Die “Kapitalerhöhung” bezeichnet den unternehmerischen Prozess, bei dem eine Gesellschaft ihre Eigenkapitalbasis durch die Ausgabe neuer Anteile erhöht. Diese Maßnahme kann verschiedene Formen annehmen und hat wesentliche Auswirkungen auf die finanzielle Struktur eines Unternehmens.
Arten der Kapitalerhöhung:
- Ordentliche Kapitalerhöhung: Erhöhung des bestehenden Grundkapitals durch Ausgabe neuer Aktien, oft unter Gewährung von Bezugsrechten an bestehende Aktionäre.
- Bedingte Kapitalerhöhung: Neue Aktien werden unter bestimmten vorher festgelegten Bedingungen ausgegeben.
- Genehmigte Kapitalerhöhung: Vorab genehmigte Erhöhung des Kapitals bis zu einer bestimmten Obergrenze.
Es gibt verschiedene Gründe für eine Kapitalerhöhung, darunter die Finanzierung von Investitionen, die Tilgung von Schulden oder die Verbesserung der finanziellen Stabilität. In vielen Fällen wird die Kapitalerhöhung in einer Hauptversammlung von den Aktionären beschlossen. Die neuen Aktien können entweder den bestehenden Aktionären zum Bezug angeboten werden oder externen Investoren zur Verfügung gestellt werden.
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