Nach 20 Jahren als Steuerberater merkt man irgendwann: Der Beruf prägt einen. Nicht nur im Büro, sondern auch im Alltag. Manche Angewohnheiten schleichen sich leise ein und bleiben dann.
Ich lese zum Beispiel fast alles sehr genau. Verträge, E-Mails, Einladungen, sogar Speisekarten. Nicht aus Misstrauen, sondern weil ich gelernt habe: Details machen oft den Unterschied. Gleichzeitig habe ich mir angewöhnt, nicht sofort zu urteilen. Hinter jeder Zahl, jeder Entscheidung und jeder Frage steckt meistens eine Geschichte.
Ruhe bewahren auch wenn es eng wird
Eine weitere Angewohnheit ist Gelassenheit. Natürlich gibt es auch bei mir Tage, an denen vieles gleichzeitig passiert. Aber ich habe in zwei Jahrzehnten gelernt, dass Hektik selten hilft. Menschen brauchen in schwierigen Momenten keinen zusätzlichen Druck, sondern jemanden, der sortiert, zuhört und klare Anweisungen gibt.
Diese Haltung nehme ich auch mit in Gespräche. Ich unterbreche ungern. Ich höre lieber erst einmal zu. Oft zeigt sich erst nach ein paar Minuten, worum es wirklich geht. Das gilt im Beruf genauso wie im privaten Leben.
Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Veränderungen: Ich sehe weniger die Fälle und mehr die Menschen. Unternehmerinnen, Familien, Selbstständige, Angestellte: Sie alle bringen ihre eigene Situation mit.
Wenn Sie zu uns kommen, begegnen Sie deshalb nicht nur einer Kanzlei mit Erfahrung. Sie begegnen Menschen, die wissen, wie viel Vertrauen es braucht, persönliche Themen aus der Hand zu geben.
Herzlichst, Thomas Breit
Foto: Nele Martensen

