Nachfolgeplanung für Unternehmer

Nachfolgeplanung: So sichern Sie sich und Ihre Kinder ab

Sie befinden sich gerade auf dem Höhepunkt Ihrer Karriere und genießen einen hohen Lebensstandard? Sie verschwenden noch keinen Gedanken an die Nachfolgeplanung und Ihren Austritt aus der Firma?

Dann begehen Sie einen fatalen Fehler: Selbst wenn Sie erst in 10 Jahren in Rente gehen, müssen Sie jetzt mit der Nachfolgeplanung Ihres Unternehmens beginnen. Nur so können Sie Ihre Rente sichern und weiterhin ein bequemes Leben führen.

Wie genau Sie Ihre Firma, sich selbst und andere absichern können, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag:

Absicherung #1: Kinder frühzeitig am Erfolg beteiligen

Sie haben das Glück, Kinder zu haben, welche an Ihrem Unternehmen interessiert sind? Dann rate ich Ihnen sie so früh wie möglich in Ihrer Firma mitarbeiten zu lassen. Mindestens 10 Jahre vor Ihrem Pensionsantritt sollten Ihre Nachkommen in das Unternehmen integriert werden.

Diese frühe Einbindung ist notwendig, damit Ihre Kinder alle wichtigen Stufen im Unternehmen durchlaufen können. Dadurch lernen sie die Verhältnisse, Wechselwirkungen und Abhängigkeiten der Unternehmensprozesse kennen und werden später Ihrer Geschäftsführerstellung gerecht.

Mein Tipp als Steuerberater: Solange Sie noch als Inhaber tätig sind, sollten Ihre Kinder ein schwaches Gesellschaftsrecht erhalten. So können Sie sicher stellen, dass Ihre Nachfolger bereits an dem Erfolg beteiligt sind und Sie Ihre Gesellschaftsanteile zu vertretbaren Konditionen an die Kinder abgeben können.

Zudem tragen Ihre Kinder durch diese Form der Absicherung bereits zur Wertsteigerung des Unternehmens bei. Das bedeutet: Dieser erzielte Erfolg bleibt für Ihre Kinder im Erbfall steuerfrei.

Wie genau Sie die Übergabe an die Kinder sonst noch (steuerlich) erleichtern können, erfahren Sie in diesem Beitrag: Erbschaftssteuer sparen: Wie Sie Ihrem Nachfolger den Weg ebnen können 

Absicherung #2: Unternehmensverkauf an die Kinder

Sie wollen Ihr Unternehmen vollständig an die Kinder abtreten und die Pension genießen? Dann rate ich Ihnen zu einem Verkauf an Ihre Nachkommen.

Bei diesem Unternehmenskauf stehen Ihren Kindern prinzipiell zwei Optionen frei:

  1. Sie zahlen den festgesetzten Betrag einmalig (sprich den Gesamtbetrag) an Sie aus.
  2. Sie überweisen Ihnen monatliche Raten.
    Diese regelmäßigen Zahlungen kommen dann einer Rente gleich.

Durch den Erwerb des Unternehmens erhalten Ihre Kinder die komplette Kontrolle über die Firma. Somit können Sie sich zur Ruhe setzen und von dem Verkaufspreis Ihren Ruhestand genießen.

Sonderfall: Ihre Kinder haben ihre Meinung geändert und wollen die Firma nicht mehr? Wie Sie in einem solchen Fall vorgehen, erfahren Sie in einem anderen Beitrag aus meinem Blog. Klicken Sie dafür einfach auf diesen Link: Unternehmensübergabe an die Kinder: Diese 3 Kostenpunkte vergessen die meisten

Absicherung #3: Rechtsformwechsel zur KGaA und Macht behalten

Sie möchten als Inhaber auch weiterhin die Macht behalten, auch wenn die Kinder schon vollwertige Gesellschafter sind? Dann empfehle ich Ihnen einen Rechtsformwechsel zur KGaA.

Anders als bei einer AG können Sie mit einer KGaA immer noch die Kontrolle behalten, selbst wenn Sie keine Vermögenseinlagen leisten. Sie eignet sich besonders gut für Familienunternehmen, da die Firma dadurch übernahmeresistent ist und eine Erbschaft steuerlich freier gestaltet werden kann.

Kurz gesagt: Mit einer KGaA bleiben Sie der Machtinhaber, während Ihre Kinder als Vermögensinhaber fungieren.

Absicherung #4: Frühzeitige Aufteilung in Besitz- und Betriebsgesellschaft

Falls Ihnen die völlige Abtretung Ihrer Rechte und Vorteile als Inhaber nicht zusagt, gibt es noch einen anderen Weg: Die frühzeitige Aufteilung in eine Besitz- und Betriebsgesellschaft.

Dabei werden Ihre Kinder nur an der Betriebsgesellschaft beteiligt. Die Einnahmen und Gewinne aus der Besitzgesellschaft gehen hingegen ausschließlich an Sie. So erhalten Sie immer noch ein Einkommen und können dennoch kürzer treten.

Achtung: Der Gewinn Ihrer Besitzgesellschaft – abhängig von der jeweiligen Rechtsform – unterliegt der Einkommen- oder Körperschaftsteuer sowie der Gewerbesteuer.

Absicherung #5: In den Aufsichtsrat und weiterhin den Ton angeben

Sie denken nicht daran, das Steuer zu übergeben? Sie wollen weiterhin das Sagen in Ihrer Firma haben?

Damit Sie als Inhaber Ihre Kontrollaufgaben nicht verlieren, können Sie in den Aufsichtsrat gehen. Das ist auch möglich, wenn sie eine GmbH führen:

Obwohl bei dieser Rechtsform ein Aufsichtsrat vom Gesetz her nicht vorgesehen ist, kann dieser dennoch installiert werden. Alles was Sie dafür tun müssen, ist einen Aufsichtsrat (mit den gleichen Befugnissen wie der einer AG) in Ihrer Satzung festzulegen.

Auf diese Weise können Sie auch noch nach der Übergabe die Entwicklung Ihrer Firma mitgestalten und Ihre Pension sichern.

Ihre Konsequenzen bei versäumter Absicherung

Sollten Sie keinen dieser 5 Wege der Absicherung wählen, können die Folgen fatal sein. Eine versäumte oder zu spät begonnene Nachfolgeplanung kann:

  • Ihre Pension gefährden
  • den Kindern ihre Zukunft im Unternehmen rauben
  • das Ende Ihres Unternehmens bedeuten

Wegen der Sperrfrist im Einkommen- wie auch im Erbschaft-/Schenkungssteuerrrecht gibt es leider keine „Notmaßnahmen“, die Sie kurzfristig einleiten können. Eine frühzeitige Nachfolgeplanung ist der einzige Weg, um diese Konsequenzen zu vermeiden.

Nur mit einer dieser 5 Absicherungen sorgen Sie für den Fortbestand Ihres Unternehmens, eine steueroptimierte und sichere Pension, eine sichere Zukunft Ihrer Kinder und, und, und.

Fazit: Nur frühzeitige Nachfolgeplanung macht Sinn

Ich wollte Ihnen mit diesem Beitrag keineswegs Angst einjagen. Im Gegenteil: Ich will Sie als erfolgreicher Inhaber vor einem fatalen Fehler bewahren.

Die frühzeitige Nachfolgeplanung wird oft unterschätzt, da die Pension noch in weiter Ferne liegt. Doch genau jetzt, am Höhepunkt Ihrer Karriere, sollten Sie über eine Absicherung Ihrer Rente und Ihrer Firma nachdenken.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen 5 Wegen der Nachfolgeregelung weiterhelfen. Sollten Sie weitere Beratung zur Unternehmensnachfolge benötigen, stehe ich Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch in meiner Hamburger Steuerberatungskanzlei zur Verfügung. Sie können mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Wichtiges Vertragselement fuer Streit mit GmbH-Partner

GmbH mit Geschäftspartnern: Das wichtigste Vertragselement für den Streitfall

In jeder Beziehung gibt es das ein oder andere Mal Streit. Das kann auch in Geschäftsbeziehungen passieren. Wenn ein Streit unter GmbH-Geschäftspartnern nicht beigelegt werden kann, hat das meist unheilbare Folgen.

Die meisten Unstimmigkeiten herrschen bei:

  • Marketing-Angelegenheiten
  • Art der Unternehmensführung
  • Strategievorstellungen
  • Ertragsverwendung

Was, wenn ein Streit zwischen Ihnen und Ihrem GmbH-Geschäftspartner so weit geht, dass er nicht mehr beizulegen ist und Ihr Mit-Unternehmer ausscheidet?

Ich hoffe, Sie haben für diesen Fall einen ordentlichen Gesellschaftsvertrag bei der Gründung aufgesetzt.

Im folgenden Blogbeitrag habe ich für Sie beschrieben, auf welches Vertragselement Sie bei Ihrem Gesellschaftsvertrag nicht verzichten dürfen, damit Sie für den Streitfall gut gerüstet sind.

Wenn der Streit erst einmal in Gange ist

Bei der Gründung einer GmbH sollten Sie unbedingt darauf achten die Abfindungsangelegenheiten im Gesellschaftsvertrag zu regeln. Wenn Sie das nicht tun, könnte das im Ernstfall unheilbare Nachteile für Sie und Ihr Unternehmen bringen.

Alles, was Sie am Anfang bei der Gründung und somit bei der Erstellung des Gesellschaftsvertrags nicht geregelt haben, fehlt Ihnen dann im Notfall. Änderungen zu Ihren Gunsten (und zu Gunsten Ihres Unternehmens) können Sie im Nachhinein nicht mehr vornehmen. Sie müssen mit den Konsequenzen leben.

Einziges Schlupfloch: Wenn Vertragsteile sittenwidrig oder vom Gesetz her unzulässig sind.

Was es mit dem Gesellschaftsvertrag auf sich hat

Bei der Gesellschaftsgründung wird in einem Vertrag festgehalten, was jeder Gesellschafter einbringen muss, um ein gemeinsames Geschäftsziel zu verfolgen – Der Gesellschaftsvertrag entsteht. Darin sind im Detail Angelegenheiten wie Abfindung, zeitliche Befristungen, Firmenname, Firmenzweck, Rechtsform und noch vieles mehr geregelt.

Wenn Sie eine GmbH gründen, gehen Sie als Unternehmer natürlich nicht davon aus, dass Sie sich mit einem der Gesellschafter streiten. Trotzdem kann sich ein Konflikt zwischen GmbH-Geschäftspartnern so negativ entwickeln, dass einer der Gesellschafter ausscheidet.

Sollte Ihnen als Unternehmer einmal so etwas passieren, wünsche ich Ihnen und Ihrem Unternehmen, dass Sie im Gesellschaftsvertrag eine genaue Regelung über die Abfindungsmodalitäten formuliert haben.

Wenn einer ausscheidet: Worauf kommt es bei der Abfindung von Gesellschaftern an?

Erst einmal sollten Sie wissen, dass es noch andere Gründe haben kann, warum ein Gesellschafter aus einer GmbH ausscheidet. Sie sollten grundsätzlich in Ihrem Gesellschaftsvertrag auf Regelung der folgenden 3 Ausscheidungsgründe achten:

  1. Untreue gegenüber dem Unternehmen
  2. einfache Kündigung
  3. Tod

1. Ausscheiden durch Untreue

Untreue im gesellschaftsrechtlichen Sinn bedeutet nicht zwangsläufig, dass Ihr Geschäftspartner Sie böswillig hintergangen hat. Im Großen und Ganzen wird es „Untreue“ genannt, wenn einer der GmbH-Geschäftspartner sich geschäftsschädigend verhält. Das heißt, er hat etwas getan, das der Erreichung des gemeinsam definierten Geschäftszieles im Wege steht. Obwohl er mit Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrags zugestimmt hat, gewisse Tätigkeiten und Leistungen zu erbringen, um dieses Ziel einzuhalten.

Für solch einem Fall sollten Sie schon im Gesellschaftsvertrag die Abfindung des ausscheidenden Gesellschafters nach Buchwert festgehalten haben.

Nach Buchwert bedeutet, dass der Abfindungsbetrag auf das gesamte Vermögen des Unternehmens berechnet wird, das von Ihnen als Finanzanlage oder Sachwert belegt werden kann. Demnach hätte zum Beispiel eine Firma, die viele Immobilien und/oder teure Maschinen besitzt, einen höheren Buchwert als etwa eine Internetfirma. Eine Abfindung auf den Unternehmenswert bzw. den Firmenwert gibt es hier nicht.

2. Ausscheiden durch einfache Kündigung

Im besten Fall können Sie sich bei Streitigkeiten mit Ihrem GmbH-Gesellschafter darauf einigen, dass er kündigt.

Wenn der Gesellschafter auf diesem Weg aus dem Unternehmen ausscheidet, sollte die Abfindung auch nach Buchwert berechnet werden. Das ist der günstigste Weg für Ihr Unternehmen. Eine Abfindung auf den Unternehmens- bzw. Firmenwert gibt es auch hier nicht.

3. Ausscheiden durch Tod

Abgesehen von Streitfällen können Gesellschafter auch auf natürlichem Weg aus dem Unternehmen ausscheiden. Im Idealfall rücken dann die Erben des Verstorbenen nach und führen das Unternehmen gemeinsam mit Ihnen weiter. Das geht aber nur, wenn Sie bei der Gründung im Gesellschaftsvertrag eine so genannte Abtretungsverfügung vereinbart haben.

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die Erben eine Kapitalabfindung bekommen. Diese sollte dann den wirtschaftlichen Verhältnissen des Unternehmens entsprechen.

Abfindungen zu erbschaftssteuerrechtlichen Zwecken werden in der Regel nach dem so genannten Ertragswertverfahren (meistens dem IDW S1 Verfahren) von einem Wirtschaftsprüfer berechnet. Die Bewertungsgrundlage für das vereinfachte Ertragswertverfahren sind die Unternehmensergebnisse der letzten 3-5 Jahre, die in eine unendliche Zukunft hochgerechnet werden. Das heißt der Unternehmenswert wird alleine an den zukünftigen Ergebnissen und nicht an der Vergangenheit ermittelt.

Wie der Ertragswert berechnet wird, können Sie in meinem Videobeitrag zum Thema Ertragswertverfahren nachsehen:

Vereinbarungen außerhalb des Gesellschaftsvertrags

Im Gesellschaftsvertrag werden alle gesellschaftlichen Vereinbarungen, die die GmbH und ihre Gesellschafter angehen festgehalten. Alle nicht-gesellschaftlichen Vereinbarungen können auch in anderer Form getroffen werden.

Schuldrechtliche Vereinbarungen werden zum Beispiel nicht im Gesellschaftsvertrag geregelt. Dabei handelt es sich um Angelegenheiten wie Darlehensbedingungen, Gehälter usw.

Fazit: So schützen Sie sich und Ihr Unternehmen vor teuren Abfindungszahlungen

Sie sehen, dass es grundlegend wichtig ist, bei der GmbH-Gründung mit Geschäftspartnern einen entsprechenden Gesellschaftsvertrag aufsetzen zu lassen.

Dabei dürfen Sie diese Faustregel nicht aus dem Kopf verlieren: Alles, was Sie nicht von Anfang an im Gesellschaftsvertrag festhalten, kann Ihnen im Ernstfall auf den Kopf fallen.

Speziell bei Abfindungszahlungen kann das unangenehme Auswirkungen auf Ihr Unternehmen haben.

Falls Sie über diesen Beitrag hinaus noch genauere Informationen möchten, stehe ich Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch in meiner Hamburger Steuerberatungskanzlei zur Verfügung. Sie können mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Videoerklaerung Erbschaftssteuer Teil 1

Erbschaftsteuer (Teil 1): Allgemeines zur Erbschaftsteuer in Deutschland

In diesem Beitrag beantworte ich Ihnen folgende Fragen zum Thema „Erbschaftsteuer“:

  • Was unterliegt der Erbschaftssteuer?
  • Unterliegt mein Vermögen außerhalb von Deutschland auch der Erbschaftsteuer?
  • Wovon ist die Höhe der Besteuerung abhängig?

Was unterliegt überhaupt der Erbschaftsteuer?

Grundsätzlich unterliegt jedes Vermögen, das Sie in Deutschland haben, der Erbschaftsteuer. Das gilt auch, wenn Sie nicht direkt in Deutschland leben. Wenn Ihre Kinder beispielsweise in Österreich leben und Ihr Vermögen in Deutschland ist, dann bezahlen die Kinder nach Ihrem Ableben auch in Deutschland Erbschaftsteuer. Je nach Steuergesetz des Landes, in dem die Kinder leben eventuell zusätzlich auch noch in diesem Land (also 2x).

Muss Ihr Vermögen im Ausland auch in Deutschland versteuert werden?

Sie leben in Deutschland und haben nicht (nur) in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern Vermögen? Dann ist dieses „Weltvermögen“ ebenso in Deutschland erbschaftsteuerpflichtig.

Was viele dabei übersehen: Dieses Vermögen wird je nach Gesetzeslage des fremden Staates zusätzlich im Ausland versteuert. Anders als im Vertragsrecht, existiert hier kein Abkommen, um diese Doppelbesteuerung zu vermeiden.

Wie hoch fällt die Besteuerung des Vermögens aus?

Wie hoch die Besteuerung ausfällt, ist von den persönlichen oder sachlichen Freibeträgen abhängig, die von Ihrem Vermögen abgezogen werden.

Die Höhe der persönlichen Freibeträge ist abhängig vom Verwandtschaftsgrad der rechtlichen Erben. Dann gibt es auch sachliche Freibeträge für ganz bestimmte Vermögensgegenstände bis hin zum Unternehmensvermögen, das ja vollständig begünstigt werden kann.

In der Praxis habe ich schon viele Fälle zu diesem Thema begleitet. Auf die häufigsten Fälle zum Thema „Erbschaftsteuer“ möchte ich in meinen nächsten Videos für Sie näher eingehen.

In diesem Videobeitrag habe ich für Sie die Informationen zur Erbschaftsteuer zusammengefasst:

Als Familienvater und Inhaber einer Steuerberatungskanzlei in Hamburg liegen mir die Themen Erbschaftsteuer und Nachfolgeplanung sehr am Herzen.

Mit weiteren Videos möchte ich Ihnen die wichtigsten Infos und Fallbeispiele aus der Praxis präsentieren.

Sie haben schon jetzt ein paar Fragen dazu?

Gerne können Sie jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) erreichen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Unternehmensuebergabe an die Kinder

Unternehmensübergabe an die Kinder: Diese 3 Kostenpunkte vergessen die meisten

Sie haben ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und möchten dieses noch vor Ihrem Ableben an Ihre Kinder übergeben? Sie möchten das Unternehmen nicht verkaufen, sondern Ihren Kindern einfach ,,schenken“? Aber ist das auch die beste Lösung?

Als Inhaber einer Steuerberatungskanzlei in Hamburg und Familienvater kann ich Ihre Situation verstehen: Sie möchten die Unternehmensübergabe für Ihre Kinder so fair, steuerschonend und einfach wie möglich gestalten. Das verhindert Familienstreitereien und hohe Kosten.

In diesem Beitrag habe ich deshalb für Sie:

  • 3 Kostenpunkte, die Unternehmer bei einer Schenkung vergessen, zusammengefasst.
  • Tipps parat, wie Sie Kostenfallen vorbeugen können.
  • 2 Sonderfälle, die Sie bei der Übergabe an die Kinder noch beachten müssen.

1. Die Schenkungsteuer

Eine Unternehmensübergabe an Ihre Kinder ist in der Regel eine ,,Schenkung“. Eine Schenkung ist das Vererben zu Lebzeiten. Viele glauben, dass Ihre Nachfolger damit Erbschaftssteuer sparen. Das Finanzamt kennt diese Tricks und deshalb fällt bei einer Schenkung die sogenannte Schenkungsteuer an.

Bei der Schenkungsteuer gelten dieselben Steuersätze und Freibeträge wie bei der Erbschaftssteuer. Je näher Sie als Unternehmer mit dem Schenkungsempfänger verwandt sind, umso höher fällt der Steuerfreibetrag aus. Folgende Freibeträge gelten aktuell:

  • Ehegatten und Lebenspartner bis zu 500.000 Euro
  • Eigene Kinder und den Kindern von bereits verstorbenen Kindern bis zu 400.000 Euro
  • Enkel, die von noch lebenden Kindern in die Welt gesetzt wurden bis zu 200.000 Euro
  • Für Eltern und Großeltern, sowie allen anderen Personen bis zu 20.000 Euro

2. Steuerberatungskosten

Bei einer Unternehmensübergabe sollten Sie auf die Beratung eines Steuerberaters nicht verzichten. Ein Steuerberater kann Sie ausführlich über alle möglichen anfallenden Kosten und Steuern beraten.  Dabei finden Sie die einfachste und steuerschonenste Lösung für Sie und Ihre Kinder. Leider wird die Höhe der anfallenden Beratungskosten gerne unterschätzt. Diese können schnell im hohen 5-stelligen Bereich liegen.

3. Rechtsanwalts-, Notars- und Amtsgerichtkosten

Auch wenn Sie das Unternehmen an Ihre Kinder schenken sind einige Amtswege dafür nötig. Hinter diesem Bürokratieaufwand verstecken sich zahlreiche Kosten. Sie benötigen einen Notar, der für Sie die Übergabe beglaubigt und rechtlich im Gesellschaftsvertrag absichert. Bei familiären Differenzen benötigen Sie einen Rechtsanwalt, der die Schenkung gesetzlich regelt.

So sparen Sie bei der Schenkung bares Geld

Hier habe ich für Sie ein paar Tipps zusammengefasst, wie Sie die Kosten bei einer Schenkung sparen.

Sie übertragen Ihr Vermögen in 10-Jahresabschnitten:

Ihr Betriebsvermögen fällt höher aus als der steuerfreie Freibetrag? Sie können Schenkungsteuer sparen indem Sie Ihr Vermögen alle 10 Jahre nach und nach an Ihre Kinder übertragen. Achten Sie darauf, dass dabei die steuerlichen Freibeträge nicht überschritten werden.

Die Freibeträge für Sie nochmals zur Erinnerung – diese können Sie alle 10 Jahre nutzen:

  • Ehegatten und Lebenspartner bis zu 500.000 Euro
  • Eigene Kinder und den Kindern von bereits verstorbenen Kindern bis zu 400.000 Euro
  • Enkel, die von noch lebenden Kindern in die Welt gesetzt wurden bis zu 200.000 Euro
  • Für Eltern und Großeltern, sowie allen anderen Personen bis zu 20.000 Euro

Genaueres dazu finden Sie auch in diesem Beitrag: Wie Sie Ihrem Nachfolger den Weg ebnen können

Starten Sie früh genug mit der Planung:

Sie sollten mindestens 10 Jahre vor Ihrem geplanten abtreten mit der Nachfolgeplanung beginnen. Sie haben somit genügend Zeit alle Kosten und Szenarien vorab einzuplanen. Eine gute und zukunftsorientierte Planung spart Ihnen und auch Ihrem Nachfolger Kosten.

Nehmen Sie vorzeitige Expertenberatung in Anspruch:

Wie im 2. Kostenpunkt bereits erwähnt sollten Sie auf einen Steuerberater nicht verzichten. Ein Steuerberater kann Ihnen die richtige Auskunft zu allen Kostenthemen geben. Gemeinsam finden Sie dann die richtige Strategie, damit die Unternehmensübergabe für Sie und Ihre Kinder ohne große Kostenfallen verläuft.

Als Steuerberater in Hamburg unterstützen und berate ich Sie gerne bei der frühzeitigen Planung. Wie das genau funktioniert habe ich für Sie auf der Seite Unternehmensnachfolge zusammengefasst.

Auf diese 2 Sonderfälle sollten Sie bei der Übergabe achten

In der Praxis kommt vor, dass Ihre Kinder plötzlich das Unternehmen nicht mehr übernehmen wollen. Was, wenn Sie sich dazu entscheiden Ihr Unternehmen dann einem qualifizierten Freund zu schenken? Gerne habe ich für Sie 2 Sonderfälle, die anfallenden Kosten und einen Lösungsweg für Sie zusammengefasst.

Sonderfall 1: Ihre Kinder wollen das Unternehmen nicht

Sie haben die Übergabe an Ihre Kinder bereits geplant, plötzlich ändern sich aber deren Pläne. Diesen Wunsch können Sie nicht verhindern, denn Ihre Kinder haben dafür ein Rücktrittsrecht.

In diesem Fall steht Ihren Kindern eine Abfindung zu, die mindestens der Höhe des Pflichtteils entspricht. Die Höhe können Sie selbst festlegen. Sie müssen sich aber an die gesetzlichen Regelungen halten. Diese sollten Sie aber soweit wie möglich ausschöpfen. So überdenken Ihre Kinder vielleicht noch den Rücktritt, da Sie mit der Höhe der Auszahlung nicht zufrieden sind. Das hat sich in meiner Praxis oft gezeigt.

Wo regeln Sie die Abfindung?

Eine Ausstiegslösung sollte im Gesellschaftsvertrag festgehalten werden. Dabei wird die Höhe der Abfindung genau festgelegt, sollten Ihre Kinder auf die Übernahme verzichten. Sie beugen damit zukünftigen Familienstreitigkeiten und hohen Anwaltskosten vor.

Sonderfall 2: Nicht die Kinder, sondern ein Freund soll die Firma geschenkt bekommen

Sie möchten Ihr Unternehmen nicht an Ihre Kinder, sondern an einen qualifizierten Freund übergeben? In diesem Fall haben Ihre Kinder einen ,,Pflichtteilsergänzungsanspruch“. Dieser Ergänzungsanspruch wird so kalkuliert, als ob die Schenkung an Ihren Freund nicht erfolgt wäre.

Diese Ansprüche müssen dann von den Pflichtteilsanwärtern geltend gemacht werden. In diesem Fall müssen Sie als Unternehmer diese Geltungsansprüche sofort in bar entrichten. Nach 10 Jahren jedoch verfallen diese Ansprüche für Ihre Erben.

Sie möchten gerne mehr zum Thema Unternehmensnachfolge erfahren?

In diesen Blogbeiträgen habe ich weitere Themen zur Nachfolgeplanung für Sie verfasst:

Warum mir Nachfolgeplanung so sehr am Herzen liegt

Meine 4 beliebtesten Blogartikel zur Unternehmensnachfolge aus 2018

Familien-GmbH: Was ist das und wie profitieren Sie davon?

Kein Nachfolger für Ihr Unternehmen? Diese Alternativen haben Sie zum Verkauf

Sie haben noch weiter Fragen?

Für die optimale Planung der Unternehmensnachfolge gibt es keine Patentlösung. In Ihre Planung sollten Sie den Rat eines Steuerberaters unbedingt miteinbeziehen und gemeinsam die besten Wege finden. Ich habe mich auf das Thema Unternehmensnachfolge spezialisiert.

Gerne stehe ich Ihnen dabei als Steuerberater in Hamburg unterstützend zur Seite. Bei weiteren Fragen zur diesem Blogartikel oder zum Thema Unternehmensnachfolge, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular erreichen.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

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Presseschau Blogbild

Die kleine Presseschau: Menschlichkeit & Vorausplanung als beliebte Themen im Frühjahr 2019

Obwohl wir uns erst am Anfang des neuen Jahres befinden, darf ich Ihnen bereits jetzt mit Stolz die jüngsten Erwähnungen der Steuerkanzlei Breit vorstellen. Dabei fällt auf, dass die Medien 2019 vor allem Menschlichkeit und Vorausplanung in Steuerangelegenheiten befürworten. Was genau ich damit meine erfahren Sie im folgenden Blog-Beitrag …

Steuerberatung einmal anders: Empathie statt fachsimpeln

Als langjähriger Steuerberater weiß ich, dass das deutsche Steuersystem für Außenstehende oft einem Paragraphendschungel gleicht. Daher legen meine Mitarbeiter und ich besonderen Wert darauf, unseren Mandanten steuerliche Sachverhalte verständlich zu erklären. Ein guter Steuerberater zeichnet sich unserer Meinung nach nicht nur durch Kompetenz, sondern auch durch Menschlichkeit aus.

In dem schönen Artikel der Frankfurter Rundschau werden beide Eigenschaften, Professionalität wie auch Empathie, der Steuerkanzlei Breit gelungen hervorgehoben. Wir freuen uns sehr, dass unser Bestreben nach einfachen Kommunikation und nachvollziehbaren Lösungsvorschlägen auch in den Zeitungen Anklang findet. Für einen Blick in den kompletten Artikel klicken Sie einfach auf den folgenden Link: Steuerberater in Hamburg überzeugt durch Kompetenz und Menschlichkeit

Weitere mediale Nennungen der Thomas Breit Steuerberatung zum Thema

Neben der Frankfurter Rundschau konnten wir auch das Online Magazin Focus für unsere Arbeitsweisen begeistern. In den folgenden zwei Artikeln der Zeitung finden Sie Erfahrungsberichte unserer Mandanten sowie die Vorteile einer professionellen Steuerberatung genau beschrieben. Klicken Sie einfach auf einen der untenstehenden Links und erfahren Sie mehr zu diesem Thema:

Steuerberater Thomas Breit – Welche Erfahrungen haben seine Mandanten gemacht?

Steuerberater Thomas Breit überzeugt mit seinen maßgeschneiderten Strategien

Nachfolgeplanung für Unternehmer in den Medien

Als Unternehmer kann man nicht früh genug beginnen, die Nachfolge der eigenen Firma zu planen. Die Vorbereitungen für eine erfolgreiche Übergabe an den Erben können bis zu sieben Jahre dauern. Daher rate ich meinen Mandanten immer rechtzeitig (= mitten im Arbeitsleben) zu einer Nachfolgeplanung, um dadurch steuerliche Vorteile zu erzielen.

Das Thema Vorausplanung für Unternehmer wurde auch von den Medien aufgegriffen: Vor kurzem wurde ich für einen Artikel im Online-Magazin Focus befragt und durfte erklären, wie wichtig die frühzeitige Regelung der Nachfolge für Unternehmer ist. Mithilfe eines erfahrenen Steuerberaters können Sie rechtliche wie auch private Differenzen dadurch vorbeugen. Um die Vorteile einer geregelten Nachfolgeplanung im Artikel nachzulesen, klicken Sie einfach auf den folgenden Link: https: Mit der Nachfolgeplanung für das Unternehmen frühzeitig beginnen

Wir freuen uns über diese positiven Rückmeldungen zu unserer Steuerkanzlei in Hamburg und hoffen, dass Sie im Jahr 2019 uns noch öfters in solch gelungenen Artikeln in den Medien finden können.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Berater für Unternehmensverkauf (Symbolbild)

Unternehmensverkauf: Mit diesen 4 Profis kann Sie niemand über den Tisch ziehen

Sie spielen mit dem Gedanken Ihr Unternehmen zu verkaufen?

Das sollten Sie besser nicht alleine tun.

Ein Unternehmensverkauf ist eine komplizierte Angelegenheit, die die meisten Unternehmer nur einmal im Laufe Ihrer Karriere machen. Es gibt dabei komplexe Schritte zu setzen und viel zu bedenken.

Das Risiko ist hoch, dass ein potenzieller Käufer Ihre Unwissenheit ausnutzen könnte und versucht Sie über den Tisch zu ziehen.

Damit das nicht passiert, habe ich diesen Blogartikel für Sie verfasst. Ich erkläre, welche Profis Sie als Berater an Ihrer Seite haben sollten und welche Aufgaben diese erfüllen.

Damit Sie wirklich in allen Bereichen gut gerüstet und beraten werden, sollte sich Ihr Beraterteam wir folgt zusammensetzen:

Berater Nr. 1: Der Steuerberater

Bevor die Verhandlungen um Ihren Unternehmensverkauf los gehen können, müssen Sie erst einmal eine Unternehmensbewertung durchführen lassen.

Haben Sie einen spezialisierten Steuerberater?

Den brauchen Sie zwar nicht zwingend für die Erstellung Ihrer Unternehmensbewertung, aber spätestens bei der Überprüfung.

Die Bewertung selbst können Sie auch von einer Bank, einem Wirtschaftsprüfer oder einem anderen spezialisierten Berater durchführen lassen.

Besser aber: Sie lassen beides gleich von einem Steuerberater durchführen, der sich auf die Unternehmensnachfolge spezialisiert hat – quasi alles aus einer Hand.

Dieser kann Ihnen dann auch bei der Gestaltung des sinnvollsten Wegs für Ihren Unternehmensverkauf helfen. Er weiß, worauf steuerlich und wirtschaftlich zu achten ist.

Außerdem wäre es von Vorteil, wenn er sich auch im Gesellschaftsrecht gut auskennt. Dieses Wissen kann er dann in die Entwicklung Ihrer Strategie einfließen lassen.

Berater Nr. 2: Der Unternehmensberater

Bei der Entwicklung der richtigen Strategie für Ihren Unternehmensverkauf brauchen Sie auch einen Unternehmensberater an Ihrer Seite.

Am besten eignet sich dafür gleich der Steuerberater, der Ihre Bewertung gemacht hat, wenn er sich darauf spezialisiert hat.

Wenn Ihr Steuerberater nicht auf den Verkauf von Unternehmensteilen spezialisiert ist, sollten Sie sich lieber noch einen Unternehmensberater extra ins Team holen.

Ihr Berater in Unternehmensangelegenheiten muss besonnen und erfahren sein – Egal, ob nun Steuer- und Unternehmensberater dieselbe Person sind, oder nicht. Außerdem soll er ein breites (internationales) Netzwerk zur Verfügung stellen können.

Berater Nr. 3: Der Rechtsanwalt

Nicht immer ist der juristisch optimale Weg auch der tatsächlich optimale Weg.

Aber ein spezialisierter Jurist ist notwendig, damit er für Sie beim Unternehmensverkauf einen ordentlichen Kauf- und Gesellschaftsvertrag aufsetzt.

Die wenigsten Rechtsanwälte nehmen beim Unternehmensverkauf beratende Funktionen ein, die über die Vertragserrichtung hinaus gehen. Für alles weitere brauchen Sie wieder Ihren Steuer- und/oder Unternehmensberater.

Dieser liefert Ihnen als Unternehmer das praktische Gegengewicht zur eher formellen Beratung des Rechtsanwalts.

Der richtige Steuer- und/oder Unternehmensberater für Ihren Unternehmensverkauf versteht die juristische Theorie hinter der Angelegenheit und lässt diese in seine Beratung einfließen.

Durch sein Wissen kann für Sie eine Lösung entwickelt werden, die positiv für Ihren Unternehmensverkauf ist. Ihr Rechtsanwalt kann auf dieser Basis dann in einen passenden Kauf- und Gesellschaftsvertrag errichten.

Berater Nr. 4: Der Notar

Der Notar nimmt beim Verkauf Ihres Unternehmens keine beratende Funktion ein. Ich möchte ihn hier aber nennen, weil er ein wichtiger Teil des Verkaufsprozesses ist.

Er beglaubigt nämlich die Rechtsgültigkeit des Gesellschafts- und Kaufvertrags – die Ihr Steuerberater, Ihr Unternehmensberater und Ihr Rechtsanwalt in Zusammenarbeit für Sie verfasst haben.

Fazit: Teamarbeit sichert optimalen Verkaufswert

Sie glauben, ein Unternehmer müsste wissen, worauf es beim Unternehmensverkauf ankommt?

Das muss er nur, wenn er sich darauf spezialisiert hat.

In allen anderen Fällen ist es im Gegenteil sehr ratsam sich Unterstützung von Profis zu holen.

Damit sich für Sie die Sache auch noch vereinfacht, suchen Sie sich am besten einen Steuerberater, der gleichzeitig Unternehmensberater ist und sich im Gesellschaftsrecht auskennt.

Wenn Sie sich genauer zum Thema Beratung beim Unternehmensverkauf informieren möchten, oder eine ausführliche Beratung dazu benötigen, so können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular kontaktieren.

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

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Erbschaftssteuer sparen

Erbschaftssteuer sparen: Wie Sie Ihrem Nachfolger den Weg ebnen können

Welcher Unternehmer wünscht sich nicht, dass vielleicht einmal eines der eigenen Kinder den Betrieb übernimmt?

Damit Ihr Nachkomme ohne unnötig hohe Steuerlast in Ihre unternehmerischen Fußstapfen treten kann, sollten Sie rechtzeitig an die Planung Ihrer Nachfolge denken.

Die meisten Angelegenheiten müssen schon im Vorfeld geregelt werden. Ihre Erben verlieren sonst bares Geld.

In diesem Blogbeitrag verrate ich Ihnen, in welchen Bereichen Sie Ihrem Erben die Erbschaftssteuer aus dem Weg räumen können.

Erbschaftssteuer ist nicht gleich Einkommensteuer

Bevor ich Ihnen verrate, wie Sie Ihrem Nachfolger helfen können Erbschaftssteuer zu sparen, sollten wir eine Verständnisfrage klären:

Wissen Sie, dass die Erbschaftssteuer nicht nach den gleichen Kriterien bemessen wird, wie die Einkommensteuer?

Hier gilt für Sie als Unternehmer:

Alles, was körper- oder einkommensteuerlich als Betriebsvermögen definiert ist, ist nicht gleich Betriebsvermögen im erbschaftssteuerlichen Sinn. Hier sprechen wir von so genanntem begünstigtem Vermögen und darauf wird eventuell keine Erbschaftssteuer erhoben. Nämlich dann, wenn es unter den extrem hohen sachlichen Freibetrag liegt.

Dazu gleich mehr, aber zuerst muss ich Ihnen erklären, was unter begünstigtes Vermögen fallen kann.

Begünstigtes Vermögen ist alles, was für die Erzielung Ihrer Umsätze im Unternehmen notwendig ist. Genauer gesagt: Der Wert, der sich aus dem Nutzen von Betriebsstätte, Mitarbeitern, Produktionsmaschinen usw. ergibt.

Das heißt, nicht ihr gesamtes in der Bilanz abgebildetes Vermögen ist per Se erbschaftsteuerlich begünstigtes Vermögen. Diese muss ermittelt werden.

Soweit Sie begünstigtes Vermögen haben, werden davon nur 0% (auf Antrag) bis 15% (Regel-Freibetrag) als Vermögenszuwachs genommen.

Der nicht als begünstigtes Vermögen ermittelte Teil ist nicht begünstigt und wird ungeschmälert als geerbt oder geschenkt angesehen.

Ist der Wert des nach Abzug des sachlichen Freibetrags für begünstigtes Vermögen zuzüglich des Werts des nicht-begünstigten Vermögens mehr als die persönlichen Freibeträge, fällt die Erbschaftssteuer an, obwohl Sie einkommen- oder körperschaftssteuerliches Betriebsvermögen haben.

Wie Sie die Steuerlast für Ihren Erben verringern

Um die Steuerlast für Ihren Unternehmenserben so gering wie möglich zu halten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten.

Wichtig ist: Diese Dinge müssen Sie rechtzeitig erledigen.

1. Unternehmensoptimierung

Ein Weg Ihrem Nachkommen beim Steuern sparen zu helfen, ist die Optimierung Ihrer Vermögenswerte.

Angenommen Sie haben zu Lebzeiten eine größere Summe in eine Kunstsammlung investiert. Vermögensgegenstände wie Kunstwerke sind von der Erbschaftssteuer nicht begünstigt. Wenn Sie aber eine Gesellschaft als Museum gründen würden, wäre diese begünstigt.

Das müssten Sie allerdings vor Ihrem Todesfall erledigen. Im Nachhinein können Ihre Erben keine Optimierung mehr vornehmen.

Wenn Sie rechtzeitig daran denken, können Sie solche Optimierungen in vielen Vermögensbereichen Ihres Unternehmens vornehmen.

2. Unternehmensumwandlung

Falls Sie Anteile an einer Kapitalgesellschaft vererben, wäre es gut, wenn Sie mindestens 25% der Firmenanteile halten. Denn bei Kapitalgesellschaften gilt: Gesellschaftsanteile von 25% und weniger zählen nie zum begünstigten Betriebsvermögen.

Doch beachten Sie die Sperrfristen. Sie können in Deutschland nicht beliebig oft Ihre Unternehmensform wechseln. Falls Sie in den letzten Jahren die Rechtsform für Ihr Unternehmen verändert haben, müssen Sie je nach Unternehmensart mit Sperrfristen von 3-7 Jahren rechnen.

3. Schenkung

Steuerrechtlich gesehen, ist eine Schenkung ein Erbe zu Lebzeiten. Das deutsche Recht behandelt Schenkungs- und Erbschaftssteuer gleich.

In Bezug auf die persönlichen Steuerfreibeträge sollte Ihnen und Ihrem Nachfolger doch ein wesentlicher Unterschied klar sein:

Den persönlichen Steuerfreibetrag auf die Erbschaftssteuer kann Ihr Nachfolger nur ein einziges Mal erhalten.

Den persönlichen Steuerfreibetrag auf die Schenkungssteuer kann Ihre Nachfolger alle 10 Jahre aufs Neue bekommen.

Je näher Schenker und Beschenkter miteinander verwandt sind, desto höher ist der Freibetrag. So könnten Eheleute einen persönlichen Steuerfreibetrag bis 500.000 € ausnutzen. Kinder und Stiefkinder könnten bei Schenkung alle 10 Jahre einen persönlichen Steuerfreibetrag bis 400.000 € erhalten.

Deswegen wäre es doch eine Überlegung wert, einzelne Teile Ihres Unternehmens „häppchenweise“ schon vor Ihrem Ausscheiden an Ihren Nachfolger zu verschenken.

Fazit: Wenn Sie in Jahrzehnten denken, spart Ihr Erbe am Meisten

Sie wünschen sich, dass Ihr Unternehmen nach Ihrer Zeit noch immer erfolgreich weiterexistiert?

Damit Ihr Unternehmenserbe Ihnen diesen Wunsch erfüllen kann, sollten Sie Ihm noch zu Lebzeiten unter die Arme greifen. Gerade bei der Erbschaftssteuer können Sie gemeinsam Maßnahmen ergreifen, damit diese so gering wie nötig ausfällt.

Das können Sie nur mit einer vernünftigen Nachfolgeplanung gewährleisten.

Sie haben noch weitere Fragen zur Nachfolgeplanung und Erbschaftssteuer? Wie Sie in den verschiedenen Möglichkeiten gelesen haben, sollten Sie Ihr Erbe sogar in Jahrzehnten denken.

Gerne können Sie mit Ihren Fragen auf mich zuzukommen. Das Erstgespräch am Telefon führe ich ganz unverbindlich. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass ich auch der richtige Steuerberater für Sie bin.

In diesem Sinne, können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!) in meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg kontaktieren.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

 

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Gefahren bei Betriebsuebernahme

Achtung bei Betriebsübernahme: Sie haften strafrechtlich für illegale Fehltritte Ihres Vorgängers

Möchten Sie als Unternehmer bei der Betriebsübernahme den Kopf hinhalten für illegale Vorkommnisse, die Ihr Vorgänger verbrochen hat?

Natürlich möchten Sie das nicht.

Trotzdem könnte es Ihnen passieren, dass Sie für Fehltritte Ihrer Vorgänger Geld- und sogar Freiheitsstrafen abbüßen müssen, weil Sie bei der Übernahme nicht genau hingesehen haben.

In diesem Blogbeitrag möchte ich Ihnen klar machen, wie weit sich die Haftungsreichweite bei Betriebsübernahmen über den legalen Horizont hinausbewegen kann. Ich beschreibe, was das für Sie als Unternehmer bedeutet und wie Sie sich schützen können.

Mit dem Betrieb könnten Sie auch eine Straftat mitübernehmen

Bei der Betriebsübernahme treten Sie in die vollumfängliche Haftung (auch gesamtschuldnerische Haftung genannt) Ihres Vorgängers ein.

Hier haben Sie es schon wörtlich: „vollumfänglich“ bedeutet in vollem Ausmaß, ohne Einschränkungen.

Sie haften also auch für betrügerische Handlungen, die vor Ihrer Zeit von anderen begangen wurden.

Im schlimmsten Fall kann Ihnen als Unternehmer daraus Bilanzbetrug und/oder Umsatzsteuerbetrug vorgeworfen werden.

Werden Sie zum Beispiel Geschäftsführer einer GmbH kann das bedeuten, dass Sie auch für Steuervergehen der Gesellschaft geradestehen müssen, die vor Ihrer Zeit entstanden sind!

Für solche Betrugsfälle reicht es beispielsweise schon, wenn Ihr Vorgänger keinen Inventurnachweis geliefert hat. Das kann Bilanzergebnisse verfälschen und Sie strafrechtlich belasten.

So können Sie erkennen, dass Ihr Vorgänger betrügerisch gehandelt hat

Suchen Sie noch vor der Übernahme nach unlogischen Abläufen bei diesen Angaben:

  • Zu hoher Warenbestand
  • Fehlende Inventurnachweise
  • Diffuse Buchhaltung
  • Kein Reporting
  • Keine Geschäftsplanung
  • Späte Abgabe der Steuererklärungen
  • Späte Veröffentlichungen bei GmbH, GmbH & Co KG, AG
  • Andere auffälliger Ertragspositionen (= alles, das den Gewinn beeinflussen kann)

Faustregel:

Für Kostensprünge bei verschiedenen Ertragspositionen – besonders bei Warenwert, Lohnkosten, Mietkosten usw. – muss es eine Erklärung geben. Unnatürliche Sprünge dieser Kosten sollten Sie genauer prüfen (lassen).

Wichtiges Erkennungsmerkmal: Liquidität

Bei Ihnen sollten die Alarmglocken schrillen, wenn die Liquidität des Unternehmens höher ist, als der Gewinn. In so einem Fall könnte Ihr Vorgänger eine unrichtige Steuererklärung abgegeben haben.

Tax CMS kann Ihnen aus der Bredouille helfen:

Ich gehe nun vom schlimmsten Fall aus und Sie haben ein Unternehmen inklusive illegaler Altlasten übernommen. Sie müssen nun für die Vergehen Ihres Vorgängers gerade stehen.

Das Risiko hieraus ein hohes Strafmaß auszufassen, können Sie nur mit einem digitalen Tax CMS minimieren.

Damit beweisen Sie, dass Sie an redlicher Verwaltung und Unternehmensführung festhalten. Für künftige Geschehnisse übt dies sogar eine Schutzfunktion aus.

Falls Sie noch nicht genau wissen, was ein digitales Tax CMS ist: Zum digitalen Tax CMS

Leider hilft Ihnen dieser Tipp nur, wenn Sie vor der Übernahme daran denken.

So haftet Ihr Vorgänger selbst

Falls Sie bei der Unternehmensprüfung Unregelmäßigkeiten entdeckt haben, müssen Sie den früheren Geschäftsführer vor Abschluss vertraglich in die Nachhaftung nehmen.

Nach der Übernahme können Sie ihn nicht mehr dazu zwingen.

Welche Klauseln sollten Sie in den Übernahme- oder Kaufvertrag einbinden?

Die wichtigsten Klauseln habe ich für Sie in diesem Blogbeitrag zusammengefasst: 5 Haftungsrisiken bei der Betriebsübernahme jeder Unternehmer kennen sollte.

Fazit: Unregelmäßigkeiten verraten Ihren Vorgänger

Sie möchten bei der Betriebsübernahme die Haftung für illegale Vorkommnisse Ihres Vorgängers ausschließen?

Dann sollten sie diese erst einmal als solche erkennen. Achten Sie bei der Unternehmensprüfung schon im Vorfeld auf Unregelmäßigkeiten. Sobald Sie diese richtig erkannt haben, sollten Sie Ihre Vorgänger gleich vertraglich in die Nachhaftung nehmen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesem Beitrag verständlich erklären, wie tiefgreifend die Haftungsrisiken bei einer Betriebsübernahme speziell für Sie als Geschäftsführer sein können. Sollte bei Ihnen eine Betriebsübernahme anstehen, lassen Sie sich gut beraten und prüfen Sie das Unternehmen gründlich.

Sie haben noch weitere Fragen zu diesem Thema?

Sie können mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular. In meiner Steuerberatungskanzlei in Hamburg stehe Ich Ihnen gerne beratend zur Seite.

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Top 4 Themen Unternehmensübernahme und Zeitdruck

Es ist Zeit für Ihre Nachfolgeplanung! Meine 4 beliebtesten Blogartikel zur Unternehmensnachfolge aus 2018

Stellen Sie sich bei Zeiten folgende Fragen?

  • Wie plane ich meine Unternehmensnachfolge?
  • Warum ist die Planung meiner Nachfolge so wichtig?
  • Was passiert, wenn sich kein Nachfolger findet?
  • Welche Gefahren lauern auf mich bei der Unternehmensübernahme?

Gut! Seien Sie keiner dieser Unternehmer, die sich erst Gedanken über eine Nachfolge machen, wenn es schon zu spät ist.

Mir ist die Unternehmensnachfolgeplanung wichtig, weil ich selbst Unternehmer und Familienvater bin. Die Planung Ihrer Unternehmensnachfolge sollten Sie nicht noch länger aufschieben.

Das Thema liegt mir nicht nur persönlich am Herzen, sondern ist auch eines meiner Spezialgebiete. Deshalb habe ich im vergangenen Jahr einige Blogbeiträge hierzu für Sie verfasst.

Meine vier beliebtesten Beiträge zum Thema Unternehmensnachfolge aus 2018 habe ich für Sie noch einmal zum Durchblättern zusammengefasst:

Platz 4: Betriebsübernahme: Haftungsfallen beim Kauf eines Unternehmens

Spielen Sie mit dem Gedanken einer Betriebsübernahme? Wenn ja, machen Sie sich bitte bewusst, dass Sie in dem Fall ein vollumfängliches Haftungsrisiko übernehmen. Sie haften für bestimmte Handlungen des Vorbesitzers – steuerlich und rechtlich! Es gibt jedoch einen Ausweg.

Sie wissen nicht, wie Sie sich vor dem Haftungsrisiko schützen können? Ein ordentlicher Vertrag schützt Sie! Den passenden Vertrag errichtet Ihr Rechtsberater für Sie. Somit entgehen Sie zum Beispiel Verlusten aus Verpflichtungen ihres Vorgängers, wie Steuer- oder Lieferantenschulden.

Welche die häufigsten Fallen bei der Betriebsübernahme sind und wie sie das Risiko minimieren hineinzutappen, erfahren Sie in meinem Blogartikel: https://www.steuerberatung-breit.de/betriebsuebernahme-haftungsfallen-beim-kauf-eines-unternehmens/

Platz 3: GmbH & Erben: So regeln Sie die Nachfolge nach Ihren Wünschen

Sie wollen Ihre Nachfolge selbst bestimmen?

Dann tun Sie das! Wenn Sie Ihre und die Nachfolge Ihrer Geschäftspartner nicht rechtzeitig regeln, können die Früchte Ihrer Arbeit schnell den falschen in die Hände fallen. Ohne Nachfolgeregelung für Ihr Unternehmen greift die gesetzliche Erbfolge.

Angenommen Ihr Geschäftspartner hat ein Kind oder einen Ehepartner, den Sie auf keinen Fall in Ihr Unternehmen einbinden möchten – weder heute, noch nach seiner Zeit. Das klingt erst einmal recht grob, ist aber eine gerechtfertigte unternehmerische Überlegung.

Werden Sie aktiv und erkundigen Sie sich über die Möglichkeiten der Unternehmens-Erbschaft: https://www.steuerberatung-breit.de/gmbh-und-erben-so-regeln-sie-die-nachfolge-nach-ihren-wuenschen/

Platz 2: Wissen für Unternehmer: Müssen Sie bei der Betriebsübernahme alle Mitarbeiter mitnehmen?

Stellen Sie sich vor, Sie übernehmen einen Betrieb und behalten nur die Mitarbeiter, die am rentabelsten sind. Alle anderen können Sie entlassen. Ganz so einfach ist es in der Realität dann nicht.

Grundsätzlich hängt ein Mitarbeiter per Gesetz an der so genannten wesentlichen Betriebsgrundlage und muss mitübernommen werden. Der Arbeitnehmerschutz wird in Deutschland sehr genau genommen. Da kommen Sie nicht herum.

Dennoch gibt es verschiedene Wege, die Rechte der bestehenden Mitarbeiter zu schützen und trotzdem das Beste für Ihr Geschäft herauszuholen.

In welchen Fällen Sie wie handeln müssen, habe ich leicht verständlich zum Nachlesen zusammengefasst: https://www.steuerberatung-breit.de/wissen-fuer-unternehmer-muessen-sie-bei-der-betriebsuebernahme-alle-mitarbeiter-uebernehmen/

Platz 1: GmbH Übernahme – Wann ist es das Wagnis wert?

Einfach eine GmbH übernehmen und Gewinn machen, statt selbst zu gründen – Klingt das verlockend? Wenn es nur so einfach wäre.

Zuvor sollten Sie als seriöser Geschäftsmann folgende Fragen klären:

  • Woraus setzt sich der Kaufpreis zusammen?
  • Auf welche Klauseln kommt es im Kaufvertrag an?
  • Woher am besten das Geld nehmen?

(Wenn Sie sich genauer über die Finanzierungsmöglichkeiten informieren wollen, empfehle ich meinen Blogartikel https://www.steuerberatung-breit.de/so-starten-sie-als-gmbh-gruender-durch-3-finanzierungsmodelle-fuer-ihre-gmbh/ zu lesen.)

Am wichtigsten ist aber ist die Frage: Sind Sie mit Herz bei der Sache?

Wenn Sie diese mit „Ja!“ beantworten können und sich entsprechend beraten lassen, wird es sich für Sie auf jeden Fall lohnen.

All die oben genannten Fragen habe ich für Sie zusammengefasst und erklärt: https://www.steuerberatung-breit.de/gmbh-uebernahme-wann-ist-es-das-wagnis-wert/

Eines noch zum Schluss:

So viel zu den beliebtesten Beiträgen zum Thema Unternehmensnachfolge in meinem Blog.

Egal aus welchen Gründen Sie ein Unternehmen übernehmen oder abgeben, die richtige Planung ist ausschlaggebend. Um nicht über einen der vielen Stolpersteine bei der Unternehmensnachfolge zu fallen, sollten Sie unbedingt einen Termin beim Steuerberater machen.

Wenn Sie noch weitere Fragen zum Thema Unternehmensnachfolge haben, oder eine ausführliche Beratung dazu benötigen, so können Sie mich jederzeit via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular kontaktieren.

 

Herzlichst,

Ihr Thomas Breit

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Steuerberatung Breit Jahresrückblick 2018

Meine 10 stärksten Blogbeiträge aus 2018

Sie plagen sich oft mit Ihren Steuerangelegenheiten? Damit stehen Sie nicht allein da. In meinem Blog arbeite ich die Bereiche Digitalisierung, Nachfolgeplanung, Unternehmensumwandlung und Tax CMS für jedermann verständlich auf.

Sie lesen meinen Blog regelmäßig? Falls nicht: Das sollten Sie! Hier ein kleiner Vorgeschmack meiner Top 10 aus dem Jahr 2018. Alle treuen Leser können kontrollieren, ob sie auch wirklich nichts Wichtiges verpasst haben.

Platz 10: oHG oder KG in GmbH: Das müssen Sie beachten!

Eines meiner Spezialgebiete ist die Unternehmensumwandlung, weswegen auch viele meiner Blogartikel davon handeln.

Stellen Sie sich vor, sie möchten Ihre oHG oder KG in eine GmbH umwandeln. Wo soll man da eigentlich anfangen? Ich habe für Sie eine Checkliste bereitgestellt, die Ihnen helfen soll, schon vorab die häufigsten Stolperfallen zu vermeiden.

Wenn Sie die Umwandlung Ihres Unternehmens schon vorab entsprechend planen, können Sie einiges an Kosten und Mühen sparen. Wie das genau funktioniert erfahren Sie in meinem Blogbeitrag: oHG oder KG in GmbH: Das müssen Sie beachten!

Platz 9: GmbH-Geschäftsführers (Teil 2): Steuerhinterziehung

Sehr beliebt war die Serie „Gefahren eines GmbH-Geschäftsführers“. In die Top 10 schaffte es der Teil zum Thema Steuerhinterziehung.

Meist ist den GmbH-Geschäftsführern nicht ganz klar, welche Dimension ihre Verantwortung im Unternehmen annimmt. Tatsache ist jedoch, dass jeder Geschäftsführer voll für die Taten seiner Mitarbeiter bürgt. Der Geschäftsführer haftet in bestimmten Fällen mit seinem eigenen Vermögen und sogar mit seiner Freiheit!

Sie sind GmbH-Geschäftsführer und wollen sich aktiv schützen? Das geht am Bersten, indem Sie sich hier informieren. Ich habe die wichtigsten Punkte für Sie in diesem Blogbeitrag zusammengefasst und leicht verständlich erklärt: GmbH-Geschäftsführers (Teil 2): Steuerhinterziehung

Platz 8: GmbH, UG, KG, AG etc. – Worauf Sie bei der Besteuerung achten müssen

Es herrscht eine große Unternehmensvielfalt in Deutschland – GmbH, UG, KG, AG, Einzelunternehmen etc. Es geht gar nicht anders: auch Ihr Unternehmen gehört dazu. Aber wissen Sie auch worauf Sie bei der Besteuerung achten müssen?

In dem Blogartikel habe ich für Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile bei der Besteuerung von verschiedenen Unternehmensformen inklusive Stolperfallen dargestellt.

Ganz knapp gesagt, ergibt sich bei der Besteuerung von GmbH, UG und AG keine großen Unterschiede. Aber im Detail ist es dann – wie immer bei Steuerangelegenheiten – für den Unternehmenserfolg wichtig.

Mit folgendem Artikel habe ich für Sie einen Überblick über die verschiedenen Rechtsformen geschaffen. Besonders interessant für Sie, wenn Sie als Unternehmer vor einer Umwandlung stehen und sich schon vorab über die steuerlichen Vorteile erkundigen möchten. Folgen Sie einfach dem Link zum Artikel und schon wissen Sie mehr:  GmbH, UG, KG, AG etc. – Worauf Sie bei der Besteuerung achten müssen

Platz 7: Diese 5 speziellen Regeln braucht jede Familien-GmbH

Warum Sie eine Familien-GmbH gründen sollten? Schneller als gedacht kann er da sein, der Familienstreit, die Trennung vom Ehepartner oder der Zwist mit dem Geschäftspartner.  In solchen Fällen bleibt das Vermögen nicht automatisch bei Ihnen, Ihren Kindern oder dort, wo Sie es gerne hätten. Hier müssen Sie sich absichern!

Zu Ihrem Schutz habe ich für Sie 5 Empfehlungen zusammengeschrieben und leicht verständlich erklärt. Um diese zu lesen, klicken Sie auf den folgenden Link: Diese 5 speziellen Regeln braucht jede Familien-GmbH

Platz 6: Gefahren eines GmbH-Geschäftsführers (Teil1): Insolvenzverschleppung

Stellen Sie sich vor, sie wären mit Ihrem Unternehmen zahlungsunfähig oder überschuldet. Ist Ihnen dabei bewusst, dass Sie das innerhalb von 3 Wochen melden müssen? Wer innerhalb dieser Frist keinen Insolvenzantrag stellt, macht sich der Insolvenzverschleppung strafrechtlich schuldig.

Das heißt Ihnen droht im schlimmsten Fall sogar Gefängnis. Die beschränkte Haftung einer GmbH stellt keinen uneingeschränkten Schutz dar, obwohl das viele Geschäftsführer glauben.

Damit Sie nicht einer der vielen unwissenden Geschäftsführer bleiben müssen, habe ich die Gefahr der Insolvenzverschleppung und wie Sie sich schützen können leicht verständlich für Sie zum Nachlesen aufbereitet: Gefahren eines GmbH-Geschäftsführers (Teil1): Insolvenzverschleppung

Platz 5: GmbH-Gesellschafter: Zwischen Recht auf Gewinn und Pflicht zur Treue

Ihre Karriere als Gesellschafter einer GmbH beginnt mit der Einlage des Stammkapitals und äußert sich dann in entsprechenden Gewinn- und Verlustanteilen.

Haben Sie sich Ihren Gesellschaftsvertrag schon einmal genauer angeschaut? Wissen Sie was da drinnen steht? Der Gesellschaftsvertrag bestimmt den Weg, den Sie gehen, nachdem Sie Ihre Stammeinlage eingebracht haben.

Sie finden darin alle Rechte und Pflichten, die Sie gegenüber der GmbH haben. Damit diese auch zu Ihre Sicherheit Vorteilhaft formuliert sind, habe ich die wichtigsten Punkte für Sie aufbereitet: GmbH-Gesellschafter: Zwischen Recht auf Gewinn und Pflicht zur Treue

Platz 4: Gefahren für GmbH-Geschäftsführer (Teil 3): Steuerverkürzung

Mit meiner Vermutung, dass einige Unternehmer sich der Konsequenzen fehlerhafter Steuerangaben nicht oder nur wenig bewusst sind, dürfte ich richtig gelegen haben. Denn dieser Artikel hat richtig viele Leser angezogen.

Wie steht es um Ihr Wissen zum Thema Steuerverkürzung?

Steuerverkürzung bedeutet, dass eine Unternehmenssteuer nicht rechtzeitig, nicht komplett oder gar nicht festgesetzt wurde.

Was viele Geschäftsführer nicht wissen: Sie sind als Geschäftsführer für die Kontrolle und Richtigkeit der steuerlichen Eingaben verantwortlich, auch wenn sie von Ihren Mitarbeitern durchgeführt werden.

Wussten Sie, dass es ein Kontrollsystem gibt, das Fehler im Buchhaltungsprozess sichtbar macht? Tax CMS heißt es und schützt Sie als Geschäftsführer.

Jetzt möchten Sie sicher wissen, welche Probleme für Geschäftsführer aus der Steuerverkürzung entstehen können und wie Sie sich mit einem Tax CMS davor schützen können. Das alles haben ich für Sie in meinem Blogartikel leicht verständlich zusammengefasst: Gefahren für GmbH-Geschäftsführer (Teil 3): Steuerverkürzung

Platz 3: Ist es besser eine Ein-Personen-GmbH oder eine -UG zu gründen?

Welche ist die beste Form für Sie als „Einzelkämpfer“ im Unternehmensdschungel? Das kann ich nicht pauschal beantworten. Beide, Ein-Personen-UG und Ein-Personen-GmbH haben ihre Vor- und Nachteile.

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es für viele Allein-Unternehmer – und besonders für diejenigen, die es bleiben wollen – oft ist, zuerst eine UG zu gründen. Dann, bei entsprechender Entwicklung, kann in eine Ein-Personen-GmbH umgewandelt werden. Ein Schritt nach dem anderen!

Wieso das oft der Fall ist, habe ich für Sie genau aufbereitet: Ist es besser eine Ein-Personen-GmbH oder eine -UG zu gründen?

Platz 2: Die UG: Lohnende Alternative zur GmbH

Bei der Aufarbeitung dieses Themas habe ich vorwiegend die Gemeinsamkeiten zwischen UG und GmbH, aber auch eine Weiterführung zu anderen Unternehmensformen behandelt.

Die so genannte „Mini-GmbH“, wie die Unternehmergesellschaft auch gern genannt wird, lockt zwar mit einem sehr geringen Startkapital, jedoch birgt sie gleichzeitig auch das Risiko einer Durchgriffshaftung.

Mein Experten-Tipp: Diese Form der Unternehmensgründung genau durchdenken und nur in sehr spezifischen Fällen anwenden.

Trotzdem diese Form der haftungsbeschränkten Kapitalgesellschaft viele Gemeinsamkeiten zur GmbH aufweist, ist meiner Meinung nach eine gründliche Beratung vor Gründung dringend empfohlen. Falls Sie mit dem Gedanken spielen eine UG zu gründen, sollten Sie sich meinen Blogbeitrag zum Thema noch einmal durchlesen: Die UG: Lohnende Alternative zur GmbH

Platz 1: Vom Einzelunternehmen zur GmbH: Wie Sie es richtig planen.

Führt Sie die Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit all ihren vermeintlichen Vorteilen in Versuchung? Gerade bei der Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH ist es sinnvoll die Risiken abzuwägen. Die Gründe für eine Unternehmensumwandlung sind sehr vielfältig. Welche für Sie ausschlaggebend sind, können wir gemeinsam herausfinden.

Für Sie zur Orientierung zusammengefasst:

  1. Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile bei der Umwandlung
  2. Notiz über notwendige Sonderbilanzen
  3. Hinweis auf die verzögerte Haftungsbeschränkung in den ersten 5 Jahren
  4. Info über eventuell anfallende hohe Kosten für Notar und Gericht, für Steuerberater und/oder Rechtsanwalt

Ich bin mir sicher, Sie haben schon viel über Vor- und Nachteile nachgedacht. Aber haben Sie es sich genau durchgerechnet und analysiert? Falls nicht, sollten Sie den Gewinner unserer Blogbeitragsparade unbedingt genauer anschauen: Vom Einzelunternehmen zur GmbH: Wie Sie es richtig planen.

Was ich noch sagen möchte

Das waren nur einmal die beliebtesten 10 Beiträge aus dem Jahr 2018. Es gibt noch einige mehr zu den verschiedensten Themen aus den Bereichen Steuerberatung, Tax CMS, Digitalisierung, Unternehmensumwandlung und Nachfolgeplanung. Auch 2019 werde ich Sie weiterhin mit Blogartikeln versorgen, die frei von Fachchinesisch sind und somit leicht verständlich für jedermann.

Sollten Sie sich über eines dieser Themen (oder auch ein anderes aus dem Bereich) genauer informieren wollen, kontaktieren Sie mich gern via Telefon (+49 40 44 03 03), E-Mail (t.breit@steuerberatung-breit.de) oder Kontaktformular (hier klicken!).

Herzlichst,
Ihr Thomas Breit

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