Am 7. Juli steht bei uns wieder eine Team-Schulung an. Solche Termine sind für mich längst mehr als ein fester Punkt im Kalender. Sie sind eine bewusste Unterbrechung des Kanzleialltags.
Denn im laufenden Tagesgeschäft bleibt oft wenig Raum für die Themen, die im Hintergrund trotzdem wichtig sind: Wie arbeiten wir zusammen? Wo hakt es vielleicht? Was brauchen einzelne Kolleginnen und Kollegen, um gut durch intensive Phasen zu kommen? Genau darum, sind diese Schulungen und Workshops so wichtig.
Erst zuhören, dann gestalten
Das konkrete Thema der Schulung steht bewusst nicht von Anfang an fest. Vorab gibt es eine kurze Themenabfrage, die von unserer externen Moderatorin begleitet und anonymisiert ausgewertet wird. So können alle offen ansprechen, was sie bewegt. Ganz ohne Sorge, sich damit „outen“ zu müssen. Die Agenda entsteht dann meist etwa eine Woche vorher.
Mir ist diese Vorgehensweise sehr wichtig. Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass man Probleme wegmoderiert. Vertrauen entsteht, wenn Menschen merken: Ich werde gehört. Meine Perspektive zählt. Und auch schwierige Themen dürfen einen Platz haben.
Vielleicht wird es diesmal auch darum gehen, wie wir Aufgaben gut verteilen, wenn Kolleginnen oder Kollegen für eine Zeit nicht im gewohnten Umfang da sind. Auch das gehört zu guter Teamarbeit: vorausschauend planen, ehrlich sprechen und einander unterstützen.
Ich freue mich auf diesen Tag, weil wir uns gemeinsam darum kümmern, dass wir als Team stark bleiben.
Herzlichst
Thomas Breit
Foto: Nele Martensen

