allerdings fehlt noch das Geschäftsführergehalt, da sich ein Einzelunternehmer ja keines auszahlt. Bei der Unternehmensbewertung muss bei Einzelunternehmen für die Berechnung des risikofreien Restgewinns daher noch ein adäquates Geschäftsführergehalt abgezogen werden.
  • Zukunftsfähigkeit des Produkts: Ein Unternehmen ist nur dann für Investoren interessant, wenn das Produkt oder die Dienstleistungen auch zukunftsfähig ist. Ohne potentielle Investoren oder Käufer geht der Wert gegen Null. Daher wird der Wert für “aussterbende” Professionen nach unten und für zukunftsträchtige Branchen nach oben korrigiert. Ein kleines Beispiel: In Zeiten von Digitalkameras sind Hersteller von Analogfilmen nicht mehr als zukunftsträchtig einzustufen. Diese müssen sich (wie der Fall Kodak vor einigen Jahren zeigte) neu orientieren, um zukunftsfähig zu bleiben.

Wie berechnet man den Multiplikator?

Betriebswirtschaftlich wird der Multiplikator durch die aktuelle Zinslage bestimmt. Dass diese Berechnung marktwirtschaftlich orientiert ist, ist sehr wichtig zu erwähnen. Vom Steuergesetzgeber wird nämlich immer der fixe Multiplikator von 13,75 angenommen. Dieser hat aber für den Realmarkt keine Bedeutung.

In der Realwirtschaft verschafft die niedrige Zinslage den Unternehmenseigentümern aktuell hohe Bewertungen der Betriebe. Um das zu verstehen, müssen Sie sich in die Rolle des Käufers oder Investors hineindenken. Wenn Sie 1.000.000 Euro auf der Bank anlegen, erhalten Sie aktuell sehr geringe Zinsen. Ihr Reingewinn ist minimal. Selbst bei 2 Prozent, die aktuell schwer zu bekommen sind, beträgt der Kapitalertrag nur 20.000 Euro im Jahr.

Investieren Sie diesen Betrag in ein Unternehmen, das 20.000 Euro risikobereinigten Restgewinn erzielt, ist Ihr Ertrag gleich hoch. Daher ist ein solches Unternehmen auch 1.000.000 Euro Wert.

Das heißt: Jeder Euro, den Sie durch die digitalisierte Buchhaltung für den Restgewinn einsparen, ist aktuell zwischen 40 und 60 Euro bei der Berechnung Ihres Unternehmenswertes wert.

Fazit: Ohne Digitalisierung verschenken Sie jeden Tag Gewinne & Werte

Dieses Fazit mag Ihnen vielleicht auf den ersten Blick “zu heftig” vorkommen. Es entspricht aber der Realität. Und zwar schon heute, morgen und jeden weiteren Tag, den Sie die Digitalisierung Ihrer Buchhaltung hinauszögern.

Auch wenn die Digitalisierung in vielen deutschen Unternehmen als “Zukunfstmusik” abgetan wird, die täglichen Verluste an möglicher Wertschöpfung sind schon heute real. Der Return on Investemt (=was Sie erhalten, wenn Sie Ihr Geld investieren) ist enorm. Die Digitalisierung finanziert sich meist schon im ersten Geschäftsjahr von selbst.

Mein Ziel mit diesem Beitrag war es nicht, Ihnen etwas vorzustellen, das man in nächster Zeit vielleicht tun sollte. Mein Ziel war es, Ihnen mit klar nachvollziehbaren Argumenten aufzuzeigen, was Sie ohne Digitalisierung jetzt gerade an Profiten & Werten verschenken.

Ich hoffe sehr, dass mir das gelungen ist und möchte mich Ihnen als offener Ansprechpartner zu diesem Thema präsentieren. Sollten Sie in Ihrem Unternehmen Fragen zur Digitalisierung haben, stehe ich Ihnen gerne Rede & Antwort.

Rufen Sie mich unter +49 40 44 33 11 an, schreiben Sie mir eine E-Mail an anfrage@steuerberatung-breit.de oder nutzen Sie mein Kontaktformular.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © bnenin – fotolia.com

Aufbewahrungspflichten sind teuer. Digitalisieren Sie jetzt!

Jedes Unternehmen hat irgendwo eine Tür zu einem Raum, der selten und nur ungern betreten wird. Es ist staubig, riecht nach alten Kartonagen und nicht selten ist so ein Dokumenten-Lager größer als die Büros, in denen gearbeitet wird. Bei einem Kundentermin, in dem es eigentlich um das Thema Nachfolgeplanung gehen sollte, stolperte ich kürzlich in ein ebensolches Archiv für steuerrechtlich relevante Unterlagen

Das Feuer übergeben. Nicht die Asche.

In der Reedereibranche hat die Einführung des TEU-Standardcontainers in den 1960er Jahren alles verändert: die Schiffe, die Hafenanlagen, die Transportlogistik per LKW und letztendlich das Volumen des globalen Handels. Diese Umwälzung hat sicher vielen Seniorchefs in alteingesessenen Unternehmen nicht gefallen. Und diejenigen, die nicht rechtzeitig auf die Veränderung reagieren, frisst der Markt.