Gestern saßen wir wieder als Team zusammen, ein Workshop, wie wir ihn regelmäßig machen. Und doch war dieser anders. Vielleicht, weil man plötzlich ganz konkret spürt, dass wir wachsen. Neue Werkstudenten, bald ein weiterer Kollege, ein zusätzlicher Raum, das klingt erst einmal nach Organisation. Aber eigentlich geht es um etwas anderes.
Die Frage nach der Sitzordnung war dabei fast symbolisch. Bleiben wir fest? Rotieren wir? Wer sitzt neben wem? Dahinter steckt für mich immer die größere Frage, wie wir eigentlich am besten miteinander arbeiten.
Was mich wirklich beeindruckt
Was mich jedes Mal aufs Neue beeindruckt, ist die Offenheit im Team. Auch Themen, die unbequem sein könnten, kommen auf den Tisch und werden direkt geklärt. Ohne Drama und ohne große Konflikte. Das ist nichts, was man verordnen kann. Das entsteht.
Besonders schön war es zu sehen, wie sich unsere neuen Kollegen eingebracht haben. Dieses Gefühl, dass jemand nicht nur anwesend ist, sondern wirklich Teil wird, das ist für mich unbezahlbar.
Gleichzeitig wurde mir wieder bewusst, wie viel unsere erfahrenen Kollegen gerade leisten, besonders in intensiven Phasen mit Fristen und Einarbeitung. Dass trotzdem Raum für Austausch bleibt, ist für mich keine Selbstverständlichkeit.
Am Ende gehe ich aus solchen Tagen nicht mit einer perfekten Sitzordnung nach Hause, sondern mit dem guten Gefühl, dass wir als Team funktionieren. Ehrlich, vertrauensvoll und mit echtem Interesse füreinander.
Herzlichst,
Thomas Breit
Foto: Nele Martensen


