Kapitalerhoehung-GmbH-Symbolbild

Kapitalerhöhung bei der GmbH: Wie, wann, welche Fehler unbedingt vermeiden?

Sie sind Inhaber einer GmbH und planen eine Kapitalerhöhung, um Ihr Unternehmen finanziell zu stärken? Oder sind Sie Minderheitsgesellschafter einer GmbH und befürchten, dass durch eine Kapitalerhöhung Ihr Unternehmens-Anteil „verwässert“ wird?

Vielleicht haben Sie auch noch nie etwas über die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung gehört und möchten herausfinden, ob Ihr Unternehmen davon profitieren könnte?

In meinem Alltag als Steuerberater in Hamburg berate ich regelmäßig Mandanten in all diesen Situationen. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass viele Unternehmer hier unsicher sind und meistens nicht genau wissen, worauf sie genau achten müssen.

Grundsätzlich ist das Prinzip einer Kapitalerhöhung ja recht einfach: Die Gesellschafter zahlen mehr Geld in die GmbH ein und stärken so das Eigenkapital. Aber: An welche Formvorschriften muss man sich dabei halten?

Muss eine Kapitalerhöhung immer eine Einzahlung von Geld sein oder kann ich auch eine Immobilie oder anderes Sachvermögen einlegen?

Diese und weitere häufige Fragen meiner Mandanten beantworte ich leicht verständlich in diesem Blogbeitrag. Keine Sorge: Das ist kein juristischer Fachartikel.

Dieser Beitrag ist speziell für Unternehmer und Sie erhalten in weniger als 10 Minuten Lesezeit einen Überblick über folgende Fragen:

  • Was ist eine Kapitalerhöhung?
  • Wann macht eine Kapitalerhöhung Sinn?
  • Welche Möglichkeiten zur Kapitalerhöhung gibt es?
  • Was ist der häufigste Fehler bei der GmbH-Kapitalerhöhung?

Was ist eine Kapitalerhöhung bei der GmbH?

Eine Kapitalerhöhung ist eine Erhöhung des Eigenkapitals (auch Stammkapital genannt) einer GmbH.

Laut Gesetz muss dieses Eigenkapital mindestens 25.000 Euro betragen.

Um finanziell stärker dazustehen oder eine zukünftige Expansion stemmen zu können, kann es Sinn machen dieses Stammkapital zu erhöhen.

Diese Erhöhung kann entweder von den derzeitigen Gesellschaftern oder durch neue externe Investoren finanziert werden. Welche Option für Sie überhaupt möglich ist, wird durch das sogenannte Bezugsrecht geregelt.

Das Bezugsrecht bei der Kapitalerhöhung: Verwässerungsschutz für Gesellschafter

In der Regel haben bestehende Gesellschafter bei einer Kapitalerhöhung ein Bezugsrecht. Dieses Bezugsrecht garantiert, dass der Anteil der Gesellschafter am Unternehmen nicht verwässert wird.

Jeder Gesellschafter darf im Zuge einer Kapitalerhöhung also genau so viel Kapital einlegen, damit er seinen prozentualen Anteil an der GmbH halten kann.

Diese Theorie klingt für Sie wahrscheinlich etwas kompliziert. Deshalb erkläre ich das alles am besten anhand eines praktischen Beispiels:

Gesellschafter A hält 20% an der B-GmbH. Da das Eigenkapital der B-GmbH 100.000 Euro beträgt, hat Gesellschafter A folglich 20.000 Euro in die Gesellschaft eingezahlt.

Die B-GmbH beschließt nun eine Kapitalerhöhung auf 200.000 Euro. Gesellschafter As 20.000 wären in diesem Fall nur noch ein Anteil von 10%.

Durch das Bezugsrecht hat er aber die Garantie, dass er bei der Kapitalerhöhung „mitziehen“ darf und kann durch eine Einlage von weiteren 20.000 Euro seinen Anteil auf 40.000 Euro erhöhen.

Nach der Kapitalerhöhung beträgt das Eigenkapital der B-GmbH folglich 200.000 Euro und Gesellschafter A behält mit 40.000 Euro seinen 20% Anteil.

Wichtig: Durch einen Gesellschafterbeschluss kann dieses Bezugsrecht auch zur Pflicht werden. Heißt für Sie: Auch wenn Sie Ihren Anteil nicht erhöhen möchten, können Sie dazu verpflichtet werden, im Zuge einer Kapitalerhöhung die neuen Anteile zu kaufen.

Diese Folgen hat ein Ausschluss des Bezugsrechts

Möchte die GmbH allerdings einen externen Investor anlocken, kann das Bezugsrecht durch einen Gesellschafterbeschluss auch ausgeschlossen werden.

Im obigen Beispiel hätte Gesellschafter A dann kein Recht darauf, seinen Anteil von 20.000 auf 40.000 Euro zu erhöhen. Die Erhöhung von 100.000 Euro könnte zur Gänze von externen Investoren finanziert werden und Gesellschafter As Anteil würde weiterhin 20.000 Euro betragen.

Prozentuell gesehen reduziert sich sein Anteil so von 20% auf 10% und er hat weniger Mitspracherechte in der GmbH.

Wann macht eine Kapitalerhöhung Sinn?

Wie oben beschrieben, ist eine Kapitalerhöhung vor allem dann sinnvoll, wenn das Unternehmen jetzt gerade mehr Eigenkapital benötigt. Das wäre unter anderem in diesen 3 Situationen denkbar:

In einer Krisensituation

Befindet sich Ihr Unternehmen aufgrund unvorhersehbarer Umstände oder eines wirtschaftlichen Abschwungs in einer schwierigen Lage, können Sie mit zusätzlichem Eigenkapital Ihre Liquidität erhöhen.

So stellen Sie sicher, dass Ihre Firma zumindest für einige Zeit zahlungsfähig bleibt.

Was noch dazukommt: Befindet sich Ihr Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten, kommen Sie wahrscheinlich an keinen leistbaren Kredit. Eine Erhöhung des Eigenkapitals ist in diesem Fall Ihre einzige Chance, neues Geld zu beschaffen.

Bei der Finanzierung eines Unternehmenskaufs

Viele Unternehmer setzen bei der Finanzierung eines Unternehmenskaufs auf einen Mix aus Eigen- und Fremdkapital. Um genügend Eigenkapital für die Übernahme zur Verfügung zu haben, kann eine Kapitalerhöhung Sinn machen.

Worauf Sie bei der GmbH-Übernahme besonders achten müssen und welche 4 Stolperfallen Unternehmern häufig zum Verhängnis werden, habe ich Ihnen in einem eigenen Blogbeitrag zusammengefasst.

Klicken Sie auf den folgenden Link, um zum Beitrag zu gelangen: https://www.steuerberatung-breit.de/gmbh-uebernahme-wann-ist-es-das-wagnis-wert/

Vor der Planung neuer Produkte, Geschäftsbereiche oder Standorte:

Für eine „gesunde“ Expansion Ihres Unternehmens mit neuen Produkten, Geschäftsbereichen oder Standorten benötigen Sie ausreichend Liquidität. Neben der Aufnahme eines Kredits ist die Erhöhung Ihres Eigenkapitals eine gute Option, um Ihre „Kriegskasse“ zu füllen.

Diese 3 Möglichkeiten zur Kapitalerhöhung gibt es in einer GmbH

1. Kapitalerhöhung gegen Einlage

Bei dieser „klassischen“ Form der Kapitalerhöhung zahlen Sie neues Geld aus Ihrem Privatvermögen in die GmbH ein.

Wird eine solche Kapitalerhöhung von den Gesellschaftern der GmbH beschlossen, müssen Sie sicherstellen, dass Sie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen. Sonst können Sie an der Kapitalerhöhung nicht teilnehmen.

2. Sachkapitalerhöhung

Neben Geld können Sie auch Sachwerte wie Patente, Immobilien oder sogar einen ganzen anderen Betrieb in die GmbH einlegen.

Diese Sacheinlagen werden anschließend bewertet und das Eigenkapital wird um den entsprechenden Wert erhöht.

3. Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln

In diesem Fall werden nicht entnommene Gewinn-Rücklagen aus vergangenen Jahren in Eigenkapital umgewandelt.

Als Gesellschafter geben Sie damit Ihren Anspruch auf eine Auszahlung dieser Gewinn-Anteile auf.

Unwirksamer Gesellschafterbeschluss: Das ist der häufigste Fehler bei der GmbH-Kapitalerhöhung

Eine Kapitalerhöhung wird in der Regel im Rahmen einer Gesellschafterversammlung mit einem sogenannten Gesellschafterbeschluss bestimmt.

Damit ein Gesellschafterbeschluss bestand hat, müssen Sie sich immer an die gesetzlichen Vorgaben und die Satzung Ihrer GmbH halten.

Missachten Sie die Formvorschriften, kann die Kapitalerhöhung vom Gesetzgeber als unwirksam bezeichnet oder von anderen Gesellschaftern angefochten werden.

Welche Formvorschriften hier grundsätzlich gelten und welche Fehler vor allem kleinere GmbHs begehen, habe ich Ihnen in einem eigenen Beitrag zur Gesellschafterversammlung zusammengefasst. Klicken Sie hier, um zu diesem Beitrag zu gelangen.

Fazit: Kapitalerhöhung nur zum richtigen Zeitpunkt und mit Kenntnis der Fehlerquellen

Eine Kapitalerhöhung ist ein guter Weg, um in einer Krisensituation oder für eine Expansion mehr Eigenkapital zu sammeln und Ihre Liquidität zu erhöhen.

Damit es allerdings zu keinen internen Streitereien kommt und andere Gesellschafter mittels Gesellschafterbeschluss zur Einlage gezwungen werden müssen, muss eine Kapitalerhöhung vorab gut kommuniziert und begründet werden.

Außerdem sollten vorab folgende Fragen geklärt werden:

  • Soll das Bezugsrecht ausgeschlossen werden?
  • Benötigt das Unternehmen Bar-, Sach- oder Gesellschaftsmittel-Einlagen?
  • Welche Formvorschriften müssen beachtet werden?

Beachten Sie all diese Punkte, sind Sie schon sehr gut aufgestellt. Ihre individuelle Information kann jedoch auch noch andere Überlegungen erfordern. Sprechen Sie deshalb vor einem endgültigen Beschluss unbedingt mit Ihrem Steuerberater und Rechtsanwalt.

Sie haben weitere Fragen zur Kapitalerhöhung?

Dieser Beitrag hat Ihr Interesse geweckt und Sie hätten gerne detailliertere Informationen oder möchten wissen, wie Sie bei einer Kapitalerhöhung konkret vorgehen müssen? Gerne stehe ich Ihnen als aktiver Ansprechpartner zur Verfügung.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com

Corona-Digitalisierung-Symbolbild

Förderungen, schnellere Kredite & Co.: 4 Gründe warum digitale Unternehmen besser durch die Corona-Krise kommen

Wegen der Lockdown-Maßnahmen der deutschen Bundesregierung haben Sie mit massiven Umsatzeinbrüchen zu kämpfen oder mussten Ihren Betrieb überhaupt ganz schließen?

Die versprochenen Hilfsmaßnahmen kommen nur schleppend bei Ihnen an und Sie müssen sich schon wochenlang förmlich durch ein bürokratisches Dickicht „durchkämpfen“?

So geht es momentan fast allen Unternehmern in Deutschland. Als Steuerberater in Hamburg berate auch ich täglich Mandanten bei Steuerstundungen, Förderanträgen, Krediten oder anderen Maßnahmen.

Meine Erfahrung hat gezeigt: Auch wenn alle Unternehmen betroffen sind, gibt es dennoch gewisse Betriebe, die besser durch die aktuelle Krise kommen als andere.

Neben einer „gesunden“ finanziellen Basis ist hier die Digitalisierung einer der entscheidenden Vorteile.

Konkret haben digitalisierte Unternehmen 4 Vorteile, die sie vor allem jetzt in der Corona-Krise wettbewerbsfähiger als die Konkurrenz machen.

Doch was sind diese Vorteile? Und: Lohnt sich die Digitalisierung überhaupt finanziell oder handelt es sich dabei nur um einen modischen Marketing-Slogan?

Diese und weitere Fragen zum Thema Digitalisierung möchte ich Ihnen in diesem Spezial-Artikel zur Corona-Krise beantworten. Außerdem erfahren Sie, was mit dem Begriff „Digitalisierung“ eigentlich genau gemeint.

Was genau ist mit „Digitalisierung“ gemeint?

Als Digitalisierung bezeichnet man bezeichnet man den schrittweisen Übergang von analoger Arbeit mit Zettel und Stift zur elektronischen Arbeit mit dem Computer. Das heißt: Aufgaben, die früher von Hand erledigt wurden, werden jetzt per Computer ausgeführt.

Oft ist die Digitalisierung auch mit einer (zumindest teilweisen) Automatisierung verbunden.

Ein gutes praktisches Beispiel ist hier das Mahnwesen:

Bei Zahlungsverzug mussten früher alle Mahnungen mit der Schreibmaschine abgetippt und mit der Post verschickt werden. Damit auch keine Mahnung vergessen wurde, musste eine Verwaltungskraft in regelmäßigen Abständen alle Forderungen kontrollieren und die Zahlungseingänge prüfen.

In einem digitalisierten Unternehmen werden heutzutage alle Mahnungen automatisch erstellt und können einfach per Knopfdruck verschickt werden. Ein elektronisches System macht Sie automatisch darauf aufmerksam, wenn ein Kunde in Zahlungsverzug kommt und es kann keine Forderung mehr übersehen werden.

Das Resultat: Sie erhalten Ihre Rechnungsbeträge schneller, zuverlässiger und sparen noch dazu Arbeitskräfte in der Verwaltung ein.

Dieses Beispiel lässt sich auch auf andere Bereiche, wie etwa Steuerzahlungen, Arbeitsabläufe oder Waren-Einkäufe umlegen.

Wie profitieren Sie als Unternehmer jetzt konkret durch die Digitalisierung?

1. Einfachere Kommunikation und schnellere Kredite von Banken

Um mit geringen Umsätzen zahlungsfähig zu bleiben sind viele Unternehmen auf Kredite angewiesen. Auch wenn der Zugang zu diesen Krediten jetzt stark vereinfacht wurde, müssen dennoch gewisse Formvorschriften eingehalten werden.

Als digitales Unternehmen können Sie alle Unterlagen per Knopfdruck sofort an die Bank schicken und bekommen so schneller den benötigten Kredit.

2. Schnellere Förderungen von BAFA, IFB & Co.

Ähnlich wie bei den Krediten verhält es sich auch bei Förderungen. Sie haben alle Dokumente sofort beisammen und können Ihren Förderantrag schneller einbringen.

Außerdem können Sie Korrekturen oder fehlende Angaben einfacher ergänzen und erhalten Ihr Geld schneller.

3. Unkompliziertes Arbeiten im Home-Office

Ist Ihre Buchhaltung, Ihr Mahnwesen oder Ihr Zahlungsverkehr digitalisiert, können Ihre Mitarbeiter einfacher von zuhause aus arbeiten.

Sie können alle Belege oder Rechnungen elektronisch an Ihren Steuerberater senden.

4. Niedrige Verwaltungskosten schonen die Finanzen

Digitalisierte Unternehmen sparen im Schnitt 40-60% der Personalkosten in der Verwaltung ein. Gerade in einer wirtschaftlich schwierigen Situation verschafft Ihnen das zusätzliche „Luft“ und Sie können Ihre Kosten besser kontrollieren.

Fazit: Corona-Krise als Digitalisierungs-Weckruf für deutsche Unternehmen

Als digitalisiertes Unternehmen profitieren Sie jetzt gerade von 4 wichtigen Vorteilen: Sie kommen schneller an Kredite und Förderungen, Ihre Mitarbeiter können effektiver im Home-Office arbeiten und Ihre niedrigen Verwaltungskosten senken Ihre Fixkosten.

Leider ist die Digitalisierung aber in vielen deutschen Unternehmen noch immer nicht angekommen. Viele Unternehmer kennen zwar die zahlreichen Vorteile, sind aber trotzdem von der langen Umsetzungsdauer und dem Zeitaufwand abgeschreckt.

Da ist auch etwas Wahres dran: Die Digitalisierung lässt sich in keinem Unternehmen über Nacht einführen. Bis alle Prozesse, der gesamte Zahlungsverkehr und das Forderungsmanagement digitalisiert sind, dauert es in der Regel einige Monate.

Aber meine Erfahrung hat gezeigt, dass Unternehmen langfristig davon profitieren und Personalkosten in der Verwaltung um 40-60% senken können.

Sie haben weitere Fragen?

Wenn Sie noch mehr Fragen zur Digitalisierung haben, können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg habe ich mich unter anderem auf die digitale Automatisierung des Zahlungsverkehrs, des Mahnwesens und anderer Verwaltungsarbeiten spezialisiert.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © baranq – stock.adobe.com

Verschmelzung-GmbH-Symbolbild

GmbH-Verschmelzung statt Verkauf: In diesen 3 Situationen macht das Sinn

Sie sind mit Ihrem Unternehmen seit Jahrzehnten erfolgreich und möchten Ihr „Lebenswerk“ jetzt an einen geeigneten Nachfolger übergeben? Oder steht die Unternehmensnachfolge in einigen Jahren an und Sie möchten sich bereits im Vorfeld über Ihre Optionen informieren?

Neben den „klassischen“ Möglichkeiten wie der Übergabe an die Kinder, einem Management-Buy-Out oder dem Verkauf, möchten Sie sich auch über weniger bekannte Nachfolge-Formen erkundigen?

Mit dieser Situation sind Sie nicht alleine. Viele Unternehmer sind sich bei ihren Nachfolgeplanungen unsicher. In meinem Alltag als Steuerberater in Hamburg werde ich von meinen Mandanten häufig zur richtigen Unternehmensnachfolge gefragt.

Auch die Verschmelzung ist dabei ein häufiges Thema. Viele Unternehmer haben schon davon gehört, die genauen Details sind jedoch meistens unbekannt.

Genau hier möchte ich mit diesem Beitrag ansetzen: Ich erkläre Ihnen, was eine Verschmelzung genau ist, was eine Verschmelzung von einem normalen Unternehmensverkauf unterscheidet und in welchen 3 Situationen eine Verschmelzung für Sie Sinn macht.

Was ist eine Verschmelzung?

Vereinfacht gesagt geht bei einer Verschmelzung ein Unternehmen in ein anderes, bereits bestehendes Unternehmen über. Veräußern Sie also Ihr Unternehmen im Rahmen einer Verschmelzung, geht Ihre Firma im übernehmenden Betrieb auf.

Das ist gleichbedeutend mit dem Ende der Rechtsform und Ihr Unternehmen ist damit beendet.

Das klingt für Sie wahrscheinlich alles ein bisschen Abstrakt. Deshalb erkläre ich Ihnen das Prinzip hinter der Verschmelzung am besten anhand eines praktischen Beispiels:

Der Inhaber von Unternehmen A möchte sich zur Ruhe setzen und seinen Betrieb an einen Nachfolger übergeben. Nach reiflicher Überlegung hat er sich dazu entschlossen seine Firma mit Unternehmen B zu verschmelzen.

Das Ergebnis: Nach der Verschmelzung geht Unternehmen A vollständig in Unternehmen B auf. Unternehmen A gibt es danach nicht mehr, während Unternehmen B fortbesteht.

Als „Bezahlung“ für diese Art der Unternehmensnachfolge erhält der ehemalige Inhaber von Unternehmen A kein Geld, sondern einen Anteil an Unternehmen B.

Wie unterscheidet sich eine Verschmelzung von einem „normalen“ Unternehmensverkauf?

Der Hauptunterschied zwischen einer Verschmelzung und einem „normalen“ Verkauf, ist die Bezahlung, die der Käufer an den Verkäufer leisten muss.

Bei einem Verkauf ist diese Bezahlung ein Geldbetrag, der auf dem Wert des verkauften Unternehmens beruht.

Bei einer Verschmelzung fließt kein Geld, sondern der Verkäufer erhält Anteile am Unternehmen, dass seine Firma aufnimmt.

Neben der Bezahlung unterscheiden sich diese beiden Varianten auch in der Besteuerung.

Im Gegensatz zu einem Verkauf kann eine Verschmelzung nämlich steuerfrei sein. Von welchen Steuervorteilen Sie dabei im Detail profitieren können, erkläre ich Ihnen weiter unten in diesem Beitrag.

In diesen 3 Situationen macht eine Verschmelzung Sinn

1. Sie möchten Käufer mit möglichen Vorteilen im Einkauf oder in der Produktion anlocken

Nach einer Verschmelzung erlischt die Rechtsform des aufgenommenen Unternehmens und es existiert nur noch eine Firma. Das ermöglicht die volle wirtschaftliche Kooperation und es müssen keine wettbewerbsrechtlichen Konsequenzen befürchtet werden.

Bei einem Verkauf bleibt jedoch meistens das gekaufte Unternehmen rechtlich als eigenständige Firma bestehen.

Das macht es schwieriger, alle möglichen Vorteile in der Entwicklung, Produktion oder im Einkauf von Ressourcen voll auszunutzen.

2. Sie möchten weiterhin am Wertzuwachs des Unternehmens profitieren

Durch die Anteile, die Sie im Rahmen einer Verschmelzung erhalten, steht Ihnen weiterhin an Anteil am Unternehmensgewinn zu. Zusätzlich können Sie von einer Wertsteigerung Ihrer Anteile profitieren, wenn sie Ihre Anteile in der Zukunft verkaufen möchten.

Bei einem Verkauf geben Sie hingegen in der Regel Ihre gesamten Unternehmensanteile ab und profitieren nicht mehr von zukünftigen Gewinnen oder einem Wertzuwachs.

3. Sie möchten Steuervorteile ausnutzen

Bei einer Verschmelzung können Sie auf Antrag von allen Steuern befreit werden (siehe §§ 11-13 UmwStG).

Bei anderen Formen der Unternehmensnachfolge haben Sie diese Möglichkeit nicht. Bei einer Vererbung wird beispielsweise Erbschaftssteuer fällig und bei einem „normalen“ Verkauf Gewerbe- und Körperschaftssteuer.

Kein Antrag auf Steuerbefreiung und ungenutzter Verlustvortrag: Die 2 häufigsten Fehler bei der Verschmelzung

Fehler #1: Steuerbefreiung wird nicht beantragt

Viele Steuerberater wissen nicht, dass man die Steuerbefreiung bei einer Verschmelzung extra beantragen muss. Ohne den Antrag schauen Sie als Unternehmer aber sprichwörtlich durch die Finger und müssen Ihre Verschmelzung wie einen Verkauf besteuern.

Fehler #2: Möglichkeit zum Verlustvortrag bleibt ungenutzt

Wenn Sie in der Vergangenheit wegen unerwarteter Ausgaben oder einer schwierigen Situation einen Verlust geschrieben haben, können diese Verluste möglicherweise vom übernehmenden Unternehmen im Rahmen des Verlustvortrags steuerlich geltend gemacht werden.

Diese Möglichkeit zur Steueroptimierung ist für Sie ein weiterer Bonus, den Sie bei den Verschmelzungs-Verhandlungen zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Was ein Verlustvortrag genau ist und auf welche 2 Spezialfälle Sie hier achten müssen, habe ich Ihnen in einem eigenen Blogbeitrag zusammengefasst. Klicken Sie auf den folgenden Link, um zu diesem Beitrag zu gelangen: https://www.steuerberatung-breit.de/verlustvortrag-so-reduzieren-sie-mit-einem-verlust-ihre-zukuenftigen-steuern/

Fazit: Verschmelzung als steuerschonende Alternative zum Verkauf

Wenn Sie Käufer mit attraktiven Synergien im Einkauf, der Produktion oder dem Vertrieb anlocken, weiterhin am Gewinn des Unternehmens profitieren möchten oder Steuervorteile im Vergleich zu einem „normalen“ Verkauf nutzen möchten, kann eine Verschmelzung eine gute Alternative in der Unternehmensnachfolge für Sie sein.

Gleichzeitig haben Sie bei einer Verschmelzung aber auch ein höheres Risiko: Im Fall einer Unternehmenspleite sind Ihre Anteile wertlos.

Ob eine Verschmelzung für Sie geeignet ist, kommt deshalb immer auf Ihre individuelle Situation und Ihre Risikobereitschaft an.

Meine Empfehlung: Vor einer endgültigen Entscheidung müssen Sie immer mit einem sprechen. Denn nur nach einer eingehenden Analyse Ihrer Situation kann Ihnen dieser Experte sagen, ob ein Verkauf oder eine Verschmelzung die beste Option für Sie ist.

Sie haben weitere Fragen zur Verschmelzung?

Wenn Sie noch mehr Fragen zur Verschmelzung haben, können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen zeigen, worauf Sie bei dieser Form der Unternehmensnachfolge konkret achten müssen und wie Sie bei einer Verschmelzung am besten vorgehen.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © bnenin – stock.adobe.com

Betriebliche-Altersvorsorge-Symbolbild

Betriebliche Altersvorsorge (Teil 1): Allgemeines

Können Sie auch als Unternehmer gesetzlich für die Rente vorsorgen oder müssen Sie alle Maßnahmen privat treffen? Wie sieht es mit Ihren Mitarbeitern aus? Muss hier für jeden Angestellten die betriebliche Altersvorsorge gemacht werden?

Diese und ähnliche Fragen beantworte ich Ihnen in diesem Beitrag und in den weiteren Artikeln meiner Serie zur betrieblichen Altersvorsorge.

Was ist die betriebliche Altersvorsorge?

Unter der betrieblichen Altersvorsorge (kurz: bAV) versteht man finanzielle Vorsorgemaßnahmen, die ein Unternehmen für seine Mitarbeiter trifft.

Das so angesparte Geld kann vom Arbeitnehmer entweder in der Rente, bei einer Invalidität infolge eines Arbeitsunfalls oder für die Hinterbliebenen im Todesfall verwendet werden.

Spezialfall: Gesellschafter-Geschäftsführer

Auch für Mehrheitsgesellschafter einer GmbH, die gleichzeitig Geschäftsführer sind, ist eine betriebliche Altersvorsorge möglich. Für einige Unternehmer ist diese Möglichkeit sogar einer der Hauptgründe, überhaupt eine GmbH zu gründen.

Denn als Einzelunternehmer ist eine gesetzliche Altersvorsorge nicht möglich.

Wenn Sie als Unternehmer bestmöglich für Ihre Rente Vorsorgen möchten, ist die betriebliche Altersvorsorge für Sie ein attraktives „Werkzeug“.

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Klicken Sie einfach auf Play!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Sie haben weitere Fragen?

Sie möchten gerne mehr zur betrieblichen Altersvorsorge wissen oder möchten erfahren, wie die bAV konkret bei Ihnen aussehen könnte? Bei diesen oder ähnlichen Fragen können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen zeigen, worauf Sie konkret achten müssen.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Gewerblich-gepraegte-GmbH-und-Co-KG

Vermögensverwaltung (Teil 6): Gewollte unternehmerische Verwaltung

Ist bei der Vermögensverwaltung eine Regelung mit einem Unternehmen sinnvoll oder ist es aus steuerlicher Sicht besser, die Verwaltung als Privatperson durchzuführen?

Wie so oft in der Steuerberatung lautet die Antwort auf diese Frage: Es kommt auf Ihre Situation an. Beide Verwaltungs-Formen haben gewisse Vor- und Nachteile.

In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen leicht verständlich, wann eine unternehmerische Vermögensverwaltung für Sie sinnvoll sein könnte und wie Sie konkret profitieren können.

Was ist eine gewollte unternehmerische Vermögensverwaltung?

Bei einer gewollten unternehmerischen Vermögensverwaltung transferieren Sie Ihre privaten Immobilien, Aktien oder andere Beteiligungen in eine GmbH & Co. KG oder eine gewöhnliche GmbH.

Dieses Vermögen wird dann nicht mehr von Ihnen als Privatperson sondern über Ihr Unternehmen verwaltet.

Damit werden alle Erträge aus der Vermietung oder dem Verkauf gewerbesteuerpflichtig und das Vermögen muss auch bei der Bilanzerstellung berücksichtig werden.

Welche Vorteile haben Sie durch eine gewollte unternehmerische Vermögensverwaltung?

Mit einer gewollten unternehmerischen Vermögensverwaltung haben Sie größeren Handlungsspielraum und müssen sich nicht an die Behaltefristen halten, die für Privatpersonen gelten.

Das heißt: Sie können Ihre Immobilien in kürzeren Zeitabständen kaufen und wieder verkaufen, ohne dass Sie sich Gedanken über gewisse Fristen machen müssen.

Zusätzlich dazu ist eine unternehmerische Vermögensverwaltung auch bei der Planung Ihrer Erbschaftsteuer besser geeignet.

Den oben angesprochenen Nachteil durch die Gewerbesteuerpflicht können Sie sich durch ein kluges steuerliches Vorgehen umgehen.

Sie können nämlich eine sogenannte erweiterte Kürzung beantragen und diesen Vermögensteil von der Steuerpflicht ausnehmen (siehe § 9 GewStG).

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Klicken Sie einfach auf Play!

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Sie haben weitere Fragen?

Können auch Sie von den Vorteilen der gewollten unternehmerischen Vermögensverwaltung profitieren oder ist für Sie die private Verwaltung steuerschonender? Bei diesen oder ähnlichen Fragen können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen zeigen, worauf Sie konkret achten müssen und wie Sie bei der Vermögensverwaltung konkret Steuern sparen können.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Gewerbliche-Infizierung-Symbolbild

Vermögensverwaltung (Teil 5): Gewerbliche Infizierung

Sie haben sich durch jahrelange Arbeit und kluge Investitionen ein beträchtliches Vermögen angespart? Die Verwaltung Ihrer Immobilien, Aktien oder anderer Beteiligungen übernehmen Sie dabei selbst?

Achtung: Wenn Sie beim Kauf von bzw. Verkauf von Häusern, Wohnungen, Grundstücken oder Beteiligungen gewisse Grenzen überschreiten, werden Sie vom Finanzamt steuerlich anders eingestuft.

Im Steuerrecht gibt es nämlich den Tatbestand der gewerblichen Infizierung.

Kurz gesagt verändert diese gewerbliche Infizierung wie Ihre vermögensverwaltenden Tätigkeiten, also zum Beispiel der Verkauf einer Immobilie oder der Kauf von Beteiligungen, besteuert werden.

Aber wie wird diese gewerbliche Infizierung ausgelöst?

Und: Welche Auswirkungen hat das konkret?

Die Antworten auf diese Fragen habe ich Ihnen leicht verständlich in diesem Beitrag zusammengefasst.

Was ist eine gewerbliche Infizierung?

Eine gewerbliche Infizierung macht aus Ihrer privaten Vermögensverwaltung eine unternehmerische Tätigkeit.

Die „Infizierung“ ist also eine oder auch mehrere Aktivitäten, die Sie in den Augen des Finanzamts zu einem Unternehmer machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie tatsächlich unternehmerisch tätig sind.

Das Finanzamt vergleicht einfach Ihre Aktivitäten mit gewissen Kriterien und wenn Sie diese Punkte erfüllen, gilt Ihre private Vermögensverwaltung als eigenes Unternehmen.

Das Resultat: Ihre private Vermögensverwaltung wird steuerlich wie ein Unternehmen behandelt. Sie müssen ab der Feststellung der Infizierung eine Bilanz erstellen und Gewerbesteuer bezahlen.

Wie wird eine gewerbliche Infizierung ausgelöst?

Hier gibt es 3 mögliche Auslöser:

#1 Infizierung durch eine echte oder unterstellte unternehmerische Tätigkeit:

Verhalten Sie sich im Rahmen Ihrer Vermögensverwaltung wie ein Unternehmer, werden Sie vom Finanzamt auch als solcher behandelt.

Wie eine tatsächliche unternehmerische Tätigkeit genau definiert ist und wann diese Tätigkeit angenommen wird, habe ich Ihnen in diesem Beitrag übersichtlich zusammengefasst: https://www.steuerberatung-breit.de/vermoegensverwaltung-teil-3-tatsaechliche-unternehmer-taetigkeit/

#2 Sie sind zu mehr als 10% an einer anderen, gewerblich tätigen Gesellschaft beteiligt

Haben Sie Beteiligungen an GmbHs kann es sich aus Sicht der Vermögensverwaltung lohnen, Ihren Anteil zu reduzieren.

#3: Sie halten gemeinsam mit Ihrem Ehepartner eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts und Ihr Partner ist selbst gewerblich tätig

Bei der gewerblichen Tätigkeit spielt auch die Tätigkeit Ihres Ehepartners eine Rolle. Ist die erwähnte Voraussetzung erfüllt, gelten Sie als gewerblich infiziert.

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Klicken Sie einfach auf Play!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Sie haben weitere Fragen?

Wenn Sie im Detail erfahren möchten, wie Sie eine gewerbliche Infizierung vermeiden können und welchen Spielraum Sie hier haben, können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen zeigen, worauf Sie konkret achten müssen und wie Sie hier konkret Steuern sparen können.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Unterstellte-unternehmerische-Taetigkeit

Vermögensverwaltung (Teil 4): Unterstellte unternehmerische Tätigkeit

In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen, was eine unterstellte unternehmerische Tätigkeit ist und welche Auswirkungen das für Ihre Vermögensverwaltung hat.

Was ist eine unterstellte unternehmerische Tätigkeit?

Vom Finanzamt wird Ihnen eine unternehmerische Tätigkeit unterstellt, wenn Sie 4 oder mehr Immobilien kaufen und genau diese Immobilien innerhalb von 5 Jahren wieder verkaufen.

Dabei handelt es sich um keine Straftat, sondern Sie werden ab sofort einfach wie ein Unternehmen besteuert.

Die Argumentation dahinter: Dieses Transaktions-Volumen ist für eine private Vermögensverwaltung unrealistisch und passt eher zu einem gewerblichen Unternehmen, dass mit Immobilien handelt.

Was noch dazukommt: Oft erzielen Sie mit diesen Verkäufen einen hohen Gewinn. Diese Gewinnerzielungs-Absicht verstärkt aus der Sicht des Finanzamts die unterstellte unternehmerische Tätigkeit.

Wichtig: Eine unterstellte unternehmerische Tätigkeit kann nur beim Kauf oder Verkauf von Immobilien angenommen werden. Beim Handel mit Beteiligungen oder anderen Wertpapieren ist eine unterstellte unternehmerische Tätigkeit nicht möglich.

Spezialfall: Immobilien im Ausland

Auch ein Kauf oder Verkauf von Immobilien im Ausland zählt zur unternehmerischen Tätigkeit hinzu. Das gilt auch, wenn diese Immobilien aufgrund eines Doppelbesteuerungs-Abkommens gar nicht in Deutschland steuerpflichtig sind.

Keine unterstellte unternehmerische Tätigkeit bei Scheidung oder finanziellen Schwierigkeiten

Müssen Sie Ihre Immobilien wegen einer Scheidung oder zum Ausgleich von Schulden verkaufen, werden diese Objekte vom Finanzamt nicht bei der Bestimmung einer eventuellen unternehmerischen Tätigkeit mitgezählt.

Welche Auswirkungen hat eine unterstellte unternehmerische Tätigkeit für Sie?

Wird vom Finanzamt eine unternehmerische Tätigkeit festgestellt, löst das für Sie 2 Pflichten aus.

1. Bilanzierungspflicht: Wie jedes Unternehmen müssen auch Sie eine Bilanz erstellen und werden vom Finanzamt wie ein gewerblicher Betrieb

2. Gewerbesteuerpflicht: Als Unternehmen müssen Sie auch Gewerbesteuer zahlen.

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Klicken Sie einfach auf Play!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Sie haben weitere Fragen?

Wenn Sie im Detail erfahren möchten, wie Sie eine unterstellte unternehmerische Tätigkeit vermeiden können und welchen Spielraum Sie hier haben, können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen zeigen, worauf Sie konkret achten müssen und wie Sie hier konkret Steuern sparen können.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Testament-fuer-Unternehmer-Symbolbild

Testament für Unternehmer: Diese 4 Punkte müssen enthalten sein

Sie sind Unternehmer und überlegen, ob Sie zur Absicherung für den Ernstfall ein Testament aufsetzen sollten? Macht das überhaupt Sinn oder verursacht die Erstellung eines solchen Unternehmertestaments nur unnötige Kosten?

Gibt es Punkte, auf die Unternehmer hier besonders achten müssen?

Als Steuerberater in Hamburg berate ich meine Mandanten fast täglich zu diesen oder ähnlichen Fragen. Ich habe mich nämlich auf die Unternehmensnachfolge spezialisiert.

In diesen Beratungsgesprächen spüre ich oft, das viele Unternehmer in diesem Bereich unsicher sind und fast keine Erfahrungswerte haben. Deshalb habe ich in den letzten Wochen die häufigsten Fragen meiner Mandanten zum Thema „Testament“ gesammelt.

Diese Fragen verwende ich jetzt als Grundgerüst für diesen Artikel. In 7 Minuten Lesezeit erfahren Sie:

  • Wie sich ein Unternehmertestament von einem „normalen“ Testament unterscheidet
  • Welche 4 Punkte in jedem Unternehmertestament enthalten sein müssen
  • Was passiert, wenn Sie kein Testament haben

Keine Sorge: Dieser Artikel ist speziell für Unternehmer und kein juristischer Fachartikel. Sie erhalten leicht verständliche Antworten auf Ihre Fragen und müssen sich nicht durch komplizierte Fachsprache „durchkämpfen“.

Wie unterscheidet sich das Testament eines Unternehmers vom Testament eines Angestellten?

Hier gibt es vor allem einen bedeutenden Unterschied: Als Unternehmer müssen Sie in Ihrem Testament sicherstellen, dass die Nachfolge Ihrer Firma nach Ihren Wünschen geregelt ist. Zusätzlich dazu bestimmen Sie auch, wie Ihr Privatvermögen aufgeteilt werden soll.

Bei einem Angestellten fällt die Regelung der Unternehmensnachfolge weg. Hier muss nur die Verteilung des Privatvermögens bestimmt werden.

Diese 4 Punkte müssen in jedem Unternehmertestament enthalten sein

1. Bestand des Unternehmens sichern: In Ihrem Testament müssen Sie einen Nachfolger festlegen, der Ihr Unternehmen weiterführen kann. Das heißt: Diese Person muss über die Erfahrung und das betriebswirtschaftliche Wissen verfügen, die zur Führung eines Betriebs notwendig sind.

Machen Sie hier einen Fehler und bestimmen den falschen Erben zu Ihrem Nachfolger, ist der Fortbestand Ihres Unternehmens gefährdet.

2. Nachfolgenden Erben finanziell schonen: Prüfen Sie vorab, ob Ihr Unternehmen durch Pensionszusagen, Abfindungsansprüche oder ähnliche Verpflichtungen belastet ist. Besonders in der ersten Phase nach der Übergabe können diese Zahlungen Ihren Nachfolger gefährden.

Versuchen Sie deshalb, diese Verpflichtungen zu reduzieren oder vollständig auszuschließen.

3. Andere Erben richtig entschädigen: Um Familienstreitigkeiten zu verhindern, müssen Ihre Erben, die keinen Anteil am Unternehmen erhalten, eine Ausgleichszahlung erhalten.

Tun Sie das nicht, kann das jahrelange Gerichtsprozesse nachsichziehen und Ihren Nachfolger von seiner eigentlichen Arbeit ablenken.

4. Mit geschicktem Vermögenstransfer Steuerlast minimieren: Vermögens-Übertragungen sind in Deutschland erbschaftsteuerpflichtig. Ohne steueroptimierte Planung bezahlt Ihr Erbe hier Tausende oder sogar Zehntausende Euro. Mit geschickten Optimierungen können Sie diese Steuerlast jedoch stark reduzieren.

Der Haken: Um Ihr gesamtes Spar-Potential voll ausschöpfen zu können, müssen Sie mit den Planungen bereits Jahre im Voraus beginnen. Meine Empfehlung ist sogar, mindestens 10 Jahre vor einem möglichen Ernstfall zu starten.

Wann dieser Ernstfall sein wird, wissen Sie jedoch so gut wie nie. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie deshalb so früh wie möglich beginnen.

Was passiert, wenn Sie kein Testament haben?

Haben Sie kein Testament, wird Ihr Erbe mit der gesetzlichen Erbfolge geregelt (siehe §§ 19241936 BGB).

Kurz zusammengefasst bedeutet das für Sie: Sie legen Ihren Nachfolger nicht selbst fest, sondern jeder Erbe bekommt einen Anteil an Ihrem Unternehmen. In der Praxis führt das häufig zu Konflikten.

Manche Erben wollen aktiv am Unternehmen mitarbeiten, während andere schnell ihre Anteile verkaufen möchten. In einer solchen Situation ist es schwierig, die Kontrolle über das Unternehmen zu behalten und um Familienstreitigkeiten zu beenden, wird die Firma nach langem hin und her an einen Fremden Investor verkauft.

Legen Sie Wert darauf, dass Ihr Unternehmen in Ihrem Sinn fortgeführt wird, müssen Sie in einem Testament Ihren Nachfolger festlegen.

Keine Sorge: Die anderen Erben gehen in einem solchen Fall nicht leer aus, sondern erhalten eine finanzielle Entschädigung.

Ein Unternehmertestament schlägt daher zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie regeln Ihre Unternehmensnachfolge nach Ihren Wünschen und verhindern Erb-Streitigkeiten.

Fazit: Testament ist wichtiger, aber oft vernachlässigter Teil der Unternehmensnachfolge

Für den geregelten Fortbestand Ihres Unternehmens ist ein Testament unbedingt nötig. Denn ohne Testament können Sie Ihren Nachfolger nicht selbst bestimmen und Ihr Unternehmen wird unter all Ihren Erben aufgeteilt.

Konkret müssen Sie in Ihrem Testament …

… eine geeignete Person als Nachfolger festlegen und auf die Führung Ihres Unternehmens vorbereiten

… Ihren Nachfolger von Verpflichtungen wie Abfindungsansprüche oder Pensionszusage entlasten

… Ihre anderen Erben richtig entschädigen und Familienstreitigkeiten verhindern

… den Vermögenstransfer Jahrzehnte im Voraus planen und so Steuern reduzieren

Diese Empfehlungen sind für meine Mandanten meistens logisch und in der Praxis auch relativ einfach zu gestalten.

Dennoch hat nur etwa 1 von 100 Unternehmern in Deutschland diese Punkte rechtlich „sauber“ umgesetzt.

Das Resultat: Die Unternehmensnachfolge läuft chaotisch ab, es kommt zu Streitigkeiten zwischen den Erben und die Firma geht im schlimmsten Fall einige Jahre nach der Übergabe pleite.

Mein Rat an Sie lautet daher: Schieben Sie die Erstellung Ihres Testaments nicht weiter auf. Das kostet zwar Geld, aber durch diese Investition sparen Ihre Nachfolger Steuern und es kommt zu weniger Familien-Konflikten.

Unterm Strich zahlt sich daher die Erstellung eines Testaments (fast) immer aus.

Sie haben weitere Fragen zum Unternehmertestament?

Wenn Sie noch mehr Fragen zum Unternehmertestament haben, können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen zeigen, worauf Sie jetzt konkret achten müssen und wie Sie Ihr Testament aufsetzen sollten.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © Proxima Studio – stock.adobe.com

Vermoegensverwaltende-GmbH-Symbolbild

Vermögensverwaltende GmbH: Sparen Sie damit wirklich Steuern?

Sie sind Unternehmer und haben sich über die Jahre ein beträchtliches Vermögen erarbeitet? Oder stehen Sie erst am Beginn Ihrer unternehmerischen Laufbahn und möchten sich mit geschickten Beteiligungen in den nächsten Jahrzehnten Ihr Vermögen Schritt-für-Schritt vermehren?

In beiden Fällen möchten Sie wahrscheinlich nicht, dass Ihre Gewinne aus Beteiligungen oder Anleihen durch eine hohe Besteuerung förmlich „aufgefressen“ werden.

Diese Sorge ist durchaus begründet: Ohne langfristige Planung, werden alle Erträge mit Ihrem persönlichen Steuersatz von 42 oder sogar 45% besteuert. In diesem Fall geht fast die Hälfte Ihres zusätzlichen Einkommens direkt an den Staat.

Aber wie können Sie diese hohe Steuerlast senken?

Besonders, wenn Sie Unternehmensbeteiligungen besitzen, kann sich in diesem Fall eine vermögensverwaltende GmbH für Sie lohnen. Mit dieser Sonderform der Vermögensverwaltung können Sie nämlich Ihren effektiven Steuersatz auf Beteiligungs-Gewinne um 20-40% senken.

Wie Sie hier vorgehen und ab welchem Vermögen sich eine solche vermögensverwaltende GmbH für Sie lohnt, erkläre ich Ihnen leicht verständlich in diesem Blogbeitrag. Zusätzlich erfahren Sie, welchen häufigen Fehler Sie nicht begehen dürfen und bei welchen Steuern Sie konkret sparen.

Was ist eine vermögensverwaltende GmbH?

Eine vermögensverwaltende GmbH ist eine GmbH, die aussschließlich für die Verwaltung von Beteiligungen zuständig ist.

Im Gegensatz zu einer „normalen“ GmbH, ist diese vermögensverwaltende GmbH nicht als klassisches Unternehmen (= operativ) tätig.

Nur wenn Sie sich strikt an diese Regeln halten, profitieren Sie von den attraktiven Steuererleichterungen.

Sobald Sie mit einer vermögensverwaltenden GmbH normale Geschäfte betreiben, verlieren Sie allerdings dieses Steuer-Privileg und müssen ganz normal Steuern zahlen.

Ab welchem Vermögen lohnt sich die Gründung einer vermögensverwaltenden GmbH?

Als Faustregel gilt: Ist Ihr Vermögen größer als 500.000 Euro, werden Sie wahrscheinlich von einer vermögensverwaltenden GmbH profitieren.

Denn bei einer vermögensverwaltenden GmbH fallen neben Gründungskosten auch laufende Kosten für die Buchhaltung und den Jahresabschluss an. Erst ab zirka 500.000 Euro rentiert sich dieser zusätzliche Aufwand.

Aber auch bei niedrigerem Vermögen, können Sie von der Gründung einer solchen GmbH profitieren. Das ist jedoch von Einzelfall zu Einzelfall verschieden. Für eine seriöse Beratung ist deshalb immer eine genaue Steuerberater-Analyse erforderlich.

Wichtig: Wenn Sie gerade am Beginn Ihres langfristigen Vermögensaufbaus stehen, kann sich die Gründung einer vermögensverwaltenden GmbH schon jetzt für Sie lohnen.

Warum das so ist und warum eine spätere Überführung Ihres Privatvermögens in eine vermögensverwaltende GmbH problematisch sein kann, erfahren Sie weiter unten in diesem Beitrag.

Wie profitiere ich konkret von einer vermögensverwaltenden GmbH?

Körperschaftssteuer-Kürzung: Halten Sie mindestens eine Beteilung von 10% an einer anderen Gesellschaft, sind Gewinne aus dieser Beteiligung von der Körperschaftssteuer befreit (siehe § 8b KStG). Dadurch reduzieren Sie Ihre Steuerlast um 15%.

Gewerbesteuer-Kürzung: Halten Sie eine Beteiligung von mindestens 15% an einer anderen Gesellschaft, müssen Sie keine Gewerbesteuer auf die Gewinne bezahlen (siehe § 9 GewStG). Je nach Bundesland ist das eine Steuerersparnis von etwa 14 bis 17 Prozent.

Kurz zusammengefasst heißt das für Sie: Damit sich eine Beteiligung aus steuerlicher Sicht für Sie lohnt, muss Sie mindestens 10% des Stammkapitals betragen. Dann sparen Sie einen Teil der Körperschaftssteuer.

Ab einer Beteiligung von 15% wird zusätzlich noch die Gewerbesteuer gekürzt und Sie schöpfen alle Steuervorteile voll aus. Verbleiben die Gewinne in der GmbH, werden diese Gewinne damit gar nicht besteuert und können zur Gänze wieder reinvestiert werden.

Zahlen Sie die Gewinne aus, werden sie mit 25% Kapitalertragssteuer versteuert.

Zum Vergleich: Halten Sie die Beteiligungen in Ihrem Privatvermögen, werden die Erträge mit Ihrem persönlichen Steuersatz (in Ihrem Fall wahrscheinlich 42 oder 45%) besteuert.

Mit einer vermögensverwaltenden GmbH sparen Sie demnach zwischen zirka 20% (wenn Sie die Gewinne auszahlen) bis zu mehr als 40% (wenn die Gewinne einbehalten werden) an Steuern auf Ihre Beteiligungs-Gewinne.

Zu kurzfristig geplant: Das ist der häufigste Fehler bei einer vermögensverwaltenden GmbH

Wie oben bereits erwähnt, macht eine vermögensverwaltende GmbH nur bei relativ großen Vermögen von zirka 500.000 Euro Sinn.

Aber: Auch am Beginn des Vermögens-Aufbaus kann es sich lohnen, bereits mit einer vermögensverwaltenden GmbH zu starten und das Vermögen nicht erst zu einem späteren Zeitpunkt in eine GmbH zu überführen.

Denn eine spätere Einbringung Ihres Privatvermögens in eine GmbH wird mit einem sehr hohen Gesamtsteuersatz versteuert. Inklusive Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag kommen Sie auf eine Besteuerung von mehr als 50%.

Setzen Sie hingegen von Anfang an auf eine vermögensverwaltende GmbH entfällt diese teure Einbringung.

Der häufigste Fehler bei der vermögensverwaltenden GmbH ist demnach, nicht weit genug in die Zukunft zu planen und nur die jetzige Vermögenssituation zu berücksichtigen.

Frei nach dem Motto: „Mein Vermögen ist zu gering und eine vermögensverwaltende GmbH lohnt sich nicht. Wenn mein Vermögen in der Zukunft steigt, kann ich ja immer noch eine vermögensverwaltende GmbH gründen und meine Beteiligungen übertragen.“

Das in diesem Einbringungs-Fall aber mehr als 50% an Steuern anfallen und die Hälfte Ihres Vermögens an den Staat geht, vergessen allerdings die Meisten.

Fazit: Vermögensverwaltende GmbH ist ideal für langfristigen Vermögensaufbau

Wenn Sie über ein Beteiligungs-Vermögen von mehr als 500.000 Euro verfügen oder Ihr Vermögen schrittweise aufbauen möchten, können Sie mit einer vermögensverwaltenden GmbH langfristig Steuern auf Ihre Erträge senken.

Besonders, wenn die Gewinne einbehalten und reinvestiert werden, profitieren Sie von dieser Steueroptimierungs-Form. Durch die Befreiung von Körperschafts- und Gewerbesteuer sind Ihre Gewinne in diesem Fall nämlich steuerfrei.

In der Praxis wird diese Gestaltungsform leider zu wenig genutzt und nur bei großen Vermögen empfohlen.

Meine Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass eine vermögensverwaltende GmbH auch für kleinere, stark anwachsende Vermögen geeignet ist. Wenn Sie hier von Anfang an auf eine vermögensverwaltende GmbH setzen, sparen Sie sich eine hohe Besteuerung bei einer späteren Einbringung.

Sie haben weitere Fragen zur vermögensverwaltenden GmbH?

Dieser Beitrag hat Ihr Interesse geweckt und Sie hätten gerne detailliertere Informationen oder möchten wissen, ob Sie von einer vermögensverwaltenden GmbH profitieren können? Ich stehe Ihnen gerne als aktiver Ansprechpartner bereit.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

Foto: © sierromero – stock.adobe.com

Vermoegensverwaltung-Teil-2

Vermögensverwaltung (Teil 2): 4 Fälle, die zur Gewerblichkeit führen

Ab wann ist die Verwaltung Ihrer Immobilien, Ihrer Aktien oder Ihres sonstigen Vermögens bilanzierungspflichtig und von der Gewerbesteuer betroffen?

Die kurze Antwort: Sobald vom Gesetzgeber eine Gewerblichkeit festgestellt wurde, gilt Ihre Vermögensverwaltung als gewerblich. Dann wird für Sie Gewerbesteuer fällig und Sie müssen eine Bilanz erstellen.

Aber: Was führt eigentlich konkret zu einer Gewerblichkeit?

Diese Frage beantworte ich Ihnen in diesem Beitrag.

Diese 4 Fälle führen zur Gewerblichkeit Ihrer Vermögensverwaltung

Damit Ihre Vermögensverwaltung als gewerblich angesehen wird, muss immer ein Grund vorliegen. Konkret sind hier folgende 4 Gründe denkbar:

  1. Sie sind tatsächlich unternehmerich tätig
  2. Sie sind unterstellt unternehmerisch tätig
  3. Sie sind gewerblich infiziert
  4. Sie setzen auf eine gewerblich geprägte GmbH & Co. KG oder eine GmbH

In meinen nächsten Videos in dieser Serie stelle ich Ihnen diese 4 Gründe noch im Detail vor.

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Klicken Sie einfach auf Play!

Dieser kurze Beitrag hat Ihr Interesse geweckt und Sie wollen ein wenig mehr zu dem Thema hören? Dann brauchen Sie einfach nur auf Play zu klicken, um mein kurzes Erklärvideo zu starten:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Sie haben weitere Fragen zur Gewerblichkeit?

Wenn Sie noch mehr Fragen zur Vermögensverwaltung haben, können Sie mich gerne in meiner Steuerberatungskanzlei aufsuchen.

Als langjähriger Steuerberater in Hamburg kann ich Ihnen zeigen, worauf Sie konkret achten müssen und welche Auswirkungen eine Gewerblichkeit haben kann.

Für ein persönliches Gespräch können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 443311), E-Mail (anfrage@stb-breit.de) oder meinem Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit