Top-6-Beitraege-2019

Geballtes Wissen für Unternehmer: Die Top 6 Beiträge aus 2019 zu Rechtsformen, Unternehmensnachfolge & mehr

Mit welchen „Tricks“ kann ich die Steuerlast für mein Unternehmen verringern und so noch wettbewerbsfähiger werden?

Kaum eine Frage wird mir von meinen Mandaten so häufig gestellt wie diese. Schnelle und einfache „Tricks“ gibt es im Steuerrecht aber leider (fast) keine. Hier ist vor allem eine genau durchdachte und auf Jahre vorausgeplante Strategie entscheidend.

Genau hier möchte ich mit meinen Beiträgen ansetzen und Unternehmer die langfristige Planung bei der Steuergestaltung näherbringen.

Denn meine Beiträge zu unterschiedlichen Themen in der Unternehmensnachfolge und Unternehmensumwandlung haben meistens eines gemeinsam: Damit die vorgestellten Strategien auch wirklich funktionieren, müssen sie im besten Fall schon Jahre im Voraus geplant werden.

Die besten 6 Beiträge aus dem letzten Jahr habe ich für Sie in diesem Artikel übersichtlich zusammengefasst. Sie finden zu jedem Beitrag einen Kurzüberblick und können bei größerem Interesse direkt über die Links zu den umfangreichen Beiträgen weiterklicken.

Das sind meine 6 besten Blogartikel aus dem Jahr 2019

#6: Falsche Beratung bei der Unternehmensnachfolge: Dieser Fehler kostete einen Mandanten 150.000€

Viele Unternehmer glauben, dass es fachlich nur wenige Unterschiede zwischen verschiedenen Steuerberatern gibt. Sie glauben, dass alle gleich gut in unterschiedlichen Gebieten wie etwa Unternehmensnachfolge oder internationalem Steuerrecht ausgebildet sind.

Das ist jedoch ein Irrglaube. Viele Steuerberater sind nämlich nur auf einen kleinen Teilbereich des Steuerrechts spezialisiert und überschätzen Ihre Fähigkeiten auf anderen Gebieten.

Dieses Missverständnis wurde einem meiner Mandanten zum Verhängnis. Sein vorheriger Steuerberater gab ihm durch Unwissenheit bei der Altersvorsorge falsche Ratschläge zu Rentenzahlungen und nach einer Prüfung durch das Finanzamt musste dieser Mandant 38.000 Euro an die Rentenversicherung nachzahlen.

Zusätzlich zu diesen 38.000 Euro kamen noch andere Nachzahlungskosten und 4 Jahre an Beratungskosten für den Steuerberater hinzu. Letztendlich hat die „falsche“ Beratung diesem Mandanten mehr als 150.000 Euro gekostet.

Wie Sie dieses oder ein ähnliches Horrorszenario vermeiden können, erfahren Sie in meinem umfangreichen Blogbeitrag. Außerdem erfahren Sie, wie Sie nachprüfen können, ob Ihr Steuerberater auch wirklich über benötigte Spezialisierungen verfügt, die Sie für Ihre Beratung brauchen.

Hier gelangen Sie zu diesem Beitrag: https://www.steuerberatung-breit.de/falsche-beratung-bei-der-unternehmensnachfolge-dieser-fehler-kostete-einen-mandanten-150-000e/

#5: Britische Limited: Günstige GmbH-Alternative für deutsche Unternehmen?

Kann auch ich als deutscher Unternehmer die britische Rechtsform „Limited“ (oder kurz Ltd.) verwenden? In welchen Situationen macht das Sinn und wie profitiert mein Unternehmen konkret davon?

Einige meiner Mandaten sind bereits mit diesen Fragen auf mich zugekommen. Deswegen habe ich mir in diesem Jahr die Zeit genommen und einen eigenen Beitrag über die steuerrechtliche Sinnhaftigkeit einer Limited für deutsche Unternehmen verfasst.

Eins gleich vorweg: Eine britische Limited macht für deutsche Unternehmen heute eigentlich keinen Sinn mehr.

Denn vor einigen Jahren wurde in Deutschland eine Rechtsform geschaffen, die alle Vorteile einer Limited bietet und somit den „Umweg“ nach Großbritannien überflüssig macht. Eine Limited muss nämlich in Großbritannien ins Unternehmensregister eingetragen werden.

Mit der deutschen Alternative sparen Sie sich diesen bürokratischen Spießrutenlauf und tragen Ihr Unternehmen ganz normal in Deutschland ein.

Welche alternative Rechtsform ich meine und in welchen Situationen Sie für Ihr Unternehmen Sinn macht, erkläre ich Ihnen in diesem ausführlichen Blogbeitrag: https://www.steuerberatung-breit.de/britische-limited-guenstige-gmbh-alternative-fuer-deutsche-unternehmen/

#4: Vermögensaufteilung bei Scheidung: So schützen Sie mit einem Ehevertrag Ihr Lebenswerk

Wie wird im Falle einer Scheidung mein Unternehmen aufgeteilt und welche Rolle spielt hier ein Ehevertrag?

Über diese Fragen machen sich leider nur sehr wenige Unternehmer im Vorhinein Gedanken.

Kommt es dann aber tatsächlich zu einer Scheidung, kann das ohne Ehevertrag für Sie als Unternehmer teuer werden.

Denn ohne Ehevertrag leben Sie mit Ihrem Ehepartner automatisch in einer sogenannten Zugewinngemeinschaft und müssen im Scheidungsfall alle Vermögens-Zugewinne während der Ehe zu 50% mit dem Partner teilen.

Haben Sie also während der Ehe ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, verlieren Sie im Scheidungsfall 50% dieses Vermögens-Zuwachses.

Wie Sie sich am besten vor diesem Szenario schützen und welche Punkte unbedingt in Ihrem Ehevertrag geregelt werden müssen, können Sie in diesem Blogbeitrag nachlesen: https://www.steuerberatung-breit.de/vermoegensaufteilung-bei-scheidung-so-schuetzen-sie-mit-einem-ehevertrag-ihr-lebenswerk/

#3: Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR): In diesen 3 Situationen macht sie Sinn

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist die „einfachste“ Form einer Personengesellschaft. Eine GbR ist also mit anderen Personengesellschaften wie etwa der KG oder der OHG vergleichbar.

Einfach bezieht sich hier vor allem auf die Gründung und andere Formalitäten. Denn um eine GbR gründen zu können benötigen Sie nur einen weiteren Geschäftspartner. Sie brauchen kein Mindestkapital und den Gesellschaftsvertrag bräuchten Sie theoretisch nicht einmal schriftlich festhalten.

Eine betriebliche Altersvorsorge oder Haftungsbeschränkungen, die beispielsweise bei einer GmbH möglich sind, gibt es bei einer GbR allerdings nicht.

Deshalb ist die Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts auch nicht für jedes Unternehmen geeignet und die Sinnhaftigkeit ist sehr von Ihrer eigenen Situation abhängig.

Als Hilfestellung für Sie habe ich in meinem ausführlichen Beitrag 3 häufige Situationen beschrieben, die für die Gründung einer GbR sprechen. Hier geht’s zu diesem Beitrag: https://www.steuerberatung-breit.de/gesellschaft-buergerlichen-rechts-gbr-in-diesen-3-situationen-macht-sie-sinn/

#2: Tod des Unternehmers: Das passiert mit Ihrem Unternehmen

Was passiert eigentlich mit Ihrem Unternehmen, wenn Sie sterben? Diese Frage ist keineswegs pietätlos gemeint, sondern dient vor allem Ihrer Planungssicherheit. Um als Unternehmer den Fortbestand Ihrer Firma sicherstellen zu können, sollten Sie nämlich immer auf alle Möglichkeiten vorbereitet sein.

Nach meiner Erfahrung als Steuerberater haben sich die meisten Inhaber allerdings noch nie Gedanken über diese Frage gemacht und wissen daher nicht, was im Ernstfall mit Ihrem Unternehmen passieren würde.

Deshalb habe ich mir die Zeit genommen und verschiedene Szenarien für unterschiedliche Rechtsformen für Sie zusammengefasst.

Denn was nach dem Tod des Inhaber mit dem Unternehmen geschieht, hängt vor allem von der Rechtsform ab.

Welche Auswirkungen der Tod des Inhabers bei Einzelunternehmen, KGs und GmbHs hat, können Sie in diesem umfangreichen Blogartikel nachlesen: https://www.steuerberatung-breit.de/tod-des-unternehmers-das-passiert-mit-ihrem-unternehmen/

#1: GmbH & Co. KG: In diesen 3 Situationen macht sie Sinn für Ihr Unternehmen

Was ist eine GmbH & Co. KG überhaupt?

Die Antwort auf diese Frage ist in der Theorie relativ einfach. Bei einer GmbH & Co. KG handelt es sich um eine Kommanditgesellschaft (kurz KG) bei der die Rolle des vollhaftenden Komplementärs von einer GmbH übernommen wird. Sie benötigen also eine GmbH und eine KG, um diese Rechtsform aufzusetzen.

Mit diesem Konstrukt umgehen Sie die unbeschränkte und persönliche Haftung bei der KG. Gleichzeitig genießen Sie aber trotzdem alle Vorteile einer KG wie etwa die Möglichkeit, Privatentnahmen vorzunehmen.

Macht eine GmbH & Co. KG für mein Unternehmen Sinn?

Diese Frage ist leider nicht so einfach zu beantworten.

Denn hier kommt es vor allem auf die Situation Ihres Unternehmens an. In meinem ausführlichen Beitrag zum Thema stelle ich Ihnen 3 verschiedene Szenarien vor, die für eine Unternehmensumwandlung in eine GmbH & Co. KG sprechen.

Hier geht’s zum Beitrag: https://www.steuerberatung-breit.de/gmbh-co-kg-in-diesen-3-situationen-macht-sie-sinn-fuer-ihr-unternehmen/

Fazit: Immer mehr Unternehmer machen sich Gedanken über optimale Steuergestaltung

Durch das wachsende Interesse an meinem Blog und auch die zunehmende Anzahl von Mandantenfragen habe ich gemerkt, dass steuerliche Themen für Unternehmer immer wichtiger werden.

Die Vorteile einer durchdachten Steuer-Strategie sind nämlich eindeutig: Sie zahlen weniger Steuern und können diese Ersparnis wieder direkt in das Wachstum Ihres Unternehmens investieren.

Deshalb werde ich auch im neuen Jahr den auf diesem Blog eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen und Ihnen in meinen Beiträgen hilfreiche Strategien zur optimalen Steuergestaltung geben.

Gerne können Sie auch mit Themenvorschlägen oder Fragen auf mich zukommen. Sie können mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Betriebspruefung-Pruefungsverhalten-2006

Betriebsprüfung (Teil 4): Prüfungsverhalten ab 2006

Wird bei Betriebsprüfungen immer noch alles von Hand geprüft oder kommt auch hier schon künstliche Intelligenz zum Einsatz?

Diese Frage interessiert Unternehmer aus meiner Erfahrung als Steuerberater in Hamburg besonders. Tatsächlich verwendet das Finanzamt seit 2006 ein Programm, dass viele Aufgaben bei der Steuerprüfung übernimmt.

Was sich bei der Steuerprüfung ab 2006 genau geändert hat, erkläre ich Ihnen in diesem Beitrag. Bei Interesse können Sie sich auch mein dazupassendes Video weiter unten ansehen und sich alle Änderungen persönlich von mir erklären lassen.

Wie hat sich das Prüfungsverhalten der Behörde ab 2006 verändert?

Bis 2005 wurden alle Belege, Verträge oder andere Dokumente immer einzeln von Hand geprüft. 2006 hat sich das geändert.

In diesem Jahr wurde nämlich das Programm IDEA beim Finanzamt eingeführt. Durch den Einsatz dieses Programms muss seit dem nicht mehr jeder Beleg vom Prüfer einzeln begutachtet werden.

Das Programm sieht alle Belege automatisch durch und schlägt erst Alarm, wenn eine Unauffälligkeit erkannt wurde.

Dann nimmt der Prüfer diesen Beleg und schaut ihn sich genau an.

So spart man bei der Betriebsprüfung Zeit und der Sachverständige prüft nur Belege, wo mit hoher Wahrscheinlichkeit Formvorschriften nicht eingehalten wurden.

Was noch dazukommt: IDEA wurde über die Jahre immer besser. Denn durch mehr Daten kann das Programm noch genauer vorhersagen, welche Belege noch mal von einem Menschen geprüft werden sollten.

Über die Jahre wurde deshalb immer mehr bei der Steuerprüfung automatisiert.

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Sie möchten mehr über die neuen und teilweise automatisierten Prüfungs-Methoden erfahren?

Mit diesem Beitrag habe ich Ihr Interesse für den Ablauf der Betriebsprüfung geweckt und Sie haben noch zusätzliche Fragen?

Als erfahrener Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen gerne zeigen, wie sich das Prüfungsverhalten im Detail geändert hat und was das für Ihr Unternehmen bedeutet.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Betriebspruefung-Pruefungsverhalten-2005

Betriebsprüfung (Teil 3): Prüfungsverhalten bis 2005

Hat sich das Prüfungsverhalten bei der Betriebsprüfung über die Jahre geändert?

Viele Unternehmer sind bei der Betriebsprüfung unsicher und wissen nicht genau, was eigentlich geprüft wird.

Ein Grund dafür könnte sein, dass sich das Prüfungsverhalten des Finanzamts über die Jahre geändert hat. Heute wird beispielsweise anders geprüft, als noch vor 10 oder 20 Jahren.

In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen deshalb, wie die Behörde bis 2005 bei der Betriebsprüfung vorgegangen ist.

Was wurde bis 2005 bei der Betriebsprüfung genau geprüft?

1. Belege: Hier wurde geprüft, ob die Formalien auf dem Beleg erfüllt wurden.

2. Verträge: Ähnlich wie bei den Belegen wurde auch bei den Verträgen geprüft, ob Formvorschriften eingehalten wurden.

3. Verdeckte Gewinnausschüttungen: Bei GmbHs ging es auch sehr stark darum, ob eine verdeckte Gewinnausschüttung vorliegt.

Bei einer verdeckten Gewinnausschüttung werden Unternehmensgewinne falsch verwendet. Das ist strafbar und kann Sie schlimmstenfalls ins Gefängnis bringen. Eine verdeckte Gewinnausschüttung muss nicht immer vorsätzlich sein, sondern kann schnell auch unabsichtlich passieren.

Mehr zur verdeckten Gewinnausschüttung können Sie in diesem ausführlichen Blogbeitrag nachlesen: https://www.steuerberatung-breit.de/verdeckte-gewinnausschuettung-so-machen-sich-gesellschaften-und-gesellschafter-strafbar/

Mehr als diese 3 Punkte wurde allerdings nicht geprüft.

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Klicken Sie einfach auf Play!

Dieser kurze Beitrag hat Ihr Interesse geweckt und Sie wollen ein wenig mehr zu dem Thema hören? Dann brauchen Sie einfach nur auf Play zu klicken, um mein kurzes Erklärvideo zu starten:

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Sie wollen mehr über das Prüfungsverhalten bei Betriebsprüfungen erfahren?

Mit diesem Beitrag habe ich Ihr Interesse für das Vorgehen bei Betriebsprüfungen geweckt und Sie haben noch zusätzliche Fragen?

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen gerne zeigen, was Sie hier beachten müssen und wie Sie häufige Fehler vermeiden.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Meine-beliebtesten-GmbH-Beitraege-2019

Ein-Mann-GmbH, Gesellschafterversammlung & Co.: Meine 5 beliebtesten GmbH Artikel im Jahr 2019

Wann sollte man als Einzelunternehmer sein Unternehmen in eine GmbH umwandeln? Welche Formalitäten muss man bei einer Gesellschafterversammlung beachten? Wer zahlt die Abfindung, wenn ein Gesellschafter aus der GmbH aussteigt?

Kaum ein Thema brennt meinen Mandanten so unter den Nägeln wie die GmbH. Bei vielen Beratungsgesprächen werde ich förmlich mit GmbH-Fragen durchlöchert.

Am Anfang des Jahres habe ich darum die häufigsten Fragen meiner Mandanten zur GmbH gesammelt und mir das Ziel gesetzt, alle in ausführlichen Blogbeiträgen zu beantworten.

Ich habe meine Liste Schritt-für-Schritt abgearbeitet und auch genau mitprotokolliert, wie die Beiträge bei meinen Lesern angekommen sind.

In diesem Beitrag finden Sie deshalb einen kompakten Überblick über die 5 GmbH-Beiträge mit den höchsten Klickzahlen aus dem Jahr 2019. Ich fasse für Sie alle Beiträge kurz zusammen und verlinke auch jeweils auf die ausführlichen Beiträge.

Die Top 5 beliebtesten GmbH-Beiträge aus meinem Steuerberatungs-Blog im Jahr 2019

Platz 5: Macht eine Ein-Mann-GmbH für Sie Sinn? Hier finden Sie es heraus!

Eine Ein-Mann-GmbH ist eine „normale“ GmbH mit nur einem Gesellschafter. Vor allem für Einzelunternehmer ist das attraktiv.

Sie behalten die volle Kontrolle über das Unternehmen und genießen gleichzeitig alle Vorteile, wie etwa die beschränkte Haftung oder die bessere Steuergestaltung, einer GmbH.

In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen, wann für Einzelunternehmer eine Unternehmensumwandlung in eine GmbH Sinn machen kann. Denn hier sollten Sie als Einzelunternehmer nämlich eine bestimmte Gewinnschwelle überschreiten.

Ansonsten macht eine Umwandlung in eine GmbH keinen Sinn und die Gründungs- bzw. die laufenden Kosten übersteigen Ihre Steuervorteile.

Meinen detaillierten Artikel zur Ein-Mann-GmbH und wie Sie herausfinden, ob sie für Sie Sinn macht, finden Sie hier: https://www.steuerberatung-breit.de/macht-eine-ein-mann-gmbh-fuer-sie-sinn-hier-finden-sie-es-heraus/

Platz 4: Verschuldete GmbH kaufen: Macht das aus steuerlicher Sicht Sinn?

Kann es für Unternehmer sinnvoll sein, eine verschuldete GmbH zu kaufen? Diese Frage stellen mir meine Mandanten immer wieder.

Häufig sind diese Unternehmer wegen attraktiven Kundenbeziehungen am Kauf der verschuldeten GmbH interessiert und möchten mit mir abklären, ob dieses Vorhaben auch aus steuerlicher Sicht eine gute Idee ist.

Grundsätzlich rate ich meinen Mandanten aber vom Kauf eines verschuldeten Unternehmens ab. Die Risiken sind hier einfach zu hoch. Denn ab dem Zeitpunkt der Übernahme haften Sie für alle Altlasten der GmbH.

Schnell und oft auch unbewusst können Sie so Steuerhinterziehung, Bilanzbetrug oder Insolvenzverschleppung begehen. All diese Vergehen sind Straftaten und Sie können schlimmstenfalls ins Gefängnis wandern.

Deswegen erkläre ich Ihnen in meinem detaillierten Artikel eine bessere Alternative zum Kauf einer verschuldeten GmbH. Mit dieser Alternative haben Sie kein Haftungsrisiko.

Hier geht’s zum Artikel: https://www.steuerberatung-breit.de/verschuldete-gmbh-kaufen-macht-das-aus-steuerlicher-sicht-sinn/

Platz 3: Raus aus der GmbH: Wie hoch ist der Preis? Wer erhält die Anteile?

Manchmal kommt es in GmbHs zum Streit oder ein Gesellschafter hat komplett andere Vorstellungen über die Zukunft des Unternehmens als der Rest der Teilhaber.

Diese Situationen enden meistens mit dem Ausstieg von einem oder mehreren Gesellschaftern aus der GmbH.

Dem ausscheidenden Gesellschafter steht dann eine Abfindung zu. Wie Sie diese Abfindung mit dem sogenannten Ertragswertverfahren berechnen können, erkläre ich Ihnen in diesem ausführlichen Beitrag.

Außerdem erfahren Sie, wer die Abfindung bezahlen muss und wem die Anteile im Falle eines Verkaufs zustehen. Denn manchmal können im Gesellschaftsvertrag Vorkaufsrechte für die Gesellschafter niedergeschrieben werden.

Hier geht’s zum detaillierten Beitrag: https://www.steuerberatung-breit.de/wie-hoch-ist-der-preis-wer-erhaelt-die-anteile/

Platz 2: Wissen für GmbH-Inhaber: Diese 3 Punkte können Sie in (fast) jedem Gesellschaftsvertrag optimieren

Ist Ihr GmbH-Gesellschaftsvertrag an die aktuelle Gesetzeslage angepasst und auch aus steuerlicher Sicht optimiert? Wenn ich meinen Mandanten diese Frage stelle, bekomme ich als Antwort oft nur fragende Blicke.

Denn viele Unternehmer wissen nicht, dass sie durch geschickte Optimierungen des Gesellschaftsvertrags über die Jahre gesehen Tausende Euro an Steuern sparen können.

Konkret können Sie beispielsweise Abfindungen für ausscheidende Gesellschafter beschränken oder Erbschaften steuerlich besser regeln.

In standardisierten Gesellschaftsverträgen sind diese Punkte nämlich (fast) immer unzureichend geregelt. Deswegen sollten Sie mit der Hilfe eines erfahrenen Steuerberaters nachjustieren.

So sparen Sie langfristig gesehen Steuern und können Ihren Gesellschaftsvertrag zusätzlich an aktuelle Gesetzesänderungen anpassen.

Wie Sie bei den Anpassungen vorgehen sollten und auf wessen Hilfe Sie hier setzen müssen, erkläre ich Ihnen im ausführlichen Beitrag: https://www.steuerberatung-breit.de/wissen-fuer-gmbh-inhaber-diese-3-punkte-koennen-sie-in-fast-jedem-gesellschaftsvertrag-optimieren/

Platz 1: Vorsicht bei der Gesellschafterversammlung: Diesen Fehler begehen vor allem kleinere GmbHs

Eine Gesellschafterversammlung muss immer nach bestimmten formalen Kriterien ablaufen. Wie groß die GmbH ist, spielt dabei keine Rolle.

Die Versammlung muss beispielsweise durch einen Brief einberufen werden, zu Beginn muss ein Protokollführer bestimmt werden und danach müssen alle Tagesordnungspunkte genau mitgeschrieben werden.

Vor allem in kleineren GmbHs werden diese Vorschriften jedoch sehr häufig nicht eingehalten. Verstoßen Sie hier gegen einen Punkt, können im schlimmsten Fall alle Gesellschafterbeschlüsse als nichtig erklärt werden.

Das kann gravierende Folgen haben: Sind Beschlüsse nachträglich ungültig, machen Sie sich schnell durch eine falsche Verwendung der Gewinne strafbar.

Damit Ihnen das nicht passiert, erkläre ich Ihnen in diesem Beitrag Schritt-für-Schritt, wie eine Gesellschafterversammlung ablaufen muss. Außerdem erfahren Sie, wer an der Gesellschafterversammlung teilnehmen kann und wie oft sie stattfinden muss.

Hier geht’s zum Beitrag: https://www.steuerberatung-breit.de/vorsicht-bei-der-gesellschafterversammlung-diesen-fehler-begehen-vor-allem-kleinere-gmbhs/

Fazit: GmbH ist das beliebteste Blog-Thema bei Unternehmern

Meine Beiträge zur GmbH weisen regelmäßig die höchsten Klickzahlen auf meinem Blog auf. Das deckt sich auch mit meinen Alltags-Erfahrungen als Steuerberater in Hamburg. Bei kaum einem Thema gibt es so viele Fragen meiner Mandanten wie bei der GmbH.

Dieses Jahr habe ich schon viele dieser Fragen mit Blogbeiträgen beantwortet und Ihnen hier die 5 beliebtesten Beiträge zusammengefasst.

Aber keine Sorge: Ich bin schon wieder fleißig am Sammeln neuer Fragen. In den nächsten Monaten sind unter anderem Beiträge zur Nachschusspflicht von GmbH-Gesellschaftern, der gemeinnützigen GmbH und dem Aufsichtsrat bei der GmbH geplant. Bleiben Sie also gespannt!

Sollten Sie in der Zwischenzeit weitere Fragen zur GmbH haben oder eine Beratung zur Unternehmensumwandlung in eine GmbH benötigen, stehe ich Ihnen als aktiver Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Das Erstgespräch am Telefon führe ich ganz unverbindlich. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass ich auch der richtige Steuerberater in Hamburg für Sie bin.

In diesem Sinne, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © baranq – stock.adobe.com

Guten-Start-2020

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Start ins Jahr 2020

Liebe Kunden, liebe Partner, liebe Freunde, liebe Leser,

in diesem Beitrag möchte ich mich für Ihr Interesse an meinem Blog bedanken und Ihnen einen guten Start ins Jahr 2020 wünschen. Hoffentlich sind Sie gut „hinüber gerutscht“ und konnten die oftmals stressige Weihnachtszeit mit Ihren Liebsten genießen.

Auch in diesem Jahr werde ich hier auf diesem Blog auf Themen rund um meine Spezialisierungen Unternehmensnachfolge, Unternehmensumwandlung, Tax CMS und Digitalisierung setzen.

Der Mehrwert für Sie als Unternehmer steht dabei immer im Vordergrund und mit meinen Beiträgen möchte ich Ihnen neue Denkansätze liefern.

Denn mit der richtigen steuerlichen Strategie und vorausschauender Planung können Sie Ihr Unternehmen im Jahr 2020 und darüber hinaus noch effizienter führen.

Diese Themen erwarten Sie im Jahr 2020

Wie auch letztes Jahr habe ich die ruhigere Zeit zwischen den Jahren genutzt, um häufige Fragen meiner Mandanten zu sammeln. Diese Fragen dienen mir als Grundstein für neue Blogbeiträge. Unter anderem erwarten Sie in den nächsten Wochen und Monaten folgende Themen:

  • Kommanditgesellschaft auf Aktien: Was ist das und wie können Sie als Unternehmer davon profitieren?
  • Stimmrechte der Gesellschafter bei der GmbH, KG und anderen Gesellschaften
  • Welche Übernahmeform ist beim Unternehmenskauf die Richtige für Sie?
  • Sollten auch kleinere GmbHs einen Aufsichtsrat haben?
  • Management Buy-Out: Darauf müssen Sie beim Verkauf Ihrer GmbH an die Mitarbeiter achten

Gerne können Sie auch mit Fragen oder Themenvorschlägen auf mich zukommen. Sie können mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Ich freue mich schon auf spannende Projekte im Jahr 2020!

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: Pasko Maksim – stock.adobe.com

Gemeinnuetzige-GmbH-gGmbH-Symbolbild

Gemeinnützige GmbH (gGmbH): Was ist das und wie können Unternehmer damit Erbschaftssteuer sparen?

Sie haben schon von der gemeinnützigen GmbH (gGmbH) gehört und Fragen sich, ob diese Rechtsform auch für Sie als Unternehmer interessant sein könnte? Genießen Sie hier Steuervorteile oder können Sie mögliche Sonderregelungen zu Ihrem Vorteil nutzen?

In der Tat können auch Unternehmer steuerlich von einer gGmbH profitieren. Denn durch eine geschickte steuerliche Gestaltung können Sie mithilfe einer gGmbH Ihr Vermögen steuerlich gesehen „anpassen“ und so attraktive Abschläge bei der Erbschaftssteuer ausnutzen.

Eins jedoch vorweg: Diese Form der Steuergestaltung ist nicht für jedes Unternehmen geeignet und für die Umsetzung meiner Tipps müssen Sie spezielle Voraussetzungen erfüllen.

Was diese Voraussetzungen sind, welche Punkte eine gemeinnützige GmbH von einer „normalen“ GmbH unterscheidet und mit welchen 3 Schritten Sie mit einer gGmbH Erbschaftssteuer sparen, erkläre ich Ihnen in diesem Beitrag.

Was ist eine gemeinnützige GmbH und was unterscheidet Sie von einer „normalen“ GmbH?

Die größten Unterschiede zwischen einer „normalen“ und einer gemeinnützigen GmbH sind:

1. Eine gemeinnützige GmbH darf nur in einem in § 52 Abgabenordnung definierten, gemeinnützigen Feld tätig sein. Hier kann es sich von Kunst und Kultur über Tierschutz bis hin zur Jugendhilfe um viele verschiedene Tätigkeiten handeln.

2. Eine gemeinnützige GmbH ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Das heißt aber nur, dass die Gewinn-Maximierung nicht der Hauptzweck des Unternehmens sein darf. Gewinne machen an sich ist nicht verboten. Die Gewinne dürfen allerdings nur für gemeinnützige Zwecke verwendet und nicht an die Gesellschafter ausgeschüttet werden.

3. Eine gemeinnützige GmbH ist von Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer befreit. Das heißt, dass man bei einer gGmbH auf den erzielten Gewinn keine Steuern zahlen muss.

Abgesehen von diesen Ausnahmen ist eine gemeinnützige GmbH einer „normalen“, auf Gewinn ausgerichteten GmbH sehr ähnlich. Es gibt einen Geschäftsführer, das Mindest-Stammkapital muss 25.000 Euro betragen und die Haftung der Gesellschafter ist auf die Einlage beschränkt.

Welche Anforderungen muss eine gemeinnützige GmbH erfüllen?

Damit eine gemeinnützige GmbH auch wirklich vom Gesetzgeber als gemeinnützig anerkannt wird, muss sie die folgenden 3 Punkte einhalten:

  • Die Gesellschaft muss einen gemeinnützigen Zweck in der Kunst, Wissenschaft, Kultur oder einem anderen Bereich verfolgen. Eine vollständige Liste aller akzeptierten gemeinnützigen Zwecke können Sie in § 52 der Abgabenordnung nachlesen.
  • Der Personenkreis, dem die gemeinnützigen Förderungen zugute kommen, darf nicht begrenzt werden. Es reicht also nicht aus, dass zum Beispiel die Mitarbeiter Ihres Unternehmens profitieren. Der Zweck muss wirklich der allgemeinen Bevölkerung zugutekommen.
  • Die Tätigkeit der Gesellschaft muss selbstlos (= nicht auf Gewinn ausgerichtet) sein.

So sparen Sie als Unternehmer in 3 Schritten mit einer gemeinnützigen GmbH bei der Erbschaftssteuer

Lassen Sie mich noch kurz ausholen, um Ihnen meinen Zugang genauer zu erklären:

Für die Berechnung der Erbschaftssteuer ist entscheidend, ob es sich bei Ihrem Betriebsvermögen um begünstigtes Vermögen oder Verwaltungsvermögen handelt.

Denn bei begünstigtem Vermögen werden nur bis zu 15% des tatsächlichen Vermögenswertes zur Berechnung der Erbschaftssteuer verwendet. Mindestens 85% des Werts werden also gar nicht versteuert.

Angenommen, Sie besitzen begünstigtes Vermögen in Höhe von 1.000.000 Euro. In dem Fall werden zur Berechnung der Erbschaftssteuer nur maximal 150.000 Euro herangezogen.

Diese Reduktion des zu versteuernden Vermögens nennt man auch Verschonungsabschlag.

Bei Verwaltungsvermögen gibt es diesen Verschonungsabschlag nicht und Sie müssen bei der Erbschaftssteuer immer 100% des Werts Ihres Verwaltungsvermögens versteuern.

Ist Ihr Verwaltungsvermögen 1.000.000 Euro groß, werden also die gesamten 1.000.000 Euro zur Berechnung der Erbschaftssteuer herangezogen.

Das bedeutet für Sie: Aus erbschaftssteuerlicher Sicht wäre es am besten, wenn ein möglichst großer Teil Ihres Vermögens zum begünstigten Vermögen zählt.

So profitieren Sie am meisten vom Verschonungsabschlag und reduzieren Ihr zu versteuerndes Vermögen.

Das Problem: Laut Gesetz (§ 13b ErbStG) ist begünstigtes Vermögen nur der Teil Ihres Vermögens, der für die Erzielung Ihres Umsatzes notwendig ist. Vermögen, das nur der Geldanlage dient und nichts zum eigentlichen Unternehmenszweck beiträgt, ist somit pauschal als begünstigtes Vermögen ausgeschlossen.

Hier kommt die gemeinnützige GmbH ins Spiel: Mit einer geschickten steuerlichen Gestaltung können Sie dennoch Teile dieses Verwaltungsvermögens in begünstigtes Vermögen „umwandeln“. In Kombination mit einer gemeinnützigen GmbH nutzen Sie hier den steuerlichen Gestaltungsspielraum optimal aus und können Tausende Euro an Erbschaftssteuern sparen.

Wie Sie hier am besten vorgehen erkläre ich Ihnen in 3 leicht verständlichen Schritten:

Schritt 1: Identifizieren Sie Verwaltungsvermögen, das Sie in begünstigtes Vermögen „umwandeln“ können

Haben Sie Teile Ihres Vermögens in eine Kunstsammlung, Antiquitätensammlung oder mehrere Oldtimer investiert, ist dieses Vermögen grundsätzlich Verwaltungsvermögen.

So ist dieses Vermögen allerdings steuerlich nicht begünstigt und Sie müssen auf den gesamten Wert Erbschaftssteuer bezahlen.

Für Sie würde es sich also lohnen, wenn Sie dieses Vermögen zu begünstigtem Vermögen umwandeln könnten. Sie müssen deshalb einen Weg finden, um Ihre Sammlung als begünstigtes Vermögen definieren zu können.

Schritt 2: Finden Sie einen gemeinnützigen Unternehmenszweck, der dieses Verwaltungsvermögen in begünstigtes Vermögen „umwandelt“

Ein bewährtes Mittel ist hier, für Ihre Autos, Antiquitäten, Gemälde oder ähnliches Vermögen ein Museum zu gründen. Denn mit einem Museum erfüllen Sie 2 wichtige Voraussetzungen zur optimalen Erbschaftssteuer-Gestaltung:

1. Der Unternehmenszweck ist gemeinnützig. Dadurch sind Sie berechtigt, eine gemeinnützige GmbH zu gründen, die dieses Museum betreibt.

2. Aus Ihrem Verwaltungsvermögen wird begünstigtes Vermögen. Denn bei einem Museum sind die ausgestellten Autos, Antiquitäten oder ähnliches Vermögen maßgeblich für die Erzielung der Umsätze verantworlich.

Somit wird aus dem vormaligen Verwaltungsvermögen begünstigtes Vermögen und Sie profitieren von den oben erklärten erbschaftssteuerlichen Begünstigungen (Verschonungsabschlag).

Schritt 3: Gründen Sie eine gemeinnützige GmbH, die das geplante Museum betreibt

Das oben beschriebene Museum sollte im besten Fall von einer gemeinnützigen GmbH und nicht von einer „normalen“ GmbH oder einer KG betrieben werden. Der Grund ist folgender: Eine gGmbH bietet Ihnen attraktive Steuervorteile.

Sie zahlen keine Steuern auf die Gewinne und alle Verkäufe (z.B. Eintrittskarten) unterliegen einer Umsatzsteuer von 7% (statt 19%).

Meine Empfehlung: Bevor Sie mit der Umsetzung eines solchen Konstrukts beginnen, benötigen Sie unbedingt die Hilfe eines Steuerberaters. Denn nur nach einer genauen Analyse Ihrer Situation ist klar, ob sich ein solch aufwendiges Konstrukt überhaupt für Sie lohnt.

Zusätzlich sollten Sie mit den Planungen bereits Jahre oder im besten Fall sogar Jahrzehnte im Voraus beginnen. Denn um alle Schritte sauber und gesetzeskonform umzusetzen benötigen Sie vor allem eines: Zeit.

Zu hohe Merchandise-Verkäufe: So vermeiden Sie den häufigsten Fehler bei gemeinnützigen GmbHs

Achtung: Verkaufen Sie in diesem Museum auch T-Shirts, Postkarten oder andere Merchandise-Produkte, darf der Gewinn aus diesem Verkauf nicht höher als 35.000 Euro pro Jahr sein. Denn ist der Gewinn höher, entspricht Ihre gemeinnützige GmbH nicht mehr den Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts.

Dann müssen Sie Steuern nachzahlen und verlieren auch für die Zukunft Ihre Steuervorteile.

Meine Empfehlung: Sind die Gewinne Ihrer Merchandise-Verkäufe höher als 35.000 Euro, sollten Sie die Verkäufe über eine eigene GmbH laufen lassen. So gefährden Sie den Gemeinnützigkeits-Status Ihrer gGmbH nicht und genießen weiterhin alle Steuervorteile.

Fazit: Die gemeinnützige GmbH als ideales „Tool“ zur langfristigen Steuergestaltung

Trotz der zwingenden Gemeinnützigkeit einer gGmbH ist diese Rechtsform auch für Unternehmer interessant. Denn mit dem geschickten Einsatz einer gemeinnützigen GmbH können Sie Ihr Betriebsvermögen aus steuerlicher Sicht umstrukturieren und so langfristig gesehen Erbschaftssteuer sparen.

Die Voraussetzungen dafür sind allerdings speziell und ein solches Konstrukt ist nicht für jeden Unternehmer geeignet. Bevor Sie die Tipps aus diesem Artikel umsetzen, sollten Sie sich deshalb immer von einem Steuerberater beraten lassen.

Sie haben noch weitere Fragen zur gemeinnützigen GmbH oder möchten wissen, wie Sie eine gemeinnützige GmbH im Rahmen Ihrer Erbschaftssteuer-Planung konkret einsetzen können?

Gerne können Sie mit Ihren Fragen auf mich zukommen. Das Erstgespräch am Telefon führe ich ganz unverbindlich. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass ich auch der richtige Steuerberater in Hamburg für Sie bin.

In diesem Sinne, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © Prostock-studio – stock.adobe.com

Privatentnahmen-Symbolbild

Privatentnahmen: Diese 3 Risiken müssen Sie bei KGs und Einzelunternehmen beachten

Entnehmen Sie öfter Geld oder betriebliche Gegenstände aus Ihrem Unternehmen? Wissen Sie eigentlich, wie sich solche Entnahmen auf Ihre Steuern auswirken? Und welche Risiken haben Sie als Unternehmer wenn Sie etwas aus Ihrem Betrieb entnehmen?

Aus meiner Erfahrung als Steuerberater in Hamburg weiß ich, dass diese Punkte für Unternehmer oft unklar sind. Viele meiner Mandanten kommen mit diesen oder ähnlichen Fragen auf mich zu oder möchten wissen, ob man mit Privatentnahmen Steuern sparen kann.

Hier möchte ich mit diesem Beitrag ansetzen. Ich erkläre Ihnen leicht verständlich, was Privatentnahmen eigentlich sind, wie sie versteuert werden und worauf Sie bei Einzelunternehmen bzw. Personengesellschaften besonders achten müssen.

Was sind eigentlich Privatentnahmen?

Wenn Sie als Inhaber Geld oder auch Gegenstände aus Ihrem Betrieb entnehmen, handelt es sich dabei um eine Privatentnahme. Dieses Geld bzw. die Gegenstände verlassen damit das Betriebsvermögen und werden zu Ihrem Privatvermögen.

Mit einer Privatentnahme reduzieren Sie also das Eigenkapital Ihres Unternehmens.

Ein solcher direkter Zugriff auf das Unternehmens-Vermögen ist in Deutschland allerdings nur bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften, also beispielsweise OHGs oder KGs, möglich.

Bei einer GmbH ist eine Privatentnahme nicht so einfach möglich. Hier kann man sich lediglich einen zukünftigen Gewinnanteil oder auch ein eventuelles Geschäftsführergehalt im Vorhinein auszahlen lassen.

Wie werden Privatentnahmen versteuert?

Ob Privatentnahmen überhaupt versteuert werden, hängt davon ab, ob sie den Gewinn des Unternehmens beeinflussen. Denn der Ausgangspunkt für die Steuer-Berechnung ist immer der Gewinn.

Bei der Besteuerung muss man deswegen zwischen 2 verschiedenen Privatentnahmen unterscheiden:

Entnahme von Geld: Nehmen Sie beispielsweise Bargeld aus der Kasse hat das steuerlich gesehen keine Auswirkungen auf den Unternehmensgewinn. Denn solche Entnahmen sind erfolgsneutral und haben somit auch keine Auswirkungen auf Ihre Steuern.

Entnahme eines Gegenstandes: Entnehmen Sie ein betrieblich genutztes Wirtschaftsgut, stellt das steuerlich einen Verkauf an Sie selber dar. Entnehmen Sie also einen Gegenstand, erhöht sich dadurch Ihr (buchhalterischer) Gewinn um den Wert des entnommenen Wirtschaftsguts. Dadurch erhöht sich auch in weiterer Folge Ihre Steuerlast.

Sie sehen: Ob eine Privatentnahme Auswirkungen auf Ihre Steuern hat, hängt davon ab, ob Sie Geld oder betriebliche Gegenstände aus dem Unternehmen entnehmen.

Welche Risiken hat man als Unternehmer bei Privatentnahmen?

Bei den Risiken von Privatentnahmen muss man zwischen Personengesellschaften und Einzelunternehmern unterscheiden. Denn je nach Rechtsform gibt es hier unterschiedliche Punkte, auf die man achten muss.

Risiken bei Personengesellschaften

Nachschussverpflichtung: Als beschränkt haftender Kommanditist bei einer KG oder einer GmbH & Co. KG können Sie mit einer Privatentnahme eventuell eine so genannte Nachschussverpflichtung auslösen. Das ist dann der Fall, wenn Ihre Privatentnahme höher als Ihr Anteil am Gewinn der Gesellschaft ist.

Die Differenz müssen Sie dann der Gesellschaft rückerstatten. Entnehmen Sie also beispielsweise 10.000 Euro und der Ihnen zustehende Gewinnanteil ist eigentlich nur 7.500 Euro hoch, müssen Sie 2.500 Euro wieder an die Gesellschaft zurückzahlen.

Schlechte Bonitätsbeurteilung: Wenn Banken bei einer Kreditprüfung sehen, dass Sie regelmäßig mehr aus Ihrem Unternehmen entnehmen als Sie überhaupt einnehmen, kann Sie das in Schwierigkeiten bringen.

In einer solchen Situation werden Sie vermutlich keinen Kredit bekommen und die Bank kann in weiterer Folge auch Ihren Überziehungsrahmen beschränken.

Denn sind Ihre Privatentnahmen dauerhaft höher als Ihre Gewinne ist das für die Bank ein klares Signal, das Ihr Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten kommen könnte.

Risiken bei Einzelunternehmen

Schlechte Steuergestaltung: Einzelunternehmer wissen oft nicht, dass sie sich durch geschickte Entnahmen steuerliche Vorteile sichern könnten. Denn Gewinne von Einzelunternehmen, die nicht entnommen werden, werden mit einem reduzierten Steuersatz versteuert.

Für den Teil der nicht entnommenen Gewinne, kann die Steuer nämlich auf 28,75% begrenzt werden.

Viele Einzelunternehmer wissen das aber nicht und entnehmen oft den gesamten Gewinn. Dann wird der gesamte entnommene Gewinn mit Ihrem persönlichen Einkommenssteuersatz besteuert.

Ab einem Einkommen von 55.961 Euro zahlen Sie hier bereits den Spitzensteuersatz von 42%.

Bonität: Hier gilt das gleiche Prinzip wie bei den Personengesellschaften. Übersteigen Ihre Privatentnahmen die Gewinne des Unternehmens, sinkt in der Regel Ihre Bonität bei Banken und Sie bekommen keinen Kredit.

Fazit: Privatentnahmen? Ja! Aber nur mit steuerrechtlichem Hintergrundwissen

Grundsätzlich können Sie als Inhaber eines Einzelunternehmens oder als Teilhaber einer Personengesellschaft immer Privatentnahmen tätigen.

Nur: Entnehmen Sie Gegenstände aus Ihrem Betrieb, wird das vom Gesetzgeber wie ein Verkauf an Sie selbst behandelt. So erhöht sich Ihr Gewinn und Sie zahlen unterm Strich mehr Steuern.

Zu hohe Privatentnahmen können sich auch negativ auf Ihre Bonität auswirken, Ihre Möglichkeiten zur Steuergestaltung beschränken oder bei Kommanditisten eine Nachschussverpflichtung auslösen.

Mein Rat lautet daher: Mit dem nötigen Hintergrundwissen können Sie bedenkenlos Privatentnahmen tätigen. Lassen Sie aber bei dauerhaft hohen Privatentnahmen Vorsicht walten und wenden Sie sich bei Unklarheiten an Ihren Steuerberater.

Denn durch unvorsichtige Privatentnahmen können Sie schnell Ihren guten Ruf bei Banken verspielen oder zu hohe Steuern zahlen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie wissen möchten, wie Sie mit geschickt gestalteten Privatentnahmen Ihre Einkommenssteuer optimieren, können Sie sich gerne bei mir melden.

Das Erstgespräch am Telefon führe ich ganz unverbindlich. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass ich auch der richtige Steuerberater in Hamburg für Sie bin.

In diesem Sinne, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Betriebsprüfung (Teil 2): Der Ablauf

Sie fragen sich, wie eine Betriebsprüfung im Detail abläuft? Müssen Sie sich hier selbst um irgendwelche Formalitäten kümmern oder läuft alles über die Behörde?

In meinem Alltag als Steuerberater in Hamburg werde ich oft von Unternehmern mit diesen Fragen konfrontiert.

Vor allem der genaue Ablauf bereitet vielen Unternehmern Kopfzerbrechen. Wann kommt das Finanzamt vorbei? Muss ich dafür irgendetwas vorbereiten? Kann ich auch nach der Prüfung mit dem Finanzbeamten sprechen und mein Vorgehen rechtfertigen?

Hier möchte ich mit diesem Beitrag ansetzen. Ich erkläre Ihnen in 4 Schritten, wie eine Betriebsprüfung abläuft. Außerdem können Sie sich gerne mein Video zum Ablauf einer Steuerprüfung ansehen und sich so alles persönlich von mir erklären lassen.

Der Ablauf der Betriebsprüfung in 4 Schritten einfach erklärt

Schritt 1: Vorbereitung

Wenn sich ein Betriebsprüfer bei Ihnen im Unternehmen angemeldet hat, sollten Sie Ihre Belege griffbereit halten. Sammeln Sie deshalb alle Rechnungen oder Kontoauszüge zusammen, sodass Sie diese dem Prüfer geordnet übergeben können.

So sichern Sie sich bei Ihrem Prüfer schon mal einen guten ersten Eindruck.

Schritt 2: Prüfungshandlung

In diesem Schritt werden alle Belege vom Betriebsprüfer begutachtet. Sie können hier keinen Einfluss ausüben und sind nicht anwesend.

Der Prüfer arbeitet alle Belege durch und schreibt auf, wo seiner Meinung nach gegen Formalismen verstoßen wurde.

Außerdem kann er bestimmte Belege oder auch Verträge nachfordern. Sie haben dann die Pflicht, ihm diese Dokumente zukommen zu lassen.

Schritt 3: Nachbereitung

Hier wird entschieden, ob der Prüfer mit seiner Rechtsauffassung richtig liegt. Sprich: Es wird entschieden, ob die vom Prüfer angekreideten Verstöße auch tatsächlich so stimmen.

Außerdem wird beschrieben, was Sie gegen diese Verstöße unternehmen sollten, oder ob eine Einigung mit dem Finanzamt möglich ist.

Schritt 4: Schlussbesprechung

Hier wird jeder einzelne Punkt und auch das Gesamt-Ergebnis der Prüfung genau durchbesprochen. Hier kommt es sehr häufig vor, dass man wichtige Einigungen mit dem Prüfer erzielen kann.

Eine Einigung könnte beispielsweise sein: Sie verpflichten sich, in Zukunt die Bestimmungen genau einzuhalten. Im Gegenzug verzichtet der Betriebsprüfer auch steuerliche Nachforderungen.

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Klicken Sie einfach auf Play!

Dieser kurze Beitrag hat Ihr Interesse geweckt und Sie wollen ein wenig mehr zu dem Thema hören? Dann brauchen Sie einfach nur auf Play zu klicken, um mein kurzes Erklärvideo zu starten:

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Sie wollen mehr über den Ablauf der Betriebsprüfung erfahren?

Mit diesem Beitrag habe ich Ihr Interesse für den Ablauf der Betriebsprüfung geweckt und Sie haben noch zusätzliche Fragen?

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen gerne zeigen, was Sie hier beachten müssen und wie Sie häufige Fehler vermeiden.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Gesellschaftsvertrag-optimieren-Symbolbild

Wissen für GmbH-Inhaber: Diese 3 Punkte können Sie in (fast) jedem Gesellschaftsvertrag optimieren

Wissen Sie eigentlich, was genau im Gesellschaftsvertrag Ihrer GmbH steht? Sind alle wichtigen Punkte wie etwa die (steuerschonende) Unternehmensnachfolge oder Abfindungen für ausscheidende Gesellschafter optimal geregelt? Oder gibt es hier ungenutztes Verbesserungspotential?

Laut meiner 15-jährigen Erfahrung als Steuerberater in Hamburg ist fast immer letzteres der Fall. Denn viele Unternehmer wissen nicht, was genau in ihrem GmbH-Gesellschaftsvertrag steht, geschweige denn, ob es Verbesserungspotenzial gibt.

So entgehen diesen Unternehmern aber mit großer Wahrscheinlichkeit über die Jahre Tausende Euro an möglicher Steuerersparnis. Denn die Übergangsregeln bei der Unternehmensnachfolge, bei ausscheidenden bzw. auch bei gekündigten Gesellschaftern sind in standardisierten Verträgen meist schlecht geregelt.

Konkret bedeutet das, dass Ihre Steuerlast wahrscheinlich höher als nötig ist und mit Vertrags-Anpassungen deutlich gesenkt werden könnte.

Genau hier möchte ich mit diesem Beitrag ansetzen. Ich erkläre Ihnen, welche Punkte in fast jedem GmbH-Gesellschaftsvertrag verbessert werden können und was Ihnen diese Verbesserungen konkret bringen.

Außerdem erfahren Sie, wie Sie (bzw. Ihr Rechtsanwalt oder Steuerberater) bei den Anpassungen im Detail vorgehen sollten.

Welche Punkte werden in einem GmbH-Gesellschaftsvertrag geregelt?

Vereinfacht gesagt wird in einem Gesellschaftsvertrag das Verhältnis zwischen den Gesellschaftern in einer GmbH geregelt.

Hier wird beispielsweise bestimmt, wie Gewinne ausgeschüttet werden, welche Befugnisse der Geschäftsführer hat und ob einzelne Gesellschafter Sonderrechte (zum Beispiel Veto-Rechte bei Abstimmungen) zugestanden bekommen.

Außerdem wird im Gesellschaftsvertrag festgelegt, wie viele Personen bei einer Gesellschafterversammlung anwesend sein müssen und welche Mehrheit für einen Gesellschafterbeschluss notwendig ist.

Eine vollzählige Aufzählung aller Punkte, die in einem GmbH-Gesellschaftsvertrag geregelt sind, würde aber den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Bei Interesse können Sie gerne alle Punkte im GmbH-Gesetz nachlesen.

Um die Nachfolgenden Verbesserungs-Tipps zu verstehen ist das jedoch nicht notwendig.

Diese 3 Punkte kann man in fast jedem GmbH-Gesellschaftsvertrag verbessern

 

1. Anpassungen an die aktuelle Rechtslage bzw. veränderte Gesetze: Manchmal müssen Gesellschaftsverträge an die aktuelle Rechtslage angepasst werden. Anlass dafür ist in der Regel eine Gesetzesänderung.

Im Jahr 2017 musste beispielsweise aufgrund eines neuen Gesetzes die qualifizierte Mehrheit bei Beschlussfassungen im Bereich der Sozialversicherungsfreiheit von Gesellschaftern geändert werden.

Für Sie ist es wahrscheinlich schwierig hier den Überblick zu behalten. Deshalb sollten Sie in regelmäßigen Abständen bei Ihrem Rechtsanwalt oder Steuerberater nachfragen, ob Sie aufgrund einer Gesetzesänderung Handlungsbedarf haben.

2. Erbschaften steuerlich besser regeln: Möchten Sie Ihren GmbH-Anteil irgendwann an Ihre Kinder vererben, müssen Sie in Deutschland Erbschaftssteuer bezahlen. Diese Erbschaftssteuer kann schnell mehrere Tausend Euro betragen und so einen Großteil Ihres Erbes wieder „auffressen“.

Mit der richtigen steuerlichen Gestaltung können Sie die Steuerlast für Ihre Nachkommen jedoch drastisch reduzieren. Dafür muss allerdings die Unternehmensübergabe an Ihre Erben genau im Gesellschaftsvertrag geregelt sein.

In standardisierten Gesellschaftsverträgen sind diese Regelungen aber immer unzureichend. Nehmen Sie hier keine Änderungen vor, werden Ihre Erben von der Steuerlast förmlich erdrückt.

Zusammen mit einem Steuerberater sollten Sie deshalb bereits 10 Jahre vor der geplanten Unternehmensübergabe einen Nachfolge-Plan erarbeiten und Ihren Gesellschaftsvertrag dementsprechend ändern.

3. Abfindungsregelungen anpassen: Laut Gesetz (§738 BGB) steht ausscheidenden, gekündigten oder verstorbenen Gesellschaftern bzw. deren Erben eine Abfindung zu. Diese Abfindung bemisst sich am Unternehmenswert und dem prozentualen Anteil des Gesellschafters.

Welche Abfindungen Sie aber tatsächlich bezahlen müssen, kann im Gesellschaftsvertrag geregelt werden.

Mit sogenannten Abfindungsklauseln können Sie nämlich die gesetzlichen Abfindungsansprüche beschränken und so Ihre GmbH vor hohen Zahlungen schützen.

Wird eine Abfindung allerdings zu stark beschränkt, kann diese Abfindungsklausel als sittenwidrig eingestuft werden. Dann ist die Klausel ungültig und Sie müssen erst wieder die volle gesetzliche Abfindung bezahlen.

Holen Sie sich deshalb hier unbedingt Hilfe von einem Steuerberater.

Welche konkreten Vorteile haben Sie durch diese Verbesserungen?

Sie optimieren Ihre Steuerlast

Egal, ob Sie Ihre GmbH an Ihre Kinder vererben oder an jemanden verkaufen: Hier fallen Steuern an. Mit einer geschickten Gestaltung können Sie Ihre Steuerlast aber drastisch reduzieren und so Tausende Euro an Steuern sparen.

Diese geschickte Gestaltung fängt dabei mit einer Optimierung Ihres Gesellschaftsvertrags an. Welches Vorgehen hier für Sie am besten ist, kann aber nur ein Steuerberater nach einer genauen Analyse bestimmen. Ihre individuelle Situation ist entscheidend für alle weiteren Schritte.

Nachfolgeregelung entspricht Ihren Wünschen

Wer im Falle Ihres Ablebens Ihre Gesellschaftsanteile erbt, kann bei einer GmbH im Gesellschaftsvertrag geregelt werden. Mit einer sogenannten Abtretungsklausel können Sie eine bestimmte Person benennen, die Ihren Anteil erben soll.

Wichtig: Regeln Sie die Erbfolge Ihrer Gesellschaftsanteile nicht im Gesellschaftsvertrag, werden die Anteile unter Ihren gesetzlichen Erben aufgeteilt.

Um sicherzustellen, dass Ihre Nachfolge wirklich zu Ihren Wünschen geregelt wird, müssen Sie also den Gesellschaftsvertrag Ihrer GmbH anpassen.

Sie halten Gesetze ein

Wie oben bereits erklärt, muss Ihr Gesellschaftsvertrag an veränderte Gesetze angepasst werden. Im Umkehrschluss bedeutet das: Nehmen Sie keine Veränderungen vor, verstößt Ihr Gesellschaftsvertrag gegen geltendes Recht.

Durch einen angepassten Gesellschaftsvertrag haben Sie also die Sicherheit, dass Sie neue Gesetze einhalten und nicht in rechtliche Schwierigkeiten geraten.

Wie geht man bei den Vertrags-Anpassungen vor?

Grundsätzlich sollten Sie sich hier immer Hilfe von einem Steuerberater oder einem Rechtsanwalt holen.

Bei Fragen zu Anpassungen für die optimale Steuergestaltung, ist ein Steuerberater der richtige Ansprechpartner. Zielen Ihre Verbesserungen also darauf ab, Erbschaften, Schenkungen oder Abfindungen neu zu regeln, um Steuern zu sparen, müssen Sie sich an einen Steuerberater wenden.

Ist Ihr Hauptziel, Ihren Vertrag an eine veränderte Rechtslage anzupassen, ist ein Rechtsanwalt die richtige Adresse.

Fazit: Bei GmbH-Gesellschaftsverträgen geht viel Einsparungs-Potential verloren

Viele Unternehmen könnten durch geschickte Anpassungen ihres Gesellschaftsvertrags die Unternehmensnachfolge und auch Abfindungen besser regeln. So würden sie über die Jahre Tausende Euro an Steuern sparen.

Leider ist das allerdings nur wenigen Unternehmern bewusst und viel Einsparungs-Potential geht verloren.

Mit den Informationen aus diesem Beitrag wissen Sie an welchen „Stellschrauben“ Sie in Ihrem Gesellschaftsvertrag drehen können, um ihn verbessern.

Durch diese Verbesserungen optimieren Sie Ihre Steuerlast, regeln die Unternehmensnachfolge besser nach Ihren Wünschen und halten sich an aktuelle Gesetze.

Sie haben noch weitere Fragen zum Gesellschaftsvertrag oder möchten Ihren Gesellschaftsvertrag von einem erfahrenen Steuerberater optimieren lassen?

Gerne können Sie mit Ihren Fragen auf mich zukommen. Das Erstgespräch am Telefon führe ich ganz unverbindlich. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass ich auch der richtige Steuerberater in Hamburg für Sie bin.

In diesem Sinne, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Betriebspruefung-Basiswissen

Betriebsprüfung (Teil1): Grundsätzliches

Sie haben im Gespräch mit anderen Unternehmern schon von Betriebsprüfungen gehört, wissen aber eigentlich nicht so richtig, was da eigentlich genau geprüft wird? Welche Formvorschriften und Gesetze sind hier relevant und wie halten Sie sie richtig ein? Drohen Ihnen gar hohe Strafen?

Keine Sorge, so geht es vielen Unternehmern. Deshalb erkläre ich Ihnen in diesem Beitrag was eine Betriebsprüfung ist, welche Punkte genau geprüft werden und wie oft eine Betriebsprüfung in Ihrem Unternehmen vorkommen kann.

Was ist eine Betriebsprüfung überhaupt?

Eine Betriebsprüfung ist eine staatliche Kontrolle von Unternehmen. Grundsätzlich wird geprüft, ob Formvorschriften und Gesetze eingehalten werden.

Beispielsweise werden Belege analysiert und es wird kontrolliert, ob alles richtig ausgefüllt wurde. Außerdem wird geprüft, ob alle Gesellschafter oder der Geschäftsführer die richtigen Verträge haben. Auch Mietverträge können untersucht werden.

Wie oft kann mein Unternehmen überprüft werden?

Eine Betriebsprüfung wird immer in unregelmäßigen Abständen durchgeführt. Man kann also nie pauschal sagen, wie oft Ihr Unternehmen geprüft werden kann.

Als Faustregel gilt aber: Je größer Ihr Unternehmen ist, desto häufiger wird es geprüft. Je kleiner Ihr Unternehmen ist, desto seltener wird es geprüft.

Bitte beachten Sie, dass diese Faustregel nur für „Vorzeige“-Unternehmen gilt. Unternehmen, die Ihre Steuererklärung immer zu spät oder unvollständig abgeben, werden auch häufiger geprüft.

Dann spielt die Unternehmensgröße keine Rolle mehr.

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Dieser kurze Beitrag hat Ihr Interesse geweckt und Sie wollen ein wenig mehr zu dem Thema hören? Dann brauchen Sie einfach nur auf Play zu klicken, um mein kurzes Erklärvideo zu starten:

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Mit diesem Beitrag habe ich Ihr Interesse für die Betriebsprüfung geweckt und Sie haben noch zusätzliche Fragen?

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen gerne zeigen, was Sie hier beachten müssen und wie Sie häufige Fehler vermeiden.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit